» 2007 » November » Der amapur Blog - Gesund abnehmen und Kalorien beachten -

Exotische Früchte (2): Cherimoya

Unscheinbar liegt die Cherimoya im Supermarktregal. Sie sieht ja eher aus wie Gemüse, macht aber auf jeden Fall neugierig. Was steckt da wohl drin? Heute wird das Geheimnis gelüftet.

Cherimoya ist ein Begriff der Sprachgruppe Quechua (Ketschua gesprochen) und bedeutet “kalte Frucht”. Sie stammt ursprünglich aus Südkolumbien, Ecuador und Nordperu. Heute wird sie in allen geeigneten Regionen mit subtropischem Klima angebaut. Reif ist die Frucht wenn die Ränder eine bräunliche Färbung haben und die Schale auf Druck etwas nachgibt. Sie zählt wie die Mango zu den nachreifenden Früchten und ist frisch gekauft meistens noch nicht reif.

Cherimoya_ganz_1

Zum Verzehr schneidet man sie auf, schält und entkernt sie. Die schwarzen Samen im inneren des Fruchtfleischs sind groß, zahlreich und ungenießbar. Das Fruchtfleisch selbst ist cremig und saftig. Die Cherimoya erinnert von Konsistenz und Geschmack auch etwas an Mango oder Honigmelone, manch einer schmeckt auch ein Erdbeeraroma raus. Man sollte sie keinesfalls im Kühlschrank aufbewahren, sondern lieber in etwas Papier schlagen und bei Raumtemperatur nachreifen lassen.

Cherimoya_halb_2

In Chile ist Cherimoya-Eis sehr verbreitet. Man kann Sie hier ebenfalls zu Eis verarbeiten aber auch so, mit etwas Zitronensaft beträufelt, im Obstsalat, Müsli oder Joghurt genießen. In der warmen Küche ist die Cherimoya ebenfalls ein Experiment wert. Man kann sie panieren und kurz anbraten oder im Teig ausbacken.

In herzhaften Rezepten hat sich der Rahmapfel noch nicht etabliert: trotzdem hier ein Beispiel für Mutige. Gesund ist die Cherimoya allemal. Sie enthält viel Vitamin C, Kalzium, Phosphor und Traubenzucker.

Vorsicht ist beim Aufschneiden und Entkernen der Früchte geboten. Der Saft verursacht bräunliche Flecken auf der Kleidung, die sehr schwer zu entfernen sind!

mehr Infos unter wikipedia

Verfasst von Claudia am 30. November 2007 um 14:43 | Kommentare (2)

Das Lächel-Traummaß

90-60-90 misst der Traumbody. Das wissen wir. Doch wann ist ein Lächeln perfekt? Diese Frage beantworten uns jetzt US-Wissenschaftler der Loma-Linda-Universität in Kalifornien.Smile1

So sind unnatürlich weiß gebleichte Zähne à la Naddel absolut out. Weiß sollten die Beißerchen aber trotzdem sein. Nur eben nicht heller als das Weiß des Augapfels, denn sonst werden die Zähne dominanter als unsere Augen wahrgenommen und das wirkt unnatürlich. Wichtiger als die Farbe ist Form, Größe und Anordnung der Zähne. Die Traummaße wurden von den Wissenschaftlern wie folgt errechnet:

  • Der ideale Mund ist mindestens halb so breit wie das Gesicht und hat symmetrische Lippen.
  • Die obere Zahnreihe sollte dominant sein, die untere hingegen kaum sichtbar.
  • Die Zähne sollten ohne Füllungen, Kronen oder Brücken glänzen.
  • Man sollte nicht mehr als 2 Millimeter Zahnfleisch sehen.
  • Größe der Zähne: Die Breite der Schneidezähne sollte ca. 80 Prozent der Länge ausmachen. Die Eckzähne sollten nur 61,8 Prozent der Schneidezahn-Größe haben.

90-60-90 ist also doch auch ein Maß für die Zähne, denn das Verhältnis von Schneidezähnen zu Eckzähnen entspricht fast dem idealen Körperverhältnis (1: 1,5). Um nicht vollständig in die Mathematik der Ästhetik abzudriften, stelle ich euch einfach das perfekte Lächeln in menschlicher Gestalt vor: Jessica Simpson hat das Lächel-Traummaß.

