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Ernährung und Diät: Irrtümer nicht ausgeschlossen

Vor einiger Zeit wurden wir von Jessica auf ein Thema für unseren Blog aufmerksam gemacht. Sie wüsste gern, welche Diätirrtümer in Geschichte und Gegenwart so kursierten und kursieren.

Das ist eine spannende Sache denn allein in den letzten Jahren bekam man oft widersprüchliche Empfehlungen für den Gewichtsverlust: Da heißt es einerseits “Low Fat” andererseits “Low Carb”, abends nichts essen oder keine Mahlzeit ausfallen lassen… Experten streiten sich in Sachen Ernährung und Diät sehr gern. Wir führen deshalb ein paar Irrtümer auf die heute als überholt gelten, sich jedoch lange hielten. Heute:

  • Abends essen macht dick

Nein. Weder ein Schweinebraten noch asketisches Fasten sind in den Abendstunden empfehlenswert. Abends essen macht nicht dicker als morgens oder mittags.Nachos mit Käse Das Verhältnis von Energieverbrauch zu Energieaufnahme, auch Kalorienbilanz genannt, entscheidet über das Zu- oder Abnehmen. Wer also Morgens wirklich kaiserlich frühstückt und abends bettelarm hungert nimmt genauso wenig ab wie ein notorischer Nachtschlemmerer ohne Frühstück. Wichtig beim Abnehmen ist: Am Ende jedes Tages sollte vom Körper mehr Energie verbraucht worden sein als gegessen wurde. Außerdem sollte man lieber mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt essen, als Abends heißhungrig den Kühlschrank zu plündern.

  • Light-Produkte für eine schlanke Linie

softdrink 2Jain. Einerseits enthalten Light-Produkte wie Cola Light wirklich weniger Kalorien, sollten aber nicht als Wasserersatz dienen. Bei einigen Personen kann trotz des enthaltenen Süßstoffs der Blutzuckerspiegel ansteigen. Ein darauf folgender, zu schneller Abfall des Blutzuckerspiegels kann Heißhunger verursachen. Beim Durstlöschen sollte der Körper gar nicht erst an den Geschmack “süß” gewöhnt werden. Wasser und ungesüßte Früchtetees sind die richtigen Durstlöscher. Bei Light-Joghurt und anderen Lebensmitteln mit den Werbesprüchen “0, X % Fett” oder “Diät” gilt Vorsicht: Meist enthalten diese gegenüber der normalen Variante zu viel Zucker oder Fett.

  • Margarine statt Butter

Jain. Weder das Eine noch das Andere ist wirklich ungesund. Die meisten Streichfette enthalten gleichviel Kalorien, ausgenommen die fettreduzierten Margarinen oder die Joghurt-Aufstriche. ButterWährend Butter für den Körper wichtiges Eiweiß (Protein) enthält, liefern Margarine und Pflanzenöle mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Deshalb wird eine ausgewogene Mischung empfohlen, wobei pflanzliche Fette beim Kochen bevorzugt verwendet werden sollten, denn sie sind hitzebeständiger und können damit sparsamer verwendet werden als tierische Fette. Bei den Pflanzenölen gibt es noch feinere Unterschiede: So ist Sonnenblumen- oder Rapsöl für Kurzgebratenes geeignet, zum Anschwenken von Gemüse dagegen Olivenöl. Für Butterbrot und -brezel muss nicht auf Butter verzichtet werden - lieber etwas weniger verwenden.

Eine Fortsetzung wird folgen schließlich gibt es noch genug Gerüchte und Halbwahrheiten in Sachen Diät und Ernährung.

via Jessica, geo.de , medizinauskunft.de , br-online.de

Verfasst von Claudia am 31. März 2008 um 12:35 | Kommentare (3)

Fast-Food Ketten im Test

Fast-Food “Restaurants” sind nicht bekannt für Cuisine nouveau und Wohlfühl-Service de luxe aber ein Mindeststandard sollte schon gegeben sein.

