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10 bizarre Delikatessen (1)

Nicht alles was edel ist, ist auch lecker. Im neatorama-Blog stießen wir auf wirklich ekelhafte Rezepte und Mahlzeiten:

1)  Ortolan

OrtolanOrtolan ist ein spatzenähnlicher Singvogel und gilt in Frankreich als Delikatesse. Eigentlich nichts Besonderes, wäre da nicht die Art und Weise wie das Vögelchen zur Delikatesse verarbeitet wird. Der Ortolan wird dafür in einer schwarzen Box gefangen.

Das beeinflusst den Rhythmus des kleinen Vögelchens so immens, dass er immerzu essen kann. Er weiß durch die Dunkelheit nicht mehr wo oben und unten ist. So wird der Ortolan “freiwillig gemästet”. Wenn er das 3- fache seines Gewichts zugelegt hat, wird er in Brandy oder anderen Spirituosen ertränkt und gegrillt. Also bei mir regen sich da sämtliche Mitleidsgefühle - armes Vögelchen.

2) Huitlacoche

Dieses exotisch klingende Gericht ist eine pragmatische Art und Weise mit Schädlingen im Maisfeld umzugehen. Der südamerikanische Mais wurde schon seit Beginn des Anbaus von einem Pilz befallen, der die Maiskörner zerstört. Die Indianer Amerikas wussten auch in Zeiten als es noch keine Pestizide gab Abhilfe: Sie aßen den Pilz. Mittlerweile gilt der Pilz als Delikatesse und kostet mehr als der Mais. Wirklich ekelhaft ist das nicht. Immerhin essen wir hier ja Pilze aus moderndem Boden, von Birken und auch im Käse…

Ente in Blutsauce3) Canard à la Rouennaise

Die Franzosen wieder. Bei denen klingt jedes Mahl nach einem Gedicht. In Wahrheit sind es dann aber Froschschenkel oder diese Köstlichkeit: Ente in Blutsauce. Man braucht dafür eine leckere Bratente. Die wird in eine Art Fleischwolf zerquetscht und gemahlen. Ergebnis: Blutsaft, gehäckselte Eingeweide und Blut? Nein, nicht für die Franzosen. Bei Ihnen ist das eine delikate “sauce” die schon mal 1000 Euro kosten kann.

4) Lebende Kraken

Ja Meeresfrüchte hin und her. Was hier nach “Frucht” klingt,  ist meist ein Lebewesen mit Scheren, Tentakeln und anderem gruselig anmutenden Waffen. So auch Baby-Octopusse - ganz gefährlich. Die gelten in einigen Regionen Asiens als Delikatesse. Nicht weiter schlimm, denn hier werden die überfrittierten “Calamaris” ja auch gern gegessen. Nur ein winziges Detail unterscheidet diese Delikatesse in Asien:

Diese Tintenfische leben noch während sie gegessen werden. Das Kuriose daran: Man kann an einem lebenden Kraken ersticken, denn die Tentakeln können die Luftröhre verschließen. Da wissen die Asiaten aber Rat: Sie tunken die Tintenfische in Alkohol, so dass diese betäubt werden und schlingen sie dann runter bevor die kleinen Tierchen ihren Rausch ausgeschlafen haben. Kauen darf man die Tintenfische nicht, denn das kann bis zu 15 Minuten dauern.

5) Durian

Durian VerbotDurian ist die stachelige Frucht des Zibetbaumes, heimisch in Malaysia/Indonesien. Sie verbreitet einen äußerst unangenehmen Gestank wenn sie geöffnet wird. Dieser natürliche Abwehrmechanismus der Pflanze schreckte die Südsee-Bewohner jedoch nicht ab, der Geschmack soll nämlich ganz köstlich sein. Das interessiert Vermieter und Hotelbesitzer aber recht wenig. So ließen sie das Mitführen oder Essen der Stink-Frucht in vielen Hotels und Mietshäusern Südostasiens verbieten. Auch im Flugzeug darf man keinen Duria-Obstsalat mitführen.

