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Kalorienbombe

bombeEine Kilokalorie (kcal) entspricht der Menge an Energie, die notwendig ist, um ein Kilogramm Wasser um ein Grad Celsius zu erwärmen.

Um den Kaloriengehalt von Lebensmitteln zu bestimmen, müssen sie also irgendwie verbrannt werden.

So misst der Profi
Er misst im “Bombenkalorimeter”. Eine Lebensmittelprobe wird verbrannt, die dabei frei werdende Wärmemenge gemessen. Das Gerät besteht aus Reaktionsgefäß (sieht aus wie eine Bombe) und Kalorimetergefäß. Zur vollständigen Verbrennung wird die Bombe über einen Druckschlauch mit Sauerstoff befüllt, danach in das wassergefüllte Kalorimetergefäß eingetaucht.

kalorienbombe1. Pressen fester Lebensmittelproben - zusammen mit einem Zünddraht - in Pillenform
2. Probe in Verbrennungsschale legen
3. Draht mit der Zündstromleitung im Deckel der Kalorimeterbombe verbinden
4. Probe von außen zünden
5. Reaktion startet, Probe verbrennt und gibt Wärme zuerst an das Bombengefäß, dann an das Wasserbad ab
6. Messung des Temperaturanstiegs im Wasserbad
7. Berechnung der Verbrennungsenergie = Anfangs- minus Endtemperatur

Damit steht fest, wie viel Energie (Brennwert) ein Nährstoff bzw. Lebensmittel dem Körper zur Verfügung stellt. Weil Otto-Normal-Verbraucher selten diesen „Ofen“ zur Verfügung hat, greift er auf Tabellen zurück.

So “misst” der Kalorienbewusste
Messen, wiegen, Tabellen recherchieren und zusammenzählen. Gute Kalorientabellen gibt es hier:

Die Datenbanken sind sehr ausführlich, fast alle im Handel erhältlichen Produkte sind aufgeführt. Schwieriger wird es, will man den Brennwert von z.B. Restaurantessen bestimmen. Hierfür muss man das Rezept, die Zutaten, kennen.

Bild Bombenkalorimeter: tu-cottbus

Verfasst von Peggy am 22. März 2007 um 09:53 | Kommentare (3)

Bunter Ballast

Rot, grün, gelb sollte er sein. Der ideale Gemüsemix. So gibt’s von allen Nährstoffen etwas. Und von Kalorien ganz wenig. Deswegen hier ordentlich zugreifen. Eine Mahlzeit kann ohne Probleme zu aus 2/3 Gemüse und 1/3 “Rest” (Fleisch, Fisch, Reis etc.) bestehen.

Bohnen

bohnen1.jpg

100 g = 31 kcal
806.5 g = 250 kcal
Ballaststoffe: 24 Gramm

Brokkoli

brokkoli.jpg

100 g = 34 kcal
735.3 g = 250 kcal
Ballaststoffe: 22 Gramm

Karotten

karotten.jpg

100 g = 29 kcal
862.1 g = 250 kcal
Ballaststoffe: 16 Gramm

Paprika

paprika-250-kcal.jpg

100 g = 20 kcal
1250 g = 250 kcal
Ballaststoffe: 50 Gramm

Alle Vier haben ordentlich Ballaststoffe und so einen sehr guten Einfluß auf den Blutzuckerspiegel. Bohnen und Brokkoli sind zudem recht gute Eiweißlieferanten. Paprika hat sehr viel Vitamin C. Brokkoli hat sehr viel Folsäure und ist eine gute Kalziumquelle. Alle Gemüse nur leicht erhitzen (al dente…), damit die Vitamine erhalten bleiben. Besonders die Folsäure im Brokoli geht beim Erhitzen leicht kaputt.