Aber wer schaut schon auf Zahlen und Verhältnisse wenn George Clooney oder Matthew McConaughey etwas schief grinsen?

via Spiegel, Bild: wikipedia

Verfasst von Claudia am 29. November 2007 um 16:00 | Kommentare (0)

Raw Food Knabberspaß

Ein großer Trend in Amerika ist die Raw-Food-Bewegung. Als gesund empfunden und gegessen wird eine vegetarische Ernährung aus rohen Lebensmitteln. Nach dem Motto “je roher, desto gesünder”. Rezepte und Insights gibt es unter anderem im Blog we like it raw.

Nun muss man es nicht gleich ganz so extrem ausleben, aber rohes Gemüse kombiniert mit magerem Eiweiß ist ein perfekter Snack am Nachmittag. Wir zeigen einige Variationen:

  • Baby-Karotten dippen

Wem Karotten putzen und schneiden zu aufwendig ist, kann einfach auf die kleinen bereits fertigen Baby-Karotten aus dem Kühlregal zurückgreifen.

Kraeuterquark_moehren_1

100 g = 52 kcal, 480g = 250 kcal (200g Kräuterquark und 280g Baby-Karotten)

  • Radieschen dippen

Die kleinen pinkfarbenen Wurzeln schmecken erfrischend und haben eine angenehme Schärfe. Alternativ kann es auch ein Rettich sein.

 

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100 g = 37 kcal, 660g = 250 kcal (200g Kräuterquark und 460g Radieschen)

  • Cherry-Tomaten dippen

Auch Cherry-Tomaten eignen sich perfekt. Ohne großen Aufwand durch mühsames Tomaten klein schneiden landen sie schnell und tropfsicher im Mund.

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100 g = 44 kcal, 565g = 250 kcal (200g Kräuterquark und 365g Cherry-Tomaten)

  • Paprikastreifen dippen

Paprika klein schneiden macht wenig Arbeit: waschen, entkernen, in Streifen schneiden und schon ist das Gemüse verzehrbereit.

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100 g = 45 kcal, 550g = 250 kcal (200g Kräuterquark und 350g Paprika)

  • Brokkoli-Röschen dippen

Brokkoli kennen wir meist nur gedünstet oder gegart. Aber auch roh, kann man ihn essen. Darauf achten, möglichst frischen Brokkoli zu kaufen. Brokkoli wird eine krebsvorbeugende und leberstimulierende Wirkung nachgesagt.

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100 g = 50 kcal, 500g = 250 kcal (200g Kräuterquark und 300g Brokkoli)

  • Stangensellerie dippen

Sellerie polarisiert: er wird entweder geliebt oder gehasst. Für alle, die die lange Stange mögen, ist sie ein perfekter Gemüsesnack.

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100 g = 27 kcal, 900g = 250 kcal (200g Kräuterquark und 600g Sellerie)

Nach diesen gesunden Snacks wird man sich vor lauter Energie ganz automatisch bewegen. Die 250 kcal verschwinden im nu mit:

  • Mann, 80 Kilo: 43 Minuten das Auto waschen
  • Frau, 60 Kilo: 55 Minuten das Auto waschen


Verfasst von Peggy am 28. November 2007 um 17:34 | Kommentare (1)

Fluch oder Segen?

fluch-segenWunderwelt weiblicher Orgasmus. Vielen Frauen fällt es schwer, überhaupt einen zu bekommen. Dann gibt es Frauen, die haben die Kunst des Vortäuschens perfektioniert: wir erinnern uns an Meg Ryan’s Restaurant-Performance im Film Harry und Sally.

Und dann gibt es da Sarah Carmen. Die 24 Jahre alte Britin leidet unter der seltenen Krankheit namens PSAS (kurz für persistent sexual arousal syndrome). Das Krankheitsbild zeigt sich dadurch, dass sie sage und schreibe 200 (!) Orgasmen pro Tag bekommt.

