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Kalorienvergleich: Obst im Glas

Vor einer Weile haben wir schon sauer eingelegtes Gemüse aus dem Glas auf den Kaloriengehalt geprüft. Heute folgt das eingelegte Obst in Dosen und Gläsern. Mal abgesehen vom Geschmack, kann Dosenobst auch in Sachen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen nicht mit “dem Original” mithalten. Aber das gute, alte “Kompott” erinnert so schön an Sonntagmittag bei Omi. Da kann man beim Naschen in Erinnerungen schwelgen…

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Stachelbeeren

Ein Relikt aus Kindertagen, ist das selbst gemachte Stachelbeerkompott. Heute hat kaum jemand noch einen Stachelbeerstrauß vor der Tür. Deshalb kauft man das Sommerdessert im Glas. Dabei sind die kleinen Beeren dick gezuckert und haben damit noch ein paar Zusatz- Kalorien. 100 Gramm Stachelbeeren vom Baum haben 27 Kalorien pro 100g. Und hier die gezuckerte Variante:

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100g = 81 kcal, 250 kcal = 308 g

Ananas

Ananas ist an sich schon sehr süß. Der Fruchtzucker liefert so schon gehörig Kalorien. Kommt dazu noch Tafelzucker, dann ist das ein unnötiges Extra auf dem Kalorienkonto. Zumal die “Dosenhaltung” geschmacklich nicht mit einer frischen Ananas mithalten kann. 100 Gramm frische Ananas haben 59 Kalorien, mit Zuckerzusatz:

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100g = 75 kcal, 250 kcal = 333 g

Sauerkirschen (Schattenmorellen)

Sauerkirschen sind ja ungesüßt nur für Wenige ein Genuss. Die kleinen Schwestern der Süßkirsche werden deshalb in Zucker eingelegt. So werden sie als Kompott oder Zutat im Kuchen “genießbar”. Sauerkirschen haben auf 100 Gramm knapp 58 Kalorien. Die süße Variante hat ein paar Kalorien mehr:

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100g = 73 kcal, 250 kcal =  342g

Apfelmus

Der Apfelmus ist eigentlich ein gesundes Dessert, denn die Vitamine und Ballaststoffe bleiben in großer Anzahl erhalten. Gesund ist er aber nur, wenn man den ungezuckerten Apfelmus wählt,  denn der hat bis zu 25 Kalorien weniger auf 100 Gramm. Der von Natur aus enthaltene Fruchtzucker sollte als Süßungsmittel reichen. Zusätzlicher Zucker muss nicht sein, denn er treibt den Blutzuckerspiegel, im Gegensatz zu Fruchtzucker, schneller in die Höhe. Hier die pure Musvariante:

apfelmus-kompott-kalorien

100 g = 70 kcal, 250 kcal = 357 g

Das Kompott will wieder abtrainiert werden. Am besten so:

  • Frau (65 Kilo): 55 Minuten Stachelbeersträucher pflanzen
  • Mann (85 Kilo): 41 Minuten Stachelbeersträucher pflanzen
Verfasst von Claudia am 27. März 2009 um 15:14 | Kommentare (0)

Kaugummi kauen für die Figur

Kaugummi kauen (und zwar die Zuckerfreien) ist gesund für die Zahngesundheit und für einen frischen Atem. Aber auch, dass Kaugummi kauen scheinbar gut für die schlanke Linie, die Konzentrationsfähigkeit und das Stressmanagement ist.

kagummiDies zeigen Untersuchungen der American Dietetic Association (ADA):  “In the spirit of making small lifestyle changes that can make a difference in the long run, chewing gum can be an easy and practical tool to help avoid mindless munching and manage weight.”

