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Sexuelle Neigung vs. Figursorgen

Immer wieder Männer und ihre Figurprobleme…

Wie auch immer sie auf die Idee kamen, New Yorker Wissenschaftler untersuchten Ess-Störungen und deren Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung. 516 Männer und Frauen, Lesbisch, Schwul, Bi, Hetero – mit dem Ergebnis:

An Bullemie, Anorexie, Eß-Brechsucht litten bzw. Anzeichen dafür zeigten:

  • Mehr als 15% der Schwulen zw. Bisexuellen Männer
  • Weniger als 5% der Hetero-Männer
  • Weniger als 10% der Lesbischen bzw. Bisexuellen Frauen
  • 8% der Hetero-Frauen

sexyWarum sind Schwule Männer so stark betroffen? Eine Theorie der Forscher ist, dass Schwule Männer andere Schönheitsideale haben und - ähnlich wie Frauen - stärker den Druck verspüren schlank zu bleiben.

Oder einfach gesagt; Hetero-Männern ist ihr Aussehen größtenteils egal. 58% Übergewichtige deutsche Männer nehmen keine Rücksicht auf unsere ästhetischen Empfindungen und glauben immer noch ernsthaft, wir fänden Bierbäuche sexy…

Verfasst von Peggy am 20. April 2007 um 11:24 | Kommentare (1)

Frühjahrsmüdigkeit?

Schlapp, Augenringe, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit? Kann auch an Eisenmangel liegen. Fehlt das wichtige Spurenelement, wird weniger Sauerstoff in der Lunge gebunden und so weniger Sauerstoff im Körper angeliefert.

Eisenmangel trifft häufig Frauen, da Ursachen besonders in Blutungen, Menstruation, Schwangerschaft, Stillen liegen. Aber auch Kinder im Wachstumsalter, Magen-Darm-Erkrankte, Vegetarier und Sportler kann es erwischen, ebenso alle, die eisenarm Essen.

Bei Symptomen (ständige Müdigkeit, Konzentrationsstörung, Blässe, brüchige Haare und Nägel, eingerissene Mundwinkel) eine Blutanalyse beim Arzt machen lassen. Nahrungsergänzende Eisenpräparate aus der Apotheke helfen schnell. Zudem auf genug Eisen in der Ernährung achten:wurst

  • Fleisch: Innereien, Miesmuscheln, Blut- und Leberwurst, Dosenwürstchen, Jagdwurst, Mortadella, Rotbarsch geräuchert, (Öl)sardinen, Wild- und Pferdefleisch, Muskelfleisch (allg.)
  • Gemüse: Petersilie, weiße Bohnen, Sojabohnen, Kichererbsen
  • Getreide: Vollkornprodukte aus Hirse, Soja, Quinoa (Reismelde), Amaranth (Fuchsschwanz, Samen), Keimlinge, Vollkornprodukte aus Roggen, Weizen, Hafer, Dinkel (Grünkern), Buchweizen, Gerste, Reis
  • Nüsse: Cashewnüsse (geröstet), Kürbiskerne, Sesamsamen (trocken+geröstet), Mohn (trocken), Pinienkerne, Pistazien, Sonnenblumenkerne

Die Bioverfügbarkeit von Eisen pflanzlicher Herkunft ist schlechter, kann aber in Kombination z.B. mit Vitamin C (optimiert Eisen-Aufnahme) verbessert werden. Z.B. Orangensaft dazu trinken, mit Zitronensaft würzen. Negativ beeinflusst wird die Eisenverwertung durch: Kaffee, schwarzen Tee, Milch, Kakao, Cola, Rotwein

Und vergesst Spinat. Der hat nicht besonders viel Eisen - diese Erkenntis beruhte auf einem Analysefehler.

Bilder pixelio.de

Verfasst von Peggy am 19. April 2007 um 11:52 | Kommentare (0)

Auf’s Brot

Traditionell gehört Butter oder Margarine ganz unbedingt unter Wurst, Käse, Marmelade, in die Bratpfanne, als Geschmacksverstärker über Gemüse oder in Soßen. Natürlich Fett “pur” und dementsprechend kalorienreich.

