» 2008 » Juli » Der amapur Blog - Gesund abnehmen und Kalorien beachten -

Energieverbrauch bei Hitze

Die Kalorien sind ja eine Wärmeeinheit. Sie drücken aus wie viel Energie der Körper braucht, um seine Körpertemperatur  von 37° C  zu erhalten und Prozesse wie Zellerneuerung und Bluttransport zu verrichten. Nun verbraucht der Körper nicht nur Energie um sich “warm zu halten”, sondern auch wenn er sich bewegt. Dann produziert er Wärmeenergie. Und um nicht zu überhitzen schwitzen wir die überflüssige Wärme heraus.

Hitze DurstNun fragen sich viele ob man nun bei Kälte oder bei Hitze mehr Energie verbraucht. Die Antwort: beide Extrem-Wetterbedingungen sorgen für einen gesteigerten Kalorienverbrauch. Bei Kälte muss mehr Energie her, um die Körpertemperatur trotz frostigen Temperaturen zu erhalten.

Bei Hitze steigt unsere Herzfrequenz schneller an, der Puls rast eher in die Höhe und wir müssen auch unsere Körpertemperatur regulieren - nur eben nach unten.

Rechnerisch sieht das dann so aus:

Der Grundumsatz eines Mannes von 80 Kilo liegt bei ca. 2.000 kcal, bei einer 65 Kilo schweren Frau bei ca. 1.500 kcal.

  • Bei starker Kälte (ca. -10 ° C) steigt der Grundumsatz um ca. 5%. Der Mann würde im Ruhezustand also ca. 2.100 kcal verbrauchen, die Frau 1.650 kcal.
  • Bei aktuellen Temperaturen von ca. 32° C steigt der Grundumsatz nur um 1%. Der Mann würde im Ruhezustand ca. 2.020 kcal verbrauchen, die Frau 1.515 kcal. Ein verschwindend geringer Mehrverbrauch.
  • Bei extremer Hitze (ab 40 °C) steigt der Grundumsatz aber auch - wie bei extremer Kälte - um 5% an.

Man fühlt sich an heißen Tagen trotz gering steigendem Energiebedarf oft müde und schlapp. Das liegt nicht an 1% fehlender Energie, sondern an der Kreislaufbelastung. Schon bei den kleinsten Tätigkeiten gerät die Körpertemperatur an die Grenzen. Wir schwitzen, der Puls steigt. Am Ende des Tages fallen wir wegen der “Herzfrequenz-Achterbahn” erschöpft ins Bett. Auch die durch Schweiß ausgespülten Mikronährstoffe (Salze, Spurenelemente, Mineralstoffe) sorgen für Müdigkeit und Trägheit. Hohe Temperaturen machen also mehr schlapp als schlank.

Die Wohlfühltemperatur des Menschen liegt übrigens zwischen 22 und 24 °C. Wer das Glück hat am Tag an diese Temperaturen heran zukommen (mit Klimaanlage, Sonnenschutz, Ventilator, etc.) bleibt leistungsfähiger und ist auch nicht so schnell müde. Auch regelmäßiges Trinken hält wach: 2-3 Liter Wasser oder Tee. Am besten lauwarm, denn dann muss der Körper nicht an zwei Fronten kämpfen (außen Hitze, innen Kälte).

via kalorien.de, Bild: © Joujou/pixelio.de

Verfasst von Claudia am 31. Juli 2008 um 15:07 | Kommentare (1)

Gemüse im Glas

Gemuesesaefte 2Gemüsesäfte sind perfekt als schnelle Energielieferanten für Zwischendurch. Neben wertvollen Vitaminen und Mineralien liefern sie kaum Kalorien. Da Gemüsesäfte - im Gegensatz zu Fruchtsäften - kaum Zucker enthalten, sind sie optimal für den Blutzuckerspiegel. So enthält ein großes Glas Tomatensaft (400 ml) gerade mal rund 70 kcal - ein schlanker und vor allem sättigender Snack.

Egal ob pur, wild gemischt, fertig gekauft, selber frisch gepresst, gewürzt, mit Eiswürfeln - vielfältige Möglichkeiten sorgen für Abwechslung im Glas. Bei fertigen Säften darauf achten, dass sie frei von Zusatzstoffen sind. Einen Fertigsafttest gibt es von Stiftung Warentest.

