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Sich der süßen Versuchung aussetzen

Der Versuchung wie Gummibärchen, Schokolade, Chips, Eiscreme & Co. widersteht man am besten, wenn man diese gar nicht erst zu Hause vorrätig hat. Dachten wir. Nun belehrt uns eine Studie im Journal of Consumer Research eines Besseren:

Wer sich ab und an Sünden aussetzt, verbessert seine Selbstkontrolle, lernt so den Versuchungen besser zu widerstehen und ist schwerer in Versuchung zu führen!

Weibliche Studentinnen wurden einer Reihe von Tests unterzogen bei denen einigen nur Bilder von Süßigkeiten gezeigt wurden, anderen zudem eine Schale M&M’s vorgesetzt wurde, von denen sie aber nichts essen durften.

Kurz darauf wurde allen eine Schale M&Ms vorgesetzt, mit dem Ergebnis, dass die Frauen die schon vorher die realen M&Ms direkt vor der Nase hatten, der Versuchung jetzt zu naschen besser widerstanden. Die Frauen die zuvor nur die Bilder der M&Ms sahen, hatten weniger Selbstdisziplin und griffen eher zu.

suessigkeiten

Die Schlussfolgerung der Forscher aus dem Experiment: alle Ess-Versuchungen aus seiner Umgebung zu verbannen, mag nicht die beste Abnehm-Strategie sein. Laut den Forschern schult es die Selbstbeherrschung, wenn man sich ab und an mit der Versuchung auseinandersetzen muss. Selbstkontrolle und Willensstärke seien so lernbar. Jemand der nie einer Versuchung widerstehen muss – zum Beispiel weil keine M&Ms greifbar sind – erliegt der Versuchung eher, wenn sie dann plötzlich auftaucht.

Ein interessanter Gedanke. Wäre spannend, wenn es weitere – und vor allem längerfristige – Forschung dazu geben würde. Denn stimmt das tatsächlich? Nascht man weniger, wenn man öfter Versuchungen ausgesetzt ist? Mir persönlich hilft es, nicht ständig Schokolade im Küchenschrank zu haben. Glaube ich zumindest.

Bild Antje Delater@pixelio.de, via msnbc.com

Verfasst von Peggy am 30. September 2008 um 13:20 | Kommentare (2)

Oktoberfest in Shanghai

Oktoberfest nur in München? Wäre ja ungerecht, wenn es die vielen Oktoberfest-Kalorien nur da gebe. Mittlerweile genießt man Brezn, Händl und Mass serviert von feschen Dirndl-Mädels auf der ganzen Welt.

In Shanghai wird das Oktoberfest unter anderem im Hofbräuhaus und im Paulaner Brauhaus gefeiert. Der 2003 eröffnete Paulaner Biergarten befindet sich in Pudong, mit großartigem Blick auf die Skyline des Bund - die Uferpromenade am Huangpu-Fluss mit ihren kolonialen Prachtbauten.

Das Bier sowie die servierten traditionellen Bayrischen Gerichte schmecken genauso wie in der Heimat. Einzig die Chinesinnen in den Dirndln sind nicht ganz so offenherzig und üppig ausgestattet wie die Damen auf der Theresienwiese in München. Hier einige Impressionen:

Paulaner-Shanghai-Biergarten

Paulaner-Shanghai-Bier

Paulaner-Shanghai

Paulaner-Skyline

Verfasst von Peggy am 29. September 2008 um 14:09 | Kommentare (6)

Oktoberfest-Kalorien auf der Wiesn

O’zapft is. Und deswegen widmen wir unsere 250 Kalorien heute den Leckereien auf dem Oktoberfest.

Oktoberfest Leckerein

Das Getränk: Weißbier

Dazu muss man sagen, dass wir hier in preußischen Gefilden nicht an original Oktoberfestbier kommen. Das hat mehr Alkohol als normales Weißbier. Hier die geläufige, ganzjährlich erhältliche, Variante. Hier sollte man aber auch nicht zu tief ins Glas schauen. Eine Mass hat ca. 450 kcal, würde also heute auf keine Kuhhaut passen.