So viel gesundes Essen macht gleich richtig fit fürs Frühjahr. Dazu noch schnell die Fenster putzen und die Kalorien sind sofort wieder verbrannt:

  • 65 kg schwerer Mensch 1 Stunde 20 Min. Fenster putzen
  • 80 kg schwerer Mensch 1 Stunde Fenster putzen
Verfasst von Peggy am 21. März 2007 um 14:15 | Kommentare (1)

Esst mehr Fritten!

frittierJa, Pommes machen dick. Na und? Wichtiger ist doch, dass wir ausreichend Frittieröl für unsere Kosmetik bekommen!

Denn dank des Hefepilzes Candida bombicola ist es US-Forschern gelungen, altes Frittieröl zu einem Grundstoff für Kosmetik und Seife umzuwandeln. Das alte, stinkende, umweltschädliche Abfallprodukt der Fast-Food-Gesellschaft wird zu einem für Kosmetika wichtigem Tensid. Dies sei sogar biologisch abbaubar.

In Deutschland fallen jedes Jahr in Pommes-Buden und Küchen etwa 200.000 Tonnen Speisefett an. McDonalds trägt dazu mit rund 10.000 Tonnen bei. Was geschah bisher damit?

  • Bis 2002 Einsatz als Viehfutter (mittlerweile nicht mehr erlaubt)
  • Verwertung zu Ende Bio-Diesel und zu Ökostrom (aufbereiteten Abfälle werden in Blockheizkraftwerken verfeuert)
  • Holz-Schutz (in der Holz-Industrie werden Paletten im aufbereitetes Braten-Fett getränkt, um sie vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen)

Und nun also - hoffentlich geruchsneutral - Creme, Make-up & co.

Verfasst von Peggy am 20. März 2007 um 14:52 | Kommentare (0)

Stinker raus

hemd.gifFrittengeruch und Handyalarm - bald Alltag im Flugzeug. Eine gute Nachricht gibt es aber. Es ist Schluß mit Schweißgeruch. Den die störenden Stinker können von Bord geschickt werden, wenn

“die von ihnen ausgehende Geruchsbelästigung für die anderen Passagiere nicht mehr zumutbar ist”, so das Oberlandesgericht Düsseldorf. Fluggesellschaften können ihnen die Geruchsbelästigung als Vertragsverletzung und Leistungshindernis anlasten.

Der Stinker muss vor Besteigen des Flugzeuges auf seinen Geruch hingewiesen werden. Damit er die Chance hat, sich ein frisches Hemd anzuziehen.

Verfasst von Peggy am 20. März 2007 um 10:33 | Kommentare (0)

Leichtes Fast-Food

feelgoodMuss fertiges Essen auf die Schnelle (kurz Fast Food) immer fettig und kalorienreich sein? Natürlich nicht.

Also machen wir uns - auch der Frühlingsfigur zu Liebe - auf zu RNBS (‘feel good fast food’). Schnellrestaurant mit asiatischer Gesundküche aus natürlichen Zutaten. Ohne Glutamat, ohne Geschmacksverstärker, wenig Fett, wenig Cholesterin, wenig Kalorien, schnell & günstig.

Wir probieren:
Curry mit Gemüse und Reis - das Tagesspecial: 5,50 €

reiscurry2

Man wundert sich, dass dies alles ist! Das Gericht besteht zum Großteil nur aus Reis. Verschwindend klein der Fleisch- und Gemüseanteil (ist das gemeint mit “weniger Kalorien”?!) . Für den Preis ist das etwas sehr sparsam.

reiscurry1

Das Fleisch ist etwas hart, der Reis viel zu weich. Das Gemüse sieht aus wie früh morgens geschnitten - nicht sehr knackig und frisch. Dem Ganzen fehlt es komplett an Geschmack. Es schmeckt fad, so dass wir mit viel Sojasoße und Sambal Oelek nachhelfen mussten. Positiv ist, dass der typische China-Imbiss-Glutamat-Geschmack wirklich nicht da ist.

