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I Love Spätzle

Ja ich möchte es hinaus schreiben: Seit meiner Studienzeit in Stuttgart bin ich der wahrscheinlich größte Spätzle-Fan nördlich der schwäbischen Alb. Und ich suche schon seit Monaten nach einem Spätzlehobel um auch hier in Berlin in den vollen ETW*-Genuss zu kommen. Und dann stoße ich - mal wieder bei edelight - auf diesen Küchenhelfer:

SpaetzlesDoDo

Der “SpätzlesDODO” ist nicht nur ein Spätzlehobel. Nein, er kann noch viel mehr: Er ist auch ein Bieröffner, eine CD-Hülle, ein Untersetzer für heiße Speisen und ihm ist ein Gemeinschaftsspiel beigelegt. Alles in Einem und damit genau das Richtige für sparsame Schwaben.

100 Gramm Spätzle (gekocht) haben ca. 170 kcal. Zusammengesetzt sind Spätzle aus etwa 68% Kohlenhydrate, 13% Eiweiß und 2,5% Fett. An sich ein ziemlich ausgewogenes Nährstoffverhältnis. Mit zu viel Käse, in Form von Käsespätzle, sind sie dann doch ziemlich deftig was die Kalorien anbelangt.

Wie man Spätzle ohne den “SpätzlesDODO” macht, erklären diese sympathischen Schwaben-Originale hier (Gut zuhören!).

*ETW = EierTeigWaren

Bild: © spaetzlesdodo.com

Verfasst von Claudia am 30. Juni 2008 um 15:11 | Kommentare (1)

Gesunde Pizza

Mhh, lecker Pizza. Besonders kalorienarm sind nur wenige Sorten aber eine Zutat der Pizza ist in jedem Falle gesund: der Oregano. Das Gewürz wurde jetzt genauer unter die Lupe genommen und siehe da: es wirkt entzündungshemmend. Allerdings hat man das bis jetzt nur an Test-Mäusen festgestellt.

Die Forscher des Mäuse-Oregano-Versuchs gehen aber davon aus, dass diese gute Eigenschaft des Oregano auch dem Menschen nützlich ist. Es ist gut möglich, dass der entzündungshemmende Wirkstoff im Oregano gegen Krankheiten wie Osteoporose oder Arterienverkalkung hilft.

Die Studie, durchgeführt von der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, fand im Oregano den Pflanzenstoff Beta-Caryophyllen, der auch in anderen Gewürzen enthalten ist (z. B. in Basilikum, Rosmarin, Zimt oder Pfeffer) und die Entzündungshemmung möglich macht. Das Beta-Caryophyllen wirkt direkt in der Zelle und sorgt dafür, dass keine Entzündungssignalstoffe mehr ausgeschüttet werden.

Da sollte man sich doch mal eine gesunde Pizza gönnen, auch in Gedenken an das Ausscheiden der italienischen Nationalmannschaft.

Rezept für “Pizza Arrivederci”

Pizza 1Pizzateig (reicht für ca. 1 Blech):
Den kann man fertig holen (im Kühlregal) oder selbst machen. Dazu 1/2 Kilo Mehl mit 1 Esslöffel Salz und 1 Teelöffel Zucker in eine Schüssel geben und vermengen. Dann 1/4 Liter Milch erwärmen, 1/2 Päckchen Trockenhefe in der warmen Milch auflösen und sofort zum Mehl geben und verrühren. Dazu ca. 100 ml Olivenöl untermischen. Solange kneten bis der Teig glatt ist. Dann ruhen lassen (am besten 1/2 Tag: ein paar Stunden bei Zimmertemperatur und ein paar Stunden im Kühlschrank).

