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In den Mai

Beim wilden Tanz in den Mai sei gewarnt: immer schön langsam mit dem Bier. Denn die Folgen von zu viel Alkoholgenuss können monströs sein. Besonders am Morgen danach:

Verfasst von Peggy am 30. April 2007 um 17:53 | Kommentare (0)

Marshmallow statt Botox

kollagenBisher kannte man Kollagen – ein Eiweiß und wichtigster Bestandteil der Haut – vor allem zum Aufspritzen von Falten und Lippen sowie als Inhaltsstoff diverser Cremes. Jetzt soll es auch von innen helfen. Kollagen wird aus Rinder- und Schweinehaut gewonnen, neuerdings auch aus Fischhaut und dem Eiweiß von Kaviar und Austern.

Forscher stellten fest, dass Fleischklösse, injiziert mit Kollagenfasern, nach dem Kochen mehr Jod enthielten als mit Jodsalz gewürzte Buletten. Jodsalz (Kaliumjodid) ist instabil, zersetzt sich beim Kochen und dadurch verflüchtigt sich das Jod. (liegt an der Fähigkeit von Kollagen, Wasser zu binden) Zudem wird so weniger des ebenfalls empfindlichen Vitamins B1 zerstört.

Die Japaner sind wie immer in Sachen Beauty einen Schritt weiter und setzen Kollagen funktionellen Milchprodukten und Marshmallows zu. Normale Marshmallows enthalten ca. 300 mg Kollagen (stammt von der in den Marshmallows enthaltenen Gelatine, die aus Rinder- und Schweineinnereien gewonnen wird). Die mit Kollagen angereicherten Marshmallows enthalten 3.000 mg. Ist weniger risikoreich als Lippen aufspritzen, hat aber sicher auch mehr Kalorien.

Bild via www.mediatinker.com

Verfasst von Peggy am 29. April 2007 um 19:03 | Kommentare (0)

Blaue Powerbeere

muffinBekannt meist als Joghurt-Fruchtzutat, Marmelade oder Blueberry-Muffin. Die Heidelbeere. Eine kleine blaue Beere, die viel Gesundes in sich trägt.

Top-Werte bei Antioxidantien (diese kämpfen gegen schädliche freie Radikale im Körper) im Vergleich zu 40 anderen Obst- und Gemüsesorten (USDA Human Nutrition Research Center on Aging, Boston):

“These little fruits are superheroes,” says Jennifer Meengs of the Laboratory for the Study of Human Ingestive Behavior at Penn State. “They’re packed with chemicals that can help fight disease.”

heidelbeereSie sind unter anderem gut fur’s Herz, gegen Krebs und altersbedingten Gedächtnisverlust:

  • Pterostilbene ist ein Schlüssel-Antioxidanz der Heidelbeere, bekämpft freie Radikale, die Darmkrebs fördern (American Chemical Society)
  • Heidelbeeren scheinen den Körper gegen schädliches LDL-Cholesterin zu schützen (Mitverursacher von Arterienverkalkungen und Schlaganfall)
  • Epicatechin, ein weiteres Antioxidanz der Heidelbeere, soll bei Erkrankungen der Harnwege helfen (Rutgers University)
  • Heidelbeeren sollen gut für das Sehvermögen sein
  • Und sie sollen bei altersbedingten körperlichen Verschleißerscheinungen helfen und zur Verbesserung der Gedächtnisleistung beitragen

Am besten isst man sie frisch. So bleibt die volle Wirkung der Antioxidantien erhalten. Unter Kochen und Backen leiden sie etwas. Wenn keine Saison ist, gibt es sie tiefgekühlt und häufig auch als frische Importware. Einfach in den Obstsalat, unter Müsli oder Joghurt. Die wilden Heidelbeeren (kleiner, dunkler, intensiver im Geschmack) sind „wertvoller“ als die kultivierten Beeren, da reicher an Antioxidantien. Am besten also selbst pflücken oder im Bioladen kaufen.

