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Cocktails und ihr Kaloriengehalt

Strand, Sonne und Cocktails als Sun-Downer – das gehört zum Sommer wie das Grillen mit Freunden. Wir alle wissen, dass Alkohol unglaublich viele Kalorien hat. Und Cocktails erst recht. Und wir wissen auch, dass Alkohol uns dazu verleitet mehr zu Essen. Plus – auf Cocktails & Co. stehen keine Nährwertangaben. Niemand weiß also genau wie viel Kalorien er da gerade durch den bunten Strohhalm zieht.

Aber ab und an muss ein Cocktail eben sein. Damit die Diätbemühungen nicht komplett hinüber sind, gibt es Cocktail-Rezepte (je 1 Drink) nebst Cocktail-Kalorien, passendes Sportprogramm und ein paar kalorische Entschärfungs-Tipps.

  • Frozen Margarita

zitrone2 TL grobes Meersalz, 1 Scheibe frische Limette, ca. 90 ml weißer Tequila, ca. 30 ml Triple Sec, ca. 60 ml Limettensaft, 1 Tasse Crushed Eis.

Salz auf eine Untertasse geben, den Rand des Cocktailglases mit der Limettenscheibe abreiben und das Glas in das Salz tunken. Fertig ist der dekorative Salzrand am Glas. Tequlia, Triple Sec, Limettensaft und das zerstoßene Eis in einen Mixer geben. Mit hoher Geschwindigkeit mixen, in das Cocktailglas gießen, mit Limettenscheibe dekorieren. Cheers! Der Nährwert sind 280 kcal, die sich mit circa einer ½ Stunde Schwimmen wegtrainieren lassen.

  • Erdbeer Daiquiri

15 ml Erdbeer-Schnaps, 30 ml leichten Rum, 30 ml Limettensaft, 1 TL Zucker, ca. 30 g frische Erdbeeren, 1 Erdbeere zur Deko.

Alle Zutaten mit etwas zerstoßenem Eis in einen Mixer geben. Mixen, in Cocktailgläser geben, mit der Erdbeere dekorieren – fertig. Der Nährwert sind 127 kcal, die schon nach einer ¼ Stunde Schwimmen weg sind.

  • Mojito

cocktail2 TL Rohrzucker, 5 frische Minzezweige, Mineralwasser, ½ Limette, 60 ml leichter Rum, Crushed Eis.

Zucker und Minze mit etwas Mineralwasser in einem großen Glas grob zerstoßen. Saft der Limette zugeben und alles mixen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Rum dazu geben, verrühren und mit zerstoßenem Eis auffüllen. Noch etwas Mineralwasser dazu, Minzezweig dran und fertig. Der Nährwert sind 171 kcal, nach circa einer ½ Stunde Tanzen sind die wieder verbrannt.

  • Piña Colada

22 ml leichter Rum, 30 ml Kokosnuss Likör (Batida de Coco), 30 ml Ananas-Saft, 1 Tasse Crushed Eis, Stück Ananas und Maraschino-Kirsche zur Deko.

ananasRum, Kokosnuss-Likör und Ananassaft mit dem zerstoßenen Eis in einen Mixer geben. Mixen bis es cremig ist und dann in ein Cocktailglas füllen. Mit Ananas-Stück und Kirsche verzieren. Der Nährwert bringt es auf 193 kcal, die nach über einer Stunde Yoga wieder verbrannt sind.

  • Long Island Iced Tea

22 ml Wodka, 22 ml Tequila, 22 ml Gin, 22 ml leichter Rum, 22 ml Triple Sec, ca. 1 EL feiner Zucker, ca. 1 EL Zitronensaft, Cola, Limettenscheibe zur Deko.

Die ersten 7 Zutaten in ein hohes, mit Eis gefülltes Cocktailglas geben. Cola für die – gewöhnungsbedürftige bräunliche Färbung – drüber geben. Limette anstecken und frohen Kater! Klar – bei dem Alkoholgehalt beläuft sich der “Nährwert” auf 339 kcal, die muss man sich dann mindestens eine Stunde lang abtanzen.