Tomatensauce:
Da gibt es mittlerweile schon sehr leckere Fertigprodukte aber wer’s selbst machen möchte: einen großen Schluck Öl in der Pfanne erhitzen. Gewürfelte Zwiebeln (2-3 Stück) und klein gehackten Knoblauch (2-3 Zehen) darin dünsten. Tomaten aus der Dose klein drücken und mit Saft in die Pfanne geben und aufkochen. Dann bei geringer Hitze ca 1/2 Stunde köcheln lassen, ab und an umrühren. Mit 3 EL Oregano, 1/2 Tube Tomatenmark, 1 Prise Zucker und beliebig Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Belag:
Da kann es jeder halten wie er will. Auf jeden Fall noch ein Portiönchen Oregano wegen der guten Inhaltsstoffe und so viel Gemüse wie möglich: 1 gelbe Paprika, frische Champignons, Basilikum, frische Tomaten, Feta oder Parmesan. Dazu magere Wurst wie Schinken. Auch Ruccola und Ei sind frisch oben drauf sehr lecker. Am besten hält man sich an die italienischen Landesfarben: Grün für grüne Paprika oder Ruccola, Rot für geräucherten Schinken und Weiß für den Mozarella.

via focus-online, Bild: © thommywe@web.de / pixelio.de

Verfasst von Claudia am 27. Juni 2008 um 15:46 | Kommentare (4)

Sport hilft nur Schlanken?

Was für eine Gemeinheit der Natur! Da quält man sich im Fitness-Studio ab, um ein paar Kilos zu verlieren und nur den Schlanken fällt es leicht, den Teller Spaghetti halb voll stehen zu lassen. Einige übergewichtige Menschen haben nach dem Training größeren Appetit und essen mehr. Warum hilft Sport nur den schon Schlanken?

Frau auf LaufbandIn einer Studie der University of Michigan wurden 10 schlanke und 10 übergewichtige Frauen beobachtet. Beide Gruppen bekamen Ernährungspläne, um ihr Gewicht zu halten (also keine Reduzierung der Kalorienmenge). Beide Gruppen mussten morgens und nachmittags aufs Laufband. Die Trainingsintensität wurde dabei variiert, jede Frau verbrauchte jedoch an jedem Trainingstag ca. 1000 Kalorien extra. An den 3 Trainingstagen wurden beide Gruppen befragt: Die Übergewichtigen Frauen gaben an, weniger Hunger vor den Mahlzeiten zu haben, aber immer noch großen Appetit.

Schuld daran, meinen die Forscher, ist das Hormon Leptin. Es wird von Fettzellen ausgeschüttet. Leptin hemmt das Hungergefühl und spielt somit eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel. Nun könnte man meinen, dass Übergewichtige Menschen nicht genug Leptin produzieren. Das ist aber nicht der Fall: Sie produzieren sogar zu viel. Bei ihnen herrscht eine Leptinresistenz, ähnlich wie Diabetiker eine Insulinresistenz aufweisen. Die Neuronen im Gehirn werden durch das Leptin nicht stimuliert und das Hungergefühl wird nicht gehemmt, sondern bleibt auch wenn schon genug gegessen wurde.

Bei körperlicher Ertüchtigung wird im Normalfall weniger Leptin ausgeschüttet, um später ein Hungergefühl auszulösen, da Energie verbrannt wurde. Leidet man an Leptinresistenz, wird kontinuierlich Leptin in hohen Maßen ausgeschüttet. Das Hungergefühl kann nicht mehr reguliert werden. Die Forscher der Studie stellten fest, dass bei Übergewichtigen die intensiv trainierten, die Leptinwerte stabil blieben - es wurde also weiterhin zu viel ausgeschüttet. Bei mäßigem Training hingegen, sanken die Leptinwerte, wie es auch bei Normalgewichtigen der Fall ist.

Als Übergewichtiger sollte man also langsam beginnen und sich beim Training nicht überbelasten. Die Studie deutet zumindest an, dass dadurch das Abnehmen leichter fallen könnte.

via sciencedaily, Bild: © sandoclr / istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 26. Juni 2008 um 14:41 | Kommentare (1)

Süß, süßer, Limonade

Fett und Zucker machen dick. Das weiß mittlerweile jedes Kind. Doch den meisten Lebensmitteln sieht (und schmeckt) man gar nicht an, dass sie wahre Zuckerbomben sind. Eine 500 Gramm- Flasche Ketchup zum Beispiel hat ganze 120 Gramm Zucker in sich. Das entspricht 40 Würfelzucker (Ein Würfel = 3 Gramm Zucker).

