In den Mai
Beim wilden Tanz in den Mai sei gewarnt: immer schön langsam mit dem Bier. Denn die Folgen von zu viel Alkoholgenuss können monströs sein. Besonders am Morgen danach:
Beim wilden Tanz in den Mai sei gewarnt: immer schön langsam mit dem Bier. Denn die Folgen von zu viel Alkoholgenuss können monströs sein. Besonders am Morgen danach:
Bisher kannte man Kollagen – ein Eiweiß und wichtigster Bestandteil der Haut – vor allem zum Aufspritzen von Falten und Lippen sowie als Inhaltsstoff diverser Cremes. Jetzt soll es auch von innen helfen. Kollagen wird aus Rinder- und Schweinehaut gewonnen, neuerdings auch aus Fischhaut und dem Eiweiß von Kaviar und Austern.
Forscher stellten fest, dass Fleischklösse, injiziert mit Kollagenfasern, nach dem Kochen mehr Jod enthielten als mit Jodsalz gewürzte Buletten. Jodsalz (Kaliumjodid) ist instabil, zersetzt sich beim Kochen und dadurch verflüchtigt sich das Jod. (liegt an der Fähigkeit von Kollagen, Wasser zu binden) Zudem wird so weniger des ebenfalls empfindlichen Vitamins B1 zerstört.
Die Japaner sind wie immer in Sachen Beauty einen Schritt weiter und setzen Kollagen funktionellen Milchprodukten und Marshmallows zu. Normale Marshmallows enthalten ca. 300 mg Kollagen (stammt von der in den Marshmallows enthaltenen Gelatine, die aus Rinder- und Schweineinnereien gewonnen wird). Die mit Kollagen angereicherten Marshmallows enthalten 3.000 mg. Ist weniger risikoreich als Lippen aufspritzen, hat aber sicher auch mehr Kalorien.
Bild via www.mediatinker.com
Bekannt meist als Joghurt-Fruchtzutat, Marmelade oder Blueberry-Muffin. Die Heidelbeere. Eine kleine blaue Beere, die viel Gesundes in sich trägt.
Top-Werte bei Antioxidantien (diese kämpfen gegen schädliche freie Radikale im Körper) im Vergleich zu 40 anderen Obst- und Gemüsesorten (USDA Human Nutrition Research Center on Aging, Boston):
“These little fruits are superheroes,” says Jennifer Meengs of the Laboratory for the Study of Human Ingestive Behavior at Penn State. “They’re packed with chemicals that can help fight disease.”
Sie sind unter anderem gut fur’s Herz, gegen Krebs und altersbedingten Gedächtnisverlust:
Am besten isst man sie frisch. So bleibt die volle Wirkung der Antioxidantien erhalten. Unter Kochen und Backen leiden sie etwas. Wenn keine Saison ist, gibt es sie tiefgekühlt und häufig auch als frische Importware. Einfach in den Obstsalat, unter Müsli oder Joghurt. Die wilden Heidelbeeren (kleiner, dunkler, intensiver im Geschmack) sind „wertvoller“ als die kultivierten Beeren, da reicher an Antioxidantien. Am besten also selbst pflücken oder im Bioladen kaufen.
Schnelle Fakten zur Heidelbeere:

Erlebnisse meines Fluges heute Morgen (viel zu früh) nach Dortmund. Hat weniger mit Ernährung als mit Gesundheit zu tun. Es war fliegen der etwas anderen Art:
19 Plätze: geräumige dunkelbraune Ledersitze
Für jeden gab’s eine Sandwichtüte (2 Brötchen drin), Wasser und Kaffee (Selbstbedienung aus dem Flechtkorb). Fühlt sich an wie Picknick über den Wolken. Die Propeller-Maschine ist natürlich recht laut. Unbedingt Kopfhörer und mp3-Player einpacken. Musik-Tipp: Hot Ride von Prodigy.
Langeweile, Appetit oder einfach nur das Gefühl etwas im Mund haben zu wollen. Schnell die Tüte aufgerissen und ein paar Chips gefuttert, eben mal nebenbei ein paar Riegel vernascht oder ein “Frühstückchen” geknoppert.
Egal ob am Schreibtisch oder unterwegs, wir untersuchen typische Zwischendurch-Leckereien auf den Kaloriengehalt.