Kaugummi kauen zum Abnehmen und Gewicht halten:

  • 3 bis 10 kcal stecken in einem zuckerfreien Kaugummi und der kann helfen, dass Zwischendurch-Essen, und damit die täglich aufgenommene Kalorienmenge, zu reduzieren.
  • Zuckerfreie Kaugummis sind eine gute Alternative zu Snacks (Chips, Schokoriegel & Co.). Bringt es ein Schokoriegel schnell auf über 200 kcal, so spart man mit Kaugummi kauen (z.B. 1 Streifen Wrigley Extra ohne Zucker = 3 kcal) 197 kcal.
  • Nach Ende einer Mahlzeit einen Kaugummi zu kauen, signalisiert das Ende der Mahlzeit. Es schützt auch davor, dass man sich einen unnötigen “Nachschlag” gönnt.  (das Sättigungsgefühl tritt erst nach ca. 20 Min. ein)
  • Wer einen frischen Kaugummi kaut, wird auch weniger Appetit auf einen süßen Snack haben - es schmeckt einfach nicht so gut mit dem Minzgeschmack im Mund.
  • Kaugummi kauen kann aber bei einigen Hungergefühle auslösen (durch die Anregung des Speicheflusses im Mund bzw. den enthaltenen Süßstoff). Bei wem dies der Fall ist, der greift lieber zum zuckerfreien Minzbonbon.

Kaugummi kauen zum Stress-Management

  • Kaugummi kauen erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit und hilft damit, besser mit Stress umzugehen.
  • Psychologen geben zwei Gründe zum Kaugummi kauen an: a) a um  Langeweile zu bekämpfen und b) um Anspannungen abzubauen
  • Der Kaugummi soll auch dabei helfen, nervöse Energie abzubauen und damit Frustrationen
  • Stressessen kann zu Übergewicht führen: Kaugummikauen kann damit vor einer Gewichtszunahme aufgrund von gedankenlosem “in-sich-hineinstopfen” schützen.

Aber nicht übertreiben: Kaugummi enthält Sorbitol, dass in hohem Maßen verzehrt abführend wirken kann.

Bild: pixelio.de/manwalk, via dietsinreview.com

Verfasst von Marion am 26. März 2009 um 14:35 | Kommentare (4)

Früher Tod durch rotes Fleisch

Eigentlich ist es schon länger bekannt: zu viel rotes Fleisch ist ungesund fürs Herz. Rotes Fleisch, vom Schaf, Schwein oder Rind, enthält einen hohen Anteil gesättigter Fette.

Eine neue Studie des amerikanischen National Institutes of Health bestätigt dies und bringt konkrete Zahlen zum Erkrankungsrisiko bei hohem Fleischkonsum. 545.000 Amerikaner zwischen 50 und 71 Jahren wurden dafür über 10 Jahre untersucht, am Ende des Zeitraums waren ca. 71.000 Teilnehmer gestorben.
Die Ergebnisse:

  • geringerer Fleischkonsum hätte 11% (Männer) bzw. 16 % (Frauen) der Todesfälle verhindert
  • Männer die täglich ca. 250 g rotes Fleisch aßen (im Vergleich zu denen die nur 150 g pro Woche aßen) , hatten ein um 22 % höheres Krebsrisiko und ihr Herzinfarkt- / Schlaganfallrisiko stieg um 27 %
  • Frauen die täglich ca. 250 g rotes Fleisch aßen, hatten ein um 20 % höheres Krebsrisiko, ihr Herztodrisiko war sogar um 50 % erhöht
  • Studienteilnehmer die fast nur weißes Fleisch (Fisch, Huhn, Pute) aßen, hatten ein geringeres Risiko, an Krebs-, oder Herzkrankheiten zu sterben.

Was macht das rote Fleisch so gefährlich?

  • Rotes Fleisch hat einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren und der erhöht das Risiko von Erkrankungen im Herz-Kreislauf-System.
  • Auch Darmkrebs kann durch zu häufigen Genuss von rotem Fleisch begünstigt werden.
  • Dasselbe gilt für die entzündliche Gelenkerkrankung Arthritis.
  • Und rotes Fleisch begünstigt ebenfalls Übergewicht und damit Typ 2-Diabeteserkrankungen.

Wie isst man gesünder?