Limonaden sind ebenfalls gefährlich. Ratz, fatz ist ein Glas weg getrunken. Man ist danach nicht satt, hat aber schon ca. 7 Stück Würfelzucker intus. Ein Stück Würfelzucker hat 20 Kalorien. 2-3 Gläser Limonade können also schon eine Mahlzeit ersetzen, rein vom Kaloriengehalt. Wir machen heute mit beliebten Limonaden den Würfelzucker-Vergleich, damit in einige Fallen beim nächsten Kiosk-Besuch gar nicht reingetreten wird.

Limonaden_1

Schweppes Bitter Lemon

Erfrischendes Sommergetränk und immer eine gute Wahl beim Cocktail-mixen. Aber das bittersüße Vergnügen hat Folgen: Der Zuckergehalt dieses Erfrischungsgetränks ist so hoch, dagegen sieht selbst die Cola schlank aus:

Schweppes Bitter Lemon

1 Liter = 43 Würfelzucker, 1 Glas á 0,2l = 8,5 Würfelzucker

Coca Cola

Das braune Kultgetränk ist bekannt und beliebt. Dass die belebende Flüssigkeit eine Kehrseite hat, ist bekannt: Zucker, Zucker und nochmals Zucker machen diesen Soft-Drink zu einer Kalorienbombe.

Coca Cola

1 Liter = 35 Würfelzucker, 1 Glas á 0,2l = 7 Würfelzucker

Pfirsich-Eistee

Ein Sommerfavorit, der sich aber auch selber zubereiten lässt, ganz ohne Zucker. Diese Sorten hier, empfehlen wir wärmstens - oder besser kältestens. Einfach den Tee stark aufsetzen und über Nacht abkühlen lassen. Lecker! Bei den gekauften Eistees droht dagegen der Zuckerschock:

Pfirsich Eistee

1,5 Liter = 35 Würfelzucker, 1 Glas á 0,2l = ca. 4,5 Würfelzucker

Wellness-Drinks

Diese Getränke sind besonders tükisch. Geben Sie dem Konsumenten eigentlich zu verstehen “Ich bin gesund, also trink mich”, lauern hinterrücks Zucker und Geschmacksstoffe getarnt in glitzer-klarem Wasser und pastellfarbener Flasche. Dieses Wellness- und Trendgetränk hat es in sich:

Carpe_Diem

0,5 Liter = 12 Würfelzucker, 1 Glas á 0,2l = ca. 5 Würfelzucker

Gerade bei Getränken mit der Aufschrift “Light” , “Fitness” oder “Wellness” ist Vorsicht geboten. Wenn drauf steht “ohne Zusatz von Zucker” oder “natürliche Süße aus Früchten” heißt das keineswegs, dass kein Zucker enthalten ist. Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose) gehören auch unter die Katregorie “Zucker”. Sie enthalten genauso Kalorien wie gebräuchlicher Tafelzucker (Saccharose). Studien lassen sogar vermuten, dass Fructose und Glucose zusammen, enthalten in vielen Soft-Drinks, eine häufige Ursache für Übergewicht ist.

Auch mit Süßstoff gesüßte Light-Produkte müssen nicht kaloriensparend sei, da sie den Appetit auf Süßigkeiten verstärken können. Kinder sollte man sowieso nur wenig Süßstoff zumuten. Wenn schon Limonade, dann das Original und nur äußerst selten. Es gibt genügend Alternativen den Durst zu löschen.

via food-monitor.de

Verfasst von Claudia am 25. Juni 2008 um 15:25 | Kommentare (4)

Schlank am Schreibtisch

“Stühle machen Dich fett” lautet die Botschaft des US-amerikanischen Herstellers TrekDesk. Dieser hat nähmlich eine Lösung für alle Probleme die mit dem Sitzen und Arbeiten im Büro einher gehen. Die Erlösung heißt Treadmill Desk (frei übersetzt: Laufrad-Schreibtisch) und sieht so aus:

Treadmill Desk

Der Schreibtisch ist als solcher kaum noch zu erkennen, besteht er doch hauptsächlich aus Geräten die uns aus dem Fitness-Studio bekannt sind: Laufband und Gymnastikball. Der Arbeitende ist damit ständig in Bewegung und arbeitet angeblich produktiver. Ich weiß ja nicht, aber wenn ich auf dem Laufband bin kann ich kaum noch fernsehen. Wie soll man da E-Mails beantworten oder gar Excel-Tabellen erstellen?

