Traditionell gehört Butter oder Margarine ganz unbedingt unter Wurst, Käse, Marmelade, in die Bratpfanne, als Geschmacksverstärker über Gemüse oder in Soßen. Natürlich Fett “pur” und dementsprechend kalorienreich.
Auch überrascht es wenig, dass man für 250 kcal am wenigsten Butter und am meisten Light Butter essen darf. Margarine soll schlecht sein wegen der Transfette. Also was sollte nun aufs Brot?


100 g = 720 kcal
34.7 g = 250 kcal
100 g = 80 g Fett

100 g = 352 kcal
71 g = 250 kcal
100 g = 39 g Fett

100 g = 728 kcal
34.3 g = 250 kcal
100 g = 82 g Fett
- Du darfst, leichte Butter

100 g = 365 kcal
68.5 g = 250 kcal
100 g = 39 g Fett

100 g = 367 kcal
68.12 g = 250 kcal
100 g = 39 g Fett
In Verruf geraten sind Transfettreiche Margarinen. Transfette entstehen natürlich (katalytische Biohydrierung im Pansen von Wiederkäuern) oder industriell (Härtung von Fischölen und pflanzlichen Ölen).
Ein natürlicher kleiner Anteil in Milchprodukten (so auch Butter) ist normal. Z.B. Rohmilch 3,96%, Pasteurisierte Milch 3,73%, Butter 3,49 % (Anteil Transfettsäuren am Gesamtfettanteil).
Bei der Margarineherstellung gibt es nur noch bei Sonnenblumenmargarine - die rechtl. 97% Sonnenblumenöl enthalten muss - Probleme, da eine Teilhärtung (wegen der Konsistenz) unausweichlich ist. In den meisten anderen Margarinen ist der Transfettanteil nicht viel höher als in Butter (< 1%):

Deutschland hat noch keine Deklarationspflicht für Transfette. Derzeit erkennt man es nur an den Zusätzen in der Zutatenliste: „z.T. gehärtet“ oder „Pflanzenöl gehärtet“. Leider keine qualitative Aussage über die Höhe des Transfett-Anteils.
Egal ob Buter oder Margarine. Beide enthalten gehärtete Fette die negativ für die Arterien sind. Für eine herzgesunde Ernährung darum Margarine mit geringem Anteil gehärteter Fette wählen. Und:
- Sparsam aufstreichen
- Braten / Kochen besser mit Öl (Olivenöl, zum heißen Braten oder wer den Geschmack nicht mag, nimmt Rapsöl)
- Würzen von Soßen und Gemüse besser mit Kräutern, Gewürzen, Joghurt / Milch
Quelle Grafik: Michael Kempf, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, “trans-Fettsäuren. Eine Risikobetrachtung”, 2003