  • Experten empfehlen ca. 300 g rotes Fleisch pro Woche. Das wären zum Beispiel zwei kleine Steaks.
  • Rotes Fleisch mit weißem Fleisch von Huhn oder  Pute ersetzen
  • Bald wird wieder der Grill angeschmissen: besonders in der Grillzeit sollte man die Fleischmenge gut im Auge behalten und mit leckeren  Alternativen grillen
  • Oder mal Straußenfleisch probieren: das hat weniger Cholesterin und gesättigte Fette, schmeckt aber wie ein Rindersteak
  • Mindestens zwei- bis dreimal pro Woche Fisch essen (deswegen ist die Mittelmeerküche auch so gesund)
  • Mehr vegetarische Gerichte mit hochwertigem pflanzlichem Eiweiß (Tofu, Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen) in den Speiseplan einbauen

Übrigens: die Studienergebnisse sollten allen, die auf eine radikale Low-Carb-Ernährung oder Diät (z.B. Atkins-Diät) setzen, noch mal zu denken geben.

Bild: © Grafissimo / istockphoto.com

Verfasst von Marion am 25. März 2009 um 10:44 | Kommentare (1)

5 Tipps den Stoffwechsel anzuregen

frauerdbeereFrühlingsanfang und damit Zeit, den Stoffwechsel auf Trab zu bringen und die Winterröllchen endgültig loszuwerden. Unser Stoffwechsel hat die Aufgabe, dem Körper Energie zu liefern, und die nimmt er aus den Kalorien der Ernährung.

Damit er das effizient tut, kann man dem Stoffwechsel mit einfachen Tricks auf die Sprünge helfen:

Sport
Man kann den Vorteil von Bewegung nicht oft genug erwähnen. Sport bringt den Stoffwechsel auf Trab und die Stoffwechselrate bleibt auch nach dem Sport, gering aber immerhin, für einige Stunden erhöht. Raus an die frische Luft und walken (mit oder ohne Stöcke), joggen, Rad fahren, Tennis spielen, golfen, skaten oder einfach intensiv im Garten arbeiten.

Muskeln
Während eines Kraft- / Gewichtetrainings wird das Muskelgewebe stark beansprucht und die Muskulatur muss nach dem Training vom Körper wieder „repariert“. Auch das regt den Stoffwechsel an. Eine Frau die 3mal pro Woche über 6 Monate Krafttraining macht, baut genug Muskelmasse auf, um pro Tag 10 bis 32 kcal mehr zu verbrennen.

Portionsgrößen
Nicht zu viel auf den Teller und erstmal schauen, ob eine kleinere Portion vielleicht auch schon sättigt. Das findet aber nur heraus, wer auch langsam isst, denn das Sattgefühl stellt sich erst nach ca. 20 Minuten ein. Der Stoffwechsel freut sich, denn er wird durch die kleineren Portionen nicht überfordert.

Öfter, dafür weniger
Viele Experten empfehlen über den Tag lieber öfter kleinere Portionen zu essen. Das unterstützt einen stabilen Blutzuckerspiegel (optimaler glykämischer Index) und entlastet den Stoffwechsel. Aber aufpassen, dass durch die kleinen Mahlzeiten nicht mehr gegessen wird als der Körper benötigt – sonst nimmt man zu.

Lachen
In einer Studie der Vanderbilt Universität erhöhte sich die Stoffwechselrate um 10 bis 40 kcal, wenn als den Probanten lustige Videos gezeigt wurden. Nicht viel, aber immerhin: lachen hilft beim Abnehmen.

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* Der Fotobuch Gutschein hat einen Wert von 11,95 € und ist einmalig für Neukunden unter www.myphotobook.de bis zum 30.6.2009 einlösbar. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

via cnn.com, Bild: © abu/istockpho.com

Verfasst von Marion am 20. März 2009 um 12:38 | Kommentare (1)

Übergewichtig/Raucher = kurzes Leben

So einfach ist die Formel und doch war es bisher noch nicht wissenschaftlich bewiesen: Übergewicht führt genau wie Rauchen zu vielen, vermeidbaren Krankheiten und einem kürzeren Leben.

uebergewicht-rauchenWer also den Rauchern die Kippe übel nimmt, der sollte dem Dicken auch das Fast Food als ungesund vorhalten. Nun ist es aber so, dass man als Außenstehender nicht passiv übergewichtig wird, wenn man einem Beleibten beim Essen zusieht - das ist zumindest noch nicht wissenschftlich belegt. Das nur, um hier Proteste gegen das Rauchverbot vorweg zu nehmen.