Weibbier

100ml = 48 kcal, 250 kcal = 520ml (eine Flasche +  ein Schluck)

Brezn

Auch mit original bayrischen Oktoberfest-Brezn können wir leider nicht dienen. Da hätte eine 280 kcal. Die kleinen Varianten, in ganz Deutschland zu Hause, haben pro Stück immerhin 150 kcal.

Brezn

100g =  250 kcal, 250 kcal = 1 1/2  normale Brezn

Obatzda

Wie auch immer man ihn schreibt oder ausspricht: Das bayrische Käse-Allerlei ist lecker und leider auch sehr fettig. Liegt wohl an den 53% Camembert “verdünnt” mit Rahm, Butter und Frischkäse.

Obatzda

100g = 347 kcal, 250 kcal = 72g, Fett =  22,32g

Brathändl

Statt Ochsenbraten gibt es bei uns ein halbes Händl. Das reicht kalorienmäßig auch schon vollkommen mit ca. 700 kcal pro Händl. Der Ochs hat 200 kcal pro 100 Gramm. Da ist Händl also die bessere Wahl.

Brathaendl

100g =  185 kcal, 250 kcal = 133g , Fett = 13,3g

So nach so viel Wiesn-Schlemmerei muss ein Wies’n-Workout her:

  • Mann (85 Kg): 62 Minuten auf dem Tisch zu DJ Ötzi tanzen
  • Frau (65 kg): 83 Minuten auf dem Tisch zu DJ Ötzi tanzen

Wahlweise kann man auch genauso lang (und ausgelassen!) Mass-Krüge stemmen.

Grüezi wohl und viel Spaß auf der Wiesn.

Verfasst von Claudia am 26. September 2008 um 15:12 | Kommentare (3)

Die Butter vom Brot

…lässt man sich eigentlich nicht nehmen. Bei den Ergebnissen von Stiftung Warentest bekommt man aber Bedenken, ob es nicht besser wäre den Geschmacksträger wegzulassen. Jede vierte, in deutschen Supermärkten erhältliche, Butter wurde als “mangelhaft” bewertet.  Auch Bio-Butter kam bei den Testern nicht immer gut weg.

Alba ButterWas bedeutet mangelhaft? Zum einen ist der Keimbefall höher als erwartet bzw. grenzwertig und der Anteil an Milchsäurebakterien, in Sauerrahm-Butter z. B., viel teilweise zu niedrig aus. Zum anderen führen “mangelnde Rezepturen” (was so viel heißt wie: “schmeckt nicht”) zu diesem Urteil. Getestet und beurteilt wurde die Butter durch Qualitätskontrolleure der Stiftung selbst. Die Qualitätskontrolleure befanden 4 von 35 Butter-Sorten für mangelhaft - also nicht den Standards einer Butter entsprechend.

Wer genau wissen will ob seine Butter eine gute Butter ist, schaut bei Stiftung Warentest vorbei. Ich persönlich bleibe bei meiner Butter und lasse mangelhafte Milchsäurebakterien und Rezeptur weiterhin über mich ergehen ;-)

via stern.de

Verfasst von Claudia am 25. September 2008 um 14:44 | Kommentare (1)

Kinder-Lebensmittelpyramide

“Kinder an die Macht” lautet ein berühmter Song des deutschen Sängers Herbert Grönemeyer. Wie wäre es denn, wenn die Kleinen wirklich mal den Laden schmeißen würden, und zum Beispiel selbst entscheiden was gesund und ungesund, was gefährlich und ungefährlich ist?

Der Grafiker Tom Fishburne zeichnete für das Kochbuch “Real Food for Healthy Kids” eine Lebensmittel-Pyramide, wie sie wohl nur Kinder vorgeben könnten. Wenn sie es den könnten…

Kinder Lebensmittelpyramide

Eine Traumvorstellung jedes bzw. jeder 10-Jährigen. Mit Kartoffel-Chips natürlich, denn die fehlen ja hier. Wer seinem Kind diese Ernährungs-Freiheit nicht lassen will, zeigt ihnen lieber die gesunde, vitaminreiche Kost in der dreidimensionalen Lebensmittelpyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Das allein lässt die Lust auf Schokolade, Cola und McDonalds zwar nicht verschwinden, aber es bring die Kinder dazu bewusster mit Lebensmitteln umzugehen - auch wenn der Funken erst ein paar Jahre später richtig zündet.

