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Flinker Vogel

straussDie Grillzeit geht wieder los. Wer keine Lust auf fettiges Schweinefleisch und die ewig gleichen Würstchen hat, sollte es mal mit Strauß probieren.

Der Strauß ist der größte lebende Vogel der Erde. Mit seinen langen Beinen bringt er es auf Höchstgeschwindigkeiten von 70 km/h. So viel Bewegung macht sich in der Fleischqualität bemerkbar. Vom Geschmack wie Rindfleisch, aber zarter (Fleischfaserung ähnlich Putenfleisch) und mit besserem Nährprofil. Die Straußensteaks stammen meist aus Ober- und Unterschenkeln.

Innere Werte des Strauß

  • wenig Kalorien: nur 114 kcal / 100 g
  • geringer Fettgehalt und Cholesteringehalt
  • hoher Eiweißgehalt (mehr als 20% - 26 g/100 g Fleisch)
  • trotz geringen Fettanteils sehr zartes Fleisch

Im Vergleich (je 100 g)

  • Straußenfleisch: 114 kcal, 2 g Fett
  • Hähnchenbrust: 117 kcal, 3 g Fett
  • Schweinekotelett: 133 kcal, 5 g Fett
  • Rinderfilet: 121 kcal, 4 g Fett

strauss-gegrillt

Grilltipps für den Vogel Strauß

  • Marinieren in Olivenöl, etwas Knoblauch, Pfeffer und frischem Rosmarin
  • 1 Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen
  • Kurz im heißesten Bereich angrillen, dann in weniger heißem Bereich fertig legen
  • Grillzeit wie bei Rindfleisch, nur etwas kürzer

Ketchup, Senf oder irgendwelche BBQ-Soßen können getrost weggelassen werden. Das Fleisch ist pur - zum Beispiel mit einem Tomatensalat - ein absoluter Genuss.
grill-teile
Bildquelle Straußteile: www.trimillennium.ca

Verfasst von Peggy am 21. Mai 2007 um 14:26 | Kommentare (0)

Dicke Welt

Dicke Tatsachen schön übersichtlich präsentiert. Das Wellington Grey Blog hat ein interessantes Bild der Übergewichtigen auf aller Welt veröffentlicht. Deutschland dabei im fetten Mittelfeld.

Es bestand so viel Nachfrage, dass es sogar als Poster veröffentlicht wurde. Zu kaufen bei cafepress.

dicke-welt

Copyright Wellington Grey blog, via diet-blog.com

Verfasst von Peggy am 18. Mai 2007 um 15:06 | Kommentare (1)

Von oben

Der beste Weg, die Wüste von Namibia auf einen Blick zu erfassen? Definitiv ein Fallschirmsprung: Nach ca. 25 Minuten Flug wird der Ausstieg bei 10.000 ft (3.000 m) mit 30 Sekunden freiem Fall und anschließenden knapp 5-minütigem Gleiten belohnt. Nicht unbedingt ideal als Fatburner, da ein Sprung nur ca. 18 kcal verbrennt. Dafür gibt’s Adrenalin pur und eine neue Perspektive.

Verfasst von Peggy am 17. Mai 2007 um 16:41 | Kommentare (0)

Namibisches Fast-Food

Das Leben in der Savanne ist hart. Stark frisst schwach, schnell frisst langsam. Und manchmal entscheidet nur eine einzige winzige Unachtsamkeit oder ein kleines Hindernis über: “fressen oder gefressen werden.”

Kann schon mal passieren, bei dieser Geschwindigkeit. Impalas (Gazellenart) bringen es auf stolze 100-110 km/h und können bis zu 9 m weit springen. Das bei einem Körpergewicht von 40 (Weibchen) bzw. 80 (Männchen) Kilo.

So fit ist natürlich nur, wer sich gut ernährt. Impalas können sich sowohl von Gräsern und Kräutern als auch von Büschen und Sträuchern ernähren. Das so wohl genährte Impala wiederum steht bei einer Menge anderer Tiere auf dem Speisezettel: Löwen, Leoparden, Cheetahs, Hyänen, Jagdhunde.
Afrikanisches Fast-Food halt.

cheetah

Bild priv

Verfasst von Peggy am 16. Mai 2007 um 16:18 | Kommentare (0)

Zu dick zum Dienst

zudickMittlerweile wirkt sich das steigende Übergewicht in Deutschland auf unsere nationale Sicherheit - auf die Bundeswehr - aus. Nicht nur, dass es wegen des Geburtenrückgangs immer weniger junge Leute gibt - nein, es gibt auch immer weniger Schlanke. Das schafft bei der Bundeswehr massive Personalprobleme, die auch durch die mittlerweile dienenden jungen Damen nicht mehr ausgeglichen werden können.