Das Deustche Institut für Servicequalität (DISQ) testete die deutschen Schnellrestaurants und musste teilweise Erschreckendes in Sachen Service und Sauberkeit feststellen. Dass man als Kunde nicht unbedingt wie ein König behandelt wird, konnte wohl jeder ahnen. Die schnelle Abfertigung wäre auch nicht schlimm wenn das Personal dabei freundlich und die Tische und Toiletten sauber wären.Hot Dog

Das ist aber laut Studie in nur wenigen Fast-Food Ketten der Fall. Meist ist das Service-Personal mies gelaunt, die Tische unabgeräumt und die Toiletten schmutzig. Bei der Bewertung der 10 größten deutschen Fast-Food Ketten in insgesamt 100 Tests, in verschiedenen Städten kam das DISQ auf folgende Ergebnisse:

  • Den 1. Platz belegte die nicht weit verbreitete Kette “Kentucky Fried Chicken” mit einem Testurteil “gut”
  • Den 2. Platz belegte die Restaurant-Kette “RestaurantCafé” der Karstadt Warenhäuser
  • Auf dem 3. Platz landete das wohl bekannteste Fast Food Unternehmen mit dem goldgelben M: McDonalds
  • Auf dem 4. Platz: Die Schnellrestaurants von IKEA, wohl jedem durch den obligatorischen “Hot-Dog-Danach” bekannt
  • Auf dem 5. Platz, im schon bemängelnswerten Mittelfeld, landete die Restaurantkette von Galaria Kaufhof namens “Dinea”.
  • Den 6. Platz belegte “Kochlöffel”. Das Restaurant dürfte vor allem in Süddeutschland bekannt sein.
  • Auf dem 7. Platz: Nordsee, die erste Fisch-Fast-Food Kette.
  • Der 8. Platz geht, und das schockiert mich etwas, an die Sandwich-Bude “Subway”. Meine Erfahrung weiß da besseres zu berichten: freundlicher Service und alles sauber - da war ich wohl immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
  • Auf dem 9. Platz landet die zweitbekannteste Burger-Bude “Burger King”.
  • Und das Schlusslicht ist die Imbiss-Kette der real-Märkte: “Grillpfanne”

Ein, wie ich finde, interessantes Ergebniss. Wobei man sagen muss: Selbst wenn die fettigen Burgerbuden auf Platz 1 und 2 gelandet wären, sollte man - wenn überhaupt - die Fast-Food Ketten mit etwas vollwertigerem Angebot wählen.

Die Kriterien der Test-Bewertung waren zum Beispiel: die Gestaltung, Sauberkeit und Pflege der Räumlichkeiten, das Produktangebot, die Kompetenz und Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Schnelligkeit der Bedienung und zusätzliche Dienste wie Wickeltisch und Getränkenachfüllservice.

via Welt Online, Bild: © Dan Brandenburg/ istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 28. März 2008 um 12:50 | Kommentare (3)

Schöner Schein

Mittlerweile weiß jedes Kind, dass der McDonalds-Hamburger nicht so aussieht wie auf den Plakaten und auch das Hanuta nicht im bäuerlichen Idyll zusammengerührt und -geklappt wird. Dennoch ist, vor allem bei Genuss- und Lebensmitteln, die Versuchung umso größer je schöner die Illusion.

Im Supermarkt sieht das Fertiggericht in seiner appetitlichen Verpackung mit leckerem Foto ganz toll aus. Zu Hause entpuppt sich der einst verlockende “Serviervorschlag” dann als merkwürdige Pampe. Damit wir zukünftig vor bösen Überraschungen gefeit sind haben die Macher der Seite funtasticus.com einen knallharten Vergleich gezogen.

(Mogel-)Packung vs. Inhalt:

Schlemmergulasch

Exquisa Snack

Hühner Frikassee

Eintopf

Ich finde ja, dass der Exquisa Kuchen besonders eklig aussieht. Wenn man sich schon ein Stück Kuchen gönnt darf dieser auch frisch vom Bäcker sein. Sieht besser aus - und schmeckt wahrscheinlich auch besser. Noch mehr Vergleiche gibt es übrigens hier.

