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Fremde Gemüse: Rote Bete

rote-beete-ganzMan sieht die erdigen Knollen einsam im Gemüse-Regal liegen. Nur selten packt sie jemand in den Korb. Zu Unrecht wie ich finde, sind doch Rote Bete nicht nur gesund, sondern schmecken auch lecker.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass kaum einer weiß, was er mit den knuppligen Knollen anfangen soll. Oder sie nur sauer eingelegt aus dem Glas bekannt sind. Darum mal etwas Licht ins Dunkel und Rote Bete auf den Teller gebracht. Mein neues Lieblings-Rezept (braucht zwar etwas im Ofen, ist aber sehr einfach):

Rote Bete aus dem Ofen

  • Rote Bete schälen.
  • Die geschälten Knollen in eine ofenfeste Auflaufform legen. (Hände danach schnell waschen oder Handschuh tragen - der Rote Bete Saft färbt stark)
  • Mit Salz und Pfeffer würzen, Olivenöl und Balsamico-Essig darüber träufeln, zum Schluss etwas Zucker (karamellisiert) drüber streuen.
  • Eine Alu-Folie drüber legen und das Ganze ab in den vorgeheizten Ofen.
  • Dort garen lassen, bis die Roten Bete weich sind (ca. 2 Stunden).
  • Die in der Auflaufform angesammelte Flüssigkeit in eine Pfanne geben und reduzieren (auf kleiner Flamme köcheln lassen).

Ja und das war’s auch schon. Zum Servieren kann man die Roten Bete in Stücke oder Scheiben schneiden. Mir schmeckt am besten ein leichter Ziegen-Frischkäse (es geht auch Feta-Käse) und frisches Brot dazu. Dazu schneide ich die Roten Bete in Scheiben und krümele den weichen Ziegenkäse darüber. Die reduzierte Soße direkt vorm Servieren darüber gießen.

rote-beete

Man kann aber auch einen Salat oder Salat & Hühnchen zu den Roten Beten servieren. Das Beste: man kann sich gleich einige Knollen auf Vorrat bereiten. Im Kühlschrank lassen sich die fertig gegarten Roten Bete einige Tage aufbewahren. Man kann sie dann zum Beispiel:

  • kalt essen: ganz dünn gehobelt für ein Carpaccio (gewürzt mit Salz, Pfeffer, Zitrone und Olivenöl) oder in Stücken geschnitten zum Salat (passt sehr gut zu Feldsalat)
  • in Scheiben schneiden und in Butter oder Rapsöl kurz anbraten,
  • pürieren und zu einer Suppe verarbeiten oder
  • für einen klassischen russischen Boreschtsch oder eine kalte Gazpacho verwenden

Wer frische Rote Bete auf dem Markt kauft: wenn die noch Blätter dran sind, dann einfach mitnehmen. Sie lassen sich wie Spinat zubereiten. Zum Schluss noch ein Blick auf die gesundheitlichen Vorzüge der Roten Bete:

  • reich an Folsäure (gut für die Bildung der roten Blutkörperchen)
  • hoher Gehalt an Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Jod, Natrium, Vitamin C, B-Vitaminen und Provitamin A
  • sekundäre Pflanzenstoffe (der rote Farbstoff Betanin): stärkt das Immunsystem, schützt vor freien Radikalen
  • enthalten Nitrat - das positiv bei Bluthochdruck wirken soll
  • nur 42 kcal pro 100 Gramm

Bilder Sebastian Schulz / foodbilder.huettenhilfe.de

Verfasst von Peggy am 15. August 2008 um 15:30 | Kommentare (1)

Mit 12.000 kcal täglich zu Gold

Da bemühen wir uns täglich möglichst nicht mehr als 1.800 bzw. 2.500 kcal - je nachdem ob Mann oder Frau - zu uns zu nehmen. Das entspricht in etwa der Kalorienmenge, die gegessen werden darf, um das Gewicht zu halten.

riesenpastaAber das sind Kalorien-Peanuts für den Schwimmstar und Super-Olympioniken Michael Phelps. Ein Geheimnis seines Erfolgs, neben den 6 Stunden täglichem Training an 7 Tagen in der Woche, ist seine Ernährung: Er mampft täglich sage und schreibe 12.000 kcal in sich hinein.