  • Wassermelonen-Gurken Margarita (für 2 Gläser)

melone1,5 Tassen mit ca. 2,5 cm großen Wassermelonen-Stücken (ohne Schale), 6 dünne (ca. 3mm) Gurkenscheiben, 15 große frische Minzblätter, ½ Tasse hochwertiger weißer Tequila (100% Blue Agave Tequila), ¼ Tasse frischer Limettensaft, 3 EL einfacher Sirup, 1 EL Cointreau, 2 Tassen Eiswürfel, 2 dreieckige Stück Wassermelone / Gurke / Minze zur Deko.

Melonen, Gurke und Minzblätter in Schüssel geben und zerdrücken (z.B. mit Rückseite eines Holzlöffels) bis das Ganze breiig ist. Tequila, Limettensaft, Sirup und Cointreau dazu rühren. Eine Tasse zerstoßenes Eis hinein und alles gut durchmischen. Restliches zerstoßenes Eis in 2 große Cocktailgläser und den Mix darüber gießen. Mit Melone, Gurke und Minzblatt garnieren. Trotz der beiden hauptsächlich aus Wasser bestehenden Früchte – 331 kcal. Dafür muss man dann knapp eine Stunde mit dem Fahrrad unterwegs sein.

  • Bellini mit weißem Pfirsich (für 6 Gläser)

pfirsich2 mittelgroße sehr reife (möglichst) weiße Pfirsiche, 2 EL (oder mehr) Zitronensaft, 2 EL (oder mehr) einfacher Sirup, 1 Flasche eiskalten Prosecco (750ml).

Pfirsiche halbieren, Kerne entfernen und mit Zitronensaft und Sirup in einem Mixer pürieren. Zitronensaft- und Sirup-Menge nach Belieben abschmecken. 2 EL Pfirsich-Püree in Prosecco-Gläser und mit dem eiskalten Prosecco auffüllen. Der weiße Bellini kommt auf 120 kcal, mit 15 Minuten Schwimmen ist er wieder vergessen.

  • Gin Tonic

30 ml Gin, Tonic Wasser.

Eiswürfel in ein Cocktailglas, Gin drüber, mit Tonic-Wasser auffüllen. Der Nährwert beläuft sich auf 165 kcal, denen man mit 45 Minuten Walken weglaufen kann.

Etwas weniger Kalorien erreicht man mit diesen Tricks:

  • Große Eiswürfel in das Glas geben, dann sieht es voller aus.
  • Ein winziges bisschen Mineralwasser zum Cocktail geben.
  • Gefühlvoll mit dem Zucker. Nicht nach Rezept, sondern nach Geschmack gehen – vielen reicht weniger.
  • Frische Säfte verwenden. Die haben keinen Zuckerzusatz.
  • Zuckerrand zur Cocktailglas-Deko weglassen. Sieht zwar hübsch aus, hat aber unnötige Extra-Kalorien.
  • In schmalen Gläsern servieren – aus denen wird erwiesener Maßen weniger getrunken als aus großen, breiten Gläsern.
  • wasserglas Weniger Kalorien als die Cocktails haben: Wein, Bier, Weinschorlen.
  • Nebenher Wasser trinken – dann trinkt sich der Cocktail langsamer.
  • Sahne-Cocktails, Drinks mit Creme-Likör oder Eiskreme haben die meisten Kalorien. Wer Kalorien sparen will, sollte zu klaren Cocktails greifen.

Noch ein Tipp für das zerstoßene Eis: Fertig-Eis gibt es für wenig Geld an jeder Tankstelle in großen, partytauglichen Beuteln. Eismenge rausnehmen, Handtuch drum und dann entweder mit Hammer oder durch auf den Boden schlagen zerkleinern.

Bild Cocktail / Wasser: enjoylife2, ivanmateev/istockphoto.com, Pfirsich: knipseline/pixelio

Verfasst von Peggy am 30. Mai 2008 um 13:21 | Kommentare (3)

Mach’s Dir selbst!

