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Bauch weg mit Hilfsmitteln

Gerade jetzt, kurz vor der Bikini- und Badehosen Saison, sehen wir überall die Trainingsgeräte für den Bauch. Anzeigen in Zeitschriften, Homeshopping Sendungen und TV Berichte beschäftigen sich mit den Bauchgürteln und Fett-weg Geräten.

Wir haben ein besonders kurioses Exemplar eines Bauch weg Gürtels entdeckt: Der “Boneless Belt” (zu Deutsch: Gürtel ohne Knochen). Der Name lässt die versprochene Wirkung noch nicht erahnen, aber vielleicht das Bild?

boneless-belt-guertel-fett-weg

Nein? Dieser Abspeckgürtel soll durch gezielte Quetschung der Fettpolster die Blutzirkulation anregen und damit auch die Fettverbrennung…ah ja.

Nicht ganz so absurd aber immer noch lustig ist dagegen der “blue belt”, ein Fettverbrennungsgürtel. Das ist ein blaues, dickes Band, welches wie ein Nierengurt der Motorradausrüstung den Bauch umgibt. Laut Hersteller soll der “blue belt” folgendermaßen wirken:

Die Temperatur im Bauchbereich erhöht sich. Durch verstärktes Schwitzen versucht der Körper diese Temperaturerhöhung auszugleichen. Diese Schweißabsonderung ist das Ergebnis der erhöhten Stoffwechselaktivität, die einen höheren Nährstoffumsatz bewirkt. Der Energie- bzw. Kalorienverbrauch erhöht sich.

Schwitzen und abnehmen? Das könnte funktionieren. Aber wenn man sich nur warm anziehen müsste, um den Bierbauch loszuwerden, dann würden wir über den Winter wohl kaum Speck anlegen, oder?

Ein Klassiker im Homeshopping Kanal und viele glauben immer noch an seine einfache Wirkung ohne Diät und Anstrengung: Der Vibrationsgürtel. Durch Stromstöße oder elektrisch erzeugte Vibration sollen die Muskeln trainiert werden und das Bauchfett verschwindet…Es kann so einfach sein.

Diese Geräte sind medizinisch sinnvoll wenn es darum geht, verloren gegangene Muskulatur wieder aufzubauen, zum Beispiel nach langer Bettruhe. Diese Geräte werden jedoch niemals ein Six Pack aus dem Bierbauch zaubern können. Dafür braucht es eine gesunde Diät, bei der Fett abgebaut wird. Um den Speck loszuwerden, muss man weniger Energie aufnehmen als man verbraucht und nicht nur die Muckies unter der Fettschicht bearbeiten.

Bild Boneless Belt:  inventorspot.com, mehr Infos: diet-blog.com

Verfasst von Claudia am 25. Mai 2009 um 12:00 | Kommentare (3)

Wochenend und Sonnenschein

Endlich ist Zeit zum Relaxen und bei dem tollen Wetter natürlich draußen. Klar, die Sonnencreme muss sein, denn sie  schützt die Haut. Aber die ungefilterte Strahlung der Sonne ist auch für die Augen gefährlich.

sonnenbrille Ein gesundes Auge kann sich auf die Helligkeit einstellen, indem sich die Pupille zusammenzieht und so die Lichteinstrahlung reduziert wird. Doch der Augenschutz betrifft nicht nur die Dämpfung des sichtbaren Lichts. Vielmehr geht es um den Schutz vor der kurzwelligen ultravioletten Strahlung. Ohne Sonnenbrille schädigen diese unbemerkt Linse und Netzhaut. Erst nach Jahren zeigt sich der Schaden z. B. durch Linsentrübung (Graue Star) oder Makuladegeneration (Gelber Fleck).

Hersteller haben deshalb die Gläser in Lichtdurchlässigkeitskategorien unterteilt. Auf der Innenseite der Bügel befinden sich die Zahlen 0-4, die folgende Empfehlung verdeutlichen:

  • 0:  sehr heller Filter für leichten Lichtschutz und abends
  • 1:  heller bis mittlerer Filter für bedeckte Tage und zum Autofahren
  • 2:  dunkler Universalfilter, perfekter Blendschutz für unsere Breitengrade
  • 3:  sehr dunkler Filter für südliche Gefilde, Wasser, Strand und Berge
  • 4:  extrem dunkler Filter nur für Hochgebirge oder Gletscher

Die Oberflächen von Wasser, Sand und Papier reflektieren die unsichtbaren UV-Strahlen besonders stark. Wer also längere Zeit im Freien verbringt, sollte auf jeden Fall eine Sonnenbrille tragen. Andernfalls droht ein “Augen-Sonnenbrand” mit roten, tränenden Augen und die möchte am Wochenende doch niemand haben.

Übrigens hilft die Sonnenbrille nicht nur den Augen, sondern beugt auch Gesichtsfalten vor. Ist es zu grell, werden die Augen reflexartig zusammengekniffen. Dieser Selbstschutz ist zwar wichtig, führt aber zu Falten rund um die Augen.

Bild: Pixelio/Michael Hirschka

Verfasst von Marion am 22. Mai 2009 um 16:27 | Kommentare (1)

Migräne lindern durch Sport

Viele Menschen fühlen sich an manchen Tagen schlapp, haben Kopfschmerzen oder gar Mirgräne. Eine Studie des New England Center for Headache bestätigte, dass fast die Hälfte der untersuchten Migränepatienten bei Klimaveränderungen mit Kopfschmerzen reagierten. Oft hilft dann nur hinlegen und Ruhe.

