» 2008 » Oktober » Der amapur Blog - Gesund abnehmen und Kalorien beachten -

Rezepte-Angaben machen dick

Nicht nur die Portionsgrößen für Fast Food, Restaurant-Essen und Kino-Leckerein werden immer größer. Auch die selbst gekochten Mahlzeiten nehmen an Gewicht und Kaloriengehalt zu. Warum? Die Mengenangaben für Rezepte steigen seit Jahren. Da werden aus 2 Eiern pro Portion gleich mal 3 oder hier und da 50 Gramm Spaghetti mehr.

Schon Kinder überlisten ihr Hungergefühl und essen mehr, wenn sie zu viel auf dem Teller haben. Das Portionieren will gelernt sein, denn Übergewicht und Esssucht sind meist antrainiert. Größere Portionen tragen zum Erlernen des Überessens bei, sei es bei McDonalds, im Kino oder zu Hause, wenn die Mama sagt “Es wird erst aufgegessen…”.

kochbuch the Joy of CookingDie Umwelteinflüsse auf unser Essverhalten untersucht Dr. Brian Wansink schon lang. Nun beobachtete er in einer Studie die Veränderungen der Portionsgrößen anhand gleicher Rezepte wie Gulasch oder Muffins im Kochbuch “Joy of Cooking” (Standard-Kochbuch in den U.S.A.) . Er und sein Kollege Collin Payne stellten Erschreckendes fest:

Von 1936 bis 2006 nahm der Zucker- und Fettgehalt, und damit auch der Kaloriengehalt, bei 17 von 18 Rezepten zu. Die Portionen stiegen um 168 Kilokalorien pro Teller. Die Mengenangaben wurden erhöht, so dass pro Teller deutlich mehr gegessen werden muss, wenn das Essen für die angegebene Personenanzahl vorgesehen ist.

Unser Energieverbrauch ist indes nicht gestiegen. Ganz im Gegenteil: Während man früher in der Landwirtschaft oder Großindustrie noch Schwerstarbeit leisten musste und dementsprechend viele Kalorien verbrauchte, bewegen wir uns heute viel zu wenig. Bürojob, an der Kasse stehen oder mit dem Auto fahren treiben den Kalorienverbrauch nicht besonders in die Höhe.

Burger_eine PortionFazit: Wir essen Mengen- und Kalorienmäßig mehr, verbrauchen aber gleichzeitig immer weniger. Schuld an zu großen Portionen sind eben nicht nur die fiesen Fast-Food-Ketten, sondern auch die Rezepte-Schreiber und viele weitere Umwelteinflüsse. Was kann man dagegen tun?

Wer z. B. ein Buffet für 20 Personen bestellen möchte, zum Geburtstag oder zur Hochzeit, kann getrost eins für 15 Personen bestellen. Es wird immer noch zu viel sein. Wer zu Hause für 4 Personen kocht, kann noch jemanden einladen oder gleich etwas beiseite räumen und einfrieren. Und zwar bevor man es “gerecht” auf die Teller verteilt. Wer abnehmen möchte, kann das Essen auf kleineren Tellern anrichten. Damit überlisten wir unseren “optischen Appetit”.

via medical-tribune.de

Verfasst von Claudia am 31. Oktober 2008 um 14:54 | Kommentare (2)

Stuhl als Kalorienburner

Wäre das nicht wunderbar: abnehmen ohne irgendwas dafür zu tun? Nach Diätpflastern, Diätgabeln und Diätlippgloss - gibt es nun auch einen Stuhl, der Kalorien verbrennt: der Hobart I-Cool Stuhl.

Einfach hineinsetzen und schon schmelzen, ganz ohne sportliche Betätigung, die Kalorien. Tolle Nachrichten für alle die einer sitzenden Tätigkeit frönen und deren Hinterteil im Bürostuhl mangels Bewegung immer dicker wird?