“Do it Yourself” liegt immer noch im Trend. Dabei ist es garnicht wichtig, ob man etwas wirklich selbst gebastelt hat oder sich ein anderer die Mühe machte. Ein Unikat sollte es eben sein, denn die sind absolut In: egal ob Taschen, T-Shirts oder Möbel.

GiesskanneWarum eigentlich nicht auch beim Essen? So verzehren wir EU-genormte Äpfel und lustig-knubbelige Tomaten schaffen es nie in den Supermarkt. Auch Gemüse und Obst unterliegen einem Schönheitsideal! Ganz anders wäre es doch, wenn jeder sein eigenes Gemüse und Obst anbauen würde.

Angesichts der steigenden Lebensmittelpreise dürfte sich ein eigener Garten, oder zumindest eine nahrhafte Balkonbepflanzung, gleich doppelt lohnen. Nicht zu vergessen: Keine Pestizide und keine Genmanipulation. Wie aber geht man ran an das Projekt “Eigenversorgung”. Hier ein paar Tipps für Einsteiger:

Klein anfangen!
Nicht gleich den Profi raushängen lassen. Das Gärtnern ist zeitaufwändig und man lernt durch Erfahrung den Umgang mit Pflanzen. Das kann schon mal Jahre dauern bis man weiß, was, wo, wann und wie am besten gedeiht. Man sollte also nicht gleich Gewächshäuser errichten und seltene Kürbissorten züchten. Lieber erstmal ein Beet von 2 x 2 Metern abstecken und eine Gemüse- oder Obstsorte wählen die einem gut schmeckt und nicht viel Arbeit macht. Der Balkon bietet sich zum Testen auch an.

BohnenWie komme ich an einen Garten?
Schrebergärten erfreuen sich, auch bei jungen Leuten, immer größerer Beliebtheit, zumindest ist es hier in Berlin so. Wer denkt er sei in seinem Garten dann unbeobachtet, der täuscht sich. Auch hat jeder Garten-Verein klare Regeln über Ruhezeiten, Personenzahl pro Garten und die Art der Bepflanzung. Auch die “GEZ” steht gern mal vorm Gartentor. Dafür kostet dieses Fleckchen Erde weniger als ein Parkplatz und bietet Platz für erste Gärtner-Versuche. Hier kann man sich informieren.

Was brauche ich zum Anbau von Gemüse?
Erdbeeren Ein Stück Wiese oder ein Kasten auf dem Balkon sind gefunden? Dann nichts wie in den nächsten Baumarkt. Dort gibt es das Zubehör: Saat, Schaufel und Harke sind die Grundausstattung. Dazu kommen noch Stock und Band, um zum Beispiel Tomatenpflanzen zu befestigen. Bei Dünger sollte man sich einen Bauern zum Freund machen und bei ihm regelmäßig, vorausgesetzt man ekelt sich nicht, Kuhmist abholen. Ansonsten kann man einen eigenen Kompost anlegen oder im Baumarkt nach natürlichen Alternativen fragen. Mehr zum richtigen Gartenbau liest man hier.

Wie ist der Boden beschaffen?
Gurke 2Bei der Balkonbepflanzung greift man lieber auf Erde aus dem Baumarkt zurück. Traut man sich an ein Stück Wiese, sollte man vorher prüfen wie der Boden beschaffen ist. Je nach Boden sollte man unterschiedliche Pflanzen auswählen, öfter oder weniger gießen und düngen. Gute Erde besteht zu 50 % aus (möglichst dunkler) Erdmasse, zu 25 % aus Wasser und zu 25 % aus Luft. Am besten findet man die Beschaffenheit heraus, indem man eine Handvoll Erde nimmt und sie in der Faust zusammendrückt. Umso krümeliger die Erde nach der Lockerung des Griffs ist, desto trockener und nährstoffarmer ist der Boden. Im Baumarkt sollte man sich dann zu den passenden Pflanzen und Düngemitteln beraten lassen.