Ein Orgasmus äußert sich bei ihr, indem die junge Frau plötzlich im Gesicht errötet, ihr Atem schwer wird und ihrem Mund ein kurzer Quiek-Laut entfährt. Ausgelöst aber nicht durch 200 Männer pro Tag, sondern alltägliche Vibrationen wie zum Beispiel das Geräusch eines Haarföhns. Nebenbei bemerkt, die junge Frau arbeitet als Kosmetikerin in einem Beauty-Salon…

Noch gibt es gegen das Krankheitsbild keine Medikamente oder Heilmethoden - insofern heißt es für Sarah: das Beste daraus machen und genießen.

via www.rp-online.de, Bild dailymail

Verfasst von Peggy am 27. November 2007 um 14:47 | Kommentare (1)

Schokolade macht mobil

Schokolade ist ein Top-Energielieferant. Ein Mensch muss nach einer Tafel (100g) ein Weilchen schwitzen, zum Beispiel eine Stunde Joggen, um die aufgenommene Energie wieder zu verbrennen.schokoriegel_2

Was dem Mensch gut schmeckt kann der Natur nicht schaden, dachten sich zwei britische Umweltaktivisten nutzen Schokolade als Treibstoff für ihr Auto. Mit dem Schokomobil wollen sie ins 7000 Kilometer entfernte Timbuktu reisen. Dafür brauchen Sie dann schon etwas mehr als eine Tafel: Ganze 2000 Liter Biodiesel, hergestellt aus 4.000 Kilo Schokolade, werden sie für die Strecke benötigen.

Unterwegs anhalten und naschen ist jedoch nicht drin: Die Kakaobutter der Schokolade wird mit Methanol und Natronlauge vermischt, also eine gefährliche und unappetitliche Angelegenheit. Für die Umwelt jedoch ist diese Schokotour besonders schonend, denn es werden erneuerbare Ressourcen verbrannt und der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß ist gering.

via gmx

Verfasst von Claudia am 26. November 2007 um 18:22 | Kommentare (1)

Exotische Früchte (1): Granatapfel

Der wöchentliche Supermarkteinkauf fällt oft nicht sehr originell aus. Im Korb landen Äpfel, Bananen und Standard-Gemüse. Man traut den gut aussehenden exotischen Früchten einfach nicht über den Weg. Es scheint zu kompliziert und wirft im Einkaufsstress zu viele Fragen auf: Wie schmeckt das? Wie bereite ich das zu? Ist das eigentlich schon reif? Der mutige Griff bleibt meist aus.

Wir schaffen jetzt Abhilfe. Jede Woche stellen wir eine exotische Frucht vor, die selten im Einkaufskorb landen. Heute:

  • Granatapfel

Granatapfel_ganz_1

Gut, den Granatapfel kennen die meisten zumindest vom Namen. Er wächst am Granatapfelbaum, der wiederum ursprünglich in Pakistan wuchs und heute im gesamten Mittelmeerraum, Brasilien und Iran verbreitet ist. Der Granatapfel ist ein Fruchtbarkeitssymbol und steht für Vollkommenheit. In Griechenland ist es bei Hochzeiten heute noch Brauch, das Brautpaar mit getrockneten Granatäpfeln zu bewerfen (aua!). Platzt die Frucht auf und die Samen fallen raus, deutet dies auf reichen Kindersegen.

Granatapfel_kerne_2

Die Samen, Anardana genannt, schmecken süß-säuerlich. Ein bisschen wie Johannisbeeren. Aus ihnen wird der Saft Grenadine, aus diversen Cocktailvariationen bekannt, gepresst.

Mit den Kernen lassen sich aber noch ganz andere Sachen zaubern: sie veredeln Salate (Grüner Salat oder Fruchtsalat) und Desserts mit einer fruchtigen Note. Anfänger können zum Beisiel einfach ein paar der vitaminreichen Kerne unter Naturjoghurt mischen. Mehr Granatapfel-Rezepte finden sich bei kochmeister und chefkoch.

So bereitet man die Frucht zum Essen vor:

Granatapfel_halb_1

Den Apfel längst halbieren. Dann am Besten nochmals vierteln. Mit den Fingern die Kerne auspulen. Das geht durch die dünnen Schalen fast wie von selbst. Ich fand das Kerne suchen sehr spannend - sie tauchen hinter jeder “Ecke” auf. Vorsichtig beim Schneiden und Pulen, denn wenn die Kerne platzen, spritzt die rote Flüssigkeit ganz schön weit.

Reif ist ein Granatapfel wenn er eine orange bis rote Farbe hat (siehe erstes Bild). Die Frucht ist reich an Betakarotin, B1, B2, C- Vitamin, Kalium, Phosphor, Magnesium, Kalzium, Eisen und Eiweiss. Auch große Mengen antioxidative sekundärer Pflanzenstoffe, wie Polyphenolen (Flavonoiden, Tannine) sind enthalten.