Bild: Tomfishburne.com

Verfasst von Claudia am 24. September 2008 um 14:56 | Kommentare (0)

Vitaminreicher Herbst

Die Beerenzeit neigt sich nun auch bald dem Ende und Gemüse- und Obstliebhabern wird etwas bange. Das Angebot wird im nächsten, kälteren Halbjahr wieder nur aus: Äpfeln, geschmacklosen Tomaten und überteuerten Paprika bestehen. Denkste! Der Herbst wird noch mal richtig knackig. Diese Sorten haben demnächst Hochsaison:

September
Der September ist ein wahrer Salat-Monat. Jetzt fängt die Salat-Ernte an und das Grünzeug ist besonders vitaminreich.

  • Obst: Äpfel, Birnen, Brombeeren, Mirabellen, Pflaumen, Zwetschgen, Melonen, Preiselbeeren
  • Herbstgemüse

  • Gemüse: Blattspinat, Blumenkohl, Bohnen, Broccoli, Champignons, Chinakohl, Eisbergsalat, Endiviensalat, Feldsalat, Fenchel, Friseesalat, Knollensellerie, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Mangold, Möhren, Rote Bete, Rotkohl, Salatgurken, Stangensellerie, Tomaten, Weißkohl, Zucchini, Zuckermais, Zwiebeln, Einlege-Gurken und Wirsing

Oktober
Hier wird das Obst schon mager. Neben Äpfeln und Birnen ist in Deutschland nicht mehr viel zu holen. Das Gemüse bleibt aber weiterhin vorn.

  • Obst: Aprikosen, Birnen, Quitten, Äpfel, Weintrauben, Holunderbeeren, Preiselbeeren
  • Beim Gemüse gesellen sich zu den oben genannten Sorten noch: Schwarzwurzeln, Stangensellerie, Tomaten, Grünkohl, Kartoffeln und Chicorée
  • Außerdem beginnt jetzt die Nuss-Zeit: Haselnüsse, Walnüsse und Esskastanien haben Saison.

November
Der graue November wartet noch mit folgenden Früchten auf:

  • Obst: Äpfel, Birnen und Quitten können noch für sommerliche Süße sorgen
  • Gemüse: das Gleiche wie im September und Oktober plus Meerrettich, Pastinaken, Poree/Lauch und Rosenkohl

Der Herbst lädt also gerade dazu ein, Salate, Kohl und Knollengemüse in der Küche zu verwenden. Wer ein paar Sommer-Kilos aus dem Urlaub abnehmen möchte, kann im Herbst gesund und lecker satt werden und vielleicht die Speckröllchen wieder loswerden. Hier ein paar Rezepte für die kalorienarme Herbst-Küche:

Dann kann die Diät im Herbst ja nur erfolgreich werden. Auch weil Spaziergänge im Laub und Jogging-Runden durch den Wald jetzt umso schöner sind. Danach eine Tasse heißen Tee und man erfreut sich an der Gemütlichkeit des Herbstes.

Saisonkalender via cma.de, Bild: © istockphoto.com /Mike Panic

Verfasst von Claudia am 23. September 2008 um 13:12 | Kommentare (3)

Warum wir sesshaft wurden

Lange Zeit war der Mensch Nomade und zog umher auf der Suche nach Nahrung. Im Laufe der Zeit wurden wir Menschen sesshaft, betrieben Landwirtschaft und Viehzucht. Wie kam es?

BierNun, eine neue These des Wissenschaftlers Josef H. Reichholf zu Folge, wurden die Menschen wegen dem Alkohol sesshaft. Was wie ein Witz klingt, ist gar nicht so abwegig. Man kennt es ja selbst: Ein Glas zu viel verleitet zum Bleiben oder man ist nicht mehr in der Verfassung dem Jagdgut hinterher zu rennen.