  • Tomatensaft

Der Klassiker.  Besonders gern wird er im Flugzeug bestellt. Aber auch am Nachmittag bringt er - gewürzt mit Pfeffer, Salz oder einem Schuss Tabasco - neue Energie. Ganz speziell wird es mit etwas frischer Petersilie oder Basilikum. Gesund macht in vor allem das in Tomaten enthaltene Lycopin, dem eine krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben wird. Lycopin wird erst nach Erhitzen freigesetzt - und das passiert bei der Tomatensaftherstellung ja.

Tomatensaft

100 ml = 18 Kcal, 250 Kcal = 1388 ml (7 Gläser)

  • Karottensaft mit Honig

Nein, dass ist nicht nur was für Kleinkinder. Gesund durch das Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Gut für die Augen und zum Schutz vor schädlichen freien Radikalen. Vitamin E ist im Möhrensaft auch drin - ebenfalls ein Antioxidanz und sorgt zudem für schöne Haut. Aber Vitamin A und E sind fettlösliche Vitamine - am besten werden sie vom Körper aufgenommen, wenn im Karottensaft ein Schuss Olivenöl enthalten ist.
Wer den Karottensaft pur nicht mag, kann Möhrensaft mit etwas Orangensaft, Apfelsaft oder Rote-Beete-Saft variieren. In diesem hier ist etwas Honig für die Süße dabei. Karottensaft gibt es von vielen Herstellern. Dabei unbedingt auf das Etikett achten: Manche Hersteller schütten ein bisschen zuviel “Bienensaft” hinein. Der Zuckergehalt kann dann schnell bei 10 Gramm pro 100 ml liegen (ca. 6 Stück Zucker pro Glas).

Moehrensaft 1

100 ml = 36,7 Kcal, 250 Kcal = 681 ml (3 1/2 Gläser)

  • Rote Beete Saft

Gesund aber eklig? Wir finden nein - aber sicher ist das Geschmackssache. Wer sich an die pure Variante nicht heran traut, der mixt den Rote-Beete-Saft mit Orangensaft, Apfelsaft oder Möhrensaft. Sehr lecker auch frisch aus der Saftpresse mit einem Stück Ingwer verfeinert. Nicht überzeugt? Ist aber wirklich gesund, denn Rote-Beete-Saft enthält den roten Farbstoff Betanin. Er soll krankheitserregende Bakterien und Viren im Körper inaktiv machen, sie über die Verdauung ausgeschieden und zudem die Leber stärken (verbesserte Entgiftung).

Rote Beete Saft

100 ml = 36 Kcal, 250 Kcal = 694 ml (3 1/2 Gläser)

  • Sauerkrautsaft

Ja, das ist schon für die Härteren unter den Safttrinkern… Sauerkrautsaft ist gesund für die Darmflora. In ihm stecken viel Vitamin C (gut fürs Immunsystem) und Milchsäurebakterien (gut für die Verdauung). Auch er kann - wenn pur schwer trinkbar - mit Orangen- oder Grapefruitsaft verfeinert werden. Wer Sauerkraut jedoch gern isst, kann auch den Saft ganz gut ertragen, mit etwas Wasser verdünnt ist er auch nicht so intensiv im Geschmack. Tipp der amapur Tester: Sauerkrautsaft mit Rote Beete Saft mixen!

Sauerkrautsaft

100 ml = 14 Kcal, 250 Kcal = 1785 ml (9 Gläser)

  •  Alles zusammen oder Gemüsesaft

Für Gemüseliebhaber die sich nicht zwischen den oben genannten Säften entscheiden können, ist der Gemüsessaft die beste Wahl. Drin sind: Tomaten, Karotten, Rote Beete, Sellerie, Sauerkraut, Petersilie, Kresse, Meersalz, Lauch und ein Spritzer Zitronensaft. Also für jeden was dabei! Gemüsesaft eignet sich auch gut um das eine oder andere Süppchen abzuschmecken.

Gemuesesaft

100 ml = 21 Kcal, 250 Kcal = 1190 ml (6 Gläser)

 

Übrigens: wer etwas Zeit hat der macht sich Gemüsesäfte am besten selbst. Da weiß man genau was drin ist und kann beliebig experimentieren (z.B. ein Powerdrink aus: Rote Beete, Orangensaft, Karotten, frischer Ingwer). Mit einigen wenigen Utensilien geht das auch kinderleicht:

Verfasst von Claudia am 30. Juli 2008 um 15:17 | Kommentare (3)

Insight: Was kann Zink?

austern2Das Spurenelement Zink ist an der Funktion von etwa 100 verschiedenen Enzymen - unter anderem dem Energiestoffwechsel (Verdauung und Verwertung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten) - beteiligt. Zink wird auch für die DNA-Synthese und die Bildung neuen Gewebes benötigt - darum ist eine ausreichende Zinkversorgung besonders im Kindesalter wichtig.