Die Phelbs Kalorienmast besteht aus 3 Mahlzeiten mit je ca. 4.000 kcal:

  • Zum Start 3 Sandwichs voll gepackt mit Rührei, Käse, Salz, Tomaten, Zwiebeln und Mayonnaise. Danach 2 Tassen Kaffee, ein Omelett bestehend aus 5 Eiern, eine Schüssel Maisgrütze, 3 Scheiben French Toast mit Puderzucker und 3 Pfannkuchen mit Schokoladen-Stückchen. Die Redewendung ein “Frühstück für Champions” bekommt so eine ganz neue Bedeutung.
  • Mittag - wieder Zeit zum Essen - es gibt: ein halbes Kilo Pasta, 2 große Schinken-Käse-Sandwichs aus Weißbrot mit ordentlich Mayonnaise. Heruntergespült wird das Ganze mit 1.000 kcal-Energydrinks.
  • Abends gibt es dann noch mal ordentlich Kohlenhydrate: ein halbes Kilo Pasta und eine ganze Pizza.

Keine Ahnung, wie der Mann das alles herunter bekommt. Er sagt dann auch über sich:

“Eat, sleep and swim. That’s all I can do,” - “Get some calories into my system and try to recover the best I can.”

Und da sagte meine Mama immer: Kind, geh bloß nicht mit vollem Bauch schwimmen. Da lag sie wohl falsch…

NYPost, via diet-blog , Bild SuRom/pixelio.de

Verfasst von Peggy am 14. August 2008 um 13:46 | Kommentare (8)

Abnehmen mit Frühstücks-Ei

Das Frühstücksbuffet im Hotel ist für mich der einzige Ort, an dem ich zum Frühstück ein Rührei esse. Zu aufwendig, fettig und kalorienreich für den Alltag - dachte ich. Anscheinend lag ich Jahre lang falsch. Denn das Frühstücksei soll eine Diät hervorragend unterstützen und schlank machen - das meint zumindest eine neue Studie.Ei zerschlagen

Die Forscher der Louisiana State University verglichen die Wirkung von zwei typischen Frühstückszutaten miteinander: Das Brötchen und das Ei. Dafür wurden 152 Teilnehmer mit einem BMI zwischen 26 und 49 in vier Gruppen eingeteilt:

  • Gruppe 1 musste zum Frühstück eine Eierspeise essen mit ca. 340 kcal und aß ansonsten wie gewohnt.
  • Gruppe 2 wurde auf eine Diät gesetzt (1000 kcal Defizit) und durfte zum Frühstück ebenfalls eine Eierspeise aus 2 Eiern und 340 kcal essen.
  • Gruppe 3 durfte morgens nur Brötchen essen, mengenmäßig abgestimmt auf ihren individuellen Energieverbrauch, und den Rest des Tages was sie wollten.
  • Gruppe 4 wurde ebenfalls auf eine Diät (1000 kcal Defizit) gesetzt und musste statt Rührei Brötchen essen.

Diese Frühstücks-Vorschriften mussten 5 Tage in der Woche eingehalten werden. Nach 8 Wochen wurde das Experiment abgeschlossen. Die Ergebnisse: Die 1000kcal-Defizit-Gruppen unterscheiden sich im Erfolg erheblich! So nahm Gruppe 2 ganze 65% mehr ab als Gruppe 4 - obwohl beide Gruppen 1000 Kilokalorien am Tag einsparten. Teilnehmer der Gruppe 2 konnten ihren BMI um ca. 61% mehr reduzieren als Gruppe 4. Die Gruppe 2 verlor gegenüber Gruppe 4 außerdem 34% mehr an Taillenumfang. Die Gruppen 1 und 3 machten keine großen Sprünge und nahmen nur unwesentlich ab/zu.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein Ei-Frühstück die Diät gut unterstützen kann. Dass man bei einem Kaloriendefizit von 1000 kcal am Tag sowieso schnell abnimmt, ist logisch. Doch wer hätte gedacht, dass 2 Eier am Morgen die Wirkung einer kalorienreduzierten Diät noch unterstützen.