Kalorienverbrennstuhl

Hobart I-Cool soll den Kalorienverbrauch mittels Temperaturregulierung beschleunigen. Laut Padwa Design kreiert der Kalorienburner-Stuhl ein individuelles Mikroklima für seinen Besitzer. Wie das genau geht und welche Temperatur zum Abnehmen führt, wird nicht weiter spezifiziert:

  • Schwitzen? Günstige Alternative zum Stuhl wäre Sauna. Und Schwitzen im Büro ist auch nicht wirklich ästhetisch…
  • Frieren? Günstige Alternative zum Stuhl wäre - gerade jetzt im Herbst/Winter: Schreibtisch einfach nach Draußen stellen.

Es ist natürlich äußerst unwahrscheinlich, dass der Kalorienburner-Stuhl die Futtersünden während des Büroalltags weg schmilzt. Außerdem hätte ich überhaupt keine Lust jedem zu erklären, warum ich in diesem futuristischem Stuhl sitze, dem gizmodo.com zu Recht eine Ähnlichkeit mit einem Sandwichgrill nachsagt.

Also, schade - wieder nix mit Zauber-Abnehmmittel. Darum gibt’s heute Mittag Salat und heute Abend eine Runde mit dem Rad (wenn der Regen aufhört).

via bornrich

Verfasst von Peggy am 30. Oktober 2008 um 13:56 | Kommentare (3)

5 Snacks gegen das Nachmittagstief

Wer kennt es nicht? Vormittags noch topfit im Meeting und nach dem leckeren Mittagessen beim Italiener wieder gestärkt zurück am Schreibtisch. Und dann kommt es zwischen 14:30 und 16:30 Uhr: das lähmende Nachmittagstief.

Die Konzentration ist im Eimer, der Blick auf die Uhr wird häufiger und man könnte vom Platz weg einschlafen - direkt über der Tastatur. Viele greifen jetzt zu einem Schokoriegel oder Kuchen mit mächtig Kalorien, Fett und Zucker. Für eine Diät ist das nichts und das Nachmittagstief überwindet man damit auch nicht wirklich. Der Zucker darin macht zwar kurz munter, doch bremst der kalorienhaltige Snack wenig später die Leistungsfähigkeit.

Hier sind 5 Snacks die wach machen, kalorienarm sind und den Nachmittag zur Power-Phase machen:

MandelnNüsse: Nüsse und Kerne enthalten ungesättigte Fettsäuren und vor allem: Proteine. Die halten lange satt und sind gut für Nerven, Muskeln und Knochen. Bei Konzentrationsschwäche sollte man also lieber zu Walnüssen, Haselnüssen oder Cashews greifen, als zu Traubenzucker und Schokolade. Vorsicht: Auch Nüsse haben einiges an Kalorien.

Olivenöl: Ja klingt jetzt verrückt, aber Olivenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und hält damit lange satt. Eine Studie des Cell Metabolism Magazins belegt, dass die im Olivenöl enthaltene Ölsäure im Darm ein Hormon freisetzt. Dieses Hormon soll Heißhunger-Attacken verhindern. Statt Schoki lieber ein Teelöffel Öl? Gewöhnungsbedürftig aber gut für die schlanke Linie und deshalb auch diättauglich.

Joghurt ErdbeereMilchprodukte: Ein fettarmer Joghurt, oder noch besser ein magerer Quark, sind ideale Nahrungsmittel zum Abnehmen und schlank bleiben. Sie helfen über den Hunger am Nachmittag. Sie bringen den Blutzuckerspiegel nicht aus der Balance, liefern aber genug Energie aus Eiweiß, Spurenelementen und Mineralstoffen. Calcium z. B. stärkt die Nerven und sorgt damit auch für eine reibungslose Funktion unseres Gehirns.

Avocado: Auch hier sind es wieder die ungesättigten Fettsäuren und das hochwertige pflanzliche Eiweiß. Eine gestückelte Avocado mit 2-3 fruchtigen Tomaten, etwas Salz und Pfeffer dazu, fertig ist der sättigende, kalorienarme und Diät-taugliche Snack für den Nachmittag. Der Blutzuckerspiegel bleibt auch hier im Gleichgewicht und das Tief ist schnell überwunden.

