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Exotische Früchte (12): Drachenfrucht

exotische-fruchtIhr außergewöhnliches Äußeres sticht selbst aus unserer Exotenreihe heraus und macht ihrem Name alle Ehre - mit einer feurig leuchtenden Schale. Die Drachenfrucht - Pitahaya rot (botanisch Hylocereus undatus) - kommt aus Mittelamerika und gehört zur Familie der Kakteengewächse. Ihre Früchte werden 8-12 cm groß, haben eine ovale Form und eine purpurrote bis pinkfarbene Schale mit langen Schuppen.100 g bringen es auf 48 kcal mit Eisen, Calcium, Phosphor, Vitamin B und C.

Innen ist die Drachenfrucht weiß bis gräulich, mit kleinen schwarzen Kernen gesprenkelt. Sieht etwas wie Stracciatella-Eiscreme aus. Geschmacklich fanden wir sie eher fad. Ist leider oft so mit den Exoten - was bei uns im Supermarkt landet ist nicht wirklich ausgereift und kommt nicht ansatzweise an die Originale im Ursprungsland ran.

Der Geschmack ist wässrig (was wenig wundert, da sie wie Gurke und Melone zu 90% aus Wasser besteht), ein bisschen herzhaft / säuerlich. Mich hat der Geschmack irgendwie an Gurke erinnert. Oder Gurke mit einem Hauch Kiwi.

Wie isst man sie?
Mit dem Messer halbieren und das Fruchtfleisch auslöffeln. Man kann auch die Enden abschneiden, die Haut nach unten abziehen und das Fruchtfleisch klein schneiden.

drachenfrucht

Was macht man aus ihr?

drachenfrucht-rezepte

Verfasst von Peggy am 29. Februar 2008 um 14:45 | Kommentare (1)

Frühstücken vorm PC

Klar - man sollte nicht vorm Rechner essen, sondern in Ruhe, ohne Ablenkung am Tisch speisen und das Frühstück langsam und genüsslich kauen. Klappt aber nicht immer und ehe man gar nicht frühstückt muss der Arbeitsplatz herhalten!

Neben dem Fakt “ungesund” hat das Essen vorm Computer noch einen weiteren Nachteil: Über kurz oder lang sammeln sich diverse Essensreste in der Tastatur an - ganze 2 Gramm Dreck pro Monat landen so unter und zwischen den Tasten. Für alle die genug von verschmierten, verkrümmelten und verklebten Tastaturen haben, das Essen vorm PC aber dennoch nicht lassen können, gibt es jetzt eine Lösung:

  • Das Frühstücksset aus Plüsch

Da geht garantiert nix daneben: Würstchenkissen auf kuscheligem Spiegelei, serviert auf einem Teller de Mousepad. Hier kann man es bestellen, wenn man es denn lesen kann. Nein im Ernst: dieses Frühstück macht nicht satt, sondern verschafft dem Handgelenk nur etwas Entspannung.

Fruehstueck vor dem PC

Weil das jetzt nicht wirklich ein Tipp für die saubere Tastatur war, warnen wir an dieser Stelle noch vor den absoluten Tastatur-Dreckschleudern. Diese Gadgets sind zwar für’s Büro gemacht, legen aber jede Tastatur nach kürzester Zeit lahm. Absoluter Kleb- und Krümelalarm besteht bei diesem Bürozubehör:

  • Schoko-Stifte

Der absolut UNsaubere Schokoladengenuss gelingt mit der Edel-Schokolade Le Chocolat de H vom Patissier Tsujiguchi Hironobu (was für ein Name!) und der Kreativität des japanischen Architekts Oki Sato. Das Ganze nennt sich dann schlicht Chocolate-Pencils. Auch für Bleistift-Kauer eine Alternative. Mit den Schokoladenfingern kann man seine Tastatur dann richtig beschmutzen.

Cocolatepencils

  • Sandwich-Phone

Unscheinbar wie ein Telefon kommt der Pro 12-Volt Sandwich Maker daher. Der Geruch von frischen Waffeln oder überbackenem Käse dürfte dem Tischnachbarn schnell auffallen. Auch wäre es gefährlich, beim “Erwischt-werden” so zu tun als ob man telefoniert - Schmerzen und ein Waffelmuster an der Wange könnten die Folgen sein. Auf jeden Fall sorgen auch Sandwichs NICHT für eine saubere Tastatur - auch wenn sie aus dem Telefon kommen!

