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Osterei

ostereiBunt soll der Ostertisch sein. Ohne großen Aufwand. Sind die bunt gefärbten Eier aus dem Supermarkt eine gute Idee?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen. Zum Färben werden Lebensmittelfarben verwendet. Hat das Ei poröse oder geplatzte Stellen (auch bei selbst gefärbten Eier), können Farbstoffe eindringen. Bei empfindlichen Personen kann dies eine allergische Reaktion auslösen. Kein Problem, wenn mit natürlicher statt synthetischer Farbe gefärbt wird.

Was bei gekauften Bunteiern eher gegen den Verzehr spricht: sie unterliegen nicht der EU-Verordnung zur Eier-Kennzeichnung und müssen darum keinen Herkunftsstempel tragen. Es ist also unwahrscheinlich, dass die fertigen bunten Eier von glücklichen Hühnern aus Freilandhaltung stammen. Darum, wenn bunt, dann lieber selber färben.

Damit die Ostereier garantiert nicht schwer im Magen liegen:

Testen, ob rohe Eier noch genießbar sind

  1. In kaltes Wasser legen.
  2. Frische Eier bleiben flach am Boden liegen, weil sich die Luftkammer im Ei erst während der Lagerung vergrößert
  3. Ein 14 –21 Tage altes Ei hält sich fast senkrecht in der Schwebe und muss schnellstens gegessen werden.
  4. Schwimmt das Ei oben und ragt mit der stumpfen Spitze sehr aus dem Wasser, dann ist das Ei etwa 2 Monate alt und sollte weggeworfen werden.

Testen von gekochten Eiern (z.B. am Hotelbuffet)

  1. Ei in Längsrichtung schneiden und Lage des Ei-Dotters betrachten.
  2. War das Ei frisch, liegt der Dotter zentral und die Luftkammer ist klein.
  3. War das Ei älter, liegt der Dotter zur Eierschale verlagert.
  4. Hat das Ei - besonders häufig der Fall bei den vorgefärbten Ostereiern - einen grünen Rand um den Dotter, wurde es zu lange gekocht (Kochzeit max. 10 Min.).

eiinneres

Bilder www.pixelquelle.de

Verfasst von Peggy am 31. März 2007 um 20:12 | Kommentare (0)

Würzen mit Sojasoße

mirkoorganismNicht nur asiatische Speisen lassen sich damit würzen. Selbst in der “normalen” Küche wird die Sojasoße regelmäßig eingesetzt. Was ist drin? Welche nimmt man am besten?

Natürlich gebraut, besteht die Sojasoße im Wesentlichen aus Soja, Weizen, Wasser, Salz:

  • Sojabohnen werden gemahlen, gedünstet und mit geröstetem sowie gemahlenem Reis- oder Weizenschrot gemischt
  • Mischung wird mit Mikroorganismen angereichert (Schimmelpilz Aspergillus oryzae, Aspergillus sojae andere Mikroorganismen). Heraus kommt “koji” (Trockenmaische)
  • Salz und Wasser wird zugefügt. Heraus kommt ein Brei (moromi auf Japanisch)
  • Getreide-Mischung gärt dann 6 und 8 Monate (Spitzenprodukte auch länger - bis zu 5 Jahre) in Fermentationstanks (enzymatischer Prozess, bei dem Sojaeiweiß in Aminosäuren aufgespaltet wird)
  • in Tücher gewickelt, ausgepresst, gefiltert und zum Schluss pasteurisiert - fertig ist natürliche Sojasoße

sojaDer unterschiedliche Geschmack kommt von den verwendeten Soja- und Getreidearten sowie Mikroorganismen. Industriell geht’s schneller, dann entfällt der aufwändige Gärprozess und die Eiweißspaltung erfolgt durch säurekatalysierte Hydrolyse (meist auch zusätzlich mit Aromen und Zucker). Wie immer, plädieren wir für natürlich. “Gut” bekam z.B. (Stiftung Warentest, 1/06) die abgebildete, natürlich gebraute Sojasoße von Kikkoman.

Apropos natürlich: Sojasoße bildet auf natürliche Weise Glutamat. Ein Eiweißbaustein in der Sojasoße. Glutamat-Kritiker sollten also die Finger von Sojasoße lassen.

Sojasoße: wie viel und wann?

  • Teilweise ist reichlich Salz enthalten, z.T. 18 %, d.h. pro Esslöffel etwa 3g. “Sojasoße sollte man vorsichtig verwenden, wie ein Gewürz unter vielen, das man zum Schluss nicht mehr herausschmeckt.” Gerd Eis
  • Die Aromastoffe sind leicht flüchtig, darum vor allem heiße Speisen erst zum Ende würzen.
    Auch darum geöffnete Sojasoße im Kühlschrank lagern.
  • 5 g Sojasoße haben einen Brennwert von 3 kcal.