Die Forscher gehen davon aus, dass die eiweißreiche Mahlzeit den Muskelabbau bei einer Diät hemmt. Außerdem stimmt sie Abnehmende zufriedener, weil das Ei-Frühstück länger satt hält und den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen lässt.

Wer jetzt Angst um seine Blutfettwerte hat, den beruhigen weitere Ergebnisse dieser Studie: Die Blutfettwerte der Eieresser blieben konstant.

via focus-online & International Journal of Obesity, Bild: © BirgitH / pixelio.de

Verfasst von Claudia am 13. August 2008 um 16:40 | Kommentare (2)

Stoffwechsel Booster

Egal ob Mann oder Frau: Wir alle wollen mit Sport und gesunder Ernährung möglichst viel Fett verbrennen und möglichst viel Muskelmasse erhalten oder aufbauen. Häufig sind es aber gerade Muckis und Wasser die uns während einer Diät verloren gehen. An die Reserven geht der Körper nur zögerlich heran. So genannte Fatburner sollen dem Körperfett das Fürchten lehren. Da reichen die Tipps von A wie “Ananas” bis Z wie “Zucker meiden”.

Dass man mit Bewegung und Sport am meisten Fett verbrennen kann, verdrängen die meisten. Deshalb hier ein paar Tipps, die wirklich Sinn machen. Vielleicht halten sie den einen oder anderen von der “Ananas-Kur” ab ;-) :

Erst Ausdauer dann Krafttraining

Frau mit HantelWer den Pölsterchen zu Leibe rücken will, sollte in erster Linie Ausdauersport betreiben. Kraftsport muss natürlich trotzdem sein. Walking, Joggen, Radfahren & Co. sollten aber vor einer Krafteinheit gemacht werden. Warum? Beim Krafttraining wird die Fettverbrennung herunter gefahren, denn für diese Anstrengungen wird kurzfristig Energie gebraucht. Der Körper bevorzugt dabei die Kohlenhydrate-Reserven und nicht Fettreserven. Eine Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining, in einer Art Zirkel, ist am Besten geeignet. Jedoch sollte die Ausdauerbelastung stets über 3 Minuten liegen, denn erst dann wird die Energieverbrennung von anaerob (kurzfristige Energie) auf aerob (Verbrennung der Fettreserven) umgestellt.

Nachbrenneffekt nutzen

Nach einem intensiven Ausdauer- und Krafttraining wird auch im Ruhezustand mehr Energie verbrannt. Man sollte diesen Effekt ausnutzen und dem Körper nach dem Training keine “schnelle” Energie liefern, also keine zuckerhaltigen Speisen und erst recht keinen Alkohol. Gibt man dem Körper nach dem Sport schwerer verwertbare Kost, z. B. eiweißreiche und ballaststoffreiche Nahrung, muss er eher an die Reserven in Form von Körperfett.

Die Großen machen’s

Wer meint, dem Training des unteren Bauchmuskels besonders viel Zeit widmen zu müssen um Bauchspeck loszuwerden, täuscht sich. Gerade die großen Muskelgruppen sind unsere Energie- und Fettverbrenner und sollten daher auch am intensivsten beansprucht werden. Der oben genannte Nachbrenneffekt hält beim Training der größeren Muskelgruppen (Beine, Po, Rücken) ebenfalls länger an.

Kein Hungern

Dass ein Kraft-Ausdauer-Mix beim Abnehmen hilft ist klar. Doch wer seinen Stoffwechsel mit einer sehr kalorienreduzierten, einseitigen Kost vollkommen runter fährt um abzunehmen, wird schnell den Spaß und die Leistungsfähigkeit verlieren. Das Training strapaziert dann den hungernden Körper, statt ihn zu trainieren. Eventuell ist Heißhunger die Folge und der Trainingserfolg ist gänzlich dahin. Wer seinen Körper regelmäßig zum Schwitzen bringt braucht viele Nährstoffe: Kohlenhydrate und Eiweiß, wertvolle Fette, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.