Auch überrascht es wenig, dass man für 250 kcal am wenigsten Butter und am meisten Light Butter essen darf. Margarine soll schlecht sein wegen der Transfette. Also was sollte nun aufs Brot?

gesamte-butter1.jpg

  • Rela Pflanzenmargarine

rela-pflanzenmargarine.jpg

100 g = 720 kcal
34.7 g = 250 kcal
100 g = 80 g Fett

  • Alba Butter light

alba.jpg

100 g = 352 kcal
71 g = 250 kcal
100 g = 39 g Fett

  • Butter

nb.jpg

100 g = 728 kcal
34.3 g = 250 kcal
100 g = 82 g Fett

  • Du darfst, leichte Butter

du-darfst.jpg

100 g = 365 kcal
68.5 g = 250 kcal
100 g = 39 g Fett

  • Lätta

latta1.jpg

100 g = 367 kcal
68.12 g = 250 kcal
100 g = 39 g Fett

In Verruf geraten sind Transfettreiche Margarinen. Transfette entstehen natürlich (katalytische Biohydrierung im Pansen von Wiederkäuern) oder industriell (Härtung von Fischölen und pflanzlichen Ölen).

Ein natürlicher kleiner Anteil in Milchprodukten (so auch Butter) ist normal. Z.B. Rohmilch 3,96%, Pasteurisierte Milch 3,73%, Butter 3,49 % (Anteil Transfettsäuren am Gesamtfettanteil).

Bei der Margarineherstellung gibt es nur noch bei Sonnenblumenmargarine - die rechtl. 97% Sonnenblumenöl enthalten muss - Probleme, da eine Teilhärtung (wegen der Konsistenz) unausweichlich ist. In den meisten anderen Margarinen ist der Transfettanteil nicht viel höher als in Butter (< 1%):

margarine

Deutschland hat noch keine Deklarationspflicht für Transfette. Derzeit erkennt man es nur an den Zusätzen in der Zutatenliste: „z.T. gehärtet“ oder „Pflanzenöl gehärtet“. Leider keine qualitative Aussage über die Höhe des Transfett-Anteils.

Egal ob Buter oder Margarine. Beide enthalten gehärtete Fette die negativ für die Arterien sind. Für eine herzgesunde Ernährung darum Margarine mit geringem Anteil gehärteter Fette wählen. Und:

  • Sparsam aufstreichen
  • Braten / Kochen besser mit Öl (Olivenöl, zum heißen Braten oder wer den Geschmack nicht mag, nimmt Rapsöl)
  • Würzen von Soßen und Gemüse besser mit Kräutern, Gewürzen, Joghurt / Milch

Quelle Grafik: Michael Kempf, Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, “trans-Fettsäuren. Eine Risikobetrachtung”, 2003

Verfasst von Peggy am 18. April 2007 um 10:52 | Kommentare (0)

Zucker als Medizin

zuckerAlles was unser Körper braucht ist Zucker. Daraus macht er seine eigene Medizin. Heißt dann wohl „a spoonful of sugar a day, will keep the doctor away…“

Wie die Wissenschaft darauf kommt?

Bakterien & Viren werden seit längerem genutzt, um bei entzündlichen Darmerkrankungen die körpereigene Abwehr zu aktivieren. Nun fand man einen Weg, diese Bakterien an- (Zucker essen) und abzuschalten (Zucker nicht mehr essen).

Genutzt wird ein pflanzlicher Zucker namens Xylan (aus Baumrinden). In der normalen Nahrung in geringen Konzentrationen enthalten, in höheren Dosierungen kann er den Körper dazu bringen, eigene Medizin zu produzieren.

Und es soll weiter gehen:

“We’re already looking at using the same technique for colorectal cancer, as we believe we could modify the bacteria to produce factors that will reduce tumour growth. Treatment of diseases elsewhere in the body might also be possible as most things present in the gut can get taken into the blood stream.”

Auch gegen nervigen Schluckauf wird ein Teelöffel Zucker seit Jahren empfohlen.

Bild www.pixelio.de

Verfasst von Peggy am 17. April 2007 um 16:27 | Kommentare (0)

“Ich finde mich dick”

gehirn-dickHäufig kommt der Satz von tendenziell dünnen Zeitgenossen, vornehmlich den Weiblichen. Der Zuhörer vermutet darin meist Lobhascherei á la „nein, du bist doch nicht dick“.

Die Wissenschaft fand heraus, dass dem nicht so ist. Das Gehirn ist schuld: der hintere kleine Scheitellappen (posterior parietal cortex) seitlich über dem Ohr.

Das Hirn interpretiert die Wahrnehmung, ob dick oder dünn. Es scheint eine Art Körper-Karte zu erstellen, indem es Signale aus Haut, Gelenken, Muskeln, Körperteilen und optische Eindrücke verarbeitet.