Sanwich-Phone 2

Am besten für die Figur und am schonendsten für die Tastatur dürfte dann immer noch das gemütliche Müsli am Esstisch sein…

via seriouseats.com, Bild 1: dongascience.com, Bild 2: nendo.jp, Bild 3: S.King Company

Verfasst von Claudia am 28. Februar 2008 um 15:21 | Kommentare (4)

Shake it, baby

Als Frühstück oder als Zwischenmahlzeit - ein Shake ist schnell gemacht und schnell getrunken. Idealerweise sollte er darum nicht zu viele Kalorien enthalten, sättigen und keine negativen Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel - zum Beispiel durch zu viel Zucker - haben.

Diese Shakes haben wir unter die 250 Kilokalorien-Lupe genommen:

  • Zitronen-Buttermilch

Sie entsteht als Nebenprodukt der Butterherstellung - daher der Name. Schöne Frauen sollen darin baden oder mit Buttermilchmasken ihre Haut verwöhnen. Aber auch von Innen kann die Buttermilch viel Gutes tun. Am besten, vor allem kalorienärmsten, ist sie in purer Form: mit 34 kcal pro 100 ml und gerade mal 0,5g Fett. In der häufig konsumierten, gesüßten Variante bringt Buttermilch das doppelte an Kalorien mit, hauptsächlich wegen des Zuckers. Deshalb der Tipp: Buttermilch pur mit etwas Fruchtsaft mischen.

Zitronen-Buttermilch

100 g = 66 kcal, 250 kcal = 378g (ca.370 ml)

  • Frucht-Molke

Molke ist die Restflüssigkeit, die bei der Käseherstellung entsteht. Den einen schüttelt schon der Gedanke daran, andere lieben sie, wieder andere trinken die Molke einfach nur, weil sie gesund ist. Recht so. Pur wäre sie mit nur 21 kcal pro 100 ml auch sehr kalorienarm. Klar, denn die Natur-Variante besteht zu 94% aus Wasser, zu 4–5 % aus Milchzucker und ist fast fettfrei (0,04g). Angepasst an unsere versüßlichten Geschmacksnerven gibt es sie im Supermarkt in diversen Frucht-Geschmacksrichtungen. Diese Molke sieht nicht nur so aus wie Orangensaft, sie schmeckt auch so:

Fruchtmolke

100 g= 34 kcal, 250 kcal = 735g

  • Eiweißshake: Vanille Frappé

Der ist von uns (Achtung, Eigenwerbung :) ). Aber er ist nun mal sehr lecker, beinhaltet wertvolles Eiweiß und hat dazu noch wenig Kalorien. Angerührt wird er mit Wasser. Und ja, er schmeckt, Das können wir nach hunderten Qualitätstests immer noch behaupten. Das Vanille Frappé sättigt mehr als die anderen aufgeführten Shakes, denn er bringt auch ein paar Gramm mehr auf die Waage.

amapur Vanilleshake

100 g = 30 kcal, 250 kcal = 820 g (ca. 600 ml)

  • Schoko-Haßelnuss-Milch

Naja, hier passt das mit dem “wenig Zucker” nicht gerade. Der Nährwert ist eher gering und der Heißhunger auf die nächste süße Portion folgt schnell. Aber hier geht’s ja auch primär um süß und lecker. Wer abnehmen will, sollte sich aus Kaloriengründen eher an die oberen Aternativen halten. Der Haslenuss-Kakao ist eher für den (ganz) seltenen Genuss.

Haselnuss Kakao

100 ml = kcal, 250 kcal = 342 g (ca. 320 ml)

Die Shakes bekommt man wieder mit ordentlich Schüttelbewegungen von den Hüften:

  • 43 Minuten Squaredance (Mann, 80 Kilo)
  • 56 Minuten Squaredance (Frau, 60 Kilo)


Verfasst von Claudia am 27. Februar 2008 um 17:48 | Kommentare (1)

Süßes für George Clooney

suessigkeitenSüßigkeiten soll man nur recht selten essen, denn sie haben viele Kalorien und viel Zucker. Letzteres ist besonders schlecht für einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel.

Das gilt natürlich auch für Jelly Beans. So ein süßes “Böhnchen” schlägt pro Stück mit 4 kcal auf die Hüften. Aber was sonst damit tun, wenn nicht essen? Die Jelly Belly Gourmet Beans Company verpflichtete kurzerhand den Künstler Roger Rocha, um den Oscarnominierten George Clooney in süßen Bohnen zu verewigen.

jellybeansIst doch mal eine gute Idee. Der Verkaufserlös aus dem Bildverkauf kommt einem guten Zweck zu Gute. Für das Kunstwerk wurden 10.000 der Jelly Beans verwendet. Das sind sage und schreibe 40.000 kcal.