Zum Schluß ein Gedanke an Gen-Soja: “Traditionelle Sojaprodukte wie Sojasoße werden in der Regel nicht aus Massensoja, sondern aus Sojabohnen mit speziellen Qualitätsmerkmalen gewonnen. Diese Sojabohnen werden getrennt angebaut und gehandelt. Nennenswerte Anteile aus gentechnisch veränderten Sojabohnen sind daher nicht zu erwarten.”

Bild: Aspergillus oryzae

Verfasst von Peggy am 30. März 2007 um 15:26 | Kommentare (1)

Prickelnder Genuß-Spender

champagnerDas ist doch mal was fürs Büro. Allzeit bereiter, frisch gekühlter Champagner. Mit garantiert 0% Fett.

100 ml (ein Glas) bringt es dank 11g Alkohol und 4g Kohlenhydraten dann aber doch auf stolze auf 92 kcal. Wer den ganzen Tank (meist 18,9 l) in einem Zug leert, dem beschert das 17.388 kcal.

Figurbewußte, denen die Kalorienmengen wichtiger als die Dekadenz bzw. der Geschmack sind, sollten lieber auf Weißweinschorle umsteigen. Die prickelt auch, hat aber weniger als halb so viel Kalorien. Champagner ist im Vergleich zu seinen “Artgenossen” die absolute Kalorienbombe. weinvergleich

Verfasst von Peggy am 29. März 2007 um 10:46 | Kommentare (0)

Schnell zwischendurch

Gehen wir davon aus, dass der durchschnittliche Mensch ca. 2.000 kcal benötigt. Auf täglich 3 Haupt-Mahlzeiten á 500 kcal verteilt, sind schon 1.500 kcal weg. Bleiben noch ca. 500 kcal für die verbleibenden 2-3 Zwischenmahlzeiten.

Das ist nicht viel, sie sollten daher smart gewählt sein. Mit dem bedenkenlos nebenbei in den Mund geschobenen Joghurt oder Pudding sind 250 kcal oft schon mit einer Portion erreicht.

  • Vanille- & Schokoladenpudding

vanilla-schokopudding.jpg

100 g = 116 kcal
215.5 g = 250 kcal
100 g = 4.2 g Fett

  • Zott Jogolé Kirsche, 0,1% Fett

zott-jogole.jpg

100 g = 69 kcal
362.3 g = 250 kcal
100 g = 0.1 g

  • BioBio Fruchtjoghurt mild Erdbeere

biobio-joghurt.jpg

100 g = 109 kcal
229.4 g = 250 kcal
100 g = 2.8 g

  • Tiramisu

teramisu.jpg

100 g = 250 kcal
100 g = 8.9 g Fett

Wer zu Tiramisu oder Pudding greift, der sollte an Mittag oder Abendessen sparen. Ein Light-Joghurt (0,1% Fett) hat zwar wenig Fett, aber trotzdem Kalorien. Statt Fett größtenteils in Form von Kohlenhydraten. Sie sollten darum nicht bedenkenlos weggefuttert werden. Zudem schneiden Lightprodukte in Punkto Geschmack oft schlechter ab. Darum lieber Klasse statt Masse - mit dieser

Alternative

biojoghurtBio-Naturjoghurt (kein großer Kalorien-Unterschied zwischen 1,5 oder 3,8% Fett). Ein paar Früchte hineinschneiden. Wer es süß mag, gibt noch einen Spritzer Honig oder Ahornsirup dazu. Fertig. Garantiert ohne künstliche Aromen, Zuckerzusatzstoffe, aber mit viel Geschmack.

Bio-Naturjoghurt 1,5% (Portion entspricht der handelsüblichen Joghurtbecher-Größe von 150g)

150g 1,5% Joghurt 82 kcal
100g Erdbeeren 32 kcal [oder 65g Äpfel (1/2 Apfel) 36 kcal] 1 TL Honig 15 kcal
= 129 kcal [bzw. 133 kcal]

Verfasst von Peggy am 28. März 2007 um 10:32 | Kommentare (0)

Gadget für Frauen

frauenphoneDas können nur Männer entwickelt haben. Das neue Mobiltelefon 598 von Philips. Die Frauen-Features: BMI-Kalkulator, Einkaufsliste, Preistabelle, Tagebuch und Grundumsatz-Rechner.

Als müssten Frauen unterwegs, überall, an jeder Ecke ihre Figur neu berechnen. Welche Frau kennt den bitteschön ihren BMI nicht auswendig? Und welche Frau möchte – in der Umkleidekabine bei H&M stehend – ihren BMI überhaupt wissen? Wenn der BMI gerade mal nicht stimmt, kaufen wir Frauen einfach Schuhe.

