» 2009 » April » Der amapur Blog - Gesund abnehmen und Kalorien beachten -

Lachen hilft bei Diabetes

frau-lachen-diabetesKein Scherz: Wer viel lacht, der mindert viele Krankheitssymptome, auch die der Diabetes. Lachen lindert, laut einer Studie der Loma Lida University, Stress und Entzündungen sowie Cholesterinwerte und senkt damit das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen.

Untersucht wurden 20 Diabetiker, die alle Medikamente zur Senkung des Blutzuckers, des Blutdrucks und der Blutfettwerte einnahmen. Zehn Patienten schauten sich täglich, zusätzlich einen 30 minütigen, lustigen Film an. Die Adrenalin- und Noradrenalin-Werte waren bereits nach zwei Wochen Lach-Kur deutlich niedriger.

Nach einem Jahr Beobachtung der beiden Patientengruppen hatten sich die Cholesterinwerte um ein Viertel verbessert. Auch die Blutwerte der Botenstoffe, die für Entzündungen typischerweise auftreten,  sanken mit Lachtherapie deutlich. Lachen wirkt sich günstig auf den gesamten Stoffwechsel aus, auch im Falle chronischer, schwerer Krankheiten.

Deshalb sollten wir alle ein bisschen mehr lachen, um unseren Organismus präventiv zu schützen oder Krankheitssymptome zu lindern. Beim Abnehmen hilft das Lachen auch: Ein mal kräftig Lachen für 10 Minuten verbraucht etwa 50 Kalorien. Wie wäre es dann also mal mit einer Lach-Diät?

via foodwatch, Bild: © pixelio.de/luce

Verfasst von Claudia am 30. April 2009 um 11:56 | Kommentare (1)

Schlanke Snacks oder Kalorienbomben

Immer wieder werden Müsliriegel, Fruchtschnitten oder andere Snacks als gesund und sättigend angepriesen. Wir wollen heute im 250-Kalorien Check einige dieser Riegel und Snacks prüfen. Sind diese Zwischenmahlzeiten wirklich für eine gesunde Ernährung oder gar zum Abnehmen und schlank bleiben gedacht?

alle-riegel-kalorien-blog

Corny Schoko Müsli Riegel

Wer jetzt denkt, wir hätten hier den süßesten und kalorienreichsten Müsliriegel heraus gesucht, der irrt sich. Der Müsliriegel von Corny gehört zu den kalorienarmen Müsliriegeln im Supermarkt. Bei den Bio- und Fair Trade Produkten liegen dagegen die größten Kalorienbomben: Nüsse, Honig und Schokoladensplitter sind zwar lecker, aber eben nicht für eine Diät geeignet. Leider ist im Corny Riegel auch noch viel Zucker enthalten und kaum volles Korn.

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100 g = 431 kcal, 250 kcal = 58 g (2,3 Riegel), Fett = 9,9g

REWE Bio Reiswaffel mit Schokolade

Auch beliebt bei Diät haltenden Büroangestellten: die Reiswaffel. Es gibt sie pur (da wäre sie keine schlechte Wahl) und mit Schokoladenüberzug. Das zahlt sich in Sachen Kalorien dann auch aus:

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100g = 496 kcal, 250 kcal = 50 g ( 3 Waffeln) , Fett = 12g

Wasa Sandwich Cream Cheese

Hört sich an wie selbst gemacht, ist es aber nicht. Mittlerweile gibt es das Knäckebrot auch schon fertig, man muss gar nicht mehr selbst Hand anlegen. Das “Cream Cheese” natürlich nicht unbedingt der kalorienärmste Aufstrich ist, klingt logisch. Ein Sandwich Riegel hat trotzdem nur 85 Kalorien.

wasa-sandwich-kalorien

100g = 470 kcal, 250 kcal = 53 g (2,8 Sandwiches), Fett = 14g

Viba Fruchtschnitte

Fruchtschnitten gibt es auch von anderen Herstellern. Hier zwei Sortenvon Viba: Bircher Müsli und Apfel Zimt. Beide Sorten haben wertvolle aber auch kalorienreiche Zutaten wie Nüsse, Honig, Apfelmus, Orangen, getrocknete Früchte…Da kommt einiges an Kalorien zusammen. Während einer Diät sollte man sich die Fruchtschnitte lieber selber schmieren: Vollkornbrot und leckere Marmelade zum Beispiel.

