» 2007 » September » Der amapur Blog - Gesund abnehmen und Kalorien beachten -

Aufpassen mit dem Sattel

radfahrenRadfahren ist gutes Herz-Kreislauftraining und verbrennt ordentlich Kalorien. Aber Vorsicht Männer - es kann auch unfruchtbar machen, da Venen und Nerven die zum Penis führen abgeklemmt werden.

Die Folgen? Taubheitsgefühl, Schmerzen, Erektionsstörungen. Die Massachusetts Male Aging-Studie stellte ein erhöhtes Risiko nach wöchentlich 3 Stunden Radfahren fest.

Lieber nicht Radfahren?
Nein, sagt Dr. Martinez (Coastal Sports and Wellness Center, San Diego)

“I wouldn’t tell anyone to give up cycling because of fear of ED (Erectile Dysfunction = Erektionsstörung). If there is ED from cycling, it’s almost always temporary and reversible. Other causes of ED, such as hypertension and diabetes — the No. 1 and No. 2 causes of ED — tend to be fairly permanent. If there are problems, they’re usually treatable with proper bike fit and bike seat selection.”

sattelPrävention bieten:

  • richtige Sattel: ein Sitz “ohne Nase” oder ein breiter Sattel, da sie Druck und Gewicht besser auf die seitlichen Gesäßknochen verteilen
  • Eine Deutsche Studie ergab, dass Sättel “ohne Nase” das Sauerstofflevel der Penis-Durchblutung nur um 20% reduzieren, während es beim herkömmlichen Sattel um 60% reduziert wird.

  • eine aufrechte Sitzposition
  • richtige Rahmengröße / -höhe
  • Winkel und Höhe des Sattels (parallel oder leicht gesenkt zum Boden - reduziert den Druck auf den Damm)
  • abwechselnder Fahrstil: bei längeren Strecken ab und an im Stehen treten

Wem der breite Sattel zu unmännlich und Radfahren generell zu wenig extrem ist, kann ja übers Wochenende diese Art der sportlichen Betätigung ausprobieren (at your own risk, of course):

Bild: Sattel, Radfahrer

Verfasst von Peggy am 14. September 2007 um 16:12 | Kommentare (0)

Power Food (1): Anti-Stress

stress“Let your food be your medicine” sagte schon der alte, schlaue Hippocrates. Denn was wir essen beeinflusst Vitalität und Wohlbefinden. Einige Lebensmittel können dies besser als andere.

Unter “Power-Food” stellen wir Nahrungsmittel vor, die es in sich haben. Den Anfang macht, weil das viele brauchen: Essbares gegen Stress.

  • Sonnenblumenkerne

sonnenblumeSonnenblumenkerne sind wirksam gegen Stress und helfen bei psychischer Belastung. Sie enthalten viel Magnesium. Dieses Mineral aktiviert die Enzyme des Energiestoffwechsels. Muskel- und Nervenfunktionen werden gestärkt, Stress reduziert. Sesam- und Sojakerne haben eine ähnliche Wirkung.

Wie wäre es nach einem stressigen Tag mit diesem Anti-Stress-Abendessen?

  • Chinakohlsalat mit Sonnenblumenkernen

250 g Chinakohl, 125 g Chikoreé (klein geschnitten) mit 225 g klein geriebener Zucchini vermischen. Dazu 2-3 Stangen sonnenblumenkerne.jpg Frühlingszwiebeln (fein geschnitten). Das Ganze mit Salz, Pfeffer, Essig und 1EL Olivenöl abschmecken. Zu guter letzt 150 g fettarmen Joghurt und 30 g Sonnenblumenkerne unterrühren.

Insgesamt: 450 Kcal, Pro Portion (270g): 150 Kcal

Bilder: istockphoto.com
Icon: amapur/Angela

Verfasst von Claudia am 13. September 2007 um 16:39 | Kommentare (0)

Feinkostsalate

So steht es auf den Fertigsalaten. Handelt es sich dabei wirklich um feine Kost? Oder um schnelle, fettige Kalorienbomben?