Energiesuppe mit Energiebällchen. Gemüse, Sprossen, frischen Kräutern: 4,50 €

energiesuppe

Es gibt 3 Energiebällchen (ob Fleisch oder Tofu kann man nicht schmecken, auf jeden Fall recht salzig) in der Suppe. In der Suppe sind zudem Reisnudeln (die dicken Weißen, recht weich), paar Sprossen, einige Karottenscheiben und Kräuter. Das war’s. Dafür das “Gemüse” drin sein soll, sind die paar Karottenscheiben etwas wenig. Vom Geschmack besser als das erste Gericht. Aber auf keinen Fall vergleichbar mit den leckeren vietnamesischen Gemüsesuppen bei Monsieur Vuong.

Vielleicht hatten sie ja heute einfach einen schlechten Tag, aber wir sind enttäuscht. Design und Konzept versprechen mehr, als das Essen hält. Besonders, wenn man die Qualität vergleichbarer Asian-Healthfood-Imbisse kennt. (wie Monsieur Vuong, Toca Rouge oder Asia Gourmet im Hauptbahnhof).

Verfasst von Peggy am 19. März 2007 um 14:09 | Kommentare (6)

Schlank ohne Diät!

Ein Diät-Traum für Faule. Weder weniger essen & trinken, noch bewegen. Aber trotzdem schön schlank erscheinen. Zumindest oberflächlich. Mit der “Slim push up Schlankhose”.

Einmal reingezwängt wird die Silhouette um 1-2 Kleidergrößen optisch verschlankt. Schlappernde Cellulite-Dellen erwecken einen straffen Eindruck. Überflüssige Pfunde werden ganz einfach versteckt.

Funktioniert aber nur, wenn man bereits verheiratet ist. Denn wie würde man(n) denn schauen, wenn er nach dem romantischem Candle-Light-Dinner seine heiße Eroberung auspackt (was bei so engen Höschen garantiert eine Weile dauert) und ihm dann schwabbelige Fleischberge entgegen fallen?
einfach-schlank

Wer die hautfarbene Hülle dennoch dem Disziplin-Erfordernden Sport- und Diätprogramm vorzieht: erhältlich ist die Wurstpelle z.B. noch bei amazon und ebay. Im RTL-TV-Shop ist sie leider gerade ausverkauft ;)

Verfasst von Peggy am 18. März 2007 um 11:03 | Kommentare (0)

Flug-Diät

fastenfliegen Wer in Entwicklungsländer öffentliche Verkehrsmittel benutzt hat, kennt es. Jeder hat sein Essen und Trinken selbst dabei. Darunter auch Hühner, Schafe und andere lebendige Nahrungsmittel.

faz.net prophezeit uns bald ähnliche Zustände. Erste Anzeichen seien schon in den US-Billigfliegern zu beobachten:

Da es an Bord nichts mehr umsonst gibt außer dem Herzenswunsch nach einem möglichst raschen Ende des Fluges, bringen sich die Passagiere ihre Verpflegung selbst mit - aus Sicherheitsgründen keine Ziegen und halbe Hühner, sondern das immer ein wenig nach alten Socken riechende Sortiment der Fastfood-Ketten aus den Wartehallen. Im Flugzeug fühlt man sich dann wie in einer fliegenden Frittenbude. Es riecht süßlich nach quallenschlaffen Semmeln, beißend nach silikonzähem Ketchup, fettgeschwängert nach ersäuften Pommes frites.

Es klebt überall, weil Limonade in Turbulenzen verschüttet wird, es quillt der Müll aus allen Ritzen, weil ein amerikanisches Mahl zu höchstens einem Drittel aus Essbarem und zu mindestens zwei Dritteln aus Plastik und Styropor besteht. Man wähnt sich beim Zwangspicknick über den Wolken, sehnt sich nach Drittwelthühnerhälften und fragt sich besorgt, ob nicht nur Mägen, sondern auch Flugzeugrümpfe an einer Überdosis Kalorien platzen können.