“Es gebe immer weniger wehrpflichtige junge Männer, gleichzeitig steige bei den Musterungen die Zahl der Untauglichen, weil immer mehr Jugendliche übergewichtig seien.” (faz.net)

Bild: www.menschenrechte.org

Verfasst von Peggy am 15. Mai 2007 um 15:14 | Kommentare (0)

Wüstenessen

Nach einer Woche Absenz, melde ich mich wieder zurück. Natürlich mit etwas “Essbaren”. Was isst man in der Wüste? Ganz klar: “Des(s)ert-Joghurt”. 100 g mit 113 kcal. Zumindest zum Frühstück.

dessertjoghurt

biltongDie ganz harten Survival-Experten greifen natürlich lieber zu “Biltong”. Ein Trockenfleisch - dieses hier vom Kudu, einer afrikanischen Antilope - haltbar gemacht durch Trocknung und jede Menge Salz.

100 g bringen einen Nährwert von 249 kcal, mit stolzen 39 g Eiweiß und 10 g Fett. Durch den Wasserentzug verliert Biltong 1/3 bis 1/2 des ursprünglichen Gewichts. Verglichen mit Frischfleisch (bei gleichem Gewicht) hat Biltong eine 80-100% höhere Konzentration an Eiweiß, Fett und Kalorien. Durch die Lufttrocknung bleiben Vitamine und Mineralien hervorragend erhalten. Genau das Richtige fürs Überleben in der Einöde.

biltong2

Die 622 kcal Kalorien von 200 g Frühstücksjoghurt und 159 g Kudu-Biltong lassen sich dann auch ganz leicht wieder verbrennen mittels:

  • Fallschirmsprung (5.30 Min): 18 kcal
  • Kajak paddeln mit Seelöwen (2 Std): 602 kcal
Verfasst von Peggy am 14. Mai 2007 um 11:16 | Kommentare (0)

Goldiges Olivenöl

olivenbaumGepresst aus reifen Oliven. Der Ölgehalt des Fruchtfleisches beträgt ca. 14- 25 %, die Kerne enthalten 12 % Öl. 100 kg Oliven (die Ernte von etwa 1 1/2 Olivenbäumen ergeben ca. 14 - 16 l Öl). Kein Wunder das da öfter mal gepanscht wird.

Je nach Verarbeitung gibt es Öle unterschiedlicher Qualität.

Naturreines Olivenöl (auch Jungfernöl oder olio vergine)

Es wird durch schonende, rein mechanische Pressung hergestellt (Kaltpressung), ist nicht raffiniert und somit das naturreinste und hochwertigste Olivenöl. Nach dem Pressen wird das Öl gereinigt. Es dürfen keine Lösemittel zugesetzt sein und es darf kein Mischen mit anderen Ölen erfolgen. Natives Olivenöl hat einen leicht fruchtigen Geschmack, oft eine dunkle, gelblich-grüne Farbe. Eine leichte Trübung ist ein Zeichen für minimale Bearbeitung.

Raffiniertes Olivenöl

Ist meist minderer Qualität. Es wird raffiniert, teilweise wird natives Olivenöl zugemischt und es wird unter der Handelsbezeichnung “Olivenöl” verkauft. Manchmal findet sich in den Regalen auch “reines Olivenöl” - was jedoch keine Qualitätsaussage ist. Meist handelt es sich dabei um raffiniertes Öl mit zugesetztem nativem Öl. Minderwertige Öle werden häufig mit Wärme behandelt, vor allem um Fehltöne im Geschmack - wie Ranzigkeit - zu entfernen.

olivenoelWozu? Wie schmeckt’s?

  • nicht geeignet zum Braten unter sehr hohen Temperaturen
  • zum Dünsten geeignet, kann auf 200 Grad erhitzt werden
  • wegen kräftigen Eigengeschmacks besser für herzhaftere Gerichte (mediterrane Küche)
  • leichte Olivengeschmack kann, z.B. beim Backen stören

Besonders wertvoll

  • Sehr hoher Anteil einfach ungesättigter Fette
  • leider nur geringer Omega 3-Fett-Anteil

Bilder pixelio

Verfasst von Marion am 11. Mai 2007 um 16:49 | Kommentare (5)

Omega-3-König Raps

rapsoelSteigender Beliebtheit erfreut sich Rapsöl. Das liegt einerseits an seinem hohen Omega-3-Gehalt, aber auch daran, dass es zum Braten und Kochen sehr gut geeignet ist.