Zink verbessert zudem die Insulinwirkung, unterstützt das Immunsystem und ist für die Wundheilung unentbehrlich. Letzteres ein Grund, warum viele entzündungslindernde medizinische Hautcremes Zink enthalten (Akne-Cremes, Shampoos für Kopfhautprobleme).

Zu guter Letzt - und nicht ganz unwichtig: Auch die Fortpflanzungsfähigkeit nimmt bei Zinkmangel ab, da die Bildung von Geschlechtshormonen von einem ausreichenden Zinkangebot abhängt. Daher auch die den Austern zugeschriebene potenzsteigernde Wirkung.

In welchen Nahrungsmitteln steckt nun Zink? Unsere Übersicht zeigt – Austern führen beim Zinkgehalt, aber auch Muscheln, Weizenkleie und Fleisch sind hervorragende Zinkquellen. Vegetarier sollten für ausreichende Zinkversorgung Milchprodukte, Eier, Vollkorngetreide, Nüsse und Hülsenfrüchte essen.

Zinkgehalt in einzelnen Lebensmitteln (mg Zink pro100 g)

  • frische Austern: 45 - 75 mg
  • Muscheln: 21 mg
  • Weizenkeime, Weizenkleie: 13 - 16 mg
  • Paranüsse: 7 mg
  • Muskelfleisch: 4.5 - 8.5 mg
  • Parmesan-Käse: 4 mg
  • getrocknete Erbsen: 4 mg
  • Haselnüsse: 3.5 mg
  • Eier, Eigelb: 3.5 mg
  • Erdnüsse: 3 mg
  • Sardinen: 3 mg
  • Hähnchen, dunkles Fleisch: 2.85 mg
  • Walnüsse: 2.85 mg
  • Brot, Vollkornweizen: 1.65 mg
  • Kichererbsen: 1.4 mg
  • Garnelen: 1.15 mg
  • Eier: 1.1 mg
  • Milch: 0.75 mg

austern

Mit einer ausgewogenen Ernährung lässt sich die Zinkversorgung sicherstellen. Anzeichen für Zinkmangel sind Potenzstörungen, Aggressivität, Depression, Haarausfall, weiße Flecken auf den Fingernägeln und häufige Infektionen.
Jedoch – nicht übertreiben mit dem Zink. Als Referenzwerte gelten im Schnitt 7 mg pro Tag für Frauen und 10 mg pro Tag für Männer. Ab 200 mg Zink pro Tag wirkt Zink toxisch. Übelkeit, Erbrechen und eine negative Beeinflussung der Kupfer und Eisenaufnahme wären die Folge.

via food-monitor

Verfasst von Peggy am 29. Juli 2008 um 13:25 | Kommentare (1)

Workout mit Jesus

So könnte der Slogan eines höchst amerikanischen Fitness-Trends lauten: dem Gospel-Fitness.

Wir erinnern uns an die teils sehr kräftigen Nonnen aus Sister Act? Wir wissen nach diesem Film auch, dass Singen und Tanzen à la Whoopi Goldberg ganz schön Energie kosten kann! Zumindest sieht es ganz danach aus. Das “Konzept Gospel” würde sich also auch sehr gut eignen, wenn man ein paar Pfunde loswerden will. Das dachten sich auch die gottestreuen Girls aus Maryland und gründeten eine Fitness-Gruppe mit Gospel oder andersherum: eine Gospel-Gruppe mit Fitness, keiner weiß das so genau…

Wie dem auch sei, die starken Stimmen aus Maryland sind damit so erfolgreich, dass sie durch die U.S.A. touren. Sie “coachen” andere Gospel-Sänger oder Fitness-Interessierte. Im Kurs wird gezeigt wie Gesang und Bizeps-Übungen kombiniert werden, um den Speckröllchen und den bösen Mächten gleichzeitig eins auswischen zu können.