Nächste Woche gibt es den zweiten Teil der bizarren Delikatessen. Wohl bekomms!

Bild Ortolan: wikipedia, Bild Entenblutauce: neatorama, Bild Durian: wikipedia

Verfasst von Claudia am 28. November 2008 um 12:22 | Kommentare (2)

Exotische Früchte (17): Cranberries

Jetzt ist Cranberry-Zeit: Das habt Ihr noch nicht mitbekommen? Kein Problem, wir wussten vor 24 Stunden auch noch nicht recht was man mit diesem Beeren anfangen kann. Ganz zu schweigen davon, dass sie in Deutschland “Großfrüchtige Moosbeere” heißen. Wir haben sie erst einmal gekauft und probiert.

Cranberries zusammen

Ziemlich bitter die kleinen Beeren. Von der Konsistenz her wie ein Apfel: das Fruchtfleisch ist ebenso bissfest und leicht grisselig. Die kleinen Kerne im Inneren sind ganz weich und man kann sie mitessen… wäre das Ganze, wie gesagt, nicht so bitter. Gar nicht zu glauben, dass diese Beere zur Gattung der Heidelbeeren gehört.

Die Beeren haben ihren Namen vom Kranich. Das Blütenwachstum der Pflanze erinnert an einen Kranich-Schnabel. Die Cranberries sind unbedingter Bestandteil des Amerikanischen Thanksgiving-Menüs, welches diesen Donnerstag stattfindet. Dort werden sie zu Chutneys (fruchtige Sauce), Muffins oder Kompott verarbeitet und zum Truthahn gereicht. Die Kranichbeere wird hauptsächlich in Nordamerika angebaut, wo jedes Jahr die spektakulären Ernten der Cranberries stattfinden.

Cranberries offen

Die Cranberries sind wahre Arznei-Beeren. Sie enthalten haufenweise Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen. Sie schützen außerdem vor Mund-, Magen- und Harnwegsinfektionen, weil zahlreiche Inhaltsstoffe im Cranberriesaft die Absetzung von Bakterien, besser ausgedrückt das Anhaften von Bakterien im Körper, verhindern. Das Trinken des Saftes sorgt deshalb auch für weniger Zahnbelag. Wie praktisch!

100 Gramm Cranberrys bringen es auf schlanke 52 Kalorien und enthalten 2 mg Natrium, 56 mg Kalium, 6 mg Phosphor sowie ca. 8,5 mg Vitamin C. Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe wie Farb- und Faserstoffe, die auch die Antioxidantien beherbergen.

Wir haben nach bitterer Kostprobe entschieden, die Cranberries in die interne Weiterverarbeitung zu geben. Wir sind bei chefkoch.de auf ein tolles “Cranberry-Tomaten-Marmelade” Rezept gestoßen und haben das sogleich ausprobiert.

Zutaten Tomaten-Cranberrie-Marmelade

Das ging auch recht einfach:

Tomaten_blanchieren_Freuchte_kochen

Tomaten blanchieren (kurz in heißes Wasser werfen), häuten und stückeln. Ab in einen großen Topf, Cranberries und Gewürze dazu…

Fruchtbrei_kochen_und_in_Glaeser_abfuellen

… mit reichlich Gelierzucker aufkochen und ca. 5-10 Minuten einkochen lassen. Dann den Pürierstab zücken und das ganze zu Brei verarbeiten. Die heiß köchelnde Fruchtmasse in ausgekochte Gläser (Vorsicht heiß!) füllen und fest verschließen. Fertig ist das Mitbringsel zum Nikolaus. Damit kann man Mama mal mächtig beeindrucken…

Marmelade hat zwar nicht wenig Kalorien, ist aber zum Abnehmen besser geeignet als Nutella. Sie enthält kaum Fett und hat durch die Früchte viele Ballaststoffe. Eine Diät-Marmelade kann man übrigens auch machen, indem man statt Gelierzucker zu Süßstoff und Gelatine (oder fertiges Gelier-Fix für Marmelade) greift. Dann ist es auch für Diabetiker und ganz Figurbewusste geeignet.