PaprikaGemüse-Sticks: Man hat eigentlich keinen Hunger, sondern möchte nur knabbern? Dann nichts wie her mit Sellerie, Baby-Karotten, Gurke und Paprika, auch Raw Food genannt. Das lässt sich am Schreibtisch nebenher essen, macht satt und fit, denn Vitamine und Mineralstoffe braucht unser Körper, um sich konzentrieren zu können.

Noch ein sechster Tipp: Das Mittagessen sollte nicht zu üppig ausfallen. Lieber nachmittags einen kleinen Snack essen. Das ist besser für den Insulinspiegel. Der Körper muss nicht seine ganze Energie für die Verdauung von Lasagne und Tiramisu aufwenden. Davon profitiert auch der Kopf.

Verfasst von Claudia am 29. Oktober 2008 um 15:29 | Kommentare (0)

Es ist Trüffelzeit

trueffelzeitBesonders Feinschmecker lieben die unterirdisch wachsenden Speisepilze mit Kilopreisen von bis zu 6.000 Euro für weiße Trüffel. Die jährliche Trüffelsaison startet jetzt – im Oktober / November.

Trüffel gibt es in Schwarz und Weiß, wobei die Weißen hochwertiger und damit teurer sind. Sie werden auch nur roh, in hauchdünne Scheiben geschnitten, verzehrt. Der schwarze Trüffel wird meist gekocht und findet sich beispielsweise als Zutat in Trüffelöl. Denn mit dem Fett als Geschmackträger (wie auch in Butter oder Eigelb) entfaltet sich der typische Trüffelgeschmack besonders gut.

Für den schwarzen Trüffel wird es dieses Jahr besonders hart: Italienische Forscher fanden in einem Trüffelhain nahe Turin einen asiatischen Trüffelpilz, der den italienischen Trüffel bedrohen könnte, weil er durchsetzungsstärker sei.

“Richtige Trüffel” sind mir zu teuer und zu aufwendig in der Zubereitung / Lagerung. Ich greife darum lieber zu Trüffelöl. Ja, jetzt wird der echte Gourmet die Nase rümpfen… Aber ein gutes Trüffelöl schmeckt und ist für mich eine perfekte geschmackliche Aufwertung von:

  • Frischer Pasta: einfach frischen Parmesan drüber reiben und Trüffelöl darüber träufeln
  • Frischen Tomaten: auf Vollkornprodukt mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Trüffelöl (so fällt weniger auf, das die Tomaten im Winter fast nur nach Wasser schmecken)
  • Suppen: eine einfache Kartoffelsuppe durch einen Schuß Trüffelöl aufwerten
  • Sonntägliches Omelett: wie gewünscht zubereiten, vorm Essen etwas Trüffelöl darüber träufeln

Das Trüffelöl - wie andere aromatisierte Öle auch - nicht zum Braten verwenden, sondern erst zum Schluß, kurz vor dem Servieren drüber geben. Durch die Hitze verflüchtigen sich sonst die Aromen.

Bild: pixelio.de/qay


gourmondo.de - Taste the World!

Verfasst von Peggy am 28. Oktober 2008 um 13:11 | Kommentare (2)

Freie Radikale

Die britischen Forscher des John Innes Centre in Norwich sind keine Spaßvögel. Sie färben Tomaten nicht lila, um uns einen witzigen Anblick zu verschaffen. Die violetten Tomaten sind Züchtungen, die mehr Antioxidantien enthalten als normale Tomaten. Sie enthalten mehr natürliche Farbstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe genannt, und die wiederum sind bekannt für einen hohen Gehalt an Antoxidantien.

BeerenAntioxidantien verhindern das unkontrollierte Wachstum entarteter Zellen (Krebs), denn sie fangen freie Radikale im menschlichen Körper ein. Freie Radikale entstehen bei allen Prozessen in unserem Körper die mit Sauerstoff funktionieren. Sie sind eine Art Abfallprodukt, wie die Späne, die beim Hobeln entstehen.