Schnelle Fakten zur Heidelbeere:

  • Wenig Kalorien: 100 g = 42 kcal
  • Niedrige Glykämische Last (8.5) für optimalen Blutzuckerspiegel
  • Hoher Anteil an Ballaststoffen
  • Vitamine A und Vitamine C

heidelbeere-hand

Verfasst von Peggy am 27. April 2007 um 10:22 | Kommentare (2)

Wolkenpicknick

cockpitErlebnisse meines Fluges heute Morgen (viel zu früh) nach Dortmund. Hat weniger mit Ernährung als mit Gesundheit zu tun. Es war fliegen der etwas anderen Art:

  • Fluglinie: Luftfahrtgesellschaft Walter (Dornier 228)
  • Abflug Tempelhof: man fühlt sich auf dem Flughafen sofort wie in einem vergangenen Jahrzehnt
  • Zum Flieger laufen, kein Bus, kein Gedränge, wenige andere Fluggäste
  • propeller 19 Plätze: geräumige dunkelbraune Ledersitze
  • freie Platzwahl: ich musst natürlich ganz nach vorn, dem Piloten über die Schulter schauen
  • Maschine die schon einige Jahre hinter sich hat: nur bedingt geeignet für Menschen mit Flugangst
  • keine nervigen Gepäckschubsereien und 10-minütigen Sicherheitsansagen (reicht doch: 2 Sätze vom Co-Piloten)
  • Cockpit: offen, eher manuell als High-Tech
  • Schnellstart: 2mal um die Ecke und ab auf die Startbahn
  • Flughöhe 2.000 m bei strahlendem Sonnenschein und damit klasse Aussicht

korbFür jeden gab’s eine Sandwichtüte (2 Brötchen drin), Wasser und Kaffee (Selbstbedienung aus dem Flechtkorb). Fühlt sich an wie Picknick über den Wolken. Die Propeller-Maschine ist natürlich recht laut. Unbedingt Kopfhörer und mp3-Player einpacken. Musik-Tipp: Hot Ride von Prodigy.

Verfasst von Peggy am 26. April 2007 um 17:45 | Kommentare (1)

Schnell weggeknabbert

Langeweile, Appetit oder einfach nur das Gefühl etwas im Mund haben zu wollen. Schnell die Tüte aufgerissen und ein paar Chips gefuttert, eben mal nebenbei ein paar Riegel vernascht oder ein “Frühstückchen” geknoppert.

Egal ob am Schreibtisch oder unterwegs, wir untersuchen typische Zwischendurch-Leckereien auf den Kaloriengehalt.

  • Pom-Bär

pombaren.jpg

100 g = 498 kcal
50.2 g = 250 kcal
100 g = 29 g Fett

  • Knoppers

    knoppers.jpg

100 g = 528 kcal
47.3 g = 250 kcal
100 g = 32 g Fett

  • Yogurette

    jogurette.jpg

100 g = 552 kcal
45.3 g = 250 kcal
100 g = 35.2 g Fett

  • Kinderschokolade

kinderschokolade.jpg

100 g = 558 kcal
44.8 g = 250 kcal
100 g = 34 g Fett

  • Milchschnitte

milchschnitte.jpg

100 g = 407 kcal
50.2 g = 250 kcal
100 g = 26.5 g Fett

Für 250 kcal bekommt man von allen Snacks ca. 50 g, inklusive ca. 15 g Fett. Für eben mal so zwischendurch sind das eine Menge Kalorien, vor allem ohne nennenswerten Sättigungseffekt. Also nix mit harmlos “…das Frühstückchen”.

Die Pausen-Snacks haben genauso viel Kalorien wie eine Scheibe Vollkornbrot mit Käse. Allerdings liefern sie fast doppelt so viel Fett und viermal weniger Eiweiß.

Verfasst von Peggy am 25. April 2007 um 12:43 | Kommentare (0)

Schuh Diät?

schuh

Endlich. Ein Diät-Buch auf das die Welt gewartet hat: “The Shoe Diet“. Ja richtig gelesen; die Schuh-Diät.

Kurz um, es geht um Schuhe als Motivation für bessere Essgewohnheiten. (belohnungsbasierte Motivation)

” … the ultrapleasant activity of shoping for shoes promotes happiness and reduces stress, both of which can help to induce behavorial changes, such as losing weight.”