Gießen
Das Gießen der Pflanzen ist eine der Hauptaufgaben des Gärtners. Man sollte sich über die Pflanzen, die man im Garten hat, gut informieren. Wer Tomaten züchtet muss fast täglich gießen, besonders wenn der fruchtbare Landregen ausbleibt. Eine Woche Strandurlaub ohne Gießkanne überleben die wenigsten Nutzpflanzen. Die beste Gießzeit ist früh am Morgen oder spät am Abend. Da ist die Verdunstung durch die prasselnde Sonne am geringsten und das Wasser kommt da an wo es hin soll: unter die Erde, an die Wurzeln.

Pflanzenwahl
Tomaten Am genügsamsten und einfachsten lassen sich Gurken, Tomaten und Kopfsalate anbauen. Auch Radieschen sind hart im Nehmen. Ein paar Kräuter, Rettich und Zucchini dazu und schon ist das Gemüsebeet komplett. Johannisbeeren, Stachelbeeren und Himbeeren wachsen an Sträuchern und sind ebenfalls nicht sehr pflegeintensiv. Auch Erdbeeren können auf Balkon und Beet schnell gesät und gut gepflegt werden. Wer sich an weiteres Obst wagt muss fast immer Bäume pflanzen. Und da wartet man logischerweise ein Weilchen auf die erste Ernte.

Wer bekommt da nicht Lust auf ein bisschen Gartenarbeit? Ein Garten liefert gesundes Gemüse (mit Schönheitsfehlern aber vollem Geschmack) und hält wegen der anfallenden Arbeiten auch noch fit und schlank. Und wie könnte man seine Liebsten mehr beeindrucken als mit einem Tomatensalat aus eigener Ernte?

via Diet Blog, Bild von Gießkanne: © Pfeffi / pixelio.de

Verfasst von Claudia am 29. Mai 2008 um 13:37 | Kommentare (0)

Kinder und Portionsgrößen

Früht übt sich. Das gilt nicht nur für das Erlernen neuer Sprachen, sondern auch für das Erlernen von Portionsgrößen.

Das Food Lab von Dr. Brain Wansink beschäftigte sich in den vergangenen Monaten mit den Gründen, warum sich Kinder überessen und wie man dies verhindern bzw. reduzieren kann.

karotte-klein Aus den Beaobachtungen geht hervor, dass die gefühlte Portionsgröße bei Kindern angepasst werden kann, indem die Snacks und Lebensmittel in kleinere Stücke oder verschieden große Stücke geschnitten werden.

Fünfjährige Testesser wurden zwei verschiedene Beutel mit Karotten angeboten:

  • 1. ein Tüte mit großen Karottenstücken
  • 2. eine Tüte mit kleineren und in unterschiedliche Größen geschnittenen Karottenstücken

Tüte Nr. 2 enthielt 10% weniger Karotten. Auf die Frage, in welcher Tüte wohl mehr Karotten sind und welche Tüte die 5-jährigen haben möchten, zeigten fast alle Kinder auf Tüte Nr. 2. Und das obwohl diese in Wahrheit 10% weniger Essen bedeutete.

Das Interessante an Dr. Wansink’s Beobachtungen ist, dass die Packungsgröße erst ab einem Alter von ca. 4 Jahren eine Rolle spielt. Dreijährige lassen sich davon nicht austricksen. Sie essen soviel wie sie vor sich haben - egal ob es eine mittlere Portion Makkaroni mit Käse oder eine große Portion.

via prevention.com, Bild

Verfasst von Peggy am 28. Mai 2008 um 14:50 | Kommentare (1)

Diät-Tipps für die Sommerfigur

Sommer & Urlaub stehen vor der Tür und wir merken an den Kommentaren auf unserem Blog, dass viele nach einem Quick-Fix für die lästigen Pfunde suchen. Da wir nicht möchten, dass Ihr Eure Gesundheit mit einem ekelhaften schädlichen Bandwurm oder mit einer ungesunde Crash-Diät ruiniert - es ist wirklich unglaublich, dass in den Kommentaren Diätler eine Woche nur Wasser trinken wollen… tut das bitte Eurem Körper nicht an! - haben wir Euch ein paar gesunde Tipps zum Abnehmen herausgesucht.

huettenkaeseMageres Eiweiß: Besonders Frauen nehmen leichter ab, wenn sie ausreichend Eiweiß essen (ungefähr so viel Gramm wie sie in Kg wiegen). Darauf achten, dass die Eiweißquellen fettarm sind. Meine persönlichen Favoriten für mageres Eiweiß: Hüttenkäse, Harzer Käse, Magerquark (mit etwas Mineralwasser cremig rühren), das Weiße vom Ei, Hühnchen und Putenbrust (ohne Haut).