Man hat ja nicht immer Zeit und Muse sich einen Salat selbst zuzubereiten. Kann man sich so einen Fertigsalat ab und an gönnen? Wenn, ja welchen?

feinkostsalate

  • Putensalat

Zarte, fettarme Pute und Hähnchenfleisch macht diesen Salat zum Kaloriensieger. Statt fette Mayonnaise wurde Joghurt verwendet.Geschmacklich von den getesteten Varianten noch eine der Besten. Leider jedoch mit Konservierungsstoffen.

gefluegelsalat

136 kcal = 100 g, 184 g = 250 kcal, Fett = 7,3 g

  • Thunfischsalat

Der Thunfischsalat belegt Position zwei nach Kalorien. Etwas mild gewürzt, geschmacklich okay.thunfischsalat

250 kcal = 100 g, 100 g = 250 kcal, Fett = 21,2 g

  • Eiersalat

Er strotzt vor Mayonnaise. Viel Ei (sowohl optisch als auch geschmacklich) kann man nicht unbedingt erkennen. Eine recht fette Angelegenheit - für die kulinarische Zunge nicht zumutbar.eiersalat

304 kcal = 100 g, 82 g = 250 kcal, Fett = 28 g

  • Fleischsalat

Der fetteste und kalorienreichste der Salate. Die massig enthaltene Mayonnaise zeigt eben ihre Wirkung.

fleischsalat

324 kcal = 100 g, 77 g = 250 kcal, Fett = 31,6 g

Keiner der Salate ist eine Gaumenfreude. Alle schmecken künstlich und leicht säuerlich. Zudem mangelt es an Phantasie bei den Zutaten: Mais, Erbsen und Champignons sind nichts besonderes.

Wenn Fertigsalat, dann doch wenigstens die Mühe machen einen an der Frischetheke im Feinkostladen zu kaufen.

Die 250-kcal Salatsünde will abtrainiert werden mit:

  • 60 Minuten Schlagzeug spielen (Frau 65 Kilo)
  • 47 Minuten Schlagzeug spielen (Mann 85 Kilo)
Verfasst von Peggy am 12. September 2007 um 12:12 | Kommentare (1)

Das Naschkatzen-Gen

Einige von uns ahnten es ja schon: Die Lust auf Süßes ist angeboren.

Der finnische Forscher Kaisu Keskitalo legte nun eine Studie vor, die dies auch beweisen soll. Dabei wurden 150 Personenschokolade aus 26 Familien untersucht. Ihnen wurden verschieden konzentrierte Zuckerlösungen verabreicht. Zudem wurde der alltägliche Süßigkeiten-Konsum analysiert.

Hinsichtlich der Geschmacksempfindungen und dem Verlangen nach Süßem fanden sich eindeutige Anzeichen auf Erblichkeit. Übeltäter ist das Chromosom 16p11.2. Es konnte als genetischer Ort für die Zuckervorliebe ausfindig gemacht werden.

Dies soll nun aber nicht als Ausrede dienen, wahllos Schokolade zu futtern.

via Medical Tribune , Bild: pixelio

Verfasst von Claudia am 11. September 2007 um 11:57 | Kommentare (0)

Kohl, Wurzel, Knolle: der Herbst kommt

Kalendarisch nähern wir uns dem Herbst mit großen Schritten - meteorologisch sind wir mitten drin. Im Supermarkt müssen wir mit ansehen wie Erdbeere, Tomate und Radieschen langsam verschwinden und Platz für das Weihnachtsgebäck machen. Dabei beginnt jetzt die Saison der Herbst- und Wintergemüse. Und die können mit den Vitaminbomben des Sommers locker mithalten.

  • Kohlgemüse

Weißkohl, Rotkohl und Wirsing sind die Klassiker. Genossen meist in Verbindung mit deftigem Essen, weil sie sehr geschmacksintensiv sind. Mildere Sorten wie Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl und gemuese Rosenkohl lassen sich gedünstet bzw. gekocht mit Salz, Kräutern, einer Brise Muskat, oder gratiniert mit wenig Käse und Lowfat-Sahne genießen.