Darauf kamen die Wissenschaftler mittels “Pinocchio” Illusions-Experiment (Sinnestäuschung):

17 Männer & Frauen lagen entspannt auf dem Rücken, die Handflächen seitlich an die Hüfte gelegt. Die Haut der Handgelenk-Streckmuskeln wurde leicht in Vibration versetzt (die Teilnehmer glaubten zu spüren, wie ihre Hände nach innen abknicken). Gleichzeitig meldeten die Tastsensoren in den Handflächen weiterhin den Kontakt zur Hüfte. Es wurde so der Eindruck erweckt, ihre Hüften würden um bis zu 28% schmaler werden. Parallel wurde die Hirnaktivität gemessen. Je stärker die Sinnestäuschung, desto aktiver die Reaktion.

Kann also keiner was für die Falscheinschätzung des Körpers. Deren Gehirn tickt einfach anders. Heißt konkret; immer schön weiter widersprechen, dass der oder die Fragende zu dick sei.

Bildquelle family guy

Verfasst von Peggy am 16. April 2007 um 12:59 | Kommentare (0)

Pollenalarm? Das hilft etwas.

Blühende Bäume - für die einen wahre Freude, für die anderen ein Grauen. Fast jeder fünfte Deutsche leidet unter Heuschnupfen. Kleine Tipps, die helfen:

  • Wohnung idealerweise bei regnerischem, kühlem Wetter oder Windstille lüften
  • Wäsche während der Pollensaison nicht im Freien trocknen lassen
  • Lieber einen Spaziergang im Laubwald ist, als im Nadelwald (Blätter filtern einen Teil der Pollen aus der Luft)
  • Bei hoher Pollenkonzentration den Aufenthalt im Freien reduzieren
  • Nach längeren Aufenthalten im Freien Kleidung wechseln
  • Vor dem Schlafengehen Haare waschen (hier setzen sich tagsüber viele Pollen fest, die nachts herausrieseln)
  • Häufig den Kopfkissenbezug wechseln
  • Auf so genannte Kreuzallergien beim Verzehr bestimmter Nahrungsmittel achten
  • Reiseziele optimieren: idealer sind Küsten- und Gebirgsgegenden, weil dort die Pollenbelastung niedriger ist
  • Fenster zu - zu Hause und bei der Autofahrt
  • Pollenflug-Infos der Tagespresse beachten

So und jetzt ab raus, Nase in die Sonne halten und Hoch “Peggy” geniessen :)

Verfasst von Peggy am 15. April 2007 um 12:04 | Kommentare (0)

Red Bull-Verächter,

wodkadie aber trotzdem nicht auf die aufputschende Wirkung im Wodka-Mixgetränk verzichten möchten, aufgepasst: die Alternative ist da!

Nennt sich Alice Red und ist ein Wodka angereichtert mit Guarana (anregende Substanz mit Koffein), Kreatine, d-ribose und natürlichem Koffein.

Alkohol ist auch drin und zwar 41.25%. Alice Red enthält 160 mg Koffein pro 100 ml (Red Bull zum Vergleich hat 32 mg /100 ml). Geschmack wird beschrieben als: “… clean taste with subtle notes of chocolate, vanilla, cream and coffee”.

Für die ganz Harten gibt es “Bloody Alice”:

  • ein doppelter Alice Red (50 ml) - 80 mg Koffein (entspricht 1 Tasse Kaffee),
  • einen Spritzer Worcestershire-Soße,
  • 2.5 ml (halber Teelöffel) Pfeffersoße (z.B. Tabasco)
  • einen Spritzer Zitrone
  • eine Prise Selleriesalz, eine Prise frischer schwarzer Pfeffer
  • 200 ml des dicksten Tomatensaftes
  • Mixen, über Eiswürfel in ein Glas gießen mit Selleriestange oder Kresse garnieren

tomate

Verfasst von Peggy am 13. April 2007 um 10:40 | Kommentare (1)

Fiese Blutsauger

zeckeZieht euch lang an. Es droht die Zecke. Nach dem milden Winter um so früher, in diesen Gebieten um so stärker:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Franken, Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern (Nord, Ost)
  • Einige Landkreise in Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz

Gegen FSME-Viren (Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine durch Viren verursachte Hirnhautentzündung) gibt es eine Impfung. Gegen Borreliose (durch Bakterien ausgelöste Infektionskrankheit) kann man sich nur indirekt schützen: lange Kleidung, Hosenbeine in die Socken stecken.

