» 2007 » August » Der amapur Blog - Gesund abnehmen und Kalorien beachten -

Ist Kaffee gesund?

kaffeeKaffee war lang als Flüssigkeitsräuber verpönt. Mittlerweile ist die Ernährungswelt der Auffassung, dass 1-2 Tassen täglich absolut in Ordnung sind und Kaffee dem Körper nicht das wertvolle Nass raubt.

Kaffee ist ein ziemlich fades Getränk – ohne Kalorien, Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß, Vitamine und Mineralien – mit einem Koffeingehalt von 200 mg pro Tasse. Mutiert der fade Kaffee allerdings zu einem Karamell-Milchkaffee entwickelt er sich prompt zur mächtigen Kalorienbombe. Mit schnellem Zucker und viel Fett.

Kaffee werden inzwischen auch gesundheitliche Vorteile nachgesagt – das Potential der Risikoreduktion von Krankheiten wie Diabetes 2, Brustkrebs und Parkinson.

“People have all these crazy notions that either it’s really, really good or really, really bad. Putting it in perspective, it doesn’t have any vitamins or minerals to speak of. It has a few compounds that may promote antioxidant activity. There have been some population studies that have shown its benefits, but it’s no reason for a non-coffee drinker to start.” Christine Gerbstadt, American Dietetic Association

Beim Kaffeekonsum gilt aktuell: hinsichtlich Menge und zusätzlichen Kalorien Maß halten. Das heißt, zwei Tassen täglich, wenn nötig mit wenig Zucker und fettarmer Milch verfeinern. Kalorienreiche Variationen – wie Frappucino – sollten eine Ausnahme sein, so wie man es mit Desserts oder dem Stück Kuchen handhabt.

Auf den Koffeingehalt reagiert jeder verschieden – die meisten haben keine Probleme mit täglich 200-400 mg. Wer nach Kaffee schlecht einschläft, anfängt zu zittern, Bluthochdruck oder einen Schlaganfall hat(te) – bei letzteren Beiden kann Kaffee den Blutdruck in riskante Höhen treiben - steigt einfach auf die entkoffeinierte Variante um.

via msnbc

Verfasst von Peggy am 21. August 2007 um 14:04 | Kommentare (1)

Hochleistung im Sport?

sport-kaeltekammerAber sicher, kein Problem. Und zwar ganz ohne Doping. Es muss nur richtig kalt sein.

Wissenschaftler steckten 50 Hobbysportler und Profiathleten für 2,5 Minuten in eine auf minus 120 Grad Celsius gekühlte Kältekammer. Diese Abkühlung bewirkte eine perfekte körperliche Ausgangsverfassung für die nachfolgende sportliche Betätigung.

Die extreme Unterkühlung des Körpers verzögert den Temperaturanstieg während der körperlichen Belastung. Die so eingesparte Energie führte bei den getesteten Sportlern zur Leistungssteigerung. Zudem verbesserte die Kälte Blutkreislauf und Sauerstoffversorgung.

Sollte man die Jungs bei der Tour de France doch lieber im Winter radeln lassen.

via Scienceticker, Foto Universität Dortmund

Verfasst von Peggy am 20. August 2007 um 14:31 | Kommentare (0)

Trend: alles schwarz

Japan setzt Trends. Der Neueste heißt: alles in Schwarz. Und das geht weit über die Vorliebe für schwarze Handys und ipod’s hinaus. Eine kleine Auswahl:

Luftfahrt

flugzeug

schneidebrettKüchenzubehör

  • schwarze Schneidebrettchen: bringen Gemüse mehr zur Geltung, alles ist besser sichtbar, man schneidet sich nicht so schnell (wäre perfekt für mich…)
  • Luftbefeuchter und Reiskocher (wirken professionell und nicht schmutzig)

Kosmetikutensilien

kosmetik

Essen

Steigende Beliebtheit aufgrund des geringen Cholesteringehaltes und der schlank machenden Eigenschaften.

  • schwarze Sojabohnen
  • schwarzer Reis
  • schwarze Sesam Kekse
  • Snacks wie Pocky mit schwarzen Zutaten (Reis, Sojabohnen, etc.)
  • schwarzer Kaugummi
  • schwarzes Salz
  • schwarze Eier

schwarzes-essen

Und weil Schwarz so schön ist: Amy Winehouse mit Back to Black .