25-23% gesunde Fette: Fette verlangsamen laut dem US-Magazin Allure die Verstoffwechslung der Kohlenhydrate und das hält den Blutzuckerspiegel stabiler. Natürlich nur die ungesättigten Fette aus Pflanzen (Raps- oder Olivenöl), Fisch (wegen der gesunden Omega-3-Fettsäuren), Nüssen oder Mandeln (max. eine Handvoll pro Tag). Immer auf die Kalorienangaben auf den Verpackungen achten - die enttarnen versteckte Fette. Vorsicht bei Käse, der kann es ganz schön in sich haben (darum lieber die Weichkäsevarianten siehe oben).

Viel Wasser trinken: Dazu muss ich nix weiter sagen. Ausreichend Wasser sättigt, hilft der Verdauung und macht Eure Haut schöner.

ballaststoffe-brotSalat & Suppe: Grüner Salat mit Olivenöl-Balsamico Dressing oder Suppen aus gekochtem, pürierten Gemüse sind ideal. Sie haben wenige Kalorien und machen satt. Einfach die Hauptmahlzeit durch einen Salat oder eine Suppe ersetzten. Eine Suppe nicht mit Sahne oder Schmand verfeinern: ein Esslöffel Magerquark oder Joghurt tut es auch.

Mind. 30 g Ballaststoffe pro Tag: das heißt Obst, Gemüse und Vollkornprodukte satt. Statt zuckerhaltiger Cerealien lieber Joghurt oder Quark mit frischem Obst, Leinsamen oder Haferflocken zum Frühstück.

Im May’s Fitness-Magazin stellten 3 Frauen ihre ganz persönlichen Abnehm-Strategien vor:

Frau Nummer 1 verzichtete für einen Monat komplett auf Alkohol. Sie trank ca. 12 alkoholische Drinks pro Woche - was z.B. 2 Gläser Wein pro Abend sind. Das macht sich natürlich bemerkbar. Ein Gramm Alkohol liefert fast doppelt so viele Kalorien wie ein Gramm Zucker! Außerdem blockiert Alkohol die körpereigene Fettverbrennung, da Alkoholkalorien bevorzugt, also vor Fett, verbrannt werden. Statt dem kalorienhaltigen Alkohol gönnte sie sich jeden Abend etwas Eiscreme. Nur durch diese eine “Diät-Maßnahme” - kein Alkohol - nahm sie in einem Monat über 3 Kilo ab.

Frau Nummer 2 gab das Essen von Junk Food auf und begann, moderater zu essen. Auch sie nahm in einem Monat 3 Kilo ab und berichtet, dass sie das fette Essen so gar nicht vermisse. Wie sie es schaffte? Mit dem klassischen Ernährungstagebuch. Finden viele altmodisch und aufwendig, hilft aber. Schließlich hat unser Körper keinen eingebauten Kalorienzähler der die Dokumentation der gegessenen Kalorienmengen übernehmen könnte. Also aufschreiben und zusammen zählen. Überraschend wie viel man unbewusst “zusammenfuttert”.

Frau Nummer 3 aß einfach mehr Ballaststoffe und nahm so in einem Monat 2,5 Kilo ab.

jeansZum Schluss noch eine Motivationsidee aus dem US-Magazin - Self’s: Ein neues Paar Jeans kaufen. Die Redakteurin kaufte sich - als sie die “Halbzeit” auf dem Weg zu ihrem Wunschgewicht erreichte - ein Paar neue Jeans. Obwohl die ihr mittlerweile zu groß sind, hob sie die Jeans auf, da sie eine unglaublich große Motivation für sie waren. Die Jeans hielten ihr immer vor Augen, welch’ weiten Weg sie schon zurückgelegt hat.