Preistabelle? Wir wissen mit Sicherheit, dass die nächste Handtasche den Dispo sprengt. Grundumsatz-Rechner? Wir wissen auch auch, dass wir (empfunden) meist zu viel essen.

Wir brauchen das alles nicht. Frauen brauchen guten Empfang, lange Gesprächsdauer, schlankes Design - liebe Philips-Designer, das mit den Glitzersteinchen ist doch eine gute Idee, praktikable e-Mail und Kalenderfunktion.

Verfasst von Peggy am 27. März 2007 um 08:42 | Kommentare (0)

Einhändig bloggen

Bekommt man das etwa vom Bloggen?

gebloggt

So schnell kann’s gehen. Überlastung des Gelenks und Flüssigkeit dazwischen. Der Arzt hatte wohl in meine „Still-Halte-Versprechen“ der letzten 7 Wochen kein Vertrauen mehr. Stellte den Unterarm kurzerhand per Schiene ruhig. Ganz groß. Tippen nur mit der rechten Hand ist übrigens sehr nervig und dauert ewig…

Verfasst von Peggy am 26. März 2007 um 18:14 | Kommentare (2)

Für joggende Eltern

Joggen, Walken oder Nordic Walking. Drei hervorragende Sport-Strategien gegen die Winterpolster. Besonders jetzt, wo der Frühling endgültig da zu sein scheint. Nur wohin während dessen mit dem Nachwuchs?

Mitnehmen! Für junge Eltern gibt es jetzt eine neuen Kinderwagen-Anhang, mit dem Nordic Walking möglich ist (mit Stockeinsatz) und Joggen mit effektivem Armeinsatz.

Denn der Wagen rollt, ohne Hand anlegen zu müssen:
handfrei

Stroll-Smart kann einfach an den Kinderwagen angesteckt werden und los geht. Am Bauch befestigt, tut es vielleicht sogar etwas für die Bauchmuskulatur.

Stephanie Keller, a Pilates instructor from Switzerland said “I am constantly reminded to pull in my stomach and work from the core of my body while running or walking. This is a great asset to anyone who has just had a baby and needs to tighten the abdominal muscles. Furthermore, because the stomach muscles are pulled in and working, the lower back is automatically supported.”

Verfasst von Peggy am 26. März 2007 um 14:04 | Kommentare (3)

Eis macht dick? Nein Schwanger!

eisgenussDie Frühlings-Sonnenstrahlen führen zu Schlangen vor den Eisbuden. Recht so. Eis essen sollte staatlich gefördert werden. Damit Diätfirmen profitieren? Na klar, aber primär, um das Altersproblem in den Griff zu bekommen.

Denn viel Eiscreme (aber nicht low-calory, sondern schön cremiges Häagen Dazs) macht fruchtbar. Keine gute Nachricht für Frauen, die sich mit Light-Produkten ernähren. Denn das, so die Forschung, beeinträchtigt die Fruchtbarkeit, indem es den Eisprung verhindert.

Beobachtet wurden 18.000 Frauen (24-42 Jahre) bei denen bis dato keine Unfruchtbarkeit auftrat:

  • 2 Low-Fett Milchprodukte pro Tag: 85% höhere Wahrscheinlichkeit von Eisprungbasierender Unfruchtbarkeit, verglichen zu Frauen die nur 1mal / Woche Lightprodukte aßen.
  • 1 „normale“ Milchprodukte (Eiskrem, Vollmilch) pro Tag: 25% niedrigere Wahrscheinlichkeit von Eisprungbasierender Unfruchtbarkeit, verglichen zu Frauen die nur 1mal / Woche Vollmilchprodukte aßen.

Warum Milchfett so einen Einfluss hat, weiß man nicht. Scheinbar passiert etwas in dem Fett-Reduktionsprozess (Proteine, Hormone).

To turn whole-fat milk into skimmed milk, whey protein is often added back for taste and colouring. The protein has been found to produce testosterone-like effects in mice.

Damit Frau bei dem ganzen Milchfett nicht schon vor der Befruchtung aus dem Leim geht – so läuft sonst noch der potenzielle Begatter weg – sollte sie auf ihre Gesamtkalorienmenge achten. Sowohl zu dick, als auch zu dünn ist negativ für den Babywunsch.