Aber Fett, zu große Portionen, Fertigessen und viel Zucker sind genauso gesundheitschädlich wie Nikotin, Teer und blauer Qualm. Die Forscher der University of Qxford gehen davon aus, dass Übergewicht die Betroffenen bis zu 10 Jahre Lebenszeit kosten kann. Das entspricht in etwa der eingebüßten Lebenszeit von Rauchern.

Menschen mit einem BMI zwischen 21 und 25 (Normalgewicht) leben laut Studie am längsten. Andere Studien behaupten, dass ein leichtes Übergewicht im Alter auch gesund sein kann beziehungsweise erhöht es die Lebenserwartung leicht. Starkes Übergewicht ist aber in jeder Studie als gesundheitsgefährdend ausgewiesen.

via Spiegel-Online, Bild: © istockphoto.com/wkiwis

Verfasst von Claudia am 18. März 2009 um 17:17 | Kommentare (1)

Obama zum Abendbrot

Die Amerikaner haben es gut. Sie haben einen smarten Präsidenten und wir haben nur ein, zwar sympathisches aber längst nicht so berühmtes Staatsoberhaupt: Frau Merkel.

Die Obama-Mania ist wegen des nicht vorhandenen Vorzeigepräsidenten auch hierzulande ausgebrochen. Um in den Geschmack von einem richtigen “Mr. President” zu kommen, gibt es für Deutsche deshalb jetzt die Obama-Fingers:

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Der Hersteller Sprehe feinkost präsentiert die frittierten Chicken-Nuggets im Obama-USA-Style. Na wenn das mal nicht Mut in der Krise macht? Wobei mir beim sportlichen Obama und seiner stets gut gekleideten First Lady eher ein leichtes Sushi einfällt, statt fettiges Fast-Food.

Naja, immer noch besser als die Eiscreme zum Wahlkampf. Warum eigentlich nicht auch ein “Sarkozy-Cordon bleu” oder ein “Merkel-Allerlei” liebe Tiefkühl-Hersteller?

via: Neatorama, Bild:  Spiegel.de

Verfasst von Claudia am 17. März 2009 um 15:16 | Kommentare (4)

Sportwerbung macht Appetit

Es gibt Studien, die können einem ganz schön die Laune verderben. Zum Beispiel die Studie des Magazins “Obesity”,  einer US-Fachzeitschrift zum Thema Übergewicht.

sport-aktivitaet-appetitDie Studie ließ 53 Studenten Werbekampagnen zum Thema Sport ansehen: Poster und Anzeigen mit Sportlern oder sportlichen Aktivitäten. Zu einem anderen Zeitpunkt zeigte man den Studenten Fotos von anderen Dingen, die mit Sport nichts zu tun hatten, zum Beispiel Fotos mit Tieren.

Nach Betrachten der beiden Fotostrecken sollten die Probanten Rosinen essen. Nach Betrachten der Sport-Bilder aßen die Studenten durchschnittlich 18 Kalorien in Form von Rosinen. Betrachteten sie andere Fotos, aßen die Studenten nur 13 Kalorien.

Macht uns Werbung mit Sport oder aktiven Menschen also hungrig? Regt schon das Ansehen von körperlicher Aktivität unseren Appetit an?

Ein weiteres Experiment untermauert den Verdacht:  51 Studenten wurden nun unter dem Vorwand, einen computergestützten Koordinationstest durchzuführen, mit simplen Worten konfrontiert. Einmal mit Aktionsworten wie “Aktivität” und einmal mit anderen Worten wie “Mond”.