Ist nicht das erste Mal, dass aus Jelly Beans Kunst wird. Mehr süße Bilder gibt es in der Jelly Bean Galerie zu bewundern, darunter auch Prinzessin Diana, Elvis, Minni Mouse.

via the age.com, Bild Elivs@JellyBeans, Bild Jelly Beans mop66/pixelio.de

Verfasst von Peggy am 26. Februar 2008 um 14:35 | Kommentare (3)

Exotische Früchte (11): Kleiner Feigling

kleine-feigeWer sie nur getrocknet kennt, der verpasst das Beste! Also kein Feigling sein, sondern einfach mal in eine frische Feige beißen.

Zudem haben frische Feigen, aufgrund ihres höheren Wasseranteils, wesentlich weniger Kalorien als die getrocknete Version:

  • Getrocknete Feige: 100 g = 284 kcal
  • Frische Feige: 100 g = 63 kcal

Die Feige ist einer der ältesten Früchte. Eigentlich ist sie keine Frucht, sondern eine nach innen gekehrte Blume. Sie reift an Bäumen oder Sträuchern. Ursprünglich beheimatet in der Türkei und Nordindien ist sie mittlerweile in vielen mediterranen Ländern zu finden.

Frische Feigen sind empfindsam. Sie sind leicht verletzlich und im Kühlschrank nur kurzzeitig - ca. 5 Tage - haltbar. Am besten schmecken weiche Feigen, mit einem leicht süßlichen Geruch.

Feigen enthalten Mineralien wie Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen und sind eine gute Quelle für Karotin und B-Vitamine. Dank ihres Ballaststoffgehaltes ist sie ideal für einen gesunden Darm (rund 5 g pro 100 g). Saison haben Feigen in den Monaten Juli bis September.

feigen-pur

Wie wird sie gegessen?

  • Frisch essen: Man kann einfach reinbeißen, wenn man sie mit der Schale mag. Ich bevorzuge es, sie mit dem Messer zu halbieren und das Fruchtfleisch auszulöffeln.
  • Als Shake: 5 Aprikosen (alternativ 1 Banane), 2 Feigen, 1 TL Guar-Granulat, 2 EL Naturjoghurt (100 g, 1,5% Fett), 200 ml Milch (1,5% Fett). Aprikosen entkernen, vierteln. Feigen vierteln. Alles in einen Standmixer geben und cremig mixen, bis alle Früchte komplett zerkleinert sind.
  • In Marmeladen
  • Highlight im Salat oder als Dekoration auf dem Käsebuffet

Wenn Jamie Oliver vom “Sinnlichsten Salat der Welt” spricht, spielen nicht umsonst Feigen darin eine Hauptrolle. Und der geht so:

Frische Feigen werden auf einem Servierteller platziert. Sie werden oben geviertelt aufgeschnitten und leicht auseinandergedrückt, so dass ihr Inneres zu sehen ist. Dann jede Feige mit Parmaschinken umwickeln. Zwischen die Feigen wird in kleine Stücke gerissener Büffel-Mozzarella platziert, sowie frische Basilikumblätter. Darüber wird als krönender Abschluss ein Dressing (Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer) gegeben. Enjoy!frische-feige

Verfasst von Peggy am 25. Februar 2008 um 11:24 | Kommentare (0)

Geschmackstest

Fühlen, riechen, schmecken - überzeugt zum Kauf eines neuen unbekannten Produktes. Das setzt die Duftindustrie seit Jahren um, indem Parfüm-Werbung in Zeitschriften mit Duftproben versehen ist. Abziehen, schnuppern, kaufen.

Clevere Werber der Madison Avenue dachten sich: was für’s Parfüm funktioniert, sollte doch auch für Produkte aus dem Bereich essen & trinken umzusetzen sein.

saftwerbungHeraus kam: das lickable ad - die leckbare Anzeige.

Der amerikanische Safthersteller Welch’s macht damit Anzeigenwerbung im People-Magazin für einen neuen Traubensaft. Gezeigt wird eine große Flasche des Traubensaftes. Daneben ein peel-off-Streifen mit dem Text “For a TASTY fact, remove & LICK.”