Verfasst von Peggy am 25. März 2007 um 11:15 | Kommentare (1)

Fette Delikatessen

Sternekoch Wolfgang Puck will zukünftig auf Foie Gras (frz. fette Leber) verzichten. Sein Protest gegen das gewaltsame Stopfen. Kritiker sehen es als PR-Offensive und fragen sich, wann auch die lebendig gebrühten Hummer vom Menü verschwinden. Grund für uns, einen Blick auf die gestopfte Gänseleber zu werfen.

foie gras

Schon 2500 v. Chr. wussten die Ägypter, dass Zugvögel (Gänse und Enten) viel Energie für ihre langen Reisen benötigen. Darum von Natur aus gefräßig sind. Ideal also zum Mästen. Die Römer verbreiteten die Delikatesse dann weiter. Das Mästen erfolgt mit Getreide oder Maisbrei, für besseren Geschmack zusätzlich mit Feigen, Datteln, weichem Weißbrot oder Gerste-Stopfnudeln. Herkunftsland ist meist Frankreich (80%), in D, AT und CH verbietet das Tierschutzgesetz das Mästen.

Der 4-wöchige Stopfprozess, der ausschließlich männlichen Tiere, ist in der Tat widerlich: Hals lang ziehen, Metallrohr rein, über Luftdruck Speisebrei einpumpen. 3mal täglich, pro Tag ca. 3 Kilo. In dem kurzen Leben sind das 90 kg in 4 Wochen.

Bei so viel vollstopfen, steigt der Nährwert. 50 g Foie Gras haben 262 kcal mit 24,8 g Fett, das zudem ein schlechtes Lipidprofil aufweist. (hauptsächlich Palmitinsäure; ein gesättigtes Fett, das negativ den Cholesterinspiegel beeinflusst).

Sicher, schmeckt schon lecker. Besonders gebraten. Aber in Punkto Ethik und mit Blick auf den Kaloriengehalt liegt Herr Puck mit seiner Entscheidung richtig. Und ja, andere Masttiere - Schwein, Huhn und Rind - leiden auch. Aber die kann man wenigstens aus artgerechter Haltung kaufen.

Verfasst von Peggy am 24. März 2007 um 08:45 | Kommentare (0)

Bin ich ein Rechteck?

Die weiblichen Kurven änderten sich in den letzten 50 Jahren sehr. Nur noch 8% von uns haben die bei Männern so beliebte (…ist das wirklich so?…) Wespentaille, mit denen sich die Filmstars der 50er schmückten.

figurenarten

Und das ist eine wissenschaftliche Erkenntnis aus einer Untersuchung von 6.000 Frauen. Knapp die Hälft von uns sind schnöde, kantige Rechtecke. Das Waist-to-Hip Ratio hat sich also stark verändert - vergrößert, um genau zu sein. (WHR = Taillenumfang geteilt durch Hüftumfang; gesund gilt bei Frauen bis max. 0,85 und bei Männern bis max. 1,0).

sanduhr löffel rechteck dreieck

  • Sanduhrenfigur (Wespentaille) hat z.B. Sophia Loren.
  • Löffel-Beispiel ist JLo-Super-Po - Jennifer Lopez (klassische Birnenfigur)
  • Rechteck sei z.B. Mel C (ex Spice Girl, auch Sporty Spice genannt)
  • umgedrehtes Dreieck hat die Schwimmerin Sharron Davies (… breites Kreuz durch Schwimmen oder Dreieckform durch Brust-OP?)

Breast enhancements and other types of cosmetic surgery could influence the findings, Ms Hamnett said. With breast enhancements likely to create the “inverted triangle” body type, the popularity of cosmetic surgery means there are new shapes that are less likely to be affected by diet or exercise.

Warum hat sich das so verändert? Sind Frauen zu dominant? Zu wenig am Herd? Zu viele Schönheits-OPs? Darauf fand ich keine definitive Antwort, wohl aber auf die Frage, warum Männer auf Wespentaille stehen:

Es dreht sich wie immer alles um Fruchtbarkeit und Fortpflanzung: Eine Sanduhr-Figur wird mit relativ hohem Östrogen-Leveln assoziiert. Die beeinflußen die Fruchtbarkeit. Und weil Männer nichts sehnlicher wünschen, als ihre Gene weiterzugeben, bevorzugen Sie diese Körperform. Simpel.

The team says its work supports the “good gene” theory which says that beauty is in the brain of the beholder: we all share evolved mental mechanisms that identify specific parts of a woman’s body, such as a narrow waist, as indicators of fertility and health. Thus a small waist is “a core feature of feminine beauty that transcends ethnic-morphological differences”.

Die Sanduhren also. Prima, liebe Männer.
Frauen gibt es eh schon zu wenig (nach UN-Angaben - gesamt 6.46 Mrd. davon 3.249 Mrd. Männer und nur 3.216 Mrd. Weibchen). Wenn ihr nicht bald euren Geschmack ändert, bleibt da nicht mehr viel übrig.

Grafik: diet-blog.com

Verfasst von Peggy am 23. März 2007 um 14:05 | Kommentare (2)
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