Frühstück oder lieber doch nicht?

Ist ein Frühstück nun wichtig oder nicht? Die einen sagen: ja, die anderen sagen: nicht unbedingt. Es deutet Vieles darauf hin, dass ein Frühstück den Stoffwechsel in Schwung bringt. Natürlich benötigen nur wenige Menschen heutzutage 3 Omelettes um sich für die harte Arbeit zu stärken, denn ein Großteil der Berufe wird mittlerweile im Stehen oder Sitzen ausgeführt. Mittelmaß ist daher geboten: ein kleiner Snack sollte es schon sein. Sonst läuft man Gefahr, dass der Stoffwechsel für den Rest des Tages nur im Schritttempo arbeitet und einen Vormittags der Hunger plagt.

Fatburner à la Ananas, Pülverchen XY oder Tabletten sollte man kein Vertrauen schenken. Es ist nicht erwiesen, dass Lebensmittel oder vielversprechende Medikamente die Fettverbrennung ankurbeln. Die Fettverbrennung ist allein Sache unseres Stoffwechsels und der lässt sich nur schwer durch Tabletten & Co. beeinflussen. Mit genug Bewegung lässt er sich viel effektiver in Abnehm-Laune bringen.

via menshealth.de, Bild: sdominick / istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 12. August 2008 um 16:21 | Kommentare (0)

Kühlschrank-Schilder zum Abnehmen

Das Bikini- oder Badehosenfoto, welches vom Kühlschrankinhalt abschrecken und der auferlegten Diät dienen soll, ist aus der Mode. Längst gibt es motivierende Alternativen in Schilderform. Da wir im Büro einen kleinen Fimmel für diese Motivations-Schilder haben, möchten wir euch den dahinter steckenden Ideenreichtum nicht länger vorenthalten. Die Motive erläutern die verschiedenen Ursachen für die Extra-Kilos direkt und unkonventionell:

Das Problem übergewichtiger Kinder weiß dieses Schild kritisch zu benennen:

Eltern haften für dicke Kinder

Wenn zwischen Kühlschrank und Besitzer eine innige Beziehung herrscht, ist es das Beste die Wahrheit zu sagen. Einer muss es ja tun:

Kuehlschrank spricht

Hier ist der Name Programm. Für gescheiterte Laufsteg-Schönheiten kann Heidi nur eines tun: Ein neues Sendeformat muss her:

Germanys next top moppel

Das nächste Schild sagt nicht nur wie es um den Bauchumfang bestellt ist, sondern liefert gleich ein paar hilfreiche Informationen zu Kalorienzufuhr und -verbrauch:

Kalorientabelle

Wer es schon aufgegeben hat mit der Kühlschrank-Taktik oder es dank Beschilderung geschafft hat die Finger von Kalorienbomben zu lassen, kann - je nachdem - eines dieser Schilder erwählen:

Schilder am Ende

Zweck der Schilder: Das Auge soll nicht mehr mit essen, sondern lieber lesen. Ob einen das vom Stückchen Sahnetorte fern hält, ist äußerst zweifelhaft. Am Besten verbannt man sofort alle Dickmacher aus dem Kühlschrank und lagert nur noch figurfreundliches Essen ein. Wer es lieber mit dem ehrlichen Ton der Schilder probieren möchte, bekommt diese hier.

Bilder: tolle-geschenke.com

Verfasst von Claudia am 11. August 2008 um 14:05 | Kommentare (0)

Omega-3-Fette sind gesund…

fischdose-sardinen… und ganz viele davon stecken in Fisch - vor allem in fetten Kaltwasserfischen wie Lachs (53.304 mg), Sardinen (24.093 mg), Hering (11.861 mg), Kaviar (6.789 mg) und Makrele (5.134 mg). Was aber tun, wenn man partout keinen Fisch mag?

Lebertran (19.736 mg) oder Leinsamenöl (53.304 mg) trinken? Schwierig.