Hierzu auch: Granatapfel-Blog

Verfasst von Claudia am 23. November 2007 um 16:39 | Kommentare (4)

Dick durch Getränke

getraenkekalorienEin Glas Apfelsaft 115 kcal, ein Glas Wein 195 kcal, ein Mango-Smoothie 120 kcal, ein Caffè Latte Grande 260 kcal. Getränkekalorien machen bei den Meisten einen erheblichen Anteil der täglich aufgenommen Kalorien aus.

Eine neue Studie fand heraus wie viel: Amerikanische Erwachsene konsumieren heute doppelt so viele Kalorien über Getränke wie vor 37 Jahren. Das sind ungefähr 21 % der täglichen Kalorienmenge, ca. 222 kcal pro Tag. Das mag auf den ersten Blick nicht viel erscheinen, summiert sich aber im Laufe der Zeit beträchtlich. Getränkekalorien tragen so in großem Maße zum steigenden Übergewicht bei.

Im Vergleich zu 1965 trinken wir heute vor allem wesentlich mehr Alkohol (Energiewert = 7 kcal/g), Softdrinks und Fruchtgetränke - dafür weniger Milch (heute 45% weniger als 1965).

Das Problem, darin sind sich die Experten einig: Getränkekalorien werden vom Körper nicht in derselben Art und Weise wie Kalorien aus fester Nahrung registriert:

“Regardless of beverage type — water, sodas, milk, orange juice or beer — those extra calories are not compensated for by a reduction in food intake.”

Richtiger und kalorienbewusster: kalorienfreie Getränke wie Wasser und Tee. Und so einfach kann man Kalorien einsparen.

via ScienceDaily, Foto: istockphoto

Verfasst von Peggy am 22. November 2007 um 14:29 | Kommentare (2)

Heiße gesunde Tasse

Im Winter geht einfach nichts über eine schöne, heiße Tasse Tee. Wer sich bei der Auswahl nur auf Schwarzen Tee, Grünen Tee, Rooibush-Tee oder diverse Früchtebeutel-Tee-Mischungen aus dem Supermarkt beschränkt dem entgeht was.

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Unsere Ideen für heiße Tee-Kreationen.

  • Frischer Pfefferminztee

Frische Minzblätter einfach mit heißem Wasser übergießen und ca. 10-15 Minuten ziehen lassen. Pfefferminze fördert die Verdauung.

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  • Purer Kardamom-Tee

Kardamom fördert ebenfalls die Verdauung, hilft Magen und Darm nach schwerem Essen auf die Sprünge. Einfach Kardomom-Körner mit heißem Wasser überbrühen, ca. 10-15 Minuten ziehen lassen. Eventuell mit ein ganz klein wenig Honig süßen.

  • Weißer Tee mit Kardamom

Weißen Tee wie gewohnt aufbrühen (heißes, aber nicht kochendes Wasser), ein paar Kardamom-Körner dazugeben und 3-5 Minuten ziehen lassen. Kardamom-Körner geben übrigens auch frisch gebrühtem Kaffee eine ganz eigene Note.

  • Ariona-Tee

Aroniabeeren sind sehr Vitamin C-reich, damit besonders gut im Winter zur Stärkung des Immunsystems. Ca. 50 ml Aronia Direktsaft (ca. 25 kcal) mit heißem Wasser auffüllen. Auch lecker: verfeinert mit 2-3 Stückchen Zitrone.

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  • Zitronentee

Der Klassiker. Einfach Zitronenscheiben mit heißem Wasser übergießen, ggf. mit etwas Honig süßen. Mit einem Schuss Aronia-Direktsaft verfeinern.

  • Ingwer-Tee

Ingwer in Scheiben schneiden (ggf. vorher schälen - muss aber nicht sein), Zitrone in Scheiben schneiden und beides mit heißem Wasser übergießen. 15 Minuten oder länger ziehen lassen, je nachdem wie stark / scharf der Ingwer schmecken soll.

  • Sanddorn Tee

Variation, die hier im Büro nur mir schmeckt, dabei aber so gesund (Vitamin C Bombe Sanddorn) ist: etwas Ingwer und Zitrone mit heißem Wasser übergießen, 1-2 Esslöffel Sanddorn-Direktsaft (10 ml ca. 8 kcal) dazugeben. Sanddorn enthält 90 mg Vitamin C auf 100 ml.
Mit wie viel Ingwer, Zitrone oder Kardamom Ihr den Tee aufgießt ist Euch überlassen. Probiert einfach aus wie stark oder schwach der Geschmack sein soll.