Dann mal los und runter mit den Pfunden. Und ja, es braucht dazu leider etwas Disziplin. Vergesst auch Sport & Bewegung nicht. Und immer dran denken: Die Kilos kamen nicht über Nacht, genauso wenig verschwinden sie über Nacht. Seid geduldig mit dem Gewichtsverlust und setzt Euch realistische Ziele an die ihr euch halten könnt und bei denen ihr nicht droht aufzugeben. Die Erfolge danach lassen sich dann auch besser halten.

via calorielab, Bilder velkol/istockphoto.com, nicolasjoseschirado/fotolia.de, P.Kirchhoff/pixelio.de

Verfasst von Peggy am 27. Mai 2008 um 13:16 | Kommentare (9)

Wein musikalisch

Weißwein 1Ein Glas Wein ist nicht nur gesund für unser Herz-Kreislaufsystem. Zusammen mit der richtigen Musik kommt man richtig in Stimmung. In welche Stimmung, hängt ganz von der Weinsorte und der Hintergrundbeschallung ab. Schottische Forscher der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh wollen herausgefunden haben, welche Musik am besten zu welchem Wein wirkt - oder andersherum: Welcher Wein bei welcher Musik sein Bouquet am besten entfaltet.

Demnach verhelfen rockige Klänge von Jimi Hendrix und den Rolling Stones dem Rotwein zu einer besseren Bewertung. Zarte Stimmchen, wie die von Kylie Minogue, runden dagegen den Weißweingenuss ab. Die Ergebnisse der Weinmusik-Studie sollen Winzern und Weinhändlern weiter helfen. So könnte demnächst auf dem Chardonnay stehen: “Passt ausgezeichnet zu Fisch und Whitney Houston”. Lecker!

Zu Cabernet Sauvignon empfehlen die Schotten:

  • “All Along The Watchtower“ (Jimi Hendrix)
  • “Honky Tonk Woman“ (Rolling Stones)
  • “Won’t Get Fooled Again“ (The Who)

Zu Chardonnay empfehlen die Schotten:

  • “Atomic“ (Blondie)
  • “What’s Love Got To Do With It“ (Tina Turner)
  • “Spinning Around“ (Kylie Minogue)

Teilnehmer der Studie waren übrigens 250 Studenten der Uni. Ich kann mir vorstellen, dass man sie nicht zur Teilnahme betteln musste - natürlich rein im Sinne der Wissenschaft.

via süddeutsche.de Bild: © didyk / istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 26. Mai 2008 um 13:32 | Kommentare (0)

Lecker Schlankmach-Lippengloss

schlank-lipglossWas es nicht alles gibt, um den mit zu vielen Pfunden Gelagten helfen zu wollen. Ein schlankmacher Lip Gloss: FUZE Slenderize Guilt Free Lip Gloss.

Wie der Hersteller darauf kommt?

Man nehme die Idee eines schlankmachenden Energy-Drinks und verpacke diese in ein glänzendes Lippengloss. Natürlich - lecker, lecker - kommt der Schlank-Lip Gloss in drei Geschmacksrichtungen: Blauberry-Himbeere (als bekennender Beeren-Fan wäre das dann wohl meine Wahl…), Erdbeer-Melone und Drachenfrucht-Zitrone. Wirkstoffe sind Chrom und L-Carnitin. Das soll dann den Appetit reduzieren und Energie liefern.

Köstlich auch der Marketingtext:

One Delicious dab on the lips will give you a taste of what all the Hollywood starlets are losing it over! Always on the lips, never on the hips!