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100g = 324 Kalorien, 250 kcal = 77g (3 Schnitten), Fett = zw. 16,6 und 25,5g

amapur Chocolite

Der Schokoriegel von amapur hat gerade mal 118 Kalorien und wiegt 40 Gramm. Er ist besonders für den Schokoladen Appetit zwischendurch geeignet und sättigt zudem besser als mancher Schoko- oder Müsliriegel. Der Riegel enthält wenig Zucker, dafür hochwertiges Pinienkernöl. Das ebenfalls enthaltene Carob-Extrakt sorgt für einen cremigen Geschmack. Den Chocolite kannst Du hier bestellen.

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100g = 295 kcal, 250 kcal = 84 g (2 Chocolites), Fett = 7,6g

Um die Snack Kalorien am Nachmittag wieder zu verbrennen, solltet ihr euch ein paar Mal kräftig strecken:

  • Frau (65 Kilo) = 98 Minuten Strecken am Schreibtisch
  • Mann (80 Kilo) = 77 Minuten Strecken am Schreibtisch

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Verfasst von Claudia am 27. April 2009 um 14:46 | Kommentare (4)

Fleisch aus dem Automaten

Automaten gibt es für alles: für Zigaretten, Blumen, Kaugummis und Getränke. Ja sogar Pommes Automaten haben wir schon entdeckt. Schon mal was von einem Fleisch-Automaten gehört? Ja, den gibts wirklich.

fleischNorbert Hegemann, Fleischer in Nordrhein-Westfalen lies in seinem Heimatort Schermbeck Fleischautomaten aufstellen. Damit auch spontante Fleischgelage und sommerliche Grillpartys zu jeder Uhrzeit möglich sind. Grillfleisch, Würstchen aber auch frischen Aufschnitt.

Tolle Idee besonders in ländlichen Gegenden, wo oft der Supermarkt bereits am Samstag nachmittag  schließt.

Aber trotz Grillzeit und praktischem Fleischautomat daran denken: zu viel rotes Fleisch zu essen ist nicht gesund.

Bild Hegemann, via sueddeutsche.de

Verfasst von Marion am 24. April 2009 um 15:38 | Kommentare (1)

Zentimeter wichtiger als Kilos

bauchumfangEin Kilo mehr oder weniger auf der Waage? Egal. Viel wichtiger ist Ihr Bauchumfang. Studien zeigen, dass es vor allem das Bauchfett in sich hat. Es ist besonders stoffwechselaktiv und produziert Fettsäuren, die den gesamten Fettstoffwechsel stören. Bauchfett kann ein gefährlicher Auslöser für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und erhöhte Blutzuckerwerte sein, weil es zum Beispiel das „gute“ HDL Cholesterin, einen wichtigen Schutzfaktor, reduziert.

Wie „schlimm“ es um Ihren Bauch steht, zeigt eine einfache Bauchumfangsmessung, kurz über dem Nabel. Ein Bauchumfang von 88 Zentimetern bei Frauen und 102 Zentimetern bei Männern bedeutet ein erhöhtes Risiko.

Nach Recherchen des American Journal of Clinical Nutrition verloren Diätpatienten rund 40 Prozent ihres Bauchfetts, während sie gleichzeitig „nur“ rund 15 Prozent an Gewicht abnahmen.

Beurteilen Sie den Erfolg Ihrer Diät also lieber mit dem Maßband als mit der Waage. Bereits einige Zentimeter weniger leisten einen großen Beitrag zu Ihrer Gesundheit.