Bei Fertiggerichten ist nicht nur das Äußere bemängelnswert auch die Inhaltsstoffe sind meist nicht so hochwertig wie bei frisch gekochtem Essen. Wichtige Vitamine gehen, vor allem bei nicht gekühltem Assietten-Essen, verloren. Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker machen die Gerichte halt- und für manch abgebrühten Gaumen auch essbar. Man muss sich nur vor Augen halten wann das Gericht gekocht wurde…vor 2 oder gar 3 Wochen? Würde man selbst gekochte Reste nach 2 Wochen noch anrühren? Nein? Eben!

Wenn Fertiggericht, dann am besten aus der Tiefkühltruhe, denn das dabei (möglichst zum größten Anteil) enthaltene Gemüse wird schockgefrostet und verliert damit kaum an Vitaminen und wichtigen Nährstoffen. In TK-Gerichten sind meist keine Konservierungsstoffe - warum auch, es ist ja gefroren lange Zeit haltbar. Trotzdem sollte man beachten, dass auch dort Geschmacksverstärker üblich sind. FRoSTA und Viva Vital (von Plus) sind gute Alternativen, da diese Hersteller auf Geschmacksverstärker verzichten.

via werbeblogger, Bilder: funtasticus.com

Verfasst von Claudia am 27. März 2008 um 12:36 | Kommentare (1)

Gute Seiten, Schlechte Seiten: Schokolade

In der letzten Folge “Gute Seiten, Schlechte Seiten” haben wir den Rotwein genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass dieser sehr wohl gesundheitsfördernde Wirkungen hat. Heute schauen wir uns mal den verschrienen Dickmacher Schokolade an:

schokolade1

  • Schokolade enthält Flavonoide, also sekundäre Pflanzenfarbstoffe wie Catechin und Procyanidin (Traubenkernmehl). Diese Stoffe sind Antioxidantien, halten also die Zellen frisch. In Verbindung mit Milch wird die Wirkung der Flavonide jedoch gestört, so dass sich bei Vollmilchschokolade kaum noch antioxidante Wirkung von Catechin und Procyanidin feststellen lassen.
  • Die Flavonoide in dunkler Schoki sorgen für die Stärkung der Gefäße. Das heißt: Blut fließt besser durch die Gefäße und das Herzinfarktrisiko wird gemindert, der Blutdruck wird gleichzeitig gesenkt.
  • Auch Entzündungen können diese Pflanzenstoffe mindern, da sie häufig antibakteriell wirken.
  • Stimmungsmacher: der Genuss von Schokolade setzt das Hormon Serotonin frei. Dieses Hormon wird auch als Glückshormon bezeichnet, weil es für positives Befinden verantwortlich ist. Diese Wirkung ist jedoch nur sehr kurzweilig.
  • Schokolade ist ein Kalium und Magnesium-Lieferant. Auch wenn in der Werbung “mit der extra Portion Milch” übertrieben wird, liefert Schokolade mit hohem Milchanteil auch für den Körper wichtige Mineralstoffe. Kalium ist für die Steuerung der Muskeltätigkeit mitverantwortlich, Magnesium dagegen stabilisiert das Ruhepotential von erregbaren Muskel- und Nervenzellen.

Schlechte Seiten

  • Schokolade hat einen hohen Anteil Fett und Zucker. Vor allem die Vollmilchvariante ist sehr fettreich. Zusammen mit Kohlehydraten (Zucker) einer der Top-Energielieferanten…nur wenn man die Energie nicht verbraucht, lagert sich Schokolade schnell an den Hüften.
  • Suchtgefahr droht! Durch die Ausschüttung von Serotin beim Schoko-Genuss, wie auch beim Konsum Rauschmitteln und Drogen, ist eine Suchtgefahr nicht auszuschließen. Die Menge des ausgeschütteten Serotonin ist zwar weitaus geringer als doch die Aussage “Ich bin süchtig nach Schokolade” ist nicht unbedingt übertrieben.
  • Durch die oben positiv aufgeführten Wirkungen kann Schokolade bei sensiblen Personen auch zu Migräne führen.
  • Sodbrennen kann ebenfalls eine Folge vom Schokoladengenuss sein. Ursache ist das in Schokolade enthaltene Theobromin. Es beeinflusst den Druck auf den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen.
  • Schokolade und auch Rhabarber und schwarzer Tee sind reich an Oxalat. Das fördert die Steinbildung im Harn, auch Harnsteine. Mit Kalzium kann man der Steinbildung übrigens gut entgegenwirken.