Die aggressiven Sauerstoffverbindungen hemmen Fremdkörper, haben also auch einen Nutzen. In zu großer Anzahl sind die freien Radikale jedoch schädlich, weil sie dann körpereigene, gesunde Zellen angreifen. Eine Ursache, so viele Studien, für Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Übergewicht und andere Altersbeschwerden.

Wer eine Runde Joggen geht oder den Haushalt macht produziert freie Radikale, weil hier Sauerstoff vom Körper verbraucht wird. Auch wenn das Immunsystem zu oft anschlägt: bei häufigen Infekten, entstehen freie Radikale. Es gibt neben den körpereigenen Auslösern noch zahlreiche Ursachen in unserer Umwelt: Zigarettenrauch, Ozon, Pestizide und UV-Licht zum Beispiel.

Unser Körper sieht aber nicht untätig zu, wie die freien Radikale in der Überzahl gesunde Zellen angreifen. Dafür gibt es die Antioxidantien. Die kann der Körper zwar nicht selber bilden, aber er weiß sie zu seinem Schutze gut einzusetzen. Sie fungieren wie ein Schutzschild und fangen die freien Radikale im Blutkreislauf ab.

BrokkoliAntioxidantien sind nicht nur in violetten Tomaten enthalten, die es übrigens noch nicht zu kaufen gibt. Sondern auch in allen anderen Tomaten, allen Beeren, Brokkoli, Ingwer, Tee, Kaffee, Petersilie, Zitronen, Gurke, Basilikum und nicht zuletzt in der Muttermilch.

via wissenschaft.de

Verfasst von Claudia am 27. Oktober 2008 um 14:57 | Kommentare (1)

Gewichtsschwankungen

Frauen betrifft es besonders: die Gewichtsschwankungen während einer Beziehungen (sowie davor und danach). Während Männer häufig ab einem gewissen Alter einfach ein bisschen zulegen oder eben nicht, ist es bei Frauen ein ständiges Auf und Ab in Sachen Gewicht.

Mann und FrauFrauen nehmen viel häufiger ab als Männer. Sie nehmen aber auch häufiger wieder zu. Vor allem während der Dauer einer Partnerschaft schwankt das Gewicht kräftig bei Frauen. Ein britischer Hersteller für Diät-Produkte führte eine Umfrage  an 3.000 Frauen durch und prüfte wie und wann Frauen abnehmen und wann sie wieder zunehmen.

Der weibliche Gewichts-Zyklus sieht demnach so aus:

  • Die Dating- und Kennenlernphase: Hier verlieren Frauen bis zu 2,5 Kilogramm. Warum? Natürlich um zu gefallen und potenzielle Konkurrentinnen mit einer schlanken Linie auszustechen. Außerdem lebt man in dieser Zeit wirklich nur von Luft und Liebe!
  • Die gemütliche Phase: Hier nimmt Sie durchschnittlich 5 Kilo zu, je nach Dauer der Beziehung. Denn das gemeinsame Schlemmen und Kuscheln auf der Couch ist dann viel schöner als Bauch einziehen und Workout. Man fühlt sich wohl und geliebt so wie man ist. Das Äußere wird nebensächlich.
  • Die Hochzeit: Jetzt muss es runter, aber schnell! Durchschnittlich 4 Kilo nimmt die Frau hier wieder ab. Sie will ja ins schöne Hochzeitskleid passen, ohne sich mit einer Corsage die Luft abzuschnüren. In den U.S.A. wollen, laut einer Studie der Cornell University (Ithaca),  70 % der Frauen bis zu 10 Kilo Gewicht vor ihrer Hochzeit verlieren. Ganze 20% greifen da zu gesundheitsschädlichen Mitteln oder hungern um abzunehmen.
  • Das Baby kommt: Die gepurzelten Hochzeitspfunde kommen mit dem ersten Baby wieder drauf. Durchschnittlich 7,5 Kilo nimmt eine Frau während der Schwangerschaft zu und behält sie auch nach der Geburt. Das summiert sich bei ein paar Kindern.
  • Die Selbstfindung: Hier ist entweder eine Scheidung oder ein anderes einschneidendes Erlebnis im Leben einer Frau Grund für den Gewichtsverlust von durchschnittlich 5 Kilo. Ein “Aus-der-Bahn-Schlittern” führt bei Frauen häufig zu einer Gewichtsabnahme oder Zunahme.