Die Kohlköpfe enthalten wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Phospat, Natrium und Magnesium. Zudem liefern sie Eiweiß und Ballaststoffe. Wer es frisch mag: Chinakohl ist ein mildes und gesundes Salatgemüse.

  • Stängelgemüse

Dazu zählen: Fenchel, Stauden- und Stangensellerie. Fenchel ist reich an Vitamin C, A und E sowie dem Mineralstoff Kalium. Sellerie enthält vor allem die Vitamine B1, B2 und E. Sellerie schmeckt roh, eingelegt oder gekocht, als Salat oder Gemüse. Fenchel ist sehr geschmacksintensiv und nicht jedermanns Sache: einfach mal als Zutat (z.B. in Möhrengemüse), probieren.

  • Knollen und Wurzelgemüse

Knollensellerie und Rote Beete. Ob in der Suppe, als Salat – gekocht oder roh: die Erdfrüchte sind vielseitig einsetzbar. Knollensellerie ist reich an Vitamin E, Phosphor und Calcium. Rote Beete enthält viel Folsäure, was z.B. für werdende Mütter und Kinder essentiell ist.

Egal ob als Stange, Kohl oder Knolle: Alle Gemüsesorten der Saison September, Oktober, November stärken das Immunsystem bevor es richtig nass und kalt wird. Rezepte und Tipps für den Einsatz der Herbstgemüse finden sich bei essen-und-trinken.de.

Bild: pixelio.de

Verfasst von Claudia am 10. September 2007 um 17:29 | Kommentare (0)

Proteinquelle: Wespenkekse

Ja, die Japaner mal wieder. In einem kleinen Dorf in Zentraljapan isst man mit Vorliebe Wespen - eine jahrhundertlange Tradition. Vor allem weil diese reich an Proteinen sind.

Jetzt hatte der Dorfbäcker eine Idee: er backt die Wespen in Kekse. 10 Wespen pro Keks.

Die Kunden lieben die süßlich schmeckenden Kekse. Aber auch sie meinen, dass es anfangs seltsam ist, wenn einen Wespenflügel und -köpfe aus dem Keks anschauen. Was tut man nicht alles für gesundes Essen…

proteinquelle

danke Alex, via spiegel-online.de,

Verfasst von Peggy am 9. September 2007 um 10:42 | Kommentare (3)

4 Tipps für Effizienz im Fitnessstudio

fitnessstudioFitness-Studios sind faszinierend. Da gibt es Menschen, die auf dem Crosstrainer trainieren und nebenbei lesen. Andere, die für 30 Minuten Laufband-Workout extra ins Studio kommen und noch nie eins der Kraftgeräte berührt haben.

Wer schon mal den Weg ins Studio gefunden hat, sollte hier auch jede Minute nutzen. Das geht so:

  • Fitnessclub ≠ Bibliothek

Wer liest konzentriert sich entweder nicht genug auf den Artikel oder nicht ausreichend auf’s Workout. Selbst „multitasking“-Frauen schaffen das nicht. Fokus beim Workout sollte sein, den Körper an sein Limit zu pushen. Damit das klappt, braucht es volle Konzentration. Weg mit Buch und Zeitung, besser Musik hören oder TV schauen – das verlangt weniger Aufmerksamkeit.

  • Krafttraining ≠ Muskelprotze

Keine Angst. Nach so ein bisschen Krafttraining sieht man nicht gleich aus wie ein Bodybuilder. Gewichtstraining ist ein absolutes MUSS für eine straffe Figur und Gewichtsverlust. Und es ist effektiver: Krafttraining verbraucht in derselben Zeit mehr Kalorien als ein Fahrrad-Ergometer. Mehr Muskeln verbrennen selbst im Ruhezustand mehr Fett. Ran an die Maschinen!

gewichtstraining

  • Leerer Magen ≠ effizient

Nein, gar nicht schlau mit hungrigem Bauch zu trainieren. Fährt ja auch keiner mit leerem Tank Auto. Der Körper braucht zum Workout Energie – die liefert ein smarter kleiner Snack vorab, wie Banane, Müsli, Joghurt, Shake etc. Wer morgens trainiert, für den ist das besonders wichtig.