Verfasst von Claudia am 25. November 2008 um 14:35 | Kommentare (1)

Plätzchen backen mit amapur

Vanillekipferl und Zimtsterne gibt es seit Wochen, jetzt eröffnen die Weihnachtsmärkte und kurz darauf schlemmen wir uns an Gans und Rotkohl rund.

Für alle die nicht komplett auf Süßes verzichten wollen, aber die dennoch auf Ihre Figur achten, gibts heute ein paar Rezepte. Backt einfach kalorienarme Plätzchen aus den amapur Produkten. Die kann man sogar während der amapur Diät essen!

orangen-maronenOrangen Mandel Plätzchen
2 Maßlöffel amapur Orangen Müsli, 2 Maßlöffel amapur Vanille Frappé, 1½ Maßlöffel amapur Sojakleie, 4 Tr. Orangenaroma-Essenz, 4 Tr. Zitronenaroma-Essenz, 4 Tr. Vanillearoma-Essenz, 1 TL Süßstoff flüssig, 1 TL Zimt

Alle Zutaten mit etwas kaltem Wasser zu einem Teig verrühren, Backpapier aufs Blech legen und vier kleine Küchlein darauf formen. Den Ofen auf ca. 160ºC vorheizen und bei dieser Temperatur 30 bis 50 Minuten in der Ofenmitte backen.
Ergibt 4 amapur Mahlzeiten. Pro Mahlzeit circa 75 kcal.

Orangen Makronen
2 Maßlöffel amapur Orangen Müsli, 2 Maßlöffel amapurVanille Frappé, 1½ Maßlöffel amapurSojakleie, 4 Tropfen Mandelaroma-Essenz, 1 TL Zimt

Alle Zutaten mit etwas kaltem Wasser zu einem Teig verrühren, Backpapier aufs Blech legen und vier kleine Küchlein darauf formen. Den Ofen auf ca. 160ºC vorheizen und bei dieser Temperatur 30 bis 50 Minuten in der Ofenmitte backen.
Ergibt 4 amapur Mahlzeiten. Pro Mahlzeit circa 75 kcal.

schokoplaetzchenSchoko-Plätzchen
4 Maßlöffel amapur Schoko-Müsli, 1½ Maßlöffel amapur Sojakleie, ½ TL Zimt, 1 TL Lebkuchengewürz, 1 TL Flüssiger Süßstoff

Alle Zutaten mit etwas kaltem Wasser zu einem Teig verrühren, Backpapier aufs Blech legen und vier kleine Küchlein darauf formen. Den Ofen auf ca. 160ºC vorheizen und bei dieser Temperatur 30 bis 50 Minuten in der Ofenmitte backen.
Ergibt 4 amapur Mahlzeiten. Pro Mahlzeit circa 75 kcal.

Verfasst von Peggy am 24. November 2008 um 16:50 | Kommentare (4)

Ausgehen: Cocktailbar (2)

Das Sex-and-the-City Flair schafft es in jede Kleinstadt. Überall wo der “Cosmopolitan” oder andere Lieblingscocktails der 4 Mädels von SATC gemixt werden, kehrt ein Hauch New York ein. Wer mit seinen Mädels, Freunden, Kollegen oder Bloody maryLiebsten die Cocktailbar besucht, muss sich jedoch auf viele Kalorien gefasst machen. Wir stellen heute 4 Flüssignahrungsmittel vor:

Der Klassiker: Cosmopolitan

Der “Cosmo” hat es in sich - alkoholisch. Aber in Sachen Zucker ist er eher brav. Das ist drin: 20 ml Wodka (46,2 kcal), 10 ml Orangenlikör (23,5 kcal), 20 ml Preiselbeersaft (4,8 kcal), 10 ml Limettensaft (2,4 kcal). Macht insgesamt schlanke 76,9 Kalorien für einen Cosmopolitan. Gemixt wird das Ganze in ein Martiniglas gegeben. Hinzu kommt Crushed Ice und eine dekorative Scheibe Orange.