Auch hier zeigte sich: Lauschten die Studenten Aktionswörtern, griffen sie zu weit mehr M&M’s auf dem Beistelltisch als bei Worten, die keine Aktion suggerieren.

Also sollte man lieber kein Sportfernsehen anschauen? Nein, meinen die Wissenschaftler und Forscher der Studie. Es gibt in den U.S.A. jedoch einige Kampagnen, die für mehr Sport und Aktivität werben.  Diese seien aber ohne wirkliches Handeln (öffentliche Sportprogramme, Initiativen zum Abnehmen,  etc.)  sinnlos.

Und das wollten die Initiatoren der Studie beweisen. Ich würde mal sagen: Da sind sie wohl über das Ziel hinaus geschossen.

via nytimes.com, Bild: © istockphoto.com/jane

Verfasst von Claudia am 16. März 2009 um 14:54 | Kommentare (0)

Wasser trinken zum Abnehmen

Nun ist es amtlich, bewiesen und belegt. Wer vor dem Essen und über den Rest des Tages stilles, kaltes Wasser trinkt, der kann leichter abnehmen. Das weiß zwar  mittlerweile schon jeder der abnehmen will, doch eine Studie der Virginia Tech in Blacksburg (U.S.A.) untermalt diese Weisheit mit Zahlen:

  • wasserglas-trinken-kalorien-sparenWer vor einer Mahlzeit Wasser trinkt, isst anschließend zwischen 13 und 75 Kalorien weniger.

Eine Studie der Charité Berlin in Zusammenarbeit mit dem Forum Trinkwasser zeigte außerdem:

  • Das Trinken von 0,5 Liter Wasser erhöht den Kalorienverbrauch eines Übergewichtigen um bis zu 30 Kalorien.
  • Normalgewichtige können Ihren Kalorienverbrauch mit 0,5 L Wasser sogar um 50 Kalorien steigern.

Wer vor dem Essen ein bis zwei Gläser Wasser trinkt, spart automatisch Kalorien. Die 13 bis 75 Kalorien pro Mahlzeit hören sich erst einmal nicht viel an. Aber wenn man bedenkt, dass man rund 7.000 Kalorien für ein Kilogramm Körperfett einsparen muss, dann rechnet sich das: Pro Jahr macht das 18.000 bis 80.000 Kalorien und 2,5 bis 11,5 Kilogramm Körperfett. Und das nur, weil man pro Mahlzeit jeweils 13 bis 75 Kalorien mit Wassertrinken einsparen kann.

Das Trinken von kaltem Wasser erhöht zudem den Kalorienverbrauch leicht.  Pro halben Liter Wasser werden kurz danach circa 30 Kalorien vom Körper verbraucht, um die Temperatur des Körpers wieder anzupassen. Wer am Tag verteilt 1,5  Liter kaltes Wasser trinkt, der kann noch mal 100  Kalorien sparen. Das sind auf ein Jahr gerechnet 36.000 Kalorien (5 Kilo Körperfett).

Nicht schlecht, wenn man mit 2,5 Liter Wasser am Tag (je zwei Gläser vor den Mahlzeiten und 1,5 Liter über den Tag) automatisch fünf Kilo oder mehr abnehmen kann. Jedoch sollte man sich nicht zu viel Hoffnung machen: Allein Wassertrinken hilft nur, wenn die Mahlzeiten auch gesund, ausgewogen und kalorienarm sind.

via medizin-aspekte.de, Bild: © pixelio.de/pinkie_84

Verfasst von Claudia am 13. März 2009 um 15:03 | Kommentare (1)

Gehirn OP zum Abnehmen

Im Land der Super-Übergewichtigen - den USA - wurde jetzt im Februar zum zweiten Mal eine Gehirnoperation durchgeführt, mit dem Ziel, der Patientin endlich beim Abnehmen zu helfen. Genannt DBS - oder Deep Brain Surgery.

Die 60jährige Carol Poe die von diversen Diäten bis zur Magenverkleinerung schon alles probiert hat, wog vor dem Eingriff bei 1,58 m 104 Kilo (ihr schwerstes Körpergewicht lag bei 222 Kg).