Ah-ha.

schuh-diaetEigentlich komisch, kaufen wir Frauen uns doch häufig Schuhe eben gerade deswegen, weil sie - egal ob ein paar Kilo zu viel - immer passen. Im Gegensatz zu einer neuen Hose oder einem neuen Rock, die schonungslos unsere Sünden offenbaren. Aber vielleicht geht’s ja auch nur darum, dass nach dem Schuhkauf eh kein Geld mehr für Essen übrig ist …

Womit die Autorin durchaus recht hat, ist das Zitat zu Kapitel 1:

“A pair of new shoes might not cure a broken heart or soothe a tension headache, but hey will relieve symptoms and chase away the blues.”

via diet-blog.com

Verfasst von Peggy am 24. April 2007 um 11:43 | Kommentare (1)

Schlanke Stange

spargelUnd los geht sie - die Spargelzeit. Spargel ist ideal, da er wenig Kalorien hat: nur 18 Kalorien pro 100 g. Eine durchschnittliche Portion (500 g) bringt es auf 90 kcal.

Plus jede Menge Ballaststoffe, die gut für Sättigung und Darm sind. Sauce Hollandaise bzw. Butter nur sparsam drüber gießen, sonst ist die Spargelmahlzeit nicht mehr schlank.

Zudem ist Spargel reich an Mineralien und Vitaminen:

  • Kaliumsalze und Asparaginsäure (nach dem Spargel benannt) wirken entwässernd und unterstützen die Nierenfunktion
  • ß-Carotin (Antioxidanz / Zellschutz)
  • B-Vitamine (gut für die Nerven)
  • Vitamin C und E (Antioxidantien gegen freie Radikale)
  • Folsäure (wichtig besonders für Schwangere)
  • Biotin (Bestandteil von Enzymen, gut für Haare und Nägel)

Wer sich schon immer mal gefragt hat, warum es nach dem Spargelgenuss auf der Toilette so seltsam riecht: das kommt von Methylmercaptan, einer schwefelhaltigen Säure, die durch Metabolisierung von S-Methyl-3-(methylthio)-thiopropionat entsteht.

Verfasst von Peggy am 23. April 2007 um 14:26 | Kommentare (0)

Gesundes Fernsehen

tvLetzten Mittwoch berichtete das RBB Gesundheitsmagazin QUIVIVE über uns. Zu Anfang geht es um ein anderes Ernährungsprogramm, wir kommen zum Schluss.

Marion musste vor der Kamera brav demonstrieren, wie man unsere stündlichen Mahlzeiten zubereitet und zu sich nimmt, ich durfte kurz was Schlaues sagen :)

Hier geht’s zum TV-Film per RealPlayer Video.

Verfasst von Peggy am 22. April 2007 um 19:12 | Kommentare (0)

Schoko aufregender als ein Kuss

schokoDass Schokolade Glücksgefühle bereitet, ist bekannt. Aber dass der schokoladige Genuss die meisten von uns mehr antörnt als ein Kuss, überrascht dann doch. Englische Wissenschaftler fanden mit Messungen von Hirnströmen und Herzaktivitäten heraus;

… Das erregende Gefühl, wenn Schoko im Mund schmilzt, sei etwa vier Mal so intensiv wie das Vergnügen durch einen leidenschaftlichen Kuss.

Also her mit der Schokolade. Noch besser wird’s, wenn eine gute Freundin “guilt free”-Schokoladenriegel schenkt [danke, Nelly ;) ]. Der Schokoladen-Riegel ohne zusätzlichen Zucker ist von Skinny Candy, hat pro Riegel 211 Kalorien und schmeckt - dank feiner belgischer Schokolade - intensiv nach Kakao.

Man kann sich die dicken Schokoladenstücke getrost einteilen, so dass a) die Figur nicht leidet und b) der intensive Genuss sich über längere Zeit erstreckt. Wer braucht da noch Küsse ….

skinny-candy

Verfasst von Peggy am 22. April 2007 um 14:20 | Kommentare (3)

Schämt Euch!

fette-maennerErschreckend! Peinlich! Neueste Zahlen enthüllen die traurige Wirklichkeit: 2/3 Deutsche Männer = zu fett.

Demnach gibt es in keinem europäischen Land einen größeren Anteil Übergewichtiger als in Deutschland. Nach IASO-Angaben sind in der Bundesrepublik 75,4 Prozent der Männer und 58,9 Prozent der Frauen zu schwer.

Nur werden weder Verbote noch Warnhinweise auf den Lebensmitteln was bringen. Wie wär’s aber mal mit Ernährungsunterricht - statt Religion oder Ethik - an den Schulen? Aufklärung und bewusst Essen ist nämlich das einzig wirklich Sinnvolle.

via spiegel.de

Verfasst von Peggy am 20. April 2007 um 17:51 | Kommentare (0)
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