Hergestellt aus den roten / schwarz-braunen Kugeln der Samenschoten von Winter- und Sommerraps. Hoher Ölgehalt von 40% im Samen. Als Speiseöl wird der Doppelnull-Raps verwendet, der nur noch ca. 0,1% der ungenießbaren Erucasäure und weniger Bitterstoffe enthält.

Rapsöl hat einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte. Es verfügt über einen hohen Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren, die in der Lage sind den LDL-Spiegel zu senken und den HDL-Spiegel konstant zu halten. Zudem ist das Verhältnis der Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren ideal.

Wozu? Wie schmeckt’s?

  • milder Geschmack (kaum Eigengeschmack)
  • verstärkt den Eigengeschmack der Speisen
  • geeignet zum Backen und zum Braten unter hohen Temperaturen

Besonders wertvoll

  • sehr niedriger Anteil gesättigter Fette
  • hoher Anteil ungesättigter Fette (aber weniger als Olivenöl)
  • enthält mehr Omega-3-Fette als andere Pflanzenöle
Verfasst von Marion am 10. Mai 2007 um 12:49 | Kommentare (0)

Sonniges Sonnenblumenöl

sonnenblumenoelKalorisch ähneln sich alle Pflanzenöle mit ca. 130 kcal pro Esslöffel (ca. 15 ml). Entspricht ca. 880 kcal pro 100 g. Ihre Herstellung erfolgt grob in 3 Schritten:

  1. Zerkleinern der Rohstoffe (Früchte, Samen)
  2. Rösten, dämpfen
  3. Auspressen und extrahieren (Lösungsmittel Hexan) des Öls

Es gibt kalt- und warmgepresste Öle. Ersteres ein rein mechanischer Vorgang, ohne Erhitzen der Rohstoffe und ohne chemische Zusätze. Warmpressung und Extraktion ist die billigere Lösung (größere Ölausbeute, weniger aufwendig). Kaltgepressung ist natürlich das gesündere Verfahren.

Das Sonnenblumen- oder auch Sonnenblumenkernöl wird aus den keimfähigen Saaten der Sonneblume hergestellt. Die ungeschälten Samen enthalten 29-34 % Öl, die geschälten bis zu 63%. Hergestellt wird es mittels Kaltpressung oder Extraktion.

oeleKalt gepresstes Sonnenblumenöl (naturbelassen) erkennt man an seiner hellgelben bis dunkelgelben Farbe. Sonnenblumenöl, gepresst aus überwiegend ungeschälten Saaten, nimmt bei Zimmertemperatur eine Trübung an, die von den im Öl enthaltenen Schalenwachsen stammt.

Wozu? Wie schmeckt’s?

  • mild, nussig, relativ geschmacksneutral
  • Kaltgepresstes Sonnenblumenöl möglichst nicht erhitzen
  • Erhitzen nur zum Kurzbraten
  • Ideal in der kalten Küche, z.B. für Salate

Besonders wertvoll:

  • Sehr viel (65%) mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • Sehr hoher Gehalt an Vitamin E (62,5 mg / 100 g)

Bilder www.pixelio.de

Verfasst von Marion am 9. Mai 2007 um 10:35 | Kommentare (0)

Stacheliges Distelöl

In deutschen Küchen werden hauptsächlich folgende Pflanzenöle verwendet:

  1. Sonnenblumenöl
  2. Olivenöl
  3. Rapsöl
  4. Distelöl

speiseoele

 

Den ersten intensiven Blick widmen wir dem Distelöl. Hergestellt aus der Färberdistel. Auch bekannt als falscher Safran (Saflor), darum manchmal als Safloröl bezeichnet. Der Name Färberdistel beruht auf der Vergangenheit dieser Distel als Färbepflanze. Die erst gelben, dann roten Blüten ergeben einen „spanischroten“ Farbstoff.

disteloelDie Saat und auch die Verwendung weisen Ähnlichkeiten mit dem Sonnenblumenkernöl auf.

Wozu? Wie schmeckt’s?

  • feinherber Geschmack
  • ideal zu Salaten und Rohkost
  • Geeignet zum kurzen Andünsten, aber nicht stark erhitzen

Besonders wertvoll

  • Höchster Anteil an Linolsäure (2-fach ungesättigte Fettsäure,Omega 6): 67 - 78%
  • Guter Vitamin E Lieferant: 44,4 mg / 100 g Distelöl
Verfasst von Marion am 8. Mai 2007 um 16:05 | Kommentare (0)
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