Die eine Alternative wären Omega-3-Fischölkapseln als Nahrungsergänzung. Aber auch mit anderen Lebensmitteln kann man den Bedarf an Omega-3-Fetten sichern (Omega-3-Gehalt ist für jeweils für 100 g Lebensmittel angegeben).

  • Mit Samen: vor allem Leinsamen (22.813 mg) . Sie schmecken nussig und sind besonders gut übers Müsli, Joghurt oder Fruchtsalat gestreut. Idealerweise die Samen vorher etwas zerdrücken. Andere Samen sind Sesam-Samen (376 mg).
  • Mit Nüssen: vor allem Walnüsse ( 9.079 mg). Da sie sehr fett- und damit kalorienreich sind: nicht mehr als eine Handvoll pro Tag. Andere Nussarten sind Pecan-Nüsse (986 mg), Pinienkerne (787 mg).
  • Fleisch (von Tieren die mit Gras gefüttert wurden)
  • Gemüse: Weinblätter (aus der Dose, 843 mg), rote und grüne Paprikaschoten (775 mg), Lauch (691 mg), Spinat (371 mg), Sojabohnen (Edame, 361 mg)
  • Milch / Käse (ebenfalls von Tieren die mit Gras gefüttert wurden): Eine Studie aus Großbritannien zeigte, dass ca. 500 ml Milch von Gras-gefütterten Kühen 10% der täglich empfohlenen Menge an Omega-3-Fettsäuren abdecken. Ein Stück Bio-Käse von der Größe einer Streichholzschachtel kann sogar 80% des Tagesbedarfs decken.

Zudem werden immer mehr normalen Lebensmitteln inzwischen Omega-3-Fettsäuren zugesetzt, zum Beispiel Margarine, Öl oder Eiern.

sojabohnen-edameWie viel Omega-3-Fette sollte man pro Tag essen?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von ca. 0,5 % der Gesamtenergie in Form von Omega-3-Fettsäuren. D.h. z.B. ein 70 kg Mann (19 - 30 Jahre) hat einen Energiebedarf von ca. 2.794 kcal. 0,5 % = 14 kcal  - also 1-2 Gramm Omega-3-Fettsäuren pro Tag.

Und wofür sind Omega-3-Fette so gesund?
Sie werden vom Körper beispielsweise als Grundsubstanz für Nervenzellen, Hormone und Enzyme benötigt.

via nutritiondata, Bild Edame: Steve Dibblee/istockphoto.com

Verfasst von Peggy am 8. August 2008 um 15:41 | Kommentare (3)

Schokoladen Tagebuch

Nach der Kalorien-Rechner-Schokolade und dem Schoko-Bier widmen wir uns heute mal wieder der zartbraunen Köstlichkeit. Diesmal für die Fans, die sich das Naschen verkneifen wollen, den Anblick von Schokolade aber unbedingt brauchen. Der Schoko-Terminplaner:

schokoterminplaner

Lecker sehen sie aus. Doch bei Heißhunger sollten in diesen Büchern keine Notizen gemacht werden. Erhältlich sind die Appetitmacher für 6 $ hier.

Bilder: gadget.brando.com

Verfasst von Claudia am 7. August 2008 um 14:19 | Kommentare (0)

Schönheits-OP für G-Punkt?

Was tut Frau nicht alles für die Schönheit: Falten mit Botox unterspritzen, Brüste vergrößern, Fett absaugen, Pobacken aufpolstern, Kinn absaugen, Schlupflider straffen, … Aber das sind ja schon beinah olle Kamellen. Die selbstbewusste (äh… ja?!) Frau von heute lässt mittlerweile mit Beauty-OPs ihr Sexualleben tunen.

schoenheit-opDer neueste Schrei: G-Punkt aufspritzen lassen. Warum das? Nun ja, weil einige Frauen darunter leiden, dass sie nur durch Stimulation der Klitoris erregbar sind, nicht aber vaginal - so die Erklärung. Das chirurgische Verfahren nennt sich G-Shot und wird in der Klinik Sensualmedics (ja, die heißt wirklich so) angeboten. Bei der 1. OP (1.110 €, hält ein halbes Jahr) bzw. der 2. OP (2.200 € soll lebenslang halten) wird durch Hyaluronsäure oder Eigenfett-Unterspritzung des Gewebes der normalerweise Münzgroße G-Punkt verdoppelt.