Wer jetzt die letzten Kilos die noch zur Sommerfigur fehlen loswerden möchte, für den haben wir dieses limitierte Spezialangebot:

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Bild Sharon Dominick/istockphoto

Verfasst von Marion am 22. April 2009 um 13:59 | Kommentare (2)

Frühlingsgefühle der anderen Art

Die Sonne strahlt und die Unternehmungslust steigt. Prima, denn es gibt viele Sportarten, die bei milden Temperaturen wieder richtig Spaß machen. Nehmen Sie Familie und Freunde gleich mit, denn die Bewegung kommt im Alltag oft zu kurz.

Tennis zum Beispiel fördert Ausdauer, Kraft und Technik. Da die Belastung individuell angepasst werden kann, spricht nichts gegen ein kleines Match.

golfen

Auch Golf spielen wird immer beliebter. Nicht ohne Grund, der Golfsport ist ein hervorragendes Herz-Kreislauftraining. Mit dem Schritt aufs Grün ist der Alltag für Stunden vergessen. Regelmäßiges Spielen fördert die Beweglichkeit, stärkt die Rückenmuskulatur und trainiert Arme und Beine.

Ein gutes Konditionstraining ist Inline-Skating. Im Vergleich zum Joggen werden die Gelenke geschont und das Koordinationsvermögen gestärkt. Trainiert werden Oberschenkel und Po. Wichtig sind Protektoren, denn sie schützen bei Stürzen.

Auch Radfahren stärkt die Kondition, da nicht nur Beine, sondern auch Bauch, Füße, Arme und Becken trainiert werden. Wer nicht am Eisladen vorbei möchte, kann mit dem Mountain Bike ins Gelände fahren. Das Auf und Ab gleicht dem Intervalltraining und ist ideal zum Abnehmen. Ein Helm sollte natürlich dabei sein, auch bei einfachen Waldwegen.

Egal für welchen Sport Sie sich entscheiden, der Anfang ist gemacht. Wer jetzt allerdings glaubt, nur mit Sport abnehmen zu können, irrt. Auch auf die Ernährung kommt es an.

Bild: © pixelio.de/Rainer Sturm

Verfasst von Marion am 21. April 2009 um 12:58 | Kommentare (0)

Sei schlank, schütze den Planeten

schlank-planeten-rettenPhil Edwards kämpft mit Statistiken und Studien schon lang gegen das Übergewicht. Seine Masche dabei: Mach die Übergewichtigen für eine hohe CO2-Emission und steigende Lebensmittelpreise verantwortlich und schütze so den Rest der Bevölkerung vor einem BMI über 26.

Man könnte fast das Gefühl bekommen, der Statistiker der London School of Hygiene and Tropical Medicine hat was gegen Dicke. Zu Recht fordert er einen gesunden Lebensstil mit Normalgewicht und gesunder Ernährung, aber diese “Schwarze Peter Nummer” ist ein bisschen weit her geholt, oder?

Seine Argumente im Kampf gegen das Übergewicht sind beispielsweise:

  • Jeder Übergewichtige konsumiert täglich etwa 460 Kalorien mehr als ein Normalgewichtiger. Das ist der Grund, warum Länder mit hoher Anzahl an Übergewichtigen (Industrieländer) circa 18 Prozent mehr Energie zur Nahrungsmittelherstellung benötigen.
  • Übergewichtige fahren mehr Auto und laufen seltener, weil es ihnen schwerer fällt.
  • Außerdem benötigt der Transport eines Übergewichtigen, egal ob mit eigenem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln, mehr Treibstoff.

Wer den Planeten schützen will, so Edwards und Kollegen, solle so essen wie im Jahr 1970. Dann wären wir auch sicher vor der Erderwärmung. Nichts gegen den Klimaschutz, da soll jeder tun was er kann, aber auch Normalgewichtige verbrauchen Energie!