Einziges Problem: eine Zeitschrift wird oft von mehreren Lesern gelesen. Besonders wenn Sie zum Beispiel im Wartezimmer einer Arztpraxis ausliegt. Nun sieht man zum Glück an dem abgezogenen Schutzstreifen, dass schon geleckt wurde. Aber wer mag schon ein Magazin lesen, in dem der Speichel Unbekannter klebt?

via wall street journal

Verfasst von Peggy am 22. Februar 2008 um 12:58 | Kommentare (1)

Spaß am gesunden Kochen

Salat ist zwar gut für die Figur aber auf Dauer etwas langweilig. Manchmal muss eben was Warmes her. Für den Spaß in der Küche und unterwegs, empfiehlt der Werbeblogger folgende Utensilien, vorgestellt auf Linkinn.

Der Topf für Zweierlei

Gemüse und Kartoffeln gleichzeitig dünsten, dürfte mit diesem Topf wohl nie wieder zum Problem werden. Bei dieser Erfindung fragt man sich doch sofort: “Warum ist man darauf nicht selber mal gekommen?”…

Topf_zweierlei

Das Besteck für’s Büro

Mit den Händen zu essen, ist nicht nur ein unschöner Anblick für die Mitarbeiter, auch die Tastatur dürfte danach wenig Freude an den Überbleibseln haben. Hier die einfache und Tastatur-schonende Variante. Das Kuli-Besteck:

Kulibesteck

Für Unterwegs

Schnell mal beim Chinesen vorbei, und da ist es passiert: Das Besteck wurde vergessen. Wie ist man nun die Bratnudeln mit Gemüse und Hähnchen? Ein Griff in die Brieftasche genügt:

Portemonaibesteck

Salzig und Scharf

Die Würze ist das A und O eines gelungenen Mahls. Salz und Pfeffer sollte man deshalb immer dabei haben. Im Doppelpack bietet sich diese Verpackung an. Aufbrechen, streuen und genießen:

Salzpfefferstreuer

Heiß und fettig

Nie wieder werden Sie sich mit diesem Griff die Finger verbrennen. Der magnetische Halter haftet an nicht behänkelten Tassen, Töpfen oder Pfannen und verhindert Brandblasen und Scherben:

Magnetgriff

Da müsste für jeden was dabei sein, oder? Mehr gibt’s hier.

via werbeblogger

Verfasst von Claudia am 21. Februar 2008 um 12:30 | Kommentare (0)

Schlanke Frauen sind glücklicher

Nachdem wir gestern über den riskanten Lebensstil von Männern berichteten, widmen wir uns heute der holden Weiblichkeit. Es ist manchmal ungerecht: schöne, schlanke Frauen mit nie enden wollender guter Laune, können so manchem den letzten Nerv rauben. Neidisch werden sie unter ihresgleichen beäugt. Die Ahnung, dass ein Zusammenhang zwischen Schönheit und Wohlbefinden besteht - wie sonst kann es so perfekte Frauen in der Werbung und im Showbiz geben - wurde nun bewiesen.
nachdenkliche frau
Dr. Greg E. Simon, Psychiater und Forscher am Centre for Health Studies in Seattle, und sein Team untersuchte den Zusammenhang zwischen Body-Mass-Index (BMI) und der Häufigkeit der Depressionen. Dafür wurden 4.500 Frauen untersucht und befragt. Die Ergebnisse bestätigten einen Zusammenhang:

  • 6,5% der Frauen mit einem BMI < 25 (Normalgewicht) wiesen mäßige bis schwere Depression auf
  • 26% der Frauen mit einem BMI > 35 (starkes Übergewicht) wiesen mäßige bis schwere Depressionen auf
  • Andersherum: 25% der Fettleibigen sind nicht depressiv, 58% der Fettleibigen sind depressiv.

Der Zusammenhang von Fettleibigkeit und Depressionen ist wie eine Art Spirale. Umso mehr Übergewicht sich ansammelt, desto depressiver wird man und nimmt wegen des Frusts oft weiter zu. Essen als Trost verursacht also immer mehr Seelenleid. Um diesem Teufelskreis zu entgehen, ist vor allem die psychologische Beratung und Betreuung bei depressiven Übergewichtigen wesentlich. Ein gutes Selbstwertgefühl und Freude am Leben erhöht die Wahrscheinlichkeit erfolgreich und motiviert abzunehmen.

via Medical Tribune, Bild: © Riderart/iStockPhoto.com

Verfasst von Claudia am 20. Februar 2008 um 13:56 | Kommentare (1)

Todesursache: ungesunder Lebensstil

Ja wir Frauen haben leicht reden. Uns scheint das Gesundheitsbewusstsein angeboren. Das zumindest könnten Männer denken, denn die leben weitaus risikofreudiger und achten dabei seltener als Frauen auf ihre Gesundheit.