Ist das nicht eine tolle Erfindung für vielbeschäftigte Frauen? Beeten und Fitness gleichzeitig. Das spart am Tag mindestens 1 Stunde Freizeit. Wer es nachmachen möchte findet hier ein paar Anregungen, Gospel-Aerobic in Action:

Ghospel Aerobic

Das Video öffnet sich nach Klick auf das Bild in einem neuen Fenster (ansonsten: Link) . Viel Spaß. Und nicht vergessen mit zuhüpfen… ähh beten!

via newsweek.com

Verfasst von Claudia am 28. Juli 2008 um 13:59 | Kommentare (0)

Kalorienarm? Denkste!

Zum Frühstück ein Müsli, mittags ein fertiges Thunfisch-Salat-Sandwich mit Salat, nachmittags ein paar Salzbrezeln und abends eine vegetarische Pizza. Eigentlich ganz gesund oder? Gesund heißt aber noch nicht gleich kalorienarm. Denn der Kalorienteufel steckt im Detail. Und wer abnehmen will, sollte den Kaloriengehalt immer – zumindest etwas – im Hinterkopf haben.

muesliMüsli beispielsweise kann sehr viel Zucker, Süßungsmittel und Fette (durch Nüsse und Mandeln) enthalten. Ein Schälchen Müsli bringt es so schnell auf 450 kcal – “dank” des Zuckers kann es schnell wieder hungrig machen (darum darauf achten, dass kein Zucker zugesetzt ist!). Das – zwar an gesunden Omega-3-Fetten reiche – Thunfisch-Salat Sandwich wird durch die enthaltene Mayonnaise zur Kalorienbombe (1 TL Mayo = circa 100 kcal). Ein Sandwich mit Pute oder Roastbeef wäre schlanker. Die fettarmen Salzbrezeln enthalten viele leere (ohne Nährwert) Weißmehl-Kalorien. Die vegetarische Pizza ist zwar besser als die Salami-Variante – mit Käse belegt wird aber auch sie kalorienreich.

  • Bio-Produkte: Gesund ja, denn sie enthalten keine Pestizide, Zusätze und Konservierungsmittel – aber Kalorienarm nicht unbedingt. Einige Bioprodukte sind sogar besonders kalorienreich. Ein Blick auf die kcal-Angaben gibt Orientierung.
  • Sushi: in den klassischen Varianten kalorienarm – in den verwestlichten Versionen mit Frischkäse, frittiert etc. – nicht mehr. Thunfish-Sashimi hat schlanke 35 kcal und 1 g Fett pro 30 g – eine Spicy Tuna-Rolle dagegen 290 kcal und 11 g Fett und eine Tempura Rolle sogar 320 kcal und 17 Fett.
  • Olivenöl: Ja, Olivenöl enthält ungesättigte Fettsäuren und ist damit günstiger als Butter. Aber Fett ist Fett – 120 kcal und 14 g Fett pro Teelöffel. Wer also meint er ist besser dran, wenn er während der Diät Butter weg lässt und dafür sein Brot in Olivenöl tunkt ist schlecht beraten. Lieber Butter dünn aufstreichen, da das Brot Olivenöl wie ein Schwamm aufsaugt.

Das heißt nicht, dass diese Lebensmittel nicht gegessen werden sollen. Gesund sind sie schon. Nur muss, wer abnehmen will, sich der Kalorien bewusst sein und sie in moderaten Mengen verzehren.

via foxnews, Bild: Luis Carlos Torres/istockphoto.com

Verfasst von Peggy am 25. Juli 2008 um 13:57 | Kommentare (2)

Sonne gegen Diabetes

Im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien scheint die Sonne sehr oft. Vielleicht sind die dortigen Forscher deshalb auf die Idee gekommen, die Wirkung von Sonnenlicht auf Krankheiten wie Diabetes zu untersuchen.

Paar am Strand

Sie stellten fest, dass es einen Zusammenhang zwischen geografischer Lage und Diabetes-Risiko gibt. Umso näher man am Äquator lebt, desto mehr Sonne bekommt man ab - das weiß jedes Kind. Aber man erkrankt auch seltener an der noch unheilbaren Stoffwechsel- krankheit Diabetes Typ 1 (Insulinmangel) . Ursache könnte das vom Körper bei Sonnenlicht produzierte Vitamin D3 sein.

Unsere Haut braucht das Sonnenlicht um Vitamin D, das eigentlich eher die Vorstufe eines Vitamins ist, zu produzieren. Vitamin D ist im Körper für zahlreiche Prozesse notwendig und trägt unter anderem zu einer guten Stimmung bei.