100 g = 498 kcal
50.2 g = 250 kcal
100 g = 29 g Fett

100 g = 528 kcal
47.3 g = 250 kcal
100 g = 32 g Fett

100 g = 552 kcal
45.3 g = 250 kcal
100 g = 35.2 g Fett

100 g = 558 kcal
44.8 g = 250 kcal
100 g = 34 g Fett

100 g = 407 kcal
50.2 g = 250 kcal
100 g = 26.5 g Fett
Für 250 kcal bekommt man von allen Snacks ca. 50 g, inklusive ca. 15 g Fett. Für eben mal so zwischendurch sind das eine Menge Kalorien, vor allem ohne nennenswerten Sättigungseffekt. Also nix mit harmlos “…das Frühstückchen”.
Die Pausen-Snacks haben genauso viel Kalorien wie eine Scheibe Vollkornbrot mit Käse. Allerdings liefern sie fast doppelt so viel Fett und viermal weniger Eiweiß.

Endlich. Ein Diät-Buch auf das die Welt gewartet hat: “The Shoe Diet“. Ja richtig gelesen; die Schuh-Diät.
Kurz um, es geht um Schuhe als Motivation für bessere Essgewohnheiten. (belohnungsbasierte Motivation)
” … the ultrapleasant activity of shoping for shoes promotes happiness and reduces stress, both of which can help to induce behavorial changes, such as losing weight.”
Ah-ha.
Eigentlich komisch, kaufen wir Frauen uns doch häufig Schuhe eben gerade deswegen, weil sie - egal ob ein paar Kilo zu viel - immer passen. Im Gegensatz zu einer neuen Hose oder einem neuen Rock, die schonungslos unsere Sünden offenbaren. Aber vielleicht geht’s ja auch nur darum, dass nach dem Schuhkauf eh kein Geld mehr für Essen übrig ist …
Womit die Autorin durchaus recht hat, ist das Zitat zu Kapitel 1:
“A pair of new shoes might not cure a broken heart or soothe a tension headache, but hey will relieve symptoms and chase away the blues.”
via diet-blog.com
Und los geht sie - die Spargelzeit. Spargel ist ideal, da er wenig Kalorien hat: nur 18 Kalorien pro 100 g. Eine durchschnittliche Portion (500 g) bringt es auf 90 kcal.
Plus jede Menge Ballaststoffe, die gut für Sättigung und Darm sind. Sauce Hollandaise bzw. Butter nur sparsam drüber gießen, sonst ist die Spargelmahlzeit nicht mehr schlank.
Zudem ist Spargel reich an Mineralien und Vitaminen:
Wer sich schon immer mal gefragt hat, warum es nach dem Spargelgenuss auf der Toilette so seltsam riecht: das kommt von Methylmercaptan, einer schwefelhaltigen Säure, die durch Metabolisierung von S-Methyl-3-(methylthio)-thiopropionat entsteht.
Letzten Mittwoch berichtete das RBB Gesundheitsmagazin QUIVIVE über uns. Zu Anfang geht es um ein anderes Ernährungsprogramm, wir kommen zum Schluss.
Marion musste vor der Kamera brav demonstrieren, wie man unsere stündlichen Mahlzeiten zubereitet und zu sich nimmt, ich durfte kurz was Schlaues sagen
Hier geht’s zum TV-Film per RealPlayer Video.
Dass Schokolade Glücksgefühle bereitet, ist bekannt. Aber dass der schokoladige Genuss die meisten von uns mehr antörnt als ein Kuss, überrascht dann doch. Englische Wissenschaftler fanden mit Messungen von Hirnströmen und Herzaktivitäten heraus;
… Das erregende Gefühl, wenn Schoko im Mund schmilzt, sei etwa vier Mal so intensiv wie das Vergnügen durch einen leidenschaftlichen Kuss.
Also her mit der Schokolade. Noch besser wird’s, wenn eine gute Freundin “guilt free”-Schokoladenriegel schenkt [danke, Nelly
]. Der Schokoladen-Riegel ohne zusätzlichen Zucker ist von Skinny Candy, hat pro Riegel 211 Kalorien und schmeckt - dank feiner belgischer Schokolade - intensiv nach Kakao.
Man kann sich die dicken Schokoladenstücke getrost einteilen, so dass a) die Figur nicht leidet und b) der intensive Genuss sich über längere Zeit erstreckt. Wer braucht da noch Küsse ….

Erschreckend! Peinlich! Neueste Zahlen enthüllen die traurige Wirklichkeit: 2/3 Deutsche Männer = zu fett.
Demnach gibt es in keinem europäischen Land einen größeren Anteil Übergewichtiger als in Deutschland. Nach IASO-Angaben sind in der Bundesrepublik 75,4 Prozent der Männer und 58,9 Prozent der Frauen zu schwer.
Nur werden weder Verbote noch Warnhinweise auf den Lebensmitteln was bringen. Wie wär’s aber mal mit Ernährungsunterricht - statt Religion oder Ethik - an den Schulen? Aufklärung und bewusst Essen ist nämlich das einzig wirklich Sinnvolle.
via spiegel.de