Im Ernst: Ein Überfluss an Nahrung (Wildfleisch) brachte die Menschen 12.000 Jahre nach der Eiszeit dazu, nicht mehr ständig jagen zu müssen. Wie im Schlaraffenland lief die Nahrung sozusagen vor der Haustür herum. Man lernte schnell dieses Nahrungsglück gebürtig zu feiern. Die Feste waren richtige Fleischgelage bei denen auch Alkohol ins Spiel kam.

Der Erfindungsreichtum der Nach-Eiszeitler erstreckte sich zwar noch nicht auf den lohnenden Anbau von Weizen und Roggen zur Herstellung von Brot, doch wurde wild wachsende Gerste schon vergoren: Das Ur-Bier entstand, eine Art Brei der mit Strohalm geschlürft wurde. Mit diesem Bier-ähnlichen Getränk und den schon bekannten Spirituosen aus vergorenen Beeren und Früchten, ließ es sich gemütlich zusammen sitzen.

Der Naturhistoriker und Ökologe Reichholf wirft mit seiner Bier-Theorie die Evolutionsgeschichte und bisherige Annahmen über das Sesshaft-werden der Menschen über den Haufen. Seiner Meinung nach gibt es keine Hinweise darauf, dass die Menschen durch Fleischmangel zur Landwirtschaft und damit zur Sesshaftigkeit gezwungen wurden.

Er sieht viel mehr die Feste, die gefeiert wurden als einen möglichen Grund für die Gründung von Lebensgemeinschaften und Dörfern. Die Menschen haben, laut seinen Nachforschungen, Viehzucht betrieben und sich somit “Fleisch-Reserven” gehalten. Diese Viehzucht hat so gut an einem Ort funktioniert, dass kein Grund mehr bestand weiterzuziehen. Getreide wurde erst später angebaut, als das Bier knapp wurde…

So könnte man meinen, das am Samstag begonnene Oktoberfest sei ein Teil unserer Evolutionsgeschichte? Na dann mal Prost und hoch die Tassen!

via sueddeutsche.de, Bild: © pixelio.de/berwis

Verfasst von Claudia am 22. September 2008 um 12:45 | Kommentare (1)

Diät-Fetisch

Wir Frauen sind manchmal schon ziemlich kompliziert. Schon fast gruselig ist der Frauen-Typ “Diät-Fetischistin”. Diese Frauen, so lasen wir in einem sz-Artikel, spionieren die Ernährungsweise von Freundinnen und sogar unbekannten Tisch-Nachbarn aus, um Schlüsse auf das Gesundheitsbewusstsein und den sozialen Status des Gegenübers zu ziehen.

Frau mit Gemüse 1 Eine Diät-Fetischistin kennt die Glyx-Tabelle auswendig, weiß auf Anhieb die Kalorienangaben von Kumquats und den 5 gebräuchlichsten Salat-Dressings in Deutschland. Sie kann jedem Star und Sternchen eine Diät zuordnen. In ihrem Kopf finden sich so viele Daten von Lebensmitteln & Diäten, Kalorienangaben und Studienergebnissee, dass man sie als lebendiges Diät-Archiv bezeichnen könnte. Die “Diät-Fetischistin” will nicht hungern um abzunehmen. Sie ist vielmehr auf Dauer-Diät und will mit immer neuen Tricks und Kombinationen ihre Ernährung optimieren. Eine Schwelle zur Essstörung kann von solchen Frauen leicht überschritten werden, denn die Beschäftigung mit dem Essen nimmt in ihrem Tagesablauf eindeutig zu viel Zeit ein.