Grundsätzlich ist ja gegen ein schönes Lip-Gloss nix einzuwenden. Ich kenne viele Frauen die mit häufigem Zähne putzen, dem Auftragen von Lippengloss oder Lippenstift versuchen, das Essen zwischendurch zu reduzieren. Das geht aber auch mit jedem handelsüblichen Lippen-Produkt - ohne zusätzlich propagierte “schlankmachende Wirkung”. Der Preis für das Schlank-Lip Gloss ist zudem mit $ 18,50 recht üppig bemessen.

Verfasst von Peggy am 23. Mai 2008 um 13:23 | Kommentare (2)

Gegen Heißhunger-Attacken (Teil 4/4)

Der letzte Teil unserer Heißhunger-Attacken Reihe - nach Nr. 1 – Bin ich gestresst?, Nr. 2 – Habe ich weniger gegessen als sonst? und Nr. 3 – Bekomme ich genug Schlaf? - ist:

Frag Nr. 4 - Kreiere ich mir Gewohnheiten?

popcornMan realisiert es nicht bewusst, aber scheinbar unwichtige Routinen wie zum Beispiel das Popcorn-Essen vorm Fernseher, erzeugen im Gehirn starke Assoziationen.

Unser Gehirn liebt nun mal nichts mehr als Routinen und Gewohnheiten. Allein der Gedanke daran, kleine Gewohnheiten aufzugeben, löst Angstgefühle in einem Hirnbereich namens Amygdala (auch Mandelkern) aus. Kaum hat das Popcorn – um bei dem Beispiel zu bleiben – den Mund passiert, sind die Angstgefühle augenblicklich verschwunden. Dessen sollten wir uns bewusst sein, denn nur dann können schlechte oder falsche Ess-Angewohnheiten auch erfolgreich abgestellt werden.

Strategien gegen „schlechte Angewohnheiten“

  • Weg mit den Reizen: Gerüche, Geräusche, Anblick – diese sensorischen Reize sollten eliminiert werden, denn sie sind machtvolle Auslöser. Das heißt für die Popcorn-TV-Angewohnheit: nicht in der Küche fernsehen, Fernseher weit weg von der Küche aufstellen, kein Popcorn im Haus haben oder gar nicht erst fernsehen.
  • „Stop-Technik benutzen: Jedes Mal, wenn eine Esslust verspürt wird – „STOP!“ – denken. Stattdessen ein gesundes Bild vor dem inneren Auge ausmalen: zum Beispiel sich selbst rank & schlank vorstellen. Nach einer Weile gibt das Gehirn auf: das Bild des „begehrten“ Lebensmittels (z.B. Popcorn) verschwindet und das Verlangen lässt nach.

“One of my clients did this four or five times a day, and within 2 weeks, she stopped turning to sweets every night after dinner.” Bob Maurer, Autor von “One Small Step Can Change Your Life.”

  • Aufmerksamkeit umlenken: Australische Forscher entdeckten, dass man sein Gehirn prima ablenken kann. Bei dem Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln – wie Süßigkeiten – sollte man also seine Aufmerksamkeit bewusst auf etwas anderes lenken. Etwas, dass nichts mit Essen zu tun hat. Wie zum Beispiel das Denken an einen Telefonanruf, an das Schreiben einer E-Mail oder den nächsten Urlaub.

via prevention.com, Bild Elke Müller/lebensmittelfotos.com

Verfasst von Peggy am 22. Mai 2008 um 15:33 | Kommentare (3)

Nach Hause telefonieren?

Telefon 2Eine besondere Mogelpackung ist das neue Berliner Telefonbuch: Es steht nicht drauf was drin steht! Das Telefonbuch wurde fälschlicherweise mit dem Münchner Rathaus am Marienplatz statt mit dem Roten Berliner Rathaus bedruckt.

Ein Druckfehler mit vorausgegangener Foto-Verwechslung ist der “Tatbestand” und schuld am fremden Stadtbild auf dem Telefonbuch. Rund 700 000 Stück des Bands 2 (Anfangsbuchstaben L-Z) sind mit falschem Titelbild im Umlauf. Der TVG Verlag entschuldigt sich dafür.