Und ist es nicht so, dass in den Industrieländern teilweise 40 Prozent (U.S.A.) der produzierten Lebensmittel im Müll landen? Da könnte man doch schlauerweise mal ansetzen, statt auf Menschen mit Übergewicht zu schimpfen.

Ist ein Auto denn nicht auch für Normalgewichtige das Haupttransportmittel? Ob ich einen Porsche Cayenne nun mit 50 Kilo mehr an Bord von Tankstelle zu Tankstelle schaukle, dürfte keinen Unterschied machen.

Wer das Klima schützen will, der isst gesund, schmeißt kaum Lebensmittel in den Müll, lässt das Auto so oft wie möglich stehen und rüstet das eigene Heim umweltfreundlich auf. Eine Debatte um Übergewichtige als Schuldner für den Klimawandel produziert dagegen nur unnötig CO 2.

Siehe auch:  abc News, reuters.com, Bild: © pixelio.de/sanjos

Verfasst von Claudia am 20. April 2009 um 12:56 | Kommentare (3)

Tipps für schöne Haut

Möglichst faltenfrei, strahlend und schön – so wünschen wir uns unsere Haut bis ins hohe Alter. Der Lebensstil hat dabei auf das Aussehen der Haut einen großen Einfluss. Welche Faktoren die Hautalterung beeinflussen, darüber gibt  eine Studie Aufschluss.

Die Case Western Reserve University in Cleveland verteilte Fragebögen zu Lebensverhältnissen und -ereignissen an 186 weiblichen Zwillingspaaren. Danach wurden alle Zwillingspaare bei identischen Lichtverhältnissen fotografiert und Unabhängige bewerteten wer auf den Fotos älter aussah. Aus den Statistiken fassten die Forscher die Erkenntisse zusammen:

  • Nach 5 Jahren Rauchen machen sich Falten im Gesicht bemerkbar. Pro zehn Jahre Rauchen wirkte das Gesicht um 2,5 Jahre älter.
  • Sonnenlicht lässt die Haut altern. Golf- oder Tennisspielerinnen wirkten älter als ihre eher „indoor“ aktiven Zwillingsschwestern.
  • Hormonersatztherapie in den Wechseljahren lässt Frauen jünger erscheinen.
  • Auch Alkohol macht alt. Zwillingsschwestern die nicht tranken sahen frischer aus.
  • Wer Antidepressiva nahm, sah ebenso älter aus.
  • Eheglück erhielt die jugendliche Schönheit, aber geschiedene Frauen sahen 1,7 Jahre älter aus. Witwen wirkten zwei Jahre jünger als Frauen mit noch lebendem Ehepartner.
  • Und das Gewicht? Dickere Frauen unter 40 Jahren wirkten älter, über 40jährige wirkten mit ein paar Kilo jugendlicher.

Rauchen, Alkohol, Sonne, Gewicht, Stress und eine negative Lebenseinstellung sind also wichtige Faktoren, mit denen das Aussehen der Haut beeinflusst werden kann.

via Medical Tribune

Verfasst von Marion am 16. April 2009 um 10:09 | Kommentare (3)

Ess-Tipps nach dem Mittags-Workout

Morgens zu „faul“ zum Sport und abends keine Lust, keine Zeit oder keine Energie mehr? Einige nutzen darum die Mittagspause für ein kurzes Muskeltraining. Denn wer schlank beliben oder abnehmen will, muss sich bewegen.

Die Zeit ist knapp: Also schnell trainieren und danach schnell was essen. Doch was isst man am Besten nach dem Muskeltraining? Das sagen Experten:

vanille-shakeFlüssigkeitsspeicher mit Wasser füllen
Um effektiv zu arbeiten und sich danach zu erholen brauchen Muskeln Flüssigkeit, am Besten: Wasser. Das heißt: Während und nach dem Training Wasser trinken. Auch Obst, Gemüse, Suppen, Salat und Shakes helfen die Muskeln zu hydrieren.