Herzhaft: Bloody Mary

Diesen Cocktail kann man sich richtig gesund reden. Ist doch der Hauptbestandteil Tomatensaft und gegen den hat ja wohl niemand was einzuwenden, oder? Was ist also drin? 40 ml Wodka (92,4 kcal), 80 ml Tomatensaft (15,2 kcal), 10 ml Zitronensaft ( 3 kcal), 1 TL Worcestersauce (7 kcal) , 2 Spritzer Tabasco, eine Prise (Sellerie-) Salz, eine Prise Pfeffer und 2-3 Eiswürfel. Macht für die blutige Mary also ganze 117,6 Kalorien. Als Deko empfiehlt sich Stangensellerie - aber man muss es ja nicht übertreiben mit dem gesunden Gemüse.

Irish CoffeeWas Neues: Miau

Zutraulicher Name für einen gefährlichen Cocktail. Der Miau fährt seine Krallen aus. Das ist drin: 20 ml Barack, nein nicht der neue Präsident, sondern Aprikosenbrand (50 kcal), 20 ml weißer Tequila (38 kcal), 60 ml Ananassaft (30 kcal), 60 ml Orangensaft (25,8 kcal), 20 ml Zitronensaft (6 kcal), 10 ml Cranberrysirup (23,3 kcal, gibt’s übrigens auch in der Apotheke). Da macht’s Miau bei 173 Kalorien.

Winterlich: Irish Coffee

Zugegeben: Wir schweifen etwas von den typischen Cocktails ab, aber im Winter ist uns nun mal eher nach Irish Coffee als nach Mojito. Der Irish Coffee besteht aus folgenden Zutaten: 125 ml starker, schwarzer Kaffee (0 kcal),  2 TL Zucker (24 kcal), 40 ml Whiskey (96 kcal), 100 ml süße Sahne geschlagen oder flüssig (310 kcal). Klingt schon nach mächtig Hüftgold: Ein Irish Coffee bringt es auf 430 Kalorien. Mahlzeit, sagen wir dazu.

Beim unterhaltsamen Cocktail mixen verbraucht ein Mann von 85 Kilo ca. 200 Kalorien die Stunde, eine Frau ca. 150 Kalorien.

Bild Bloody Mary: wikipedia, Bild Irish Coffee: wikipedia

Verfasst von Claudia am 21. November 2008 um 13:53 | Kommentare (2)

Fettverbrennung aber richtig

Wer meint, mit einem gemütlichen Gesundheitspuls von 130 Schlägen in der Minute kann man erfolgreich abnehmen, täuscht sich. Der Körper muss schon Power geben und ins Schwitzen kommen damit die Fettverbrennung auf Hochtouren kommt.

IntervalltrainingAm Besten, das fanden jetzt Forscher der University of Guelp in Kanada heraus, gelingt das mit Intervall-Training. Was heißt das genau? Eine Ausdauereinheit (Radfahren, Crosstrainer oder Joggen) sollte in verschiedene Geschwindigkeitsintervalle eingeteilt werden. Dabei soll zwischen normal, schnell und Sprint variiert werden.

Das Intervalltraining nutzen zum Beispiel auch Marathonläufer um sich auf 42 Kilometer vorzubereiten, denn es steigert nachweislich die Leistung wenn man in verschiedenen Geschwindigkeiten läuft.

Zum Abnehmen ist das besonders geeignet, weil sich der Körper an eine konstante Belastung (z.B. 3 Mal die Woche 50 Minuten Joggen) schnell gewöhnt und bei der immer gleichen Trainingsintensität immer weniger Kalorien verbraucht. Er spart mit der Energie.