Im Alter immer dickerDie Operation an Poe ist Teil einer klinische Versuchsreihe am West Virginia Universitätsklinikum, bei der im Gehirn der Patienten mittels elektrischer Impulse die für Hunger- und Sättigungsgefühle im Magen zuständigen Gehirnregionen stimuliert werden. Während des 3stündigen Eingriffs war Poe wach.

Die Elektroden sind nun in ihrem Gehirn fest verankert und verbunden mit einer Art Schrittmacher (2 Stück), der im Brustkorb implantiert ist. Dieser sendet elektrische Impulse (die in ihrer Stärke über Monate langsam gesteigert werden) ans Gehirn, um so das Sättigungsgefühl zu beeinflussen. Das Abnehmen geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern langsam über Monate.

Die radikale und auch extrem riskante Behandlung ist nichts für “normal” Übergewichtige, sondern soll nur bei Fettleibigkeit (Adipositas BMI über 30) eingesetzt werden und nur wenn alle anderen Abnehmmethoden zuvor fehlgeschlagen sind, so der Neurologe Dr. Julian Bailes.

via reuters.com, Bild: istockphoto.com/maegg

Verfasst von Marion am 12. März 2009 um 11:23 | Kommentare (0)

Warum Männer anders abnehmen

Nicht erst seit dem dieses Jahr erschienen Diätbuch „Die Männerdiät“ ist klar, dass Frauen und Männer unterschiedliche Bedürfnisse beim Abnehmen haben. Aus diesem Grund bietet amapur auch eine Frauendiät und eine Männerdiät an.

mann-frau-abnehmenZwar ist es egal mit welcher Diät man abnimmt, Hauptsache weniger Kalorien, aber nicht jede Diättaktik die bei Frauen funktioniert findet auch bei Männern Anklang.

Ein Artikel in Newsweek erklärt, warum Männer und Frauen unterschiedliche Abnehm-Strategien verfolgen:

Männer können besser „Nein“ sagen:
Sie können Versuchungen besser widerstehen als Frauen und kämpfen weniger mit emotionalen Essattacken. Vielleicht liegt es daran, dass Frauen besser „Multitasken“ können und so nebenher immer ans Essen denken können?

Männer sind nicht so „Nährwert sattelfest“:
Frauen fällt es meist leichter Etiketten zu deuten, sie informieren sich gern über Nährwerte, sie kochen gesund und sie kennen häufig eine erstaunliche Liste von Kalorienangaben aus dem Kopf. Männern fehlt dafür oft schlicht das Interesse.

Männer lieben Wettbewerb:
Viele Diäten basieren auf gemeinschaftlichem Austausch, wie Weight Watchers. Das ist nix für Männer, denn die brauchen eher Wettstreit als Kooperation, á la „wer schafft im Fitness-Studio mehr Gewichte“. Das bestätigte sich in Studien: durch monetären Anreiz nahmen Männer besser ab als Frauen.

Männern ist ihr Aussehen unwichtiger:
Nicht weiter verwunderlich: Männern ist ihr Äußeres weniger wichtig. Frauen dagegen sind viel öfter um ihre Figur besorgt und vergleichen sich eher mit ihren Geschlechtskolleginnen.

Geschlecht spielt eine Rolle:
Männer haben einen großen Vorteil beim Abnehmen und Gewicht halten: Ihre Muskeln machen es ihnen leichter. Männer haben mehr magere Muskelmasse und weniger Körperfett und mehr die Fettverbrennung fördernde Hormone.

Ein Fakt den wir oft bei unseren amapur Kunden sehen, wenn Mann und Frau gemeinsam die amapur Diät machen, er nach 10 Tagen aber deutlich mehr Gewicht verloren hat als sie. Aber das kommt ja dann auch wieder dem männlichen wetteifernden Wesen zu Gute :)

Bild:  istockphoto.com/caraman

Verfasst von Marion am 10. März 2009 um 13:08 | Kommentare (6)
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