Laut Hersteller kann man mit diesem Schreibtisch nicht nur besser arbeiten, sondern auch seine Freizeit sinnvoller gestalten, indem man nichtmehr ins Fitness-Studio gehen muss. Bis zu 30 Kilo soll man mit dem Laufradstuhl auch verlieren können. Ganz ohne eine Diät. Außerdem sollen Wohlbefinden und Stimmung steigen, der Schlaf besser werden und die Gefahr eines Herzinfarkts sei gebannt. Und das, so versichert TrekDesk, ganz ohne Schwitzen.

Ich wüsste gern mal wie das aussehen soll mit dem Laufen und Arbeiten. Eins, glaube ich, wird aber definitiv beim Abnehmen helfen: Man gerät nicht in Versuchung am PC zu essen. Das endet ja nur in einer Sauerei ;-)

via DietBlog, Bild: © TrekDesk

Verfasst von Claudia am 24. Juni 2008 um 14:53 | Kommentare (2)

Ab ans Mittelmeer!

Ein Studienergebnis, das alle Fans von Pasta und Paella erfreuen wird: Die mediterrane Küche verringert das Diabetes-Risiko erheblich. Wer sich also auf eine “Mittelmeer-Diät” setzt kann nicht nur genießen, sondern auch abnehmen und seinem Blutzuckerspiegel schonen.

Die Uni von Navarra in Spanien bestätigt nochmals die gesunden Auswirkungen der mediterranen Küche. In einer Studie wurden Daten zum Essverhalten von 13.000 Akademikern über 8 Jahre ausgewertet. Wer sich streng mediterran ernährte, hatte rechnerisch ein 83 % geringeres Risiko an Diabetes (Typ 2) zu erkranken. Wer oft mediterrane Speisen isst hat, im Gegensatz zu Leuten die eine mediterrane Kost verschmähen, immerhin ein 60 % geringeres Risiko an Diabetes zu erkranken.

Spaghetti MeeresfrüchteWer jetzt denkt: Ran an die Spaghetti Bolognese, der täuscht sich. Mediterran und Mittelmeer haben mit fettigem Hackfleisch und Käse-Cannelloni rein gar nichts zu tun. Vielmehr Meer - das ist die Devise. Fisch und Meeresfrüchte, reich an Eiweiß und gesunden Omega-3 Fettsäuren, sind Hauptbestandteil des Speiseplans vom Mittelmeer.

Dazu kommen hochwertige Kohlehydrate aus Pasta, Reis und Brot. Abgerundet wird das Ganze mit frischem Gemüse wie Tomaten Paprika, Zucchini und Auberginen. Als Dessert kommt ausschließlich Obst, zum Beispiel Orangen, Kiwis, Melonen und Äpfel, auf den Teller. Rotes Fleisch und Milchprodukte werden nur selten gegessen. Das ist ein Grund warum der Fettgehalt in der Mittelmeer-Kost relativ gering bleibt, trotzdem viel Öl verwendet wird. Das Öl, meist Olivenöl, besteht aus  mehrfach ungesättigten Fettsäuren und gilt als Herzinfarkt-vorbeugend.

Der Sommerurlaub in Italien, Spanien, Griechenland & Co. muss nicht zwangläufig zu einem Speckröllchen führen. Wer die einheimische Kost am Hotel-Buffet oder im Restaurant bevorzugt, muss sich nach den Ferien nicht über Extra-Kilos ärgern und verliert im besten Falle sogar noch ein paar Pfund.

via BMJ Online, Bild: © Traumschnecke/pixelio.de

Verfasst von Claudia am 23. Juni 2008 um 14:22 | Kommentare (1)

Warum wir bloggen

Das gibt’s im Interview hier zu lesen.

Verfasst von Peggy am 23. Juni 2008 um 07:40 | Kommentare (2)

Fremde Gemüse: Artischocke

Irgendwann ist immer das erste Mal. Auch die Zubereitung einer frischen Artischocke. Sie sahen auf dem Markt so verlockend aus, dass ich die Artischocken einfach mitnehmen musste.