Es ist anzunehmen, dass die Diät-Fetischistin selten sündigt. Sie schaut sich bei Heißhunger lieber Bilder von leckeren Gerichten im Internet an. Um dieses Bedürfnis aller Diät-Fetischistinnen zu befriedigen, wurde die Seite foodporn.com ins Leben gerufen. Dort kann man sich nach Herzenslust an nackten Sahnetorten und eingeölten Pasta-Gerichten ergötzen. Wie heißt es doch so schön: “Appetit holen darf man sich überall, gegessen wird zu Hause.”

foodporn.com

foodporn.com unterteilt seine Leserschaft in Rubriken namens “amateur”, “asian” oder “hardcore”. Für jeden was dabei… So holt sich die Diät-Fetischistin Appetit und beißt danach in das Salatblatt mit Kräuterdressing, ohne Öl versteht sich. Das Leben ist nun mal kein Ponyhof für Diätfanatiker ;-)

Ich hab mir bei foodporn.com gute Ideen für’s Wochenende geholt. Und ich werde die gekochten Gerichte garantiert nicht nur anschauen.

via sz-magazin, Bild Frau: © istockphoto.com/molka

Verfasst von Claudia am 19. September 2008 um 16:02 | Kommentare (0)

250 Schlemmer-Kalorien

Heute gibt es Dinge in unserer 250-Kalorien-Rubrik, die vom amapur-Büro sonst eher verschmäht werden: Schlemmer-Gerichte wie Crêpes, Waffeln und Co. Wer gerade Diät macht, sollte also ganz schnell weg schauen. Wir vergleichen Desserts und Volksfest-Sünden die alles sind - nur nichts für die schlanke Linie.

Das Original: Waffel mit Schlagsahne

Eine frische Waffel mit einem Klecks-Sahne sieht schon hinreißend aus. Nur die Eierwaffeln sind sehr kalorienreich und sättigen dabei kaum. Wer abnehmen will, sollte auf keinen Fall zu diesem Gebäck im Supermarkt greifen. Sie schmecken kaum nach etwas, haben aber ganz schön viele Kalorien. Eine Waffel mit gerade mal 42g bringt es schon auf 212 kcal. Da brauche ich die Sahne gar nicht erst erwähnen…

Waffel mit Sahne

100g = 352 kcal, 250 kcal = 71g (1/2 Waffel + 50g Sahne), Fett = 22g

Das Original: Crêpe mit Nutella

Ui, ui, ui: Die typischerweise bestellten 2 Crêpes mit Nuss-Nougat-Creme haben ca. 500 kcal. Das meiste der Kalorien stammt aus dem Schoko-Aufstrich. Nutella hat nämlich pro 20g-Portion (entspricht einem durchschnittlichen 1/2-Brötchen Aufstrich) ganze 102 kcal. Am Crêpes-Stand wird an Schokocreme meist nicht gespart. Zusammen mit dem Crêpes ist es ein Kirmes-Kalorienbömbchen und ersetzt eine Mahlzeit.

Crepe_mit_Nutella 2

100g = 257 kcal, 250 kcal = 97 g (1 1/2 Crêpe + 22g Nutella), Fett = 10,8g

Die Alternative: Waffeln mit Früchte-Quark

Lieber zu Hause der Waffel-Lust nachgehen und etwas Quark mit Früchten dazu reichen. Die Waffel sollte man selber machen, denn auch mit Magerquark und Früchten kann man von der kalorienreichen Fertig-Variante kaum mehr als 1 Waffel essen, wenn die 250-Kalorien-Marke nicht überschritten werden soll. Für 5-6 selbst gemachte Waffeln im Waffeleisen nimmt man: 1/4 l Milch (3,5 % Fett), 2 Eier, 40g Zucker, 1 Prise Salz, 180g Mehl und 1 TL Backpulver. Verrühren und ab ins Eisen. Das macht pro Waffel dann ca. 185 kcal (man spart ca. 30 kcal pro Waffel).

Waffel mit Obst und Quark

100g = 246 kcal, 250 kcal = 102 g (1 Waffel + 30g Quark + 30g Obst), Fett = 13g

Die Alternative: Crêpes mit Zimt-Zucker

Jetzt wo es langsam beginnt kälter zu werden, schmeckt der Crêpe mit Zimt und Zucker gleich viel besser. Zusammen mit einer Messerspitze Butter (als Geschmacksträger) ist dies die sättigendere Variante für 250 Schlemmer-Kalorien. Hier noch ein kalorienarmes Crêpes-Rezept, dann kann die Pfanne ja angeschmissen werden.