Beim Intervalltraining, so die Studie, wird bis zu 36% mehr Fett verbrannt als bei konstanten Belastungen im Ausdauertraining. Wer abnehmen will sollte also unbedingt Speed ins Spiel bringen.

In Kanada setzte man die Probanten 3-mal wöchentlich auf ein Hometrainer Fahrrad. Dabei wechselten sie während des Trainings zwischen 4 intensiven, schnellen Minuten zu 2 lockeren Minuten. Das kann man auch auf andere Ausdauersportarten wie Laufen und Schwimmen übertragen.

via VNR.de, Bild: © istockphoto.com/caracterdesign

Verfasst von Claudia am 20. November 2008 um 14:40 | Kommentare (2)

Fremde Gemüse: Maronen

Maronen sind Nüsse und kein Gemüse, das wissen wir auch. Trotzdem finden sie hier Platz, denn sie schmecken und stecken voller gesunder Aminosäuren, die unser Organismus braucht um körpereigene Proteine, also auch Muskeln, aufzubauen.

Maronen mit Schale 2Der Schusseligkeit der kleinen Waldbewohner verdanken wir die leckeren Esskastanien. Die Verbreitung des Edelkastanienbaums kommt nämlich durch Eichhörnchen, Siebenschläfer und Krähen zu Stande. Die verstecken die Früchte, die Maroni, als Vorrat im Erdreich und vergessen sie dann.

Ende des 19. Jahrhunderts waren deshalb nicht Kartoffeln, sondern Maronen Hauptnahrungsmittel in den Bergregionen Südeuropas. Die Bäume der Edelkastanie werden dabei über 100 Jahre alt. Maronen haben im Herbst und Winter Saison und werden auch gern auf dem Weihnachtsmarkt angeboten.

Die Früchte der Edelkastanie enthalten im Gegensatz zu ihren Verwandten Haselnuss, Walnuss & Co. kaum Fett und Eiweiß. Sie haben dafür einen hohen Stärke-Anteil und sind reich an Kalium und Magnesium. In der Marone ist ein hoher Anteil essentieller Aminosäuren aber sie enthalten kaum nennenswerte Mengen Vitamine: nur Vitamin B1 und Vitamin B2.

Maronen sind frei von Prolamin und Glutenin. Daher ist die Frucht für Menschen mit Gluten-Allergie geeignet. Sie enthalten 8-9 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm. Der Wassergehalt liegt bei ca. 50 Prozent.

100 Gramm Maronen haben ca. 200 Kalorien. Aber die 100 Gramm sättigen auch sehr lang. Hier ein schnelles Maronen-Rezept:

Maronen ohne SchaleMaroni-Risotto

Zutaten für 2-3 Portionen:

200 g Risottoreis, 1/2 Liter Gemüsebrühe, 100 ml Weißwein, 100 g Maronen (luftdicht verpackt), 1 Knoblauchzehe, 1/2 Zwiebel, 40g Parmesan, Salz und Pfeffer, Petersilie, Olivenöl

Zubereitung:

Die Maronen und die halbe Zwiebel in feine Würfel schneiden. Den Knoblauch klein hacken. Gemüsebrühe in einem Topf zum Sieden bringen. Zwiebel und Knoblauch in einem anderen Topf in etwas Olivenöl anbraten, den Risottoreis dazugeben und mit andünsten. Nach ca. 3-5 Minuten den Risottoreis mit Wein ablöschen. Den Wein einkochen lassen. Danach wird die Gemüsebrühe Schluck für Schluck dazugeben (dabei Rühren nicht vergessen!). Dann die Maronen-Stücke hinzufügen und mit köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn das Risotto schön gar ist (etwas pappig kann es sein) nimmt man es vom Herd und gibt die Petersilie und den frisch geriebenen Parmesan darüber. Fertig.