Verfasst von Peggy am 17. August 2007 um 13:16 | Kommentare (1)

Studio-Laufband ist so out

laufband-fahrradIm stickigen Sportstudio auf dem Laufband schwitzen und teure monatliche Gebühren fürs Fitness-Studio ausgeben war gestern. Jetzt geht’s raus ins Grüne mit dem Laufband-Fahrrad - dem Treadmill-Bike. Sieht auf den ersten Blick etwas seltsam aus, aber:

“The Treadmill Bike offers the same fat burning benefits of a conventional treadmill without the membership fees! “

Sieht anstrengend aus, man muss die Geschwindigkeit konstant halten und trainiert das Gleichgewicht. So sieht das dann aus:

via diet-blog.com

Verfasst von Peggy am 16. August 2007 um 12:16 | Kommentare (2)

Robbie Williams: gesund…

… und gut drauf. Grandioses Interview einer deutschen TV-Reporterin mit Robbie Williams nach dem Fußballspiel in Santa Monica. Schlagfertig und 100% Entertainer:
robbie-williams-la

ups.. vergessen, merci Patrick für den Tipp :)

Verfasst von Peggy am 15. August 2007 um 17:18 | Kommentare (0)

Hol’ die Torte aus der Truhe

Nach unserem Beitrag über Bäckerei-Kalorien bestand große Neugier nach den Kalorienzahlen anderer leckerer Kuchenprodukte. So, liebe Naschkatzen, leider keine guten Nachrichten - auch der beliebte Apfelstrudel ist keine magere Diätkost.

torten

  • Mandarin-Frischkäsekuchen

Käsekuchen gibt es seit Ende des 15. Jahrhunderts, damals aus Käsestücken, die in Eiern verquirlt waren.

Unser Testkuchen ist fruchtig, frisch mit süßen Mürbeteig-Boden, richtig viel Frischkäse und reichlich belegt mit Mandarinen. Schmeckt wie ein Cheesecake - sehr lecker. Aber Geschmack hat eben seinen (Kalorien)-Preis.

mandarinen-kuchen

100 g = 205 kcal, 250 kcal = 121,6 g

  • Mini-Berliner mit Himbeerfüllung

Man meint es kaum - aber die kleinen Kügelchen haben es in sich. Die Kalorien kommen primär von den Kohlenhydraten des Weißmehls - aber auch vom Fett in dem der Berliner goldig braun gebacken wird.

Auch der Berliner (oder Krapfen oder Pfankuchen) ist schon sehr alt. Geschätzt auf 13. Jahrhundert - in der mit Konfitüre gefüllten Version auf 18. Jahrhundert, aus Wien stammend.

mini-berliner

100 g = 370 kcal, 250 kcal = 67,6 g

  • Apfelstrudel

Auch wenn Äpfel noch so gesund und kalorienarm sind - in einem Strudel versteckt gehen auch sie auf die Hüfte. Das liegt primär an dem sehr fetthaltigen Blätterteig. Natürlich ist so ein Apfelstrudel allein etwas tröge. Gibt es dazu noch 1 Kugel Vanille-Cremeeis (50g = ca. 72 kcal) und Vanillesoße (200 ml = ca. 238 kcal) wird es richtig kalorienreich.

Übrigens: der Strudel kommt ursprünglich aus Ungarn und wurde bereits 1750 in Rezeptbüchern erwähnt. Ähnliche Rezepte (dünner Teig um Füllung) soll es aber bereits im 14. Jahrhundert gegeben haben.

apfelstrudel-tk

100 g = 241 kcal, 250 kcal = 103,7 g

Wer 250 Kuchen-Kalorien geschlemmt hat, sollte sich dringend bewegen. Zum Beispiel raus auf den Bauernhof und

  • 30 min Strohballen stapeln (Frau, 65 kg)
  • 25 min Strohballen stapeln (Mann, 80 Kg)
Verfasst von Peggy am 15. August 2007 um 14:35 | Kommentare (0)

Fleisch im Vergleich

fleischWir Deutschen lieben Fleisch. Der Fleischkonsum stieg mit der Wohlstandsgesellschaft - in den letzten 50 Jahren um ca. 37 kg pro Kopf. Europaweit liegt Deutschland aber im Mittelfeld, mehr Fleisch wird u.a. in Spanien, Frankreich, Dänemark und Irland gegessen.

Die verzehrten Fleischarten blieben weitestgehend gleich, lediglich der Rindfleischkonsum wich der Geflügelvorliebe - wohl durch die BSE-Problematik. Mit Vorliebe isst der Deutsche Schwein.

fleischverzehr

Ist Schweinefleisch die gesündeste Alternative? Oder empfehlen sich andere Fleischsorten mehr?

Grundsätzlich liefert Fleisch gut verwertbares Eisen, hochwertige Proteine und wertvolle B-Vitamine, oft auch aber viel Fett. Pauschale Aussagen sind kaum möglich, da Kalorien und Fettanteil stark - auch innerhalb einer Fleischsorte variieren:

  • Schweinefleisch

schweinefleisch

  • Rindfleisch

rindfleisch

  • Geflügel

gefluegel

  • Wild

wild

  • Lammfleisch

lammfleisch

  • Exoten

exotenfleisch

Wie man sieht - Fleisch hat grundsätzlich einen guten Nährwert - je nach Sorte auch ein gutes Fettprofil. Bevorzugen würde ich immer Fleisch aus ökologischem Anbau, denn die häufig in konventionellem Fleisch enthaltenen Hormone und Antibiotika sind weitaus problematischer als die reine Kalorienanzahl.