Kohlenhydratspeicher auffüllen
Muskeln müssen nach dem Workout ihre Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen. Das American College of Sports Medicine empfiehlt 30 - 60 Gramm Kohlenhydrate in den ersten 30 Minuten direkt nach einem einstündigen Training. Das geht am besten in Form von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

Eiweißdepots auffüllen
Ideal sind Hülsenfrüchte (Bohnen, Sojabohnen / Edame), da sie neben den Kohlenhydraten auch Eiweiß liefern. Laut Studien beschleunigt diese Kohlenhydrat-Eiweiß-Kombination die Muskelregenerierung (heilt kleine Muskelverletzungen die beim Training entstehen), zudem sättigt Eiweiß gemeinsam mit komplexen Kohlenhydraten sehr gut.

Ess-Tipps nach dem Workout:

Bild: amapur, via cnn.com

Verfasst von Marion am 14. April 2009 um 12:02 | Kommentare (0)

Fettleibigkeit bei Vierjährigen

Die Ergebnisse einer neuen amerikanischen Studie sind extrem alarmierend: in Amerika ist von fünf Vierjährigen mindestens ein Kind fettleibig!

Als fettleibig ist ein 4jähriges Kind mit einem BMI von über 18.8 definiert. Der BMI für normalgewichtige 4 Jahre alte Kinder liegt zwischen 13.95 – 17.53 (BMI Rechner für Kinder).

kinder-pommesDie Studie ist die Erste, die die ethnischen Gruppen in Amerika differenziert betrachtet. Es wurden die Daten (Größe, Gewicht) von 8.550 im Jahr 2001 geborenen Vorschulkindern ausgewertet. Als fettleibig eingestuft wurden:

  • 13 % Kinder asiatischer Herkunft
  • 16 % Kinder weißer Hautfarbe
  • 21 % Kinder schwarzer Hautfarbe
  • 22 % Kinder hispanischer Herkunft
  • 31 % Kinder indianischer Herkunft

Extremes Übergewicht in so jungen Jahren erhöht das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Krebs, Bluthochdruck und andere übergewichtsbedingte Krankheiten um ein Vielfaches und beeinträchtigt entscheidend die spätere Lebensqualität eines Kindes.

Die Studienautoren waren vor allem überrascht, dass sich die ethnischen Gewichtsunterschiede schon in so früher Kindheit zeigen. Doch was sind die Theorien, dass gerade die ethnischen Randgruppen in Amerika eine fast doppelt so hohe Tendenz zur Fettleibigkeit zeigen? Experten meinen:

  • Genetische Unterschiede (darauf, so glauben Experten, beruhen auch die höheren Diabetes-Erkrankungen bei Hispaniern und Indianern)
  • Armut, weniger Schulbildung der Eltern, fett- und kalorienreiche Ernährung
  • Schwangerschaftsdiabetes der Mutter (verdoppelt das Risiko, dass das Kind später Übergewichtig wird) tritt bei indianischen Frauen doppelt so oft auf wie bei Weißen.
  • Amerikanische Unterstützungsprogramme für indianische Familien mit geringem Einkommen, da die vor allem kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Pasta und Reis subventionieren.
  • Obst und Gemüse sind oft außerhalb des Budgets
  • Sport und Bewegung sind nicht die Priorität, wenn die Eltern Probleme haben, die Grundversorgung ihrer Familie sicher zu stellen

Bleibt zu hoffen das diese alarmierenden Zahlen die Verantwortlichen (Eltern, Politik, etc.) aufwecken. Denn Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit in so jungen Jahren beeinträchtigt ein Kind sein Leben lang.

via breitbart.com, Bild: pixelio.de/thommywe@web.de

Verfasst von Marion am 8. April 2009 um 09:23 | Kommentare (0)

Essen nach dem Sport

Zu jeder Diät gehören Sport und Bewegung. Wer abnehmen möchte, kann mit einem Training aus Ausdauersport und Kraftsport schnell Gewicht verlieren. Denn Sport verbraucht viele Kalorien - auch wenn das Training schon vorüber ist (Nachbrenneffekt).