Eine Portion hat ca. 500 Kalorien.

Bild Marone mit Schale: wikipedia

Verfasst von Claudia am 19. November 2008 um 14:02 | Kommentare (0)

Essen europäisch

Ja wir sind ein Europa. Und das auch trotz unterschiedlicher Küche. Kulinarisch sind wir nun wirklich kein Einheitsbrei. Um das auch gleich klarzustellen hat der Hersteller “What on Earth” gleich eine Geschirr-Reihe entworfen, die den unterschiedlichen Essgewohnheiten gerecht wird. Die “Map Plates”:

Europa Geschirr

Das Europa-Geschirr gibt es hier im Set für $ 17,95 (umgerechnet: 14,24 Euro). Ein Schnäppchen für europäische Einigkeit beim Dinner. Da kann man dann Klischee-mäßig Bratwurst neben Froschschenkeln und böhmische Knödel neben Spaghetti aglio olio servieren - Lecker. Eine tolle Geschenk-Idee für die Erasmus-WG der Nichte oder des Sohns, oder?

via Neatorama, Bild: whatonearthcatalog.com

Verfasst von Claudia am 18. November 2008 um 11:26 | Kommentare (2)

Verlangen nach Schokolade

In der Zeitschrift Appetite erschien jetzt eine interessante Studie, die beim Umgang mit Schoko-Sucht helfen kann. Viele (vor allem Frauen)  kennen es: da ist es plötzlich - das Verlangen nach Schokolade - und will ganz schnell gestillt werden. Fast schon ein suchtähnliches Verhaltensmuster. Ein fatales Bedürfnis, wenn man ein paar Kilo abnehmen möchte.

schokoladeDie Wissenschaftler der Universität Exeter wollten wissen, wie man dieses intensive Bedürfnis nach Schokolade brechen kann. 25 freiwillige, regelmäßige Schokoladenesser die täglich mindestens einen 50 g Schokoriegel aßen wurden rekrutiert. Drei Tage bekamen die Schokoholics keine Schokolade. Sie durften zudem 2 Stunden vor den Tests keinen Sport machen und keinen Kaffee trinken.

An verschiedenen Tagen gab es Bewegung. Eine Gruppe musste für 15 Minuten zügig auf dem Laufband gehen. Die Vergleichsgruppe saß 15 Minuten still. Danach gab es einen Stresstest: Fragen am Computer beantworten, dabei Schokoladenriegel auspacken, in die Hand nahmen, aber diesen nicht essen.

Der tagelange Schoko-Entzug, der Stress (Koffein, kein Sport) und dann die Schoki vor der Nase, löste bei der Gruppe ohne die 15 Minuten Bewegung vorab ein größeres Verlangen nach Schokolade aus. Auch ihre Blutdruckwerte waren höher.

Bewegung reduziert also das Verlangen nach Schokolade. Wenn es Euch das nächste Mal “überkommt”: Jacke anziehen und auf zu einem flotten 10-Minuten Spaziergang an der frischen Luft!

Die Studie lieferte noch ein paar weitere Erkenntnisse:

  • 97 % der Frauen und nur 68% der Männer haben Ess-Attacken
  • bei Essattacken gieren die Meisten nach energiedichten, kalorienhaltigen Lebensmitteln
  • Essattacken finden häufig zu Beginn einer ungesunden Essperiode statt (z.B. Feiertage)

Bild: istockphoto.com/kozachenko

Verfasst von Peggy am 17. November 2008 um 15:00 | Kommentare (3)

Ausgehen: Im Kino (1)

Abends ausgehen, besonders am Wochenende, ist ein wichtiger Teil unseres sozialen Lebens. Egal ob Kino, Theater, Club oder Restaurant - wir genießen, entspannen und lassen es uns so richtig gut gehen.