Bei der Schokolade heißt es 5 zu 5. Jedoch müssen nicht alle negativen oder positiven Eigenschaften beim Genuss auftreten. Nach Ostern sollte man aber lieber ein bisschen zurückhaltender sein. Wem das Serotonin fehlt, der kann sich das ebenfalls beim Sport holen. Bei körperlicher Belastung werden ebenfalls Glückshormone ausgeschüttet.

via wikipedia & healthassist.com, Bild: © manwalk/pixelio.de

Verfasst von Claudia am 26. März 2008 um 13:58 | Kommentare (3)

Exotische Früchte (13): Physalis

Heute schlägt es 13. Die Physalis, auch Kapstachelbeere genannt, ist an der Reihe. Wie in einem Papielampion versteckt sich die gelborange und kugelrunde Beere. Sie ist ein Nachtschattengewächs und wird auch als Blasen- oder Judenkirsche bezeichnet. Letzteres leitet sich von den eben erwähnten lampionähnlichen Blättern ab. Diese erinnern in ihrer Form stark an den typischen Hut der Juden aus dem Frühmittelalter.
Physalis mit Blättern

Die in Südamerika beheimatete Kapstachelbeere lässt sich leicht von ihrer Blatthülle trennen. Der Blätterkelch, das merkt man, wenn man die eigentliche Beere in den Fingern hält, ist durchaus nützlich, denn die weiche Schale der Frucht ist sehr klebrig. Die Physalis schmeckt süß sauer nach Kiwi und Stachelbeere. Die kleinen, hellen Samen kann man mitessen.Physalis offen und zu

Wie Weintrauben (zu Rosinen) kann man auch Physalis trocknen. Allerdings: wenn sie zu feucht gelagert wird, verschimmelt sie sehr schnell. Die Kapstachelbeere reift nicht nach und sollte deshalb, in der Hauptsaison von Dezember bis Juli, nur reif gekauft und schnell verzehrt werden. Sie enthält sehr viel Vitamin C (ca. 11 mg/100 g), B1, Provitamin A, und Eisen. Sie besteht zu etwa 82 Prozent aus Wasser. 100g enthalten ungefähr 72 Kalorien.

In Afrika kocht man die Blätter und isst sie als Gemüsebeilage. Hier noch ein paar Ideen für ein physalisch-kulinarisches Erlebnis:

via wikipedia & fruitlife

Verfasst von Claudia am 25. März 2008 um 14:37 | Kommentare (0)

Kalorienvergleich im Osterkorb

Vor uns liegt ein hoch kalorisches Wochenende. Hier ein kleines Häschen da noch ein gekochtes Ei. Schwups sind am 25. März ein paar Pölsterchen mehr auf den Rippen. Bevor Sie beherzt in den Osterkorb greifen lassen wir Sie noch schnell wissen, wie viel von jeder Osterleckerei Sie essen können, um auf 250 Kalorien zu kommen:

  • Kleine Schokoladeneier

Die kleinen, silbrig glänzenden Eier sind in fast jedem Osterkorb zu Hause. Weil sie so klein sind (ca. 1,5 cm lang und ca. 1 cm breit), wird man oft über den Kaloriengehalt getäuscht. 6 1/2 Eier ergeben schon 250 Kalorien.

kleine Schokoeier

100g = 520 kcal, 250 kcal =48 g, Fett = 14,2g

  • Fondant Eier

Fondant ist französisch und bedeutet „schmelzend“. Es ist die Bezeichnung für eine weiche Zuckermasse, die zur Herstellung verschiedener Süßigkeiten verwendet wird. In dem Fall auch für den weiß-orange-schokoladigen Osterspaß. Ich persönlich finde die Zuckereier zu süß. Dafür haben sie kaum Fett.