Die Umfrage fand außerdem heraus, dass Frauen sich weniger Gedanken um ihr Gewicht machen, wenn sie in einer glücklichen Partnerschaft sind. Die meisten erheben ihre Beziehung zum Glücksfaktor Nummer 1 in ihrem Leben. Da kann man doch nur noch sagen: sich lieben und ehren, in dicken wie in dünnen Tagen!

amapur Diät 468×60

via diet-blog.com, Bild: © istockphoto.com/lisegagne

Verfasst von Claudia am 24. Oktober 2008 um 16:18 | Kommentare (0)

Kürbiskunst zu Halloween

Die Kürbissaison ist in vollem Gang. Das kalorienarme, orangefarbene Gemüse findet sich in Form von Suppen, Aufläufen, gebackenen Kürbisschnitzen, Chutneys und ähnlichem wieder häufiger auf Speisekarten und Tellern.

Aber nicht nur zum Essen sind Kürbisse geeignet - auch als herbstliche Dekoration. Und als diese vor allem bekannt durch Halloween - das ursprünglich aus Irland stammende Fest am Vorabend von Allerheiligen (Nacht vom 31. Oktober zum 1. November).

Den Kürbis aber einfach nur so hinstellen oder ihm Augen und Mund einzuschnitzen, ist aber langweilig. Geübte Dekorateure und Hobby-Bastler wagen sich an anspruchsvollere Varianten. Sie …

Kürbis basteln

Wie man unschwer erkennen kann: der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Eine Anleitung zum Kürbis basteln gibt es hier (unter anderem eine Anleitung, wie man “falsches Blut” herstellt).

Ihr habt einen Kürbis geschnitzt, der das Prädikat außergewöhnlich und damit eine Abbildung hier im Blog verdient? Dann schickt uns ein Foto Eures Kürbisses an kontakt [at] amapur.de.

Bilder: stammen von den oben erwähnten Seiten

Verfasst von Peggy am 23. Oktober 2008 um 14:02 | Kommentare (6)

250 Kalorien: Pasta-Saucen

Letzte Woche haben wir uns die Pasta vorgenommen und herausgefunden, dass eine Suppenschüssel voll Pasta schon 250 Kcal auf dem Zähler bringt. Heute widmen wir uns dem Topping: Saucen und Pesto im Kalorienvergleich.

Die scharfe Arrabiata

Diese Sauce ist bei allen Herstellern meist die kalorienärmste. Arrabiata enthält neben passierten Tomaten nur noch ein paar Chilischoten und Kräuter. Das macht sie zu einer Diät-tauglichen Tomatensauce mit wenig Kalorien.

Sauce Arrabiata

100g = 59 kcal, 250 kcal = 423 kcal g, Fett = < 10g

Die cremig-fruchtige Ricotta

Käse küsst Tomate. Das ist bei der Ricotta-Sauce passiert. Und rein geschmacklich ist diese Soße sehr gehaltvoll: fein gewürzt und mit dem typischen Parmesan-Ricotta-Aroma. Zusammen mit fruchtiger Tomatensauce = sehr lecker! Kann man auch zu Hause selber machen: Einfach in die passierten Tomaten (aufgewärmt) ein bisschen Parmesan und Ricotta (italienischer Frischkäse) oder normalen Rahm-Frischkäse einrühren. Die Kalorien summieren sich dem entsprechend:

Ricotta-Sauce

100g = 134 kcal, 250 kcal = 186g, Fett = 15,6g

Das schnelle Pesto verde

Parmesan, Basilikum, Pinienkerne und jedem Menge Olivenöl machen das Pesto zum kalorienreichsten Pasta-Topping. Aber auch zum einfachsten: Glas auf, Löffel rein. Man braucht weniger als bei einer Sauce. Wer sich vom Pesto verde 1 EL für einen Teller Spaghetti nimmt, isst nicht mehr Kalorien als mit einer normalen Tomatensauce.