Neben dem “Pimp up your G-Punkt” gibt es auch noch: Schamlippenverkleinerung, Vaginalverengung (Vaginalverjüngung), Fettabsaugung am Venushügel, Rekonstruktion des Hymens (Jungfernhäutchen). Wozu man das braucht? Keine Ahnung. Und zu guter Letzt - meine Freunde wollten mir nicht glauben, dass es so was wirklich gibt: Anal-Bleaching - die Aufhellung von Rosette und Po-Falte durch Bleichcremes.

Da kann man doch kaum den nächsten OP-Marathon von Brigitte Nielsen oder einem anderen B- oder C-Promi auf RTL erwarten.

via 20minuten.ch, Bild: Hermann Danzmayr/istockphoto.com

Verfasst von Peggy am 6. August 2008 um 14:31 | Kommentare (4)

Mit Suppen-Diät fit für Olympia

Ich liebe Suppen. Und das aus mehreren Gründen:

  • sie sind sehr schnell zuzubereiten
  • sie haben wenig Kalorien
  • sie können auf Vorrat gekocht werden
  • sie schmecken und machen satt

Und mit meiner Vorliebe für Suppen bin ich nicht allein. Die australische Schwimm-Weltmeisterin im Brustschwimmen Leisel Jones machte als Olympia-Vorbereitung eine Suppendiät. Nicht die klassische - und auf Dauer langweilige - Kohlsuppendiät, sondern eine bunte Mischung verschiedener herzhafter Suppen.

Einen Monat lang - ursprünglich sollte es nur für eine Woche sein - gab es Mittags und Abends Suppe. Ihre Suppen-Diät kombinierte Jones mit Ausdauertraining.

“I absolutely loved it. It wasn’t cabbage soup, it wasn’t that extreme. It was really hearty soups, it was good. … I really enjoyed it because it meant I didn’t have to cook. It was perfect.”

Um Euch etwas auf den Suppen-Geschmack zu bringen, gibt es 2 Rezepte:

  • Kalte Zucchini-Joghurt-Suppe (2 Portionen, pro Teller ca. 238 kcal)

suppen-zutaten300 g Zucchini • 1 klein geschnittene Zwiebel • 1 Knoblauchzehe • 1 Zweig Rosmarin • 1 Box frische Kresse • ca. 250 ml Gemüsebrühe • Naturjoghurt (500 g, 1,5% Fett)

Zwiebel, Knoblauch und Rosmarinzweig in Olivenöl andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Die in dünne Scheiben geschnittene Zucchini zugeben und fünf Minuten weiterdünsten. Gemüsebrühe zugeben und etwa zehn Minuten köcheln lassen, bis die Zucchini weich sind. Rosmarinzweig herausnehmen, die Zucchini gemeinsam mit der klein geschnittenen Kresse mit dem Mixstab pürieren. Suppe kühlen lassen (geht am schnellsten, wenn der Topf im kalten Wasser steht), Joghurt zugeben und mit Pfeffer, Salz würzen.

zucchinisuppe

  • Vegetarische Gemüsesuppe (6 Portionen, pro Teller ca. 103 kcal)

1,5 Liter Wasser • ½ Chinakohl • 3 Karotten • 1 Stange Porree • 1 Zucchini • 2 Kartoffeln • 2 Frühlingszwiebeln • 2 Dosen geschälte Tomaten • Gemüsebouillon • 1 Bund Petersilie • Sojasoße • Pfeffer

Gemüse waschen, Karotten und Kartoffeln schälen, das gesamte Gemüse in kleine Stücke schneiden. 1,5 Liter Wasser zum Kochen bringen, 2 EL Gemüsebouillon dazugeben. Karotten und Kartoffeln zugeben und fünf Minuten kochen. Das restliche klein geschnittene Gemüse (Chinakohl, Porree, Lauchzwiebeln, Zucchini) sowie die zwei Dosen geschälten Tomaten zugeben und auf kleiner Flamme 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Mit frischem Pfeffer, fein gehackter Petersilie und ein
paar Spritzern Sojasoße abschmecken.