Fondant Eier

100g = 356 Kcal, 250 Kcal = 70,2g (ca. 5 Eier), Fett = 1,6g Fett

  • Gefärbte Eier

Das Original. Direkt vom Huhn in den Topf und dann auf den Osterteller. Beim Ei gibt es dennoch Unterschiede: L, M und S sind die handelsüblichen Größen. Weder von kleinen und schon gar nicht von großen Hühnereiern sollte man zu viel Essen. Denn so ein Ei enthält ordentlich Kalorien. Dem Huhn zu Liebe sollte das Ei aus Freilandhaltung und idealerweise Bio sein.

bunte Hühnereier

1 S-Ei (ca. 48g) = 74 kcal, 250 kcal = 3,37 S-Eier (ca. 162g), Fett = 18,1g

  • Goldhase von Lindt (Vollmilch)

Der Klassiker unter den Osterhasen. Es gibt ihn mittlerweile in allen Größen: 200g, 100g, 50g und die ganz kleinen im 5er Pack. Wir haben uns für die bescheidene 50g-Version entschieden und siehe da: fast genau 250 Kalorien. Die Ohrenspitzen sollte man also weglassen.

Goldhase von Lindt

100 = 543 kcal, 250 kcal = 46 g, Fett = 15,2 g

  • Milka Nougat-Eier

Nicht ganz so gefährlich für die Hüften wie Butterkrokant-Eier, aber dennoch mit Vorsicht zu genießen. Nougat gehört eben nicht zu den kalorienarmen Genussmitteln. Nur ca. 3 1/2 Nougateier dürfen für 250 Kalorien aus dem Osterkorb verschwinden. Den Rest sollte man - der Figur zu liebe - liegen lassen.

Nougateier von Milka

100g = 545 kcal, 250 kcal = 45,8g, Fett = 14,8g

 

Nach so vielen Naschereien sollte man, auch wenn es etwas kühler wird, an die frische Luft und:

  • 37 Minuten Ostereier verstecken (Mann, 85 Kilo)
  • 49 Minuten Ostereier verstecken (Frau, 65 Kilo)
Verfasst von Claudia am 20. März 2008 um 15:46 | Kommentare (0)

Unterhose gegen Männerspeck

Japaner essen viel Sushi und das ist bekanntlich kalorienarm und gesund. Doch sie treiben wenig Sport. Gerade die geschäftstüchtigen Männer zwischen 30 und 40 leiden am Bewegungsmangel: Immer mehr ärgern sich mit Übergewicht und Bauchspeck rum.Sumoringer

Da soll jetzt Abhilfe geschafft werden. Das Unternehmen Wacoal brachte eigens für den japanischen Mann eine Unterhose auf den Markt, die gegen den lästigen Schwimmring in den Kampf tritt. Ganz nach Sumo-Manier stützt die Unterhose und soll für eine bessere Körperhaltung sorgen. Durch angespannte Bauch- und Rückenmuskeln soll der Body gestrafft werden. Jeder Spaziergang soll zur Sportübung werden und das Fett wird zu Muskulatur. So zumindest verspricht es Firmenchef Yoshikata Tsukamoto.

Das erinnert mich doch sehr an die Anti-Cellulite-Schuhe für Frauen, bei denen die Oberschenkel und Waden während des Laufens zusätzlich trainiert werden, oder die Miederhöschen im “aufregendem Beige”…

Tja Männer, es wird immer deutlicher, dass auch ihr für die Schönheit leiden müsst - oder eben neue Unterwäsche kauft. Wobei ich mir vorstellen kann, dass hecheln und schwitzen während eines wichtigen Geschäftstermins nicht wünschenswert ist…

via oe24, Bild: wikimedia commons

Verfasst von Claudia am 19. März 2008 um 13:37 | Kommentare (0)

Unbemerkt abnehmen

Die meisten glauben, man könne nur unbemerkt zunehmen, indem man sich mal hier mal da einen Schokoriegel gönnt und abends, ohne es zu registrieren, nur auf der Couch rum hängt. Das lässt sich ändern, wenn man den Spieß umdreht: Nebenher ein bisschen Kalorien einsparen ohne es zu merken.

rolltreppeWie das funktioniert? Einfach kleinere Bewegungsabläufe im Alltag ändern. Antrainierte Gewohnheiten ändern, so dass sie nach einer Weile zur Normalität werden. Natürlich muss man sich, um unbemerkt ein paar Kalorien zu sparen, erst einmal umstellen. Aber bereits nach kurzer Zeit werden die kleinen Kalorien-Burner zum Automatismus. Ein paar Ideen:

  • Rolltreppen meiden

Ich persönlich registriere Rolltreppen nur noch, wenn ich keinen anderen Ausweg entdecke. Das ging nicht von heut auf morgen: Schnell steht man auf der Rolltreppe im Einkaufscenter oder erspart sich die Treppe von der U-Bahn zur Straße. Fängt man an Rolltreppen absichtlich zu übersehen, einfach so zu tun als wären sie nicht da, kann man einige Kalorien verbrennen.