Wem das alles zu aufwendig ist, kann interessante Früchte- und Kräutertee-Mischungen einfach online bestellen. Mein aktueller Lieblingstee Rhabarber Creme, der Rest hier schwört gerade auf Grapefruit Punch.

Verfasst von Peggy am 21. November 2007 um 16:22 | Kommentare (9)

Vitamine verdienen besondere Behandlung

Obst-Gemuese2Vitamine (vor allem die Vitamine A, C, D, K, E und B2, B6) reagieren sehr empfindlich auf Sauerstoff, Licht, Hitze, Lagerung und nicht zuletzt die Verarbeitung. Wir haben ein paar Tipps für die Vitaminschonende Behandlung einiger Vitalstofflieferanten.

  • Vitaminbombe Apfel

Reife, frisch geerntete Äpfel enthalten 10 mg Vitamin C pro 100 g. Vitamin C ist wasserlöslich und sehr hitze- und sauerstoffempfindlich. Bei Raumtemperatur gelagert, ist das Vitamin C nach wenigen Wochen bereits abgebaut. Damit der Apfel auch eine Vitaminbombe bleibt, sollte er bei 0°C, zum Beispiel im Kühlschrank, gelagert werden.

Ist der Apfel aufgeschnitten wird er schnell braun. Er oxidiert. Dagegen hilft: schnell essen oder mit Vitamin C (Zitronensaft) beträufeln - letzteres verzögert den Vitamin C-Abbau.

  • Mimose: Popeye’s Spinat

Aufbewahrt bei Raumtemperatur kann der Spinat bereits nach 3 Tagen seinen Folsäuregehalt um 30% reduzieren. Sein Vitamin C Gehalt schrumpft nach 24 Stunden bei 20° um 36 %.

Wird unzubereitetes Gemüse 14 Tage gekühlt aufbewahrt zeigt es Vitamin C-Einbußen von ca.77 %. Und so lang dauert es häufig, bis es endlich vom Feld über den Händler bei uns auf dem Tisch landet.
Darum: ja zu Tiefkühlgemüse. Blanchiertes und schockgefrostetes Gemüse enthält noch 65 % des ursprünglichen Vitamin C-Gehalts – auch nach 24 Monaten Lagerung im Gefrierfach.

  • Allergisch gegen zu heiß & zu nass

Die falsche Zubereitung gibt den Vitaminen oft den Rest. In weich gekochtem Gemüse und lang gewaschenem Salat überleben Vitamine schwerlich.

So geht’s richtig:

- Nicht wässern (schwemmt wasserlösliche Nährstoffe aus)
- Nicht zu sehr zerkleinern, Salat als ganze Blätter lagern (Oxidation)
- Kühl halten (verlangsamt Oxidation)
- In luftdichtem Gefäß aufbewahren
- Gleich mit Zitronensaft bespritzen (Antioxidant)
- Kaltgepresste Öle nur bis 180° erhitzen (Peroxidationen)
- Anbraten immer nur goldbraun - Eiweiße verändern sich sonst
- wenig Wasser verwenden (wasserlösliche Vitalstoffe gehen sonst verloren)
- Erst am Schluss salzen, Nährstoffe treten sonst ungehindert aus
- Besser als Kochen sind Dampfgaren und Dünsten

Übrigens: Obst getrennt von Gemüse oder Kartoffeln aufbewahren, sonst wird der Reifeprozess des Obsts beschleunigt.

Verfasst von Claudia am 20. November 2007 um 15:06 | Kommentare (0)

Wer sich nicht bewegt…

Die athletischen Helden der Antike waren gut gebaut und strotzten vor Gesundheit. Das lag an regelmäßiger Bewegung, meint zumindest der Deutsche Olympische SportBund (DOSB) und drückt dies mit seiner neuen Kampagne sehr deutlich aus.

“If you don’t move, you get fat”.

Wie wahr. Adonis wäre nicht Adonis, wenn er zu viel gegessen und den Sport gescheut hätte.

fetter-mann-schlank

Und liebe Männer, achtet mal aufs Detail: gewisse Körperteile wirken auf einmal ganz schön klein, nicht?

Also, brav Sport treiben, dann klappts auch mit der Aphrodite.

via adverblog, Bilder Scholz & Friends, Adonis & Aphrodite

Verfasst von Claudia am 19. November 2007 um 12:47 | Kommentare (0)
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