Crepe mit Zimt

100g = 200 kcal , 250 kcal = 125g (2 Crêpe + 5g Butter + 2 TL Zimt-Zucker), Fett = 9g

Nach so vielen Schlemmer-Kalorien heißt es: Abtrainieren! Am besten mit einem zügigen Herbst-Spaziergang.

  • Mann (85 Kilo): 55 Minuten Spazierengehen
  • Frau (65 Kilo): 70 Minuten Spazierengehen

amapur-Tipp: Kalorienbomben lieber zu Hause selber machen, dann weiß man was drin ist:

Verfasst von Claudia am 18. September 2008 um 17:06 | Kommentare (0)

Schlau durch Fleisch

Unser Gehirn braucht Vitamin B12 um lange gut in Schuss zu bleiben. Dem altersbedingten Gehirnschwund, Hirnatrophie genannt, soll eine ausreichende Versorgung mit Vitamin 12 vorbeugen. Das Vitamin ist nur in tierischen Produkten wie Fleisch, Eiern, Milch und Käse vorhanden und kann vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden.

Fleisch_1Forscher der University of Oxford fanden heraus, dass Menschen mit unzureichender Vitamin B12-Versorgung deutlich mehr Hirnmasse im Alter abbauen. Getestet wurden 170 Personen im Alter von 61 und 87 Jahren über einen Zeitraum von 5 Jahren. Wer meint, jetzt jeden Tag eine Bratwurst verdrücken zu müssen, täuscht sich. Fleisch sollte, wegen des oft hohen Fettgehalts, nur 3-4 mal wöchentlich gegessen werden. Wer öfter will sollte die mageren Varianten bevorzugen. Hier die fettärmsten Stücke je nach Fleisch-Sorte:

Schweinefleisch:
Platz 1: Filet oder Schnitzel mit ca. 2% Fett
Platz 2: Hals, Vorderhaxe mit 6-12% Fett
Platz 3: Rippe, Bauchfleisch mit ca. 16% Fett
Fettigste Varianten: Bug, Blatt, Schulter, Vorderschinken mit ca. 24% Fett

Rindfleisch:
Platz 1: Reines Muskelfleisch mit ca. 1, 5% Fett
Platz 2: Rindermilz mit ca. 3% Fett
Platz 3: Filet mit ca. 4 % Fett
Fettigste Variante: Roastbeef mit ca. 15% Fett

Geflügel:
Platz 1: Puten-, Truthahn- & Hühnchenbrust mit ca. 1% Fett
Platz 2: Hühnerleber, Hühnchen-Schenkel, Truthahnkeule mit ca. 4% Fett
Platz 3: Brathuhn mit ca. 5 % Fett
Fettigste Varianten: Ente (17% Fett) und Gans (31% Fett)

Ein erwachsener Mensch braucht laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) am Tag ca. 0,003 mg Vitamin B12. In den meisten Fleischsorten sind 0,003 bis 0,08 mg pro 100 Gramm enthalten, eine Portion deckt also bereits den Tagesbedarf. Man sollte aber auch folgende Vitamin B12-Quellen, neben dem Fleisch nutzen:

Makrele: Bereits 30 g enthalten die Tagesration von 0,003 mg
Lachs: 90 g geräuchert oder 130g gekocht decken den Tagesbedarf
Hartkäse: 150 g bringen es auf 0,003mg Vitamin B12
Milch: ca. 1 Glas (200ml) deckt den Vitaminbedarf
Käse: 120 bis 150 Gramm Käse enthalten genügend Vitamin B12

Man muss also nicht nur Fleisch essen, um ausreichend Vitamin B12 zu sich zu nehmen. Senioren und Stillende sollten besonders auf ausreichend Vitamin B12 achten. Bei ihnen liegt der Bedarft bei ca. 0,004 mg täglich.

via yahoo-news, novamex.de, dge.de, suite101

Bild: © Grafissiomo /istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 17. September 2008 um 15:06 | Kommentare (0)
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