Gesund sind sie ja die essbaren Disteln. Sie haben kaum Fett, nur 22 kcal pro 100 g, reichliche 11 g Ballaststoffe pro 100 g, enthalten Vitamin C, E, Provitamin A und Vitamin B, zudem Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Mangan. Artischocken sind ein ideales Gemüse für Diabetiker. Sie sollen bei der Fettverdauung helfen sowie gut für die Leberfunktion, die Senkung des Cholesterinspiegels und die Harnausscheidung sein.

artischocken2

Wie bereitet man die frische Artischocke zu?

Artischocke kurz waschen. Den Stiel unter dem Blattansatz abschneiden. Die weniger schönen (und harten) Außen-Blätter entfernen und die Spitzen der übrigen Blätter sowie die obere Spitze abschneiden. Schnittstellen mit Zitronensaft einreiben, damit sie sich nicht verfärben. In kochendes Wasser (mit Salz, Zitrone) setzen und circa 30 Minuten kochen - so lang bis sich die inneren Blätter leicht lösen lassen.

artischocken-roh
Vor dem Servieren die ganz inneren Blattspitzen entfernen sowie das auf dem Boden befindliche “Heu” (die Blütenblätter) mit einem Esslöffel herausschaben. Am besten ist man die frischen Artischocken direkt mit den Fingern. Blatt für Blatt - das fleischige Ende in eine Sauce getunkt abzutschen. Zum Schluss den leckeren Boden geniessen. Als Dipp gab’s bei mir eine Joghurt-Senf-Estragon-Sauce: 1 Becher Joghurt, 2 TL Senf, einige Spritzer Rotwein-Essig, frischer Estragon, Salz, Peffer. Alles mit einem Stabmixer cremig rühren.

artischocken-sauce

Verfasst von Peggy am 20. Juni 2008 um 13:54 | Kommentare (0)

Bierbauch adé: die Light-Varianten

Ein Fußballspiel ohne Bier ist wie eine Pizza ohne Tomaten und Käse, ein Auto ohne Deutschland-Fähnchen. Oder so. Bei geballtem Fußballkonsum während EM und WM schnellt auch der Bierkonsum in die Höhe. Das Bier nicht wenig Kalorien hat wissen wir, aber soll man deshalb auf Tee oder Wasser umsteigen? Damit macht man sich keine Freude und noch weniger Freunde…

Biere

Wir dachten uns, wir testen zu gegebenen Anlass (heute 20:45 Uhr: Deutschland gegen Portugal) verschiedene Biersorten auf ihren Kaloriengehalt. Zwar schreibt das Deutsche Reinheitsgebot den Bierbauern vor, mit welchen Zutaten sie ihr Bier brauen dürfen, doch es gibt feine Unterschiede: Der Eine macht’s mit mehr, der Andere mit weniger Alkohol. Und so sieht es dann im 250-Kalorien-Vergleich aus:

Erdinger 4Erdinger Weißbier
Ja der Kaiser weiß was gut ist. Deshalb findet hier auch diese Biersorte Erwähnung. Und natürlich auch weil Weißbier das kalorienhaltigste Bier ist. Das kommt daher, dass mindestens die Hälfte des Bieres aus Weizenmalz besteht. Malz ist reich an Kalorien. Nicht umsonst trinken viele Leistungssportler Malzbier.

Und wie viel Weißbier kann man für 250 Kalorien trinken?

Schau’ mer mal:

100 ml = 48 kcal

250 kcal = 520 ml

Das entspricht ca. einer 0,5l Flasche + einen großen Schluck

Beck’s Gold (Beck’s normal und Jever)
Diese drei beliebten Biersorten haben den gleichen Kaloriengehalt. Für 250 Kalorien kann man so viel hinter die Binde kippen:
Becks Gold 3

100 ml = 40 kcal, 250 kcal = 625 ml, das entspricht zwei 0,33l-Flaschen

Jever Light
Grundsätzlich eher herb im Geschmack ist das Jever. Vielleicht liegt es auch daran, aber man schmeckt bei der Light-Variante wirklich keinen Unterschied zu “Normalo-Bier”. Im Vergleich zum Jever Original und zu anderen Biersorten spart man pro Flasche ca. ein Drittel an Kalorien. Der Alkohol-Gehalt ist mit 2,5 % im Durchschnitt nur halb so hoch.
Jever Light 2