Nicht-Einheimische dürften jetzt den Eindruck bekommen, dass Berlin sogar zu arm für ein eigenes Rathaus ist. Das können wir nicht auf uns sitzen lassen: Einen Blick auf das Berliner Rathaus kann man hier erhaschen.

via Der Tagesspiegel, Bild: © frabu1963/ pixelio.de

Verfasst von Claudia am 22. Mai 2008 um 12:32 | Kommentare (4)

Des Spargels Sauce

Spargel ist mit nur ca. 18 kcal pro 100 g eine sehr kalorienbewusste Gemüsewahl. Fett wird der Spragel nur durch die dazugehörige Sauce. Wir haben nachgerechnet, welche “Beilage” den Spargel zur größten Kalorienbombe werden lässt und welche Alternativen es gibt:

  • Spargel mit Sauce Hollandaise

Der Klassiker. Die fettige Sauce gehört für die meisten zum Spargel dazu. Dabei gibt es schon fettreduzierte Light-Produkte die genauso gut schmecken.

Spargel Hollandaise

 

100 ml Sauce = 238 kcal , 250 kcal = 100 ml, Fett in der Sauce: 23,7 g

  • Spargel mit Spargelsuppe

Für die, die während der Spargelzeit Diät halten wollen oder müssen: Spargelgeschmack bei wenig Kalorien. Mit ein paar frischen Spargelstückchen übrigens eine leichte und leckere Mahlzeit wenn es mal schnell gehen muss. Man kann auch ganz auf Tüten verzichten und die Suppe - wie hier gezeigt - selber machen.

Spargelsuppe

 

100 ml = 29 kcal , 250 kcal = 860 ml, Fett in der Suppe: 8,6 g

  • Spargel pur mit Schinken

Fettarm und trotzdem herzhaft lecker. Ganze 10 Scheiben geräucherten Schinken könnte man zu 3 Stangen Spargel verzehren. Könnte. Noch gesünder wären 10 Stangen Spargel zu 3 Scheiben Schinken… Wem dies etwas zu trocken ist, der kann die Hälfte des Schinkens durch ein Stückchen Butter ersetzen.

Spargel mit Schinken

100 g Schinken = 230 kcal , 250 kcal = 100 g, Fett im Schinken: 15 g

Spargelzeit ist Frühlingszeit - also ab auf’s Rad und die Saucen-Kalorien einfach wegradeln :

  • Mann, 85 Kilo: 24 Minuten Fahrrad fahren
  • Frau, 60 Kilo: 32 Minuten Fahrrad fahren


Verfasst von Peggy am 21. Mai 2008 um 15:16 | Kommentare (1)

Fit Flops

Wir Frauen lieben Schuhe. Nicht nur weil sie toll aussehen, sondern auch weil sie im Gegensatz zur Jeans immer passen. Wer diesen Sommer zusätzlich was für straffe Waden und Oberschenkel tun möchte sollte es vielleicht mal mit dem Fit-Flop aus UK probieren.Fit Flops 1

Die Schuhe aus Großbritannien haben im Mittelsohlenbereich das patentierte micro-wobbleboard™. Das hört sich nicht nur lustig an, das scheint auch beim Laufen ganz witzig zu sein - das berichten zumindest die zahlreichen Fit-Flop-Fans auf der Website.

Wie barfuss auf Sand soll es sich darin laufen. Und im Sand laufen geht bekanntlich auf die Muskeln. Die leichte Neigung des Schuhs nach hinten verstärkt den Effekt und trainiert die Waden und Oberschenkel. Studien aus Stanford haben das bewiesen, so der Hersteller.

Auch die Fit Flops lassen sich nicht lumpen und kommen im “trendigen” Design daher. Aber mal ehrlich: Gesundheitsschuhe werden nie aussehen wie ein paar Designerschuhe… Apropos Designerschuhe. Diese beiden Paare hier sind das Negativbeispiel für gesunde Schuhe:

Schuhe Aua

via Trendhunter, Bild FitFlop: Trendhunter, Bild Designerschuhe: Trendhunter

Verfasst von Claudia am 20. Mai 2008 um 14:44 | Kommentare (2)
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