Deswegen ist uns im Winter manchmal etwas trüb zu Mute. Unserer Haut fehlt es von November bis März an Sonnenstrahlen!

Umso weiter weg vom Äquator, desto höher das Diabetes Typ 1-Risiko. Die Forscher raten deshalb in sonnenarmen Gegenden zu einer Zuführung von Vitamin D3 bei Kindern ab einem Jahr und zu einer regelmäßigen Sonnenexposition, sprich: so oft wie möglich draußen bewegen. Auch bei schlechtem Wetter, denn die Sonne scheint auch bei bewölktem Himmel.

via medical-tribune.de, Bild: © Vasko / istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 24. Juli 2008 um 14:48 | Kommentare (0)

Wie isst man mehr Obst & Gemüse?

gemuesesticks-dipDie gängige Empfehlung lautet 5 Portionen Obst oder Gemüse pro Tag. Davon am besten 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst., da Obst viel Fruchtzucker enthält. Wie soll ich das denn nur schaffen? – fragen sich viele. Eigentlich ganz einfach. Wir geben ein paar Tipps, wie leicht 5 Portionen zu genießen sind:

Morgens

  • ein Glas Saft trinken
  • Joghurt mit frischen oder gefrosteten Beeren
  • Eine Banane übers Müsli schneiden
  • Frische Tomaten auf das Wurst- oder Käsebrot

Zum zweiten Frühstück

  • ein Stück Obst oder eine Handvoll Cocktailtomaten essen
  • einen Smoothie (fertig oder schnell im Mixer aus frischen Früchten, Joghurt/Quark und Wasser selber machen)

Mittags oder abends

  • zumindest einen Salat als Beilage essen
  • Gemüsegerichte: vegetarische Pizza, Gemüseauflauf, Gemüsequiche, Gemüsesuppe
  • Für Eilige: Gericht mit Gemüse aus der Tiefkühl-Abteilung
  • Alle Gerichte idealerweise mit Gemüse kombinieren (Gemüsebeilage zum Steak) – optimal: wenn der halbe Teller aus Gemüse besteht
  • Sandwich mit Tomaten, Gurken, Radieschen, Paprika, Salat, Sprossen verfeinern

Nachmittags

  • Gemüsesticks mit Joghurt- oder Hummus-Dip (Baby-Karotten aus dem Kühlregal, Sellerie, Radieschen, Cocktailtomaten, Paprika, …)
  • Glas Gemüsesaft
  • Joghurt mit frischem Obst
  • Obstsalat
  • Smoothie (auch als Dessert nach dem Mittag- oder Abendessen)
  • Kleines Stück Obstkuchen

Ist doch gar nicht so schwer oder? Am besten immer richtig bunt auftragen. Also Abwechslung auf den Teller – zum Beispiel mit roten Tomaten, grünen Gurken, blauen Weintrauben. Beige-braun – so sehen ja meistens die Teller aus – ist nun nicht wirklich appetitlich. Wenn Ihr noch Tipps habt, immer her damit!

obst-gemuese-bunt

Input: dietblog, Bild: Helene Souza/pixelio.de

Verfasst von Peggy am 23. Juli 2008 um 13:11 | Kommentare (4)

…dann sollen sie Kuchen essen!

So, oder so ähnlich formulierte es Marie Antoinette, ehemals Königin von Frankreich, nach dem ihr mitgeteilt wurde, dass die Bauern auf den Straßen kein Brot mehr zu essen hätten.

Die Konditoren von “let them eat cake” nahmen sie beim Wort. In ihrem Shop gibt es sehr ungewöhnliche Hochzeits- und Geburtstagstorten. Wer sich also ein paar Inspirationen holen möchte, der Bäcker Ihres Vertrauens wird sich bei diesen Vorschlägen sicher freuen ;-)

Der Tortenwunsch der Braut könnte zum Beispiel so aussehen:Tachen Torte

Gar nicht zu erkennen, dass es sich dabei um Nahrungsmittel (in höchster Kalorienkonzentration!) handelt, oder? Hier die Torte für den Cineasten und Moviestars:

Film Torte

Und auch der Hundeliebhaber kommt nicht zu kurz:

Hunde Torte

Ein bisschen gruselig, den Hund anzuschneiden, aber naja. Gruselig-komisch ist auch die “Beetlejuice” “Nightmare before Christmas” Torte. Wohl eher etwas für Horror-Fans mit leicht kindischen Zügen:

Beetlejuice-Torte 2

Wer weitere Torten psychologisch auf seine Besitzer hin analysieren möchte, tut das auf der Website von “let them eat cake”. Dort gibt es auch richtige Prinzessinnen-Torten, wie es sich für eine richtige amerikanische Konditorei gehört. Leider in Deutschland nicht erhältlich…aber man kann es ja mal selbst versuchen.