Scheibe Vollkornbrot dazu - und auf den Löffel, fertig los!

via heraldsun

Verfasst von Peggy am 5. August 2008 um 14:15 | Kommentare (3)

Alternativen zu Eis

Lecker: Vanille, Schoko, Erdbeere und viele andere Eissorten versüßen uns Jahr für Jahr den Sommer. Wenn in Deutschland jeder pro Jahr im Durchschnitt ca. 7 Liter Eis schleckt, kommt eine ordentliche Menge Kalorien zusammen. Denn Milchspeiseeis ist, was Fett und Zucker angeht, eine kleine Sünde. Die Sünde ist es ab und zu auch wert! Wer sich jedoch im Alltag etwas Abkühlung verschaffen möchte, greift auf diese 4 Eis-Alternativen zurück:

  • Sorbet

Frozen JoghurtViel Zucker, dafür aber kein Gramm Fett bieten die handelsüblichen, künstlichen Sorbets. Gesünder: Frische Früchte im Mixer klein häckseln und mit Crushed Ice,  zum Schlürfen auch Blended Ice (”Eiswürfelmus”), vermengen. Im Prinzip wie Wassereis nur mit Fruchtmus. Leicht und erfrischend.

  • Milch-Shake

Der Milchshake besteht im Original aus Milch, Schokolade, Malz und Speiseeis, so erfunden von Ivar „Pop“ Coulson 1922 in Chicago. Später wurde statt Schoki auch gesundes Obst (z.B. Erdbeeren, Bananen) gemixt.

In Spanien hat man einen Milshshake-ähnlichen Drink erfunden, den “Granizado”.  Diese Shake-Variante besteht ausschließlich aus Fruchtsaft oder Mandelmilch und wird mit viel zerkleinertem Eis vermischt. Schlank aber doch eher ein Sorbet. Gesünder und kalorienärmer ist ein selbst gemixter Milch-Shake mit Quark und Früchten. Dazu kaltes Wasser und Eiswürfel. Sehr erfrischend. Hier sind unsere Shake-Favoriten.

  • Frozen Yoghurt

Kennen Sie nicht? Sollten sie aber! Denn eiskalte Früchte auf eiskaltem, schon leicht angefrorenem Magerjoghurt, sind nicht nur eine super Erfrischung, sondern auch ein fettarmer Sommersnack. Bei vielen Obsthändlern, Bäckereien und gesunden Bistros bekommt man die Früchte-Joghurts. Wenn’s eiskalt und frisch sein soll lieber selber machen: gefrorene Kirschen aus dem Tiefkühlfach (die sind häufig schon leicht gesüßt) in ein Schälchen geben, darüber Magerjoghurt. Das Ganze 10 Minuten stehen lassen, danach umrühren und genießen.

  • Früchte-Eiskonfekt

Ein Tipp von Peggy: Wer im Sommer abnehmen will, sollte statt Bonbons oder Eis lieber zu gefrorenen Früchten greifen. Zum Beispiel gefrorene Himbeeren aus dem Tiefkühlbeutel. Die kann man so wie sie sind eiskalt lutschen. Das garantiert kalorienärmste und vitaminreichste Eiskonfekt der Welt.

Es gibt noch weitere Sommer-Ideen: Wer mag kann sich auch Obstsaft einfrieren, dafür gibt es im Supermarkt schon fertige Plastik-Schälchen im Sixpack mit Stielen. Auch die Fruchtzwerg-Variante mit (zucker- und fettarmen!) Früchtejoghurt ist eine Alternative für diejenigen, die es ganz einfach brauchen. Dafür Löffel durch die Folie in den Becher stechen und ab ins Gefrierfach.

Verfasst von Claudia am 4. August 2008 um 14:36 | Kommentare (0)
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