Zudem wird ja bald in einigen Airlines die Mobiltelefonie an Board erlaubt. Gestank plus Krach. Wie erholsam. Das ist alles gar nicht gut. Neben dem ganzen Fastfood-Reste-Müll – hallo, Umweltsünder und CO2-Verschwender… – das Problem der Fettleibigkeit. Was passiert mit der US-Nation, wenn die gemästeten Mägen nicht mal mehr im Flieger eine Pause bekommen?

faz.net hat aber dafür die geniale Lösung:

Fastenfliegen, ein neues Geschäftsfeld für die Gesundheitsindustrie, Low-Fat-Airlines, Zero-Cholesterol-Carrier, der Triumph im Fluge über die Fettsucht spätkapitalistischer Gesellschaften.

Wunderbar. Das Dienstleistungsangebot könnte man noch ergänzen um Blutdruckmessungen, Allergietests - Check-up on the fly sozusagen.

Verfasst von Peggy am 17. März 2007 um 09:03 | Kommentare (1)

Geklontes Lammrückenfilet

Können geklonte Tiere eigentlich gegessen werden oder nicht?

klonschaf-dolly.jpg

Mit dieser Frage beschäftigt sich zurzeit auch die europäische Kommission für Lebensmittelsicherheit. Mit dem Ergebnis: Sie wissen es nicht!

In Europa gibt es keine Regelung zu geklonten Lammrückenfilets, Rinderfilets & Co.

Zum Glück gibt es aber die Amerikaner! Sie haben sich natürlich schon längst mit der Frage beschäftigt.

Eine Studie der FDA (Food and Drug Administration) kam in einem 700 Seiten langen Bericht zu folgendem Ergebnis:

The draft risk assessment finds that meat and milk from clones of adult cattle, pigs and goats, and their offspring, are as safe to eat as food from conventionally bred animals.

Das bedeutet also Entwarnung, die geklonten Tiere schmecken genauso gut wie ihre “normalen” Artgenossen. Schließlich werden weltweit schon Tausend Tier geklont, darunter 3.000 Rinder. Wäre ja schade um die leckeren Rinderfilets!

Mich würde ja interessieren, ob das Fleisch dann beim Verkauf als “geklont” gekennzeichnet ist. Jemand eine Ahnung?

Bildquelle

Verfasst von Lisa am 16. März 2007 um 10:07 | Kommentare (0)

Kniebeuge gegen’s Vergessen

sport-frauenbSport & Bewegung hilft. Nicht nur gegen drohende Speckröllchen oder Rücken und Gelenkschmerzen. Auch dem Kopf. Und zwar präventiv gegen Alzheimer.

Deutsche Wissenschaftler konnten in einem Tiermodell zeigen, dass bei regelmäßiger kognitiver und körperlicher Aktivität die Menge und Ausdehnung der bei Alzheimer charakteristischen Plaques im Gehirn deutlich geringer sind. Gleichzeitig zeigten Verhaltensstudien signifikant bessere Gedächtnisleistungen. Dass physische und intellektuelle Aktivität das Alzheimer-Risiko reduziert bzw. den Verlauf verlangsamt, hatte sich bereits in epidemiologischen Studien gezeigt. Quelle: Am. Jour. Pathol. 2006; 169: 544; via gsaam

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Verfasst von Peggy am 15. März 2007 um 23:02 | Kommentare (0)

Salmonellen auf der Spur

testkitWenn’s mal wieder gefährlich wird: Beim Einkaufen im Supermarkt, bei einer Reise in ein fernes Land, dem Testen eines neu eröffneten Restaurants.

Dank dieses Testsets kein Problem. Es soll bedingungslos Salmonellen und E.coli-Erreger aufspüren.

Wie schön. Nie wieder Durchfall, Magenbeschwerden oder gar Krankenhaus aufgrund eines verdorbenen Magens :)

Verfasst von Peggy am 15. März 2007 um 12:45 | Kommentare (0)
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