Pesto verde

100g = 445 kcal, 250 kcal = 56g, Fett = 25g (davon 22g ungesättigt)

Die Diät-Sauce Basilikum

Passierte Tomaten, etwas Salz und Basilikum. Allein das kann schon eine Pasta-Sauce ergeben. Ohne viel Aufwand bedeutet auch: ohne viel Kalorien.

Basilikum-Sauce

100g = 32 kcal, 250 kcal = 781g, Fett < 5g

Wer jetzt wieder nur Sauce mit Nudeln gegessen hat, sollte sich schämen und die 250 Kalorien gleich wieder abtrainieren:

  • Mann (85 Kg): 93 Minuten Rasieren
  • Frau (65 kg): 125 Minuten Haare bürsten
Verfasst von Claudia am 22. Oktober 2008 um 12:28 | Kommentare (3)

Japan auf Bananendiät

BananendiätWährend der meisten Diäten heißt es: Vorsicht mit Bananen. Einige Diäten setzen die Bananen sogar auf die Liste der verbotenen Früchte (besonders die Low-Carb-Diäten). Was auch erklärt warum: Bananen enthalten viele wertvolle Vitamine und Mineralien - aber auch recht viele Kohlenhydrate. Je nach Größe bringt eine 100g-Banane 95 kcal (davon knapp 21 g Kohlenhydrate) an Brennwert mit.

Den Japanern ist das egal. Im Gegenteil. Sie sind verrückt nach Bananen und kaufen seit einem Monat die Bananenvorräte leer, um auf Bananen-Diät zu gehen. Auch die um 25 % erhöhten Importe von Dole Japan decken den Bedarf nicht mehr. Das TIME-Magazin titelt schön zweideutig mit “Japan Goes Bananas For a New Diet” – “Japan schnappt über für eine neue Diät“. Was ist da los?

Im März 2008 lief die Bananenoffensive über Internet (mixi, dem Facebook Japan’s, durch Hr. Watanabe der im Bananen-Selbstversuch ca. 19 Kg verlor), Bücher und Magazine an. Der Hype zur “Morning Banana Diet” startete im September voll durch, als TV-Stationen über Bananendiäterfolge berichteten: z.B. über die ca. 100 Kilo schwere japanische Opernsängerin Kumiko Mori, die durch die allmorgendliche Banane 7 Kilo schlanker wurde. Es gibt natürlich auch einen Erfinder zur Bananendiät: Präventivmediziner Hitoshi Watanabe (s.o. Eigenversuch) und seine Frau Sumiko.

So geht die Bananendiät:

  1. Zum Frühstück eine oder mehrere Bananen sowie ein Glas Wasser (Zimmertemperatur)
  2. Zum Mittag oder Abend: es kann gegessen werden was man mag (nicht nach 20 Uhr)
  3. 15 Uhr darf zu einem Snack gegriffen werden
  4. Keine Desserts nach den Mahlzeiten
  5. Schlafen gehen vor 24 Uhr

Wirken soll die Bananendiät durch die Kraft der Enzyme. Das sagt man ja auch der Hollywood, Ananas- und anderen exotischen Früchten-Diäten nach. Wie auch für diese Diäten gilt: weder die Banann, noch ihre Enzyme – lediglich die reduzierte Tageskalorienmenge bewirkt den Abnehmerfolg.

Ob die Bananendiät die Japaner schlank macht? Wohl weniger. Japaner probieren häufig einseitige Diäten (fermentierte Sojabohnen / Natto, Oolong Tee, Babybrei, Chili Pfeffer, Sojamilch, Bierhefe, etc.) – diese Trends halten jedoch meist nur wenige Monate an.