Natürlich gehört auch leckeres Essen und Getränke wie Bier, Cocktails oder Softdrinks dazu. Eben mal nicht vernünftig sein. Häufig kommt dabei jede Menge Kalorien zusammen. Wir haben mal nachgerechnet wie viele und stellen Euch in loser Folge die abendlichen Ausgeh-Kaloriensünden vor.

Aber: lasst Euch davon nicht abschrecken. Genuss gehört dazu. Nur seit Euch dessen bewusst und gleicht den Schlemmer-Abend z.B. mit einer Extra-Jogging-Runde wieder aus.

Kalorienfalle Kinobesuch
popcornGesunde Snacks sucht man im Kino vergeblich. Wer es nicht vorher schafft seinen Hunger mit Sandwich oder Sushi zu stillen, dem bleibt keine große Wahl.

Hinzu kommt, dass der Popcorn und Nachos Geruch den Appetit anregt und schon fast unterbewusst zum Einreihen in die Snack-Schlange verleitet.

Healthy Living untersuchte in der Oktober-Ausgabe das Essverhalten im Kino und stellte fest, dass 53 % der Kinobesucher zwischen 18 und 45 Jahren im Kino immer etwas zu essen oder zu trinken kaufen, 67 % essen am liebsten Popcorn, 65 % trinken Softdrinks wie Cola.

Ihr denkt: stellt Euch nicht so an wegen so ein bisschen Popcorn und Cola? Würden wir auch nicht, wenn die Portionen nicht so riesig wären! Denn kleine Portionen wie ein 0,3 Liter Getränk sucht man in den meisten Kinos vergeblich. Stattdessen gibt es riesige Getränkebecher:

  • Kinderbecher (!!) 0,5 L: Cola = 220 kcal / Lift Apfelschorle = 125 kcal
  • Kleiner (!!) Becher 0,75 L:  Cola = 330 kcal / Lift Apfelschorle = 188 kcal
  • Mittlerer Becher 1 L: Cola = 440 kcal / Lift Apfelschorle = 250 kcal
  • Großer Becher 1,5  L: Cola = 660 kcal / Lift Apfelschorle = 375 kcal
  • Wer sich eine 500 ml Flasche Becks Gold gönnt, vertrinkt 200 kcal

Und auch bei den Popcorn-Portionen heißt es klotzen nicht kleckern:

  • meist geht’s unter der 1,6 Liter-Tüte mit 75 g Popcorn - und damit 320 kcal - gar nicht erst los
  • die 3 Liter Tüte hat 110 g Popcorn und 471 kcal
  • die 6 Liter Tüte hat 200 g Popcorn und sagenhafte 856 kcal
  • na dann Nachos mit Käsesauce? autsch… = 554 kcal
  • lieber 200 g Weingummi-Mischung? noch schlimmer… = 686 kcal

NachosSelbst wer “genügsam” ist und nur einen kleine Apfelsaftschorle und ein kleines Popcorn verzehrt, hat schnell mal 508 kcal gegessen. Das ist ungefähr so viel wie ein Big Mäc (210 g, 504 kcal) und für die Meisten ca. ein Viertel ihres Tagesbedarfs an Kalorien.

Unser Tipps fürs “kalorienbewusste” Kino:

  • maximal die kleinen Kindergrößen bestellen
  • nicht von Super-Spar-Menüs zum mehr Essen verleiten lassen
  • eine für alle: Popcorn-Tüte mit den Freunden teilen
  • danach oder davor was gesundes (ohne so viele leere Kalorien aus Fett und Zucker) essen gehen

Oder liebe Kinobetreiber: wie wäre es mit kleineren Portionen sowie Smoothies, Obst, Vollkorn-Sandwichs und Gemüsesticks mit Joghurtsauce?

Bilder: PCO Group

Verfasst von Peggy am 14. November 2008 um 13:08 | Kommentare (7)

Die Geschichte der Diät

Ganz und gar kein Neuzeit-Phänomen ist die Diät. Auch in früheren Epochen wollten die Leute schon abnehmen und sich mit Schonkost und Mittelchen zu einer schlanken Figur verhelfen.