bewegung-essen-sportWas aber isst man nach einem harten Kraft- oder Cardiotraining? Man will einerseits satt werden und andererseits die Trainingserrungenschaften nicht gleich wieder zunichte machen. Bevor wir Tipps für Mahlzeiten nach dem Sport geben, klären wir erstmal auf, was man nach dem Training keinesfalls essen oder trinken sollte, wenn man abnehmen möchte:

Alkohol: Das Bier nach dem Sport, egal ob Ausdauer oder Kraftsport, lässt den Nachbrenneffekt verpuffen. Alkohol liefert sieben Kalorien pro Gramm, geht sofort ins Blut und wird als schneller Energielieferant genutzt. Das ist bei einer Diät aber nicht gewollt. Man will den Körper ja so lange wie möglich Fett verbrennen lassen, bevor man ihm Nahrung gibt.

Zucker: Auch Limonaden, Bonbons und andere stark zuckerhaltige Lebensmittel sind nach dem Training tabu. Der Zucker, vor allem Frucht- und Traubenzucker (in vielen Limonaden und Süßigkeiten enthalten), versorgt den Körper sofort mit viel Energie. Die Fettverbrennung ist damit gestoppt.

Weißmehl: Baguette, Brötchen, weiße Nudeln. All das hat den gleichen Effekt wie Zucker, denn Weißmehl liefert nur einfache Kohlenhydrate, die der Körper sofort in Energie umwandeln kann.

Besser sind da Lebensmittel und Getränke, die sättigen aber nur wenig oder langsame Energie liefern. Ideal sind:

kohlenhydrate-eiweis-sport-essenKartoffeln und magerer Kräuterquark: Die Kombination aus Eiweiß und Kohlenhydraten liefert viel Eiweiß mit einer hohen biologischen Wertigkeit. Das heißt, der Körper kann das Eiweiß aus Quark in Verbindung mit den Kohlenhydraten aus den Kartoffeln sehr gut für das Muskelwachstum verwerten.

Shakes: Während einer Diät ist ein sättigender Shake nach dem Training ideal. Ob nun selbst gemacht mit Quark oder aus hochwertigen Aminosäuren, die Trinkmahlzeit liefert wichtige Nährstoffe für das Muskelwachstum. Zum Frühstück für Frühsportler auch bestens geeignet!

Gemüse satt: Kombiniert mit einer hochwertigen Eiweißquelle wie Fisch, Geflügel oder Milchprodukte ist Gemüse als Sattmacher eine sehr gute Wahl. Es liefert Ballaststoffe, Vitamine und dabei wenig Kalorien. Karotten mit Quark, eine Gemüsepfanne oder Salat mit Putenbrust machen satt und schlank.

Wasser: Der Flüssigkeitsverlust wird beim Sport immer wieder unterschätzt. Die grobe Faustregel: Pro Stunde Sport sollte man einen Liter Wasser trinken. Zusätzlich zu den 2-3 Litern, die man sowieso am Tag trinken sollte! Wasser hält den gesamten Stoffwechsel aufrecht. Nach dem Training und bei aufkommendem Hungergefühl also erstmal eine Flasche Wasser zur Hand nehmen.

Wichtig nach dem Sport:

  • mageres Eiweiß (Fisch, Geflügel, Quark,…) für die Muskeln
  • hochwertige Kohlenhydrate (Vollkornbrot und -nudeln, Wildreis, Kartoffeln)
  • Fett aus Fisch, Geflügel und pflanzlichen Ölen bevorzugen
  • Mindestens einen Liter Wasser trinken nach dem Training

Bilder: Frau: © istocpkphoto.com/abu, Brot und Quark: © istockphoto.com/ MKucova

Verfasst von Marion am 6. April 2009 um 11:30 | Kommentare (4)
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