Rezepte-Angaben machen dick
Nicht nur die Portionsgrößen für Fast Food, Restaurant-Essen und Kino-Leckerein werden immer größer. Auch die selbst gekochten Mahlzeiten nehmen an Gewicht und Kaloriengehalt zu. Warum? Die Mengenangaben für Rezepte steigen seit Jahren. Da werden aus 2 Eiern pro Portion gleich mal 3 oder hier und da 50 Gramm Spaghetti mehr.
Schon Kinder überlisten ihr Hungergefühl und essen mehr, wenn sie zu viel auf dem Teller haben. Das Portionieren will gelernt sein, denn Übergewicht und Esssucht sind meist antrainiert. Größere Portionen tragen zum Erlernen des Überessens bei, sei es bei McDonalds, im Kino oder zu Hause, wenn die Mama sagt “Es wird erst aufgegessen…”.
Die Umwelteinflüsse auf unser Essverhalten untersucht Dr. Brian Wansink schon lang. Nun beobachtete er in einer Studie die Veränderungen der Portionsgrößen anhand gleicher Rezepte wie Gulasch oder Muffins im Kochbuch “Joy of Cooking” (Standard-Kochbuch in den U.S.A.) . Er und sein Kollege Collin Payne stellten Erschreckendes fest:
Von 1936 bis 2006 nahm der Zucker- und Fettgehalt, und damit auch der Kaloriengehalt, bei 17 von 18 Rezepten zu. Die Portionen stiegen um 168 Kilokalorien pro Teller. Die Mengenangaben wurden erhöht, so dass pro Teller deutlich mehr gegessen werden muss, wenn das Essen für die angegebene Personenanzahl vorgesehen ist.
Unser Energieverbrauch ist indes nicht gestiegen. Ganz im Gegenteil: Während man früher in der Landwirtschaft oder Großindustrie noch Schwerstarbeit leisten musste und dementsprechend viele Kalorien verbrauchte, bewegen wir uns heute viel zu wenig. Bürojob, an der Kasse stehen oder mit dem Auto fahren treiben den Kalorienverbrauch nicht besonders in die Höhe.
Fazit: Wir essen Mengen- und Kalorienmäßig mehr, verbrauchen aber gleichzeitig immer weniger. Schuld an zu großen Portionen sind eben nicht nur die fiesen Fast-Food-Ketten, sondern auch die Rezepte-Schreiber und viele weitere Umwelteinflüsse. Was kann man dagegen tun?
Wer z. B. ein Buffet für 20 Personen bestellen möchte, zum Geburtstag oder zur Hochzeit, kann getrost eins für 15 Personen bestellen. Es wird immer noch zu viel sein. Wer zu Hause für 4 Personen kocht, kann noch jemanden einladen oder gleich etwas beiseite räumen und einfrieren. Und zwar bevor man es “gerecht” auf die Teller verteilt. Wer abnehmen möchte, kann das Essen auf kleineren Tellern anrichten. Damit überlisten wir unseren “optischen Appetit”.

Nüsse: Nüsse und Kerne enthalten ungesättigte Fettsäuren und vor allem: Proteine. Die halten lange satt und sind gut für Nerven, Muskeln und Knochen. Bei Konzentrationsschwäche sollte man also lieber zu Walnüssen, Haselnüssen oder Cashews greifen, als zu Traubenzucker und Schokolade. Vorsicht:
Milchprodukte: Ein fettarmer Joghurt, oder noch besser ein
Gemüse-Sticks: Man hat eigentlich keinen Hunger, sondern möchte nur knabbern? Dann nichts wie her mit Sellerie, Baby-Karotten, Gurke und Paprika, auch
Besonders Feinschmecker lieben die unterirdisch wachsenden Speisepilze mit Kilopreisen von bis zu 6.000 Euro für weiße Trüffel. Die jährliche Trüffelsaison startet jetzt – im Oktober / November.
Antioxidantien verhindern das unkontrollierte Wachstum entarteter Zellen (Krebs), denn sie fangen freie Radikale im menschlichen Körper ein. Freie Radikale entstehen bei allen Prozessen in unserem Körper die mit Sauerstoff funktionieren. Sie sind eine Art Abfallprodukt, wie die Späne, die beim Hobeln entstehen.
Antioxidantien sind nicht nur in violetten Tomaten enthalten, die es übrigens noch nicht zu kaufen gibt. Sondern auch in allen anderen Tomaten, allen Beeren, Brokkoli, Ingwer, Tee, Kaffee, Petersilie, Zitronen, Gurke, Basilikum und nicht zuletzt in der Muttermilch.
Frauen nehmen viel häufiger ab als Männer. Sie nehmen aber auch häufiger wieder zu. Vor allem während der Dauer einer Partnerschaft schwankt das Gewicht kräftig bei Frauen. Ein britischer Hersteller für 





Während der meisten Diäten heißt es: Vorsicht mit Bananen. Einige Diäten setzen die Bananen sogar auf die Liste der verbotenen Früchte (besonders die Low-Carb-Diäten). Was auch erklärt warum: Bananen enthalten viele wertvolle Vitamine und Mineralien - aber auch recht viele Kohlenhydrate. Je nach Größe bringt eine 100g-Banane 95 kcal (davon knapp 21 g Kohlenhydrate) an Brennwert mit.
Die langen Knollen mit rosa oder oranger Schale liegen in vielen Supermärkten und sehen aus wie riesige Kartoffeln.