Männer sterben statistisch 5 Jahre früher als Frauen. Das ist jedoch von Mutter Natur nicht grundsätzlich so eingerichtet. Männer haben einfach einen riskanteren Lebensstil: Sie essen oft einfach worauf sie Lust haben, ohne dabei auf Fett oder Kalorien zu achten. Viele Männer kompensieren Stress mit Nikotin, Alkohol und Snacks. Außerdem, und das ist meist das Gefährliche, gehen sie Mann1Vorsorgeuntersuchungen häufig aus dem Weg. Frauen sind gerade in diesen Dingen bedachter, weil das Gesundheitssystem für sie die Vorsorgeuntersuchungen zur Pflicht machte.

Ein Gesundheitsreport der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) sieht dieses “Lotterleben” der Männer als Ursache für den früheren Tod. Der ungesunde Lebensstil, so die DAK, sei wiederum in der Arbeitswelt und den Erwartungen, die an Männer gestellt werden, begründet.

Die häufigsten Todesursachen bei Männern, sind:

  • Übermäßiger Alkoholkonsum: Bei Männern zwischen 40 und 45 ist eine alkoholbedingte Erkrankung der Leber die häufigste Todesursache.
  • Herzinfarkt & Schlaganfälle, Gefäßkrankheiten sind bei Männern zwischen 45 und 49 Jahren die Hauptursachen für den Tod.

Insgesamt sterben in der Altersgruppe zwischen 40 und 59 Jahren fast doppelt so viele Männer wie Frauen. Warum Männer bei Hektik und Depressionen zu Alkohol und fettreicher Nahrung greifen, liegt laut DAK im alten Rollenbild. Männer müssen immer flexibel und belastbar sein, ganz nach dem Motto “Ein Indianer kennt keinen Schmerz”. Um zumindest die Todesfälle die durch präventive Untersuchung vermeidbar wären zu mindern, sollten eine regelmäßige Pflichtuntersuchungen auch für Mann zur Pflicht werden.

via Medical Tribune, Bild: © MirekP/ iStockPhoto.com

Verfasst von Claudia am 19. Februar 2008 um 13:37 | Kommentare (3)

Fast Food verursacht Leberschäden

Wer den Film “Super Size Me” schon gesehen hat, weiß dass regelmäßiger Fast-Food Konsum dem ganzen Körper Schaden zufügt. Nicht nur das Gewicht steigt, sondern auch das Risiko auf Leberversagen. Ähnlich wie bei Alkoholikern, kann die Leber Giftstoffe bei einer Überbelastung nicht mehr abbauen. Was im Film gezeigt wurde, konnte jetzt in einer Studie nachgewiesen werden.

Burger 1

Ein Forscherteam um Stergios Kechagias an der Linköping-Universität in Schweden nahm einen ähnlichen Versuch vor, wie bereits Filmemacher Morgan Spurlock: 18 gesunde Menschen ernährten sich 4 Wochen lang fast ausschließlich von Fast Food.

Ergebnis: 11 Probanten wiesen bereits vor Ablauf der 4 Wochen, erhöhte Werte des Enzyms Alanin-Aminotransferase (ALT) auf. Dieses Enzym bildet sich in der Leber beim Stoffwechsel und greift, wenn der Anteil zu hoch ist, die Funktionen der Leber an. Bei regelmäßig zu hoher Belastung durch dieses Enzym können die Leberfunktionen irgendwann versage.

So hohe ALT-Werte sind für Alkoholiker normal, deswegen erkranken sie oft an den Folgen des exzessiven Konsums - die Leber versagt, Giftstoffe können nicht abtransportiert werden und Stück für Stück werden andere lebenswichtige Organe angegriffen. Dass Fast Food eine ähnlich hohe Ausschüttung des Enzyms ALT wie Alkohol hervorrufen kann, ist neu und hört sich äußerst bedenklich an.

Der Leber - und natürlich auch der Figur -  zu liebe sollte man lieber auf kleinere Portionen zurück greifen.

via wissenschaft.de, Bild: © ikesmen/iStockPhoto

Verfasst von Claudia am 18. Februar 2008 um 15:44 | Kommentare (1)
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