Diaet mit Apfel und MassbandDas Wort Diät beschreibt nicht unbedingt eine Schlankheitskur. Der Begriff Diät stammt vom griechischen „diaita“, was so viel heißt wie „Lebensweise“. Im englischen benutzt man das Wort „diet“ dem entsprechend und verbindet es nicht, wie wir hierzulande, immer mit dem Abnehmen.

Die Wissenschaft zu diesem Bereich der Medizin nennt sich „Diätik“ und forscht schon seit langem nach der richtigen und gesunden Weise abzunehmen und gesund zu leben. Zurück geht das Ganze auf den berühmten griechischen Arzt Hippokrates von Kos. Selbiger gilt überhaupt als Begründer der Wissenschaft und Medizin (Siehe: hippokratischer Eid).

HippokratesSchon im Altertum waren Ernährung und Gesundheit wichtige Themen. Die hoch entwickelte Kultur der Antike legte Wert auf einen athletischen, schlanken Körper. Das äußerte sich auch in der Verehrung von Sportlern während der ersten Wettkämpfe am Fuße des Olymps.

Hippokrates gehörte damals im Altertum der „koischen“ Ärzteschule an. Die  vertrat damals den Glauben, dass alle Krankheiten und Beschwerden ein Ungleichgewicht der Körpersäfte als Ursache haben und man dies u. a. mit Änderung der Lebensweise, „diaita“ genannt, ändern konnte. Auch Operationen und Arzneimittel wurden schon zur Therapie genutzt.

Die Diät bezog sich dabei nicht nur auf eine Ernährungsumstellung, in Form von weniger essen und abnehmen. Es wurden schon damals psychische Aspekte wie Stress und Trauer einbezogen und die Ernährungsumstellung bezog sich keineswegs nur auf den Gewichtsverlust. Vielmehr ging es darum Unverträglichkeiten auf Lebensmittel ausfindig zu machen. In der traditionellen chinesischen Medizin, die auch schon 2000 Jahre zurück reicht, hat die Ernährung einen wichtigen Einfluss auf unsere Körperkräfte (das Qui).

Die Empfehlungen waren im Altertum natürlich nicht unfehlbar. Viele Denkweisen zum Abnehmen und zu gesunder Ernährung können wir heute nicht mehr nachvollziehen. Doch der Zusammenhang von Übergewicht als Krankheitsauslöser wurde den Menschen auch damals schon bewusst.

Wein statt EssenIm Laufe der Geschichte entwickelte sich die Diät zum Synonym für Ernährung die zum Abnehmen dient. Der Aspekt Gesundheit kam meist zu kurz: Fastenkuren, Entwässerungen, Bandwurm, Verzicht auf wichtige Lebensmittelgruppen oder andere Abnehm-Methoden waren radikal aber zu ihrer Zeit schwer in Mode.

William der Eroberer von England, passte mit seiner Diät bald wieder in den Reiter-Sattel. Statt zu essen soll er nur noch Wein getrunken haben. Das half ihm wieder zu seiner Bestform auf dem Roß. Ein Novum für seine Zeit (1027-1087), denn damals galt dick als chic. Aber William wollte England nicht schwerfällig, schnaufend in Besitz nehmen. Er erkannte, dass sein Übergewicht ihn beeinträchtigte. Über die Methode mit dem Wein lässt sich allerdings streiten…

Heute geht es da zum Glück (meist) moderater zu und die ganzheitliche Gesundheit steht beim Abnehmen, und damit auch während einer Diät, im Vordergrund.

Bild Apfel-Hanteln: © istockphoto.com/Liliboas, Bild Hippokrates: wikipedia, Bild Wein: © istockphoto.com/didyk

Verfasst von Claudia am 13. November 2008 um 15:36 | Kommentare (2)
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