Bilder: letthemeatcake.com

Verfasst von Claudia am 22. Juli 2008 um 13:57 | Kommentare (7)

Australien holt U.S.A. ein!

Jetzt ist es soweit: “Down under” steigt auf. Leider nicht im positiven Sinne: Die Australier führen seit diesem Jahr die weltweite Übergewichts-Liste an. Und das bei recht wenig Einwohnern (21.360.000 Menschen) und viel, viel Natur (7.692.030 km²).

Mittlerweile gelten im Land der Koalas und Kängurus ganze 9 Millionen Erwachsene als übergewichtig oder gar fettsüchtig (adipös). Herausgefunden haben die Australier das selbst. Das Baker IDI Heart and Diabetes Institute in Alice Springs führte eine Studie an 14.000 Menschen durch und kam zu dem Ergebnis, dass 26% der Australier als fettleibig, also schwer übergewichtig, eingestuft werden müssen. Insgesamt haben 42,8% der Australier zu viele Kilos auf den Rippen. Das ist beinahe jeder Zweite. Die Ursachen für den Anstieg der Übergewichtigen sind vielfältig. Diese Grafik zeigt nur einige Gründe für das Übergewichtsproblem. Anzahl konsumierter Soft-Drinks, Fast-Food Burger und die immer größer werdenden Portionen. Das erinnert stark an die U.S.A.

Australien ist fetteste Nation

Damit holen sie sich, knapp vor den Vereinigten Staaten, den ersten Platz. Dennoch hat sich auch die Zahl der übergewichtigen US-Bürger in den letzten 25 Jahren verdoppelt. Mit fast 32% Übergewichtigen und insgesamt 25% Fettleibigen in der Bevölkerung haben sie noch keinen Grund, sich über eine Zweitplatzierung zu freuen.

Übergewichtige Kinder wurden übrigens nicht mit einbezogen. Es zeichnet sich jedoch ab, dass auch die folgende Generation mit dem Thema Übergewicht zu kämpfen hat. Deshalb soll jetzt gehandelt werden: Gesundes Schulessen, Fördergelder für Sporteinrichtungen und ein Städtewettbewerb. Die Städte in Australien sind nämlich besonders von Übergewicht betroffen. Die Städte sollen untereinander in den Abnehm-Wettbewerb treten. Auf die Gewinner warten Prämien in Form von weiteren Sport- und Freizeitstätten. Ob das die Ursachen bekämpft bleibt zu bezweifeln, aber immerhin ein Ansporn den Ersten Platz in den nächsten Jahren wieder abzugeben.

via brisbanetimes.com, Bild: brisbanetimes.com

Verfasst von Claudia am 21. Juli 2008 um 13:33 | Kommentare (1)

Äpfel

“Ein Apfel am Tag, den Arzt dir spart” lautet der volkstümliche Spruch und hat sich bereits in mehreren Studien als wahr erweisen. Äpfel tragen zur Stärkung des Organismus bei. Nicht nur weil sie viele Vitamine enthalten, sondern weil auch sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe ihr Gutes tun.

Apfel 1Im Dickdarm zum Beispiel, gärt der im Apfel enthaltene Ballaststoff “Pektin” mit Hilfe von Bakterien zu Buttersäure. Die Buttersäure ernährt die Zellen des Darms und hemmt dabei das Enzym Histon-Deacetylase, welches Krebs verursacht. Auch die anderen Stoffe des Apfels tragen zur Krebsvorsorge bei. Zum Beispiel die Polyphenole, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt, fördern die Bildung von Buttersäure im Darm.

Wer seinen Körper, und besonders seinen Darm, stärken will sollte also regelmäßig zum Apfel greifen oder Apfelsaft trinken. Aber Obacht: Apfelsaft hat genauso viele Kalorien wie Coca Cola und enthält viel Fruchtzucker!

via natur.de, Bild: istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 18. Juli 2008 um 14:17 | Kommentare (7)
Nächste Seite »