Schön an der Bananendiät ist jedoch, dass die Japaner auf jeden Fall glücklicher werden. Also nix mit schlechter Stimmung wie bei extremen Low-Carb Diäten. Denn sowohl die Kohlenhydrate in der Banane als auch die enthaltenen Hormone Serotonin und Norepinephrin rufen Glücksgefühle hervor. Das Ergebnis: gesteigertes positives Denken, mehr Wohlbefinden – eben einfach etwas glücklicher.

Glücklich und Humorvoll … hier gibt’s das “offizielle Video zur Bananendiät” :)


Bild: istockphoto.com/DNY59, via TIME

Verfasst von Peggy am 20. Oktober 2008 um 15:57 | Kommentare (7)

Was macht man aus Süßkartoffeln?

suesskartoffelDie langen Knollen mit rosa oder oranger Schale liegen in vielen Supermärkten und sehen aus wie riesige Kartoffeln. Süßkartoffeln haben mit 111 kcal pro 100 g etwas mehr Kalorien als eine normale Kartoffel (71 kcal / 100g), aber dafür kommt etwas geschmackliche Abwechslung auf den Teller.

Die Batate - wie die Süßkartoffel auch genannt wird - enthält mehr Fett und mehr Kohlenhydrate aber auch etwas mehr Ballaststoffe als die normale Kartoffel. Vom Geschmack her ist sie süßlicher als die Kartoffel - schmeckt eher wie ein Kürbis.

Wie wäre es also mal statt einer normalen Ofenkartoffel mit einer gebackenen Süßkartoffel?

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 4 kleinere Süßkartoffeln
  • 1-2 Packungen Fetakäse (ca. 300 g)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • etwas Orangensaft (am Besten frisch gepresst)
  • Kümmel (Samen oder gemahlener Kümmel)
  • Frische Petersilie (alternativ Tiefkühl-Petersilie)
  • Salz, frischer Pfeffer (noch aromatischer ist Zitronen- oder Orangenpfeffer)

Die Zubereitung
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die gewaschenen, ungeschälten Süßkartoffeln im Ofen backen (je nach Größe circa 40 Minuten).

Wenn es schneller gehen soll, kann man die Süßkartoffeln auch etwas (ca. 10 Min.) vorkochen (wie Pellkartoffeln) und dann nur noch die letzten 10-20 Minuten, bis sie gar sind, im Ofen backen.

Während die Süßkartoffeln backen, wird die Fetakäse-Füllung zubereitet. Den Fetakäse in eine Schüssel krümeln. Die Frühlingszwiebeln klein schneiden und unter den Fetakäse mischen.

Mit 2 TL Olivenöl, 2 TL Orangensaft, Pfeffer (am Besten frisch gemahlen aus der Pfeffermühle) abschmecken. 2 TL der Kümmelsamen kurz in einer Pfanne anrösten (für mehr Aroma) und unter den Fetakäse mischen. Wer gemahlenen Kümmel verwendet, kann diesen einfach so unter die Fetakäse-Mischung geben.

Wenn die Süßkartoffeln gar gebacken sind, diese mittig (längs der Kartoffel) aufschneiden, etwas Olivenöl drüber träufeln und die marinierte Fetakäsemischung in die offene Kartoffel geben. Die befüllten Süßkartoffeln noch mal kurz in den Ofen setzen und den Fetakäse etwas überbacken lassen. Zum Schluss etwas klein gehackte frische Petersilie darüber streuen und servieren.

Dieses Gericht hat circa 300 kcal pro Portion. Wer möchte kann zu der gebackenen Süßkartoffel einen kleinen grünen oder gemischten Salat oder etwas Hühnchenbrustfilet servieren.

Aus Süßkartoffeln kann man aber auch ein Süßkartoffelpüree oder eine Süßkartoffelsuppe bereiten.

Bild: pixelio.de/Stihl024

Verfasst von Peggy am 17. Oktober 2008 um 18:18 | Kommentare (0)
Nächste Seite »