Dick macht nicht Fleisch allein, sondern die verzehrte Menge und die Kombination mit Knödeln und Pommes. Lieber zum Fleisch Gemüse servieren und 2-3mal pro Woche Fisch auf den Tisch.

Daten: www.hhhinck.de, nährwertrechner.de

Verfasst von Peggy am 14. August 2007 um 16:29 | Kommentare (3)

1. Abnehmen, 2. Geld verdienen

abnehmen-geldEin italienischer Bürgermeister will ganz pfiffig das Übergewichtsproblem seiner Einwohner in den Griff bekommen. Fein gestaffelt nach Männlein und Weiblein sowie nach nachhaltigem Erfolg gibt es für abgespeckte Pfunde bares:

  • Männer 1 Monat: 4 Kilo = 50 €
  • Frauen 1 Monat: 3 Kilo = 50 €
  • Gewicht halten 5 Monate = 200 €

Interessantes Programm. Maßlos dick essen, nicht bewegen und dann gibt’s am Ende noch Geld fürs Abnehmen. Wird’s in Berlin, wegen chronischer Überschuldung, jedoch nie geben.

via Spiegel-Online.de

Verfasst von Peggy am 13. August 2007 um 15:29 | Kommentare (2)

Fettverbrennung nur mit richtigem Puls?

joggenNachhaltig hält sich der Mythos des optimalen Fettverbrennungspulses beim Ausdauertraining. Dabei ist das Konzept nicht stimmig.

Als optimaler Puls wird das Ausdauertraining mit einer Trainingsherzfrequenz von 50-60% der max. möglichen Frequenz bezeichnet. In diesem Bereich würde Gewicht am besten reduziert.

Richtig ist, dass in diesem Bereich prozentual die meiste Energie für Muskelarbeit durch Verbrennung freier Fettsäuren bereitgestellt wird. Aber.

Die Fettstoffwechseloptimierung ist marginal gegenüber dem Vorteil des größeren Kalorienverbrauches bei Training im höheren Pulsbereich.

Gerade bei (Ausdauer)-Sportanfänger steigt der Puls sofort viel höher – aufgrund ihres untrainierten Körperzustandes. Der prozentuale Anteil der Fettverbrennung spielt eine geringe Rolle. Es geht primär darum, mehr Kalorien zu verbrennen als der Körper aufnimmt. Sprich, eine negative Kalorienbilanz zu erreichen. Dass dies mit einem Puls zw. 50-60% weniger effektiv ist, zeigt einfaches Rechnen:

fettverbrauch

Nun heißt das nicht, das Anfänger bis zur Erschöpfung trainieren sollten. Sie sollen moderat beginnen, können die Intensität aber durchaus über den „Optimalpuls“ hinaus steigern. Dies gepaart mit Krafttraining (Muskeln aufbauen, denn die verbrennen auch in Ruhe Fett) und einer reduzierten Energiezufuhr (weniger essen) ist der sichere Weg zum Gewichtsverlust.

via Jörg Söll, Personalfitness

Verfasst von Peggy am 13. August 2007 um 15:08 | Kommentare (0)

Lieblingsfrucht: der Apfel

apfel“An apple a day keeps the doctor away”. Was macht den Apfel so gesund?

Äpfel sind des Deutschen liebste Frucht und damit der am Meisten verzehrte Obst-Snack. Gefolgt von Bananen, Orangen und Birnen. Im Gegensatz zu Bananen zermatschen Äpfel nicht in der Tasche und im Gegensatz zu Orangen sind sie unterwegs einfach zu essen.

Äpfel haben

  • wenige Kalorien (mittelgroßer Apfel von 125 g hat ca. 65 kcal),
  • viele Ballaststoffe,
  • viel Kalium,
  • viel Vitamin C und
  • sekundäre Pflanzenstoffe (mehr als 2 g Polyphenole pro kg, mit Flavonoiden als Hauptanteil).

Zudem sollen Äpfel das Krebsrisiko reduzieren (Studien der Cornell University, Journal of Agricultural and Food Chemistry) und Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson vorbeugen.

“We’re changing the old saying: an apple a day keeps the doctor away. Now it might be: an apple a day keeps cancer at bay. We think that the reason apples have such high anti-cancer activity might be cause of the additive effect of these different things.” (Dr. Rai Hai Liu)

Die gesunden Phenolsäuren und Flavonoide (wirken im menschlichen Körper als Antioxidantien) stecken vor allem in der Schale.

Leider enthält diese oft viele Pestizide; Äpfel haben eine der höchsten Pestizid-Belastungen. Ein einzelner Apfel kann bis zu 12 verschiedene Pestizide enthalten – auch noch, wenn man ihn gewaschen hat. Das ist besonders für Kleinkinder ein Problem, da die Toxide das Nervensystem beeinflussen.

Isst man den Apfel nun besser geschält oder ungeschält? Besser natürlich mit der Schale, aber dann zum regionalen Bioapfel greifen.

Verfasst von Peggy am 12. August 2007 um 13:59 | Kommentare (0)
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