Ein anderer Trick: die Rolltreppen nicht hochfahren, sondern hochlaufen. Da die Rolltreppen-Stufen größere Abstände als die meisten normalen Treppen haben, geht das ordentlich in die Po-Muskulatur. Dabei schön die Po- und Beckenbodenmuskeln anspannen und bewusst - ohne Schwung - den Körper auf die nächste Stufe hochdrücken. Schneller ist man so auch.

  • Frühjahrsputz

Ja, sich einen Frühjahrsputz anzugewöhnen dürfte schwer fallen. Aber gerade wenn die Sonne durch die nicht ganz so sauberen Fenster scheint, sollte man die Chance nutzen: Ärmel hoch, Vorhänge und Fenster auf, tief Luft holen und loslegen. Die Grundreinigung zuerst und dann die Arbeiten die gern verschoben werden. Das sind zum Beispiel: Fenster putzen, Bettkasten und Kleiderschrank aufräumen, unter Bett oder Sofa saugen, Schränke Grundreinigen, und, und, und. Belohnung: saubere Wohnung und verbrannte Kalorien.

  • Einkaufen zu Fuß

Niemand soll lang Wasser-Kisten schleppen. Das macht weder Spaß, noch ist es gut für Rücken und Bandscheiben. Trotzdem: öfter mal einen Einkauf zu Fuß oder mit dem Rad statt mit dem Auto erledigen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Vorteil: Man überlegt genau was man alles mit nach Hause schleppt und verzichtet vielleicht auf die eine oder andere Kalorienbombe.
  2. Vorteil: Man bewegt sich, verbrennt dadurch extra Kalorien und lernt seine nähere Wohngegend besser kennen.
  3. Vorteil: Im Supermarkt statt dem Einkaufswagen lieber einen Einkaufskorb benutzen. Das fördert ebenfalls eine bewusste Lebensmittelauswahl und trainiert zudem die Armmuskulatur. Damit die Schultern nicht verspannen: Schultern locker lassen und nach hinten unten ziehen.
  • Frühsport beim Zähneputzen

Ein paar Kniebeuge, Squads oder leichte Balance und Stretchübungen während des morgendlichen und abendlichen Zähneputzens lassen sich so einfach angewöhnen wie das Zähneputzen selbst. Ist es einmal Gewohnheit macht man es immer wieder. Sogar Heidi Klum soll darauf zurückgreifen.

  • Spaziergang statt Wartezeit absitzen

Wer auf den Zug wartet - oder wie hier in Berlin: auf unregelmäßig fahrende U-Bahnen und Busse - der sollte sich nicht den Po auf der Bank breit sitzen, sondern ein paar Runden auf und ab gehen. Wir neigen dazu im Sitzen zu warten, dabei kann die Wartezeit durchaus kalorisch sinnvoller genutzt werden. Beim Gehen bewusst Po- und Beckenbodenmuskeln anspannen - das bringt extra Punkte für einen Knack-Po.

  • Kollegen besuchen

Im Büro wird schon fast obligatorisch zum Telefonhörer gegriffen. Klar das spart Zeit, denn man hat sicher besseres zu tun als hin und her zu rennen. Aber nehmen Sie sich doch mal vor, Anliegen in der gleichen Etage zu Fuß zu erledigen oder der lieben Kollegin nachmittags einen Kaffee zu bringen. Das macht beliebt und verbrennt Kalorien.

Extra-Tipp: Stellen sie sich ein Glas Wasser auf den Tisch und versuchen Sie es jede Stunde zu leeren. Die Flasche, um es aufzufüllen, stellen Sie möglicht weit weg. Durst stillen wird so mit jedem Gang zu einem kleinen Kalorienvernichter.