100 ml = 26 kcal, 250 kcal = 961 ml , entspricht ca. drei 0,33l-Flaschen

Beck’s alkoholfrei und Jever Fun
Alkoholfreies Bier hat weniger Kalorien. Man spart beim Becks mehr als die Hälfte wenn man die alkoholfreie Variante wählt. Ob es aber genauso gut schmeckt ist die andere Frage.
Becks alkoholfrei

100 ml = 18 kcal, 250 kcal = 1388 ml , entspricht vier 0,33l-Flaschen

Clausthaler Classic
Das Clausthaler hat nicht wirklich alles was ein Bier braucht. Vielen mangelt’s am Geschmack. Aber ehrlich, Würde jeder im Blindtest den Unterschied merken? Vielleicht hat es nur einen falschen Ruf…
Clausthaler

100 ml = 26 kcal, 250 kcal = 961 ml, = knapp drei 0,33l-Flaschen

Wir haben übrigens den Blindtest gemacht. Mit Mann! Das Ergebnis:

  • Das Becks Gold haben hier alle Mädels raus geschmeckt. Es schmeckt halt sehr süffig. Beim Erdinger gab es auch keine Probleme - das war ja auch einfach.
  • Das Becks alkoholfrei war nur durch das Ausschlußprinzip zu erkennen. Es schmeckt nicht herb sondern sauer. Da zieht es einem alles zusammen. Unser Verlierer.
  • Das Clausthaler: Wir haben gedacht die Männer sträuben sich ohne Grund gegen dieses “Bier”. Ein aufdringlicher Malzgeschmack und die fehlende Biernote sprechen jedoch voll und ganz gegen die Variante. Es ist einfach kein Bier. Und mit 26 Kalorien pro 100ml kann man auch zur Light-Variante von Jever greifen.
  • Das Jever Light hat uns alle überzeugt: Keiner hat den Unterschied zu vollwertigem Bier geschmeckt. Es ist mild aber trotzdem herb. Die alkoholfreie Variante von Jever “Jever Fun” schmeckt übrigens genauso. Wem original Jever zu herb ist, der sollte es auf jeden Fall mit der Light-Version probieren.

Ob nun Light-Bier und alkoholfreies Bier: Sie schmecken besser als der geneigte Bier-Geschmackskritker denken mag. Und genau deshalb sollte man während der Bier-Saison auch mal zur kalorienarmen Variante greifen. Die Leber und die Hüften werden es danken.

Nach ein paar alkoholfreien Bier kann man dann sogar mit dem Auto nach Hause fahren - verbraucht natürlich nicht so viele Kalorien als wenn man den Weg laufend oder mit dem Rad zurücklegen würde:

  • Frau (65 Kilo) : 122 Minuten Auto fahren
  • Mann (85 Kilo) : 92 Minuten Auto fahren
Verfasst von Peggy am 19. Juni 2008 um 16:15 | Kommentare (2)

Schlankheitsgesetz in Japan

bauchumfangIm Vergleich zu anderen Nationen sind Japaner schlank. Trotzdem - Prävention wird hier groß geschrieben und zudem staatlich verordnet. Japanische Politiker bloggen schon länger über ihre Diätversuche. Nun geht es der Bevölkerung an die Gürtelschnalle.

Gegen zu dicke Bäuche hat sich die japanische Regierung jetzt ein Gesetz einfallen lassen. Es schreibt für Männer einen Bauchumfang von maximal 85 Zentimeter und für Frauen von maximal 90 Zentimeter vor.

Zeigt her Eure Bäuche: kontrolliert wird die Einhaltung der neuen Bauchumfangs-Vorgabe bei der jährlichen Gesundheitsuntersuchung. Wer drüber liegt, dem drohen Diätvorschriften und im schlimmsten Falle die Umerziehung.

Bekannt für ihre starke Disziplin werden die Japaner ihren Bauchumfangsvorgaben sicher nachkommen.

Bild Sharon Dominick/istockphoto, via nzz

Verfasst von Peggy am 18. Juni 2008 um 15:25 | Kommentare (3)
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