  • Fragen ≠ uncool

In den meisten Studios stehen viele Trainer rum. Nicht zu eitel sein, sie nach effizienteren Bewegungen / Übungen an den Maschinen zu fragen. Dazu sind sie da. Ungeübte Freizeitsportler machen an Geräten fast immer was falsch, seien es zu schnelle Bewegungen oder falsche Gewichte.

Bilder pixelio.de

Verfasst von Peggy am 7. September 2007 um 12:34 | Kommentare (10)

Schlank = schön? Nix Neues.

diaetwunderSchlank gilt als Synonym für Schönheit, Attraktivität - vor allem in den Augen des anderen Geschlechts. Wer denkt, das sei ein Phänomen unserer Zeit, liegt falsch.

Bereits in den 30er Jahren war schlank = sexy ein Thema.

Da political correctness damals noch nicht so angesagt, ließen sich die Texter dieser Anzeige eines Diätwundermittel namens Marmola ungeniert zu der Aussage hinreißen:

Männer mieden mich:
ich war zu fett.

diaetpilleAlso Lösung wird 4mal täglich Marmola vorgeschlagen. Natürlich ging das dann - wie auch heute in Werbung für Diätpillen oft behauptet - ohne Sport, Diät und Verzicht. Wirkstoff war ein Schilddrüsenpräparat mit beachtlichen Nebenwirkungen (mehr Infos).

via diet-blog.com , Bild monkeyouttanowhere

Verfasst von Peggy am 6. September 2007 um 13:50 | Kommentare (0)

Abends auf der Couch

Besonders dann knabbern alle gern. Obwohl Gemüsesticks (Möhren, Sellerie) die gesündere Alternative wären, kann man dem Knabberzeug manchmal eben nicht widerstehen.

Welche Snacks sind besonders kalorienreich? Was sind die Alternativen zu Kartoffelchips? Wir vergleichen:

  • Salzstangen

Die ca. 4 mm dicken und durchschnittlich 15 cm langen Salzstangen sind am kalorienärmsten - leider auch oft ziemlich langweilig. Dagegen helfen die zahlreichen Variationen, zum Beispiel Sesam oder Mohn. Hier der Klassiker:

salzstangen

366 kcal = 100 g, 68,3 g = 250 kcal, Fett = 2,7 g

  • Asia-Mix

Die würzigen Reiscräcker sind ebenfalls fett- und kalorienarm. Der süßlich-salzige Geschmack ist genauso interessant wie ihr Äußeres. Die verschiedenen Formen bieten nicht nur Abwechslung fürs Auge, sondern auch für den Gaumen.

asia-mix

405 kcal = 100 g, 61,7 g = 250 kcal, Fett = 3,7 g

  • Getrocknete Apfelringe

Wer es süßsauer mag und gern lang was zum “draufherumkauen” hat, der nimmt die fruchtigen Apfelchips. Die haben so gut wie kein Fett und man kann sie auch selber machen: Äpfel schneiden, rein in den Ofen und nicht verbrennen lassen (nur sanft trocknen).
getrocknete-aepfel

371 kcal = 100 g, 67,4 g = 250 kcal, Fett = 0,3 g

  • Studentenfutter

Da sollte man als Student (und auch sonst) nicht zu oft zugreifen, denn die Mischung hat es in sich: Rosinen, Erdnüsse, Walnüsse und Cashews sind reichhaltige Energielieferanten. Doch trotz hohem Nährstoffgehalt enthalten sie gesunde Fettsäuren und viele Ballaststoffe. Die Menge macht’s eben.

studentenfutter.