Fazit: Alles keine großen, zeitaufwendigen Veränderungen - und natürlich kein Ersatz für ein regelmäßiges Sportprogramm. Aber mit kleinen bewussten Bewegungen, wie den oben genannten, kann die verbrauchte Tageskaloriensumme ohne Mühe etwas erhöht werden. Zudem gibt es Energie, Schwung und kurbelt den Kreislauf an.

Bilder jhorrocks@istockphoto.com, daria7@pixelio

Verfasst von Claudia am 18. März 2008 um 14:15 | Kommentare (2)

Gute Seiten, schlechte Seiten: Rotwein

Schokolade, Wein & Co. gelten allgemein als Nahrungsmittel, von denen man lieber die Finger lassen sollte. Dabei haben auch diese Genussmittel gute Eigenschaften, denn sie enthalten gesunde Inhaltsstoffe. Heute stellen wir die zwei Seiten des Rotweins vor:Rotwein frei_1

Gute Seiten

  • Rotwein senkt das Krebsrisiko
  • Rotwein mindert die Bildung von Gallensteinen
  • Rotwein beugt Karies vor
  • Rotwein senkt das Herzinfarktrisiko
  • Rotwein mindert das Alzheimer-Risiko
  • 2 Gläser Rotwein zum Essen (250 ml) sorgen für einen niedrigeren Blutdruck nach der Mahlzeit

Polyphenole sind der Grund für die vielseitig gesundheitsfördernden Wirkungen von Rotwein. Polyphenole sind aromatische Verbindungen. Sie gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe und kommen u. a. in den Blättern und Trauben von roten Weinreben vor. Sie wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend. In verschiedenen Studien mit Polyphenolen wurde ein gehemmtes Wachstum von Krebszellen in Brustdrüse, Lunge, Haut, Darm und Prostata beobachtet. Sie schützen zudem vor freien Radikalen und verlangsamen damit den Alterungsprozess von Zellen. Auch die Ablagerung von Fett in den Blutgefäßen wird gemindert.

Schlechte Seiten

  • Rotwein ist bei manchen Menschen Auslöser für Migräne
  • Durch den enthaltenen Alkohol dehydriert der Körper
  • Wohl bekannt: Sinnes-Beeinträchtigungen und Trunkenheit, außerdem: Suchtgefahr
  • Risiko bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten: Antibiotika, blutzuckersenkende Medikamente (Diabetes), Beta-Blocker, Anti-Depressiva und Schmerzmittel werden in ihrer Wirkung beeinträchtigt oder gar zu einer gefährlichen Mischung
  • Allgemein bekannt: Gefahr für Ungeborene bei Rotweingenuss während der Schwangerschaft
  • Leberschäden bis hin zu vollständigem Leberversagen bei übermäßigem und regelmäßigem Alkoholkonsum

Jede Medaille hat eine Kehrseite. Der Rotwein wirkt sich, wie andere alkoholische Getränke auch, schädlich auf den Organismus aus, wenn er zu oft und in zu hohem Maße getrunken wird. Dem gegenüber stehen aber viele gute Gründe ab und zu ein Glas Rotwein zu trinken. Hier gilt eben der Spruch “Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren” - mit der Betonung auf “ein Gläschen”.

via HealthAssist.com, wikipedia

Verfasst von Claudia am 17. März 2008 um 14:35 | Kommentare (1)

Süßigkeiten Terror

Ihr wolltet schon immer mal wissen, was alles so in einem Süßigkeiten-Automaten passiert? Kein Problem. Vier Studenten der Texas A&M Viz Lab produzierten in 1.5 Jahren diesen animierten Kurzfilm: Goobees - Krieg der Süßigkeiten - mit einer kleinen Prise schwarzen Humors.

Candy canes glisten, green frosted hills sparkle, and battered steel weapons glint in the setting sun. Tensions flare on both sides of the battlefield. Gumdrops glare with hatred at the Chocolates. Chocolates wait with confidence, eager to slaughter their opponent. High above in the crimson sky candy corn vultures circle in anticipation of the devastation to come. On a far away hill bright white eyes wait. They wait…

via boingboing.net, goobeesmovie

Verfasst von Peggy am 14. März 2008 um 14:39 | Kommentare (0)
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