Zusätzlich

  • Nach Wald / Parkspaziergang Körper auf Zecken absuchen
  • Zecken mit feiner Pinzetten oder Zeckenzange entfernen
  • Auf mögliche Krankheitssymptome achten, im Zweifel zum Arzt
  • Anzeichen bei FSME: grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Magenschmerzen (bis 1-2 Wochen nach Biss)
  • Anzeichen bei Borreliose: nach 1-3 Wochen sich kreisförmig ausbreitende Hautrötungen

„Mit dem Hallerschen Organ, das sich am untersten Vorderbeinsegment befindet, nehmen die Zecken Fettsäuren aus dem Schweiß und Kohlendioxid aus der Atmung eines Warmblüters wahr. Ausgelöst durch diesen Reiz lassen sich die Zecken von Gräsern oder Sträuchern abstreifen und krallen sich mit den Beinen an ihrem Wirt fest. Danach sucht die Zecke nach einer geeigneten Stelle der Haut, die sie mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen anschneidet. Sie injiziert ein Betäubungsmittel, so dass der Stich meist unbemerkt bleibt. Mit Hilfe eines mit Widerhaken besetzten Stachels verankert sich die Zecke in der Wunde. Ein erwachsenes Zeckenweibchen saugt bis zu zehn Tagen und lässt sich dann abfallen.“ via Planet Wissen

Verfasst von Peggy am 12. April 2007 um 14:06 | Kommentare (0)

Auch Obst hat Kalorien

“An apple a day keeps the doctor away”. Obst ist gesund. Enthält viele Vitamine und Ballaststoffe. Aber natürlich - und das wird häufig vergessen - auch Kalorien. Obstsorten, die häufig auf unserem Tisch landen, unter der Kalorien-Lupe:

  • Erdbeeren

    erdbeeren.jpg

100 g = 32 kcal
782 g = 250 kcal
Ballaststoffe = 16 g, Vitamin C= 508 g

 

  • Ananas

ananas.jpg

100 g = 59 kcal
424 g = 250 kcal
Ballaststoffe = 6 g, , Vitamin C= 81 g

 

  • Äpfel

apfel.jpg

100 g = 52 kcal
481 g = 250 kcal
Ballaststoffe = 10 g, , Vitamin C= 58 g

 

  • Birnen

birnen.jpg

100 g 52 kcal
481 g = 250 kcal
Ballaststoffe = 13 g, Vitamin C= 24 g

  • Pflaumen

pflaumen.jpg

100 g = 47 kcal
532 g = 250 kcal
Ballaststoffe = 9 g, Vitamin C= 27 g

Erdbeeren haben den geringsten Energiewert, gefolgt von den Pflaumen. Birnen, Äpfel, Ananas sind ungefähr gleich auf. Alle 5 Sorten haben auf 250 kcal einen ähnlichen Kohlenhydratanteil (47-55 g), wenig Fette und kaum Eiweiß.

Überrascht hat der Ballaststoffanteil - wir dachten immer der Apfel enthält die Meisten - aber es sind die Erdbeeren, gefolgt von den Birnen. Auch beim Vitamin C-Gehalt liegt die Erdbeere ganz weit vorn, mit 508 g (pro 250 kcal Portion). Pflaumen und Äpfel enthalten dafür viel Eisen. (Vergleich mit den anderen Früchten)

Wen die Wirkung auf den Blutzuckerspiegel interessiert, der sollte die Ananas sparsam essen, denn sie hat die höchste Glykämische Last (GL), :

  • Erdbeeren GL = 0,6
  • Pflaume GL = 2,5
  • Apfel GL = 5,7
  • Birne GL = 6,4
  • Ananas GL = 18,9

Heißt, Obst darf und soll natürlich täglich brav gegessen werden. Aber diese Kalorien in der Tagesbilanz nicht ignorieren. Vor allen bei Fruchsäften, den frisch gepressten. Die sind natürlich gesund, aber in 250 ml frisch gepresstem O-Saft verstecken sich ca. 3 Orangen, ca. 120 kcal. (Nachteil: vom Saft fühlt man sich meist nicht so gesättigt, als hätte man 3 Orangen gegessen)

Verfasst von Peggy am 11. April 2007 um 12:19 | Kommentare (3)

Schokolade? Finger weg!

schokoschutzNoch einige Schokohasen und Krokanteier von Ostern übrig? Angst, dass sie jemand wegisst? Für Schokoholics, die nicht gern teilen gibt es jetzt einen Diebstahlschutz:

den Shockolate Vault

In dem Schraubdeckel ist ein Timer integriert. Versucht man den Deckel zu öffnen, bevor der Timer abgelaufen ist, bekommt man einen elektrischen Schlag. Gibt auch angeblich keine Möglichkeit, dass zu Umgehen, da sich der Power-Knopf im Gefäß befindet. Auch super für alle, die auf Diät sind und Probleme mit der Selbstdisziplin haben.

Verfasst von Peggy am 10. April 2007 um 11:51 | Kommentare (3)
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