535 kcal = 100 g, 46,7 g = 250 kcal, Fett = 17,7 g

  • Kartoffelchips (30% weniger Fett)

Obwohl fettreduziert, sind Kartoffelchips noch immer eine Gefahr für die Hüfte. Sie liefern mit dem hohen Kaloriengehalt kaum wertvolle Nährstoffe. Zumindest diese hier sind glutenfrei.

chips-kalorienreduziert

472 kcal = 100 g, 52,9 g = 250 kcal, Fett = 12,7 g

  • Nachos

Ein Hauch von Mexiko schmeckt anders, aber die Tortilla-Chips sind nicht so fettig wie ihre amerikanischen Verwandten. Ob Pur, Onion, Chilli, Cheese oder hier mit Barbecue-Geschmack: zu viel davon macht sich schnell auf der Waage bemerkbar.
nachos

485 kcal = 100 g, 51,5 g = 250 kcal, Fett = 11,8 g

  • Kartoffelchips

Die Originalen. Viel Fett, viele Kohlenhydrate, wenig Ballaststoffe. Ein ungesundes Vergnügen diese Paprikachips. Lieber selbst backen: Kartoffeln schneiden, würzen und in den Ofen. Beim Durst - der aufgrund der Würze garantiert schnell kommt - lieber zu Wasser als zu Bier greifen. Das spart die extra-Kalorien.

kartoffelchips

535 kcal = 100 g, 46,7 g = 250 kcal, Fett = 16,3 g

  • Erdnüsse (fettreduziert)

Diese Variante ist schon fettreduziert und bringt trotzdem noch viele Kalorien mit. Aber Erdnüsse sind auch Lieferant für mehrfach ungesättigte Fettsäuren und wichtiges Eiweiß. Also ab und zu, am besten ungesalzen und in Maßen, genießen.

erdnuesse

567 kcal = 100 g, 44,1 g = 250 kcal, Fett = 11,5 g

Knabbersnacks vor dem Fernseher. Gefährlich vor allem wegen ihres Suchtpotentials: einmal angefangen futtert man meist weiter bis einen der leere Tütenboden anstarrt.

Einigermaßen vermeidbar: kleine Menge in Schüssel abfüllen (ihr seht ja oben, mit wie wenig man bereits 250 kcal verdrückt hat) und den Rest ganz weit hinten im Schrank verstauen.

Faul vorm Fernseher gesessen und geknabbert - nun aber nix wie das Tanzbein geschwungen:

  • 54 Minuten Tanzen (Disco, Squaredance) (Frau 65 Kilo)
  • 42 Minuten Tanzen (Disco, Squaredance) (Mann 85 Kilo)
Verfasst von Claudia am 5. September 2007 um 11:52 | Kommentare (1)

Winterschlaf gegen den Speck

Wie die Braunbären, Igel und andere Säugetiere, sollen nun auch extrem übergewichtige Menschen Winterruhe halten und so Kilos verlieren.

Die Idee, es den Murmeltieren nachzumachen, Murmeltier hatte eine Arbeitsgruppe an der Uni Houston in Texas. Die Wissenschaftler untersuchten das Verhalten der Tiere während des Winterschlafs und stellten fest, dass sich deren Fett-Depots in Zucker umwandelten und sie so an Gewicht verloren.

An dieser Reaktion sind Gene beteiligt, die für die Fettverbrennung bedeutsam sind und deren Aktivität durch 5-Adenosin-Monophosphat (5-AMP) geregelt wird. Als die Wissenschaftler Mäusen hohe Dosen 5-AMP spritzten, hatten die Tiere Winterschlaf- ähnliche Symptome: Aktivität und Körpertemperatur sanken, der Stoffwechsel wurde heruntergefahren und auf Fettverbrennung umgestellt.

Die Forscher vermuten, dass 5-AMP fettleibigen Menschen beim Abnehmen helfen könnte und evtl. sogar Folgeschäden nach Herzinfarkten oder Schlaganfällen vermeiden kann.

Bis der Wirkstoff wirklich am Menschen eingesetzt werden kann - falls er überhaupt am Menschen wirkt, vergehen wohl noch ein paar Winter. Solang nicht in Schlummerlaune verfallen, sondern überflüssige Pfunde mit ein bisschen Bewegung an der frischen Luft zum Schmelzen bringen.

via ärztezeitung, Bild: pixelio.de

Verfasst von Claudia am 4. September 2007 um 12:25 | Kommentare (0)
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