Aus diesem Grund untersuchten Wissenschaftler, wie sich Sport als vorbeugende Wirkung bei Migräne verhält. Das Ergebnis war unglaublich. Bereits nach sechs Wochen merkten die Patienten eine Verbesserung. Die Häufigkeit der Attacken und die Schmerzen wurden fast halbiert. Die Gründe dafür leuchten ein:

  • verbesserte Durchblutung des Nervensystems
  • optimale Sauerstoffversorgung
  • Aktivierung von körpereigenen Schmerzabwehrstoffen

frau-sport

Die positive Wirkung zeigt sich nicht nur bei der Migräne-Vorbeugung. Auch bei Kopfschmerzen oder Verspannungen tut Bewegung gut. Besonders empfehlenswert sind Sportarten an der frischen Luft, wie Schwimmen, Radfahren oder Joggen. Auch ein Entspannungsteil ist hilfreich. Wer viel im sitzen arbeitet, kann mit Pilates oder Yoga, gezielt einseitigen Belastungen entgegenwirken.

Natürlich kommt es auf’s Timing an. Bei leichten Spannungskopfschmerzen kann ein Spaziergang Linderung verschaffen. Während einer Migräne ist Sport tabu, denn die Bewegung verstärkt den Schmerz.

Als Ergänzung zur Behandlung kann jedoch ein regelmäßiges Sportprogramm langfristig zur Besserung der Atacken führen. Ganz neben bei tut Sport der Figur gut, denn auch Übergewicht kann Migräne auslösen.

Bild: istockphoto/Stefan Redel

Verfasst von Marion am 18. Mai 2009 um 15:39 | Kommentare (3)

Popcorn statt Kartoffelchips knabbern

popcorn Klar, man vermutete es: Popcorn ist der bessere Snack. Schließlich triefen Kartoffelchips meist vor Fett. Aber schön, dass eine kleine Studie des Rippe Lifestyle Institutes das mal genauer untersucht hat:

35 Menschen im Alter von 20 bis 50 Jahren wurde in vier Gruppen eingeteilt:

  • Gruppe 1: vor dem Essen gab’s nur Wasser
  • Gruppe 2: vor dem Essen gab es eine Tasse Popcorn zu knabbern
  • Gruppe 3: vor dem Essen gab es sechs Tassen Popcorn zu knabbern
  • Gruppe 4: vor dem Essen gab es eine Tasse Kartoffelchips zu knabbern

Bei der darauf folgenden Mahlzeit durfte zugelangt werden, die Teilnehmer durften essen so viel sie wollten.

Die Ergebnisse: In Gruppe 1 bis 3 aßen alle ungefähr gleich viel. Inklusive Popcorn nahmen sie bei dem Essen durchschnittlich 7171 kcal zu sich. Gruppe 4 jedoch aß 12% mehr – 86 kcal.

Was sagt uns das? Popcorn reduziert nicht den Appetit, aber den Hunger. Ähnliche Ergebnisse zeigten Studien vor der Mahlzeit eine kleine sättigende Suppe oder ein Salat gegessen wurde. Grund könnten die Ballaststoffe im Popcorn sein.

Die Kartoffelchips scheinen den Hunger nicht zu reduzieren – im Gegenteil sie verleiten zum mehr essen. Als Zwischenmahlzeit oder Snack ist Popcorn also wesentlich besser als Kartoffelchips.

Es gibt mittlerweile sehr gut schmeckendes fettreduziertes Popcorn. Optimal natürlich in der salzigen, nicht der süßen Variante. Wem das zu langweilig ist, kann mit Kräutern experimentieren: etwas frischen Pfeffer, Curry- oder Chilipulver übers Popcorn streuen.

Bild Elke Müller/lebensmittelfotos.com

Verfasst von Marion am 13. Mai 2009 um 12:07 | Kommentare (0)

Schnell ne leichte Mittagsmahlzeit

Wir werden immer wieder gefragt, ob wir nicht einige amapur Rezepte veröffentlichen können. Gern kommen wir dem Wunsch nach, zumal es in diesem Fall einfach ist, wir sitzen ja an der Quelle (und genießen dies auch sehr).

Die Zutaten für 2 Portionen Curry-Gemüsesuppe:

  • 2 Möhren
  • 1 Rote Paprika
  • 1/2  Zucchini
  • 4 Maßlöffel amapur Curry Suppe
  • Kresse oder Petersilie

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Die Zubereitung:
Das Gemüse waschen, klein schneiden und für 5 Minuten in der Mikrowelle garen. 250-300 ml Wasser erhitzen und mit 4ML Curry Suppe in den Standmixer geben. Anschließend etwas Gemüsebrühe (ca. 1/2 TL) und das Gemüse hinzu und alles schön cremig mixen. Nach Belieben Pfeffer, Paprikapulver, frische Petersilie oder Kresse hinzu und schon ist die Curry Suppe fertig.

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Dazu haben wir eine Scheibe Vollkornbrot mit Salat und Putenbrust gegessen und als kleinen Nachtisch haben wir unseren Vitamin- und Mineralienhaushalt mit etwas frischem Obst aufgefüllt. Auch ein Getränk sollte nicht fehlen, bei uns gab es Kühles aus dem Wasserspender.

Wer also noch vor seinem Urlaub an seiner Figur arbeiten möchte, kann sich mit der amapur Curry Suppe schnell eine leichte und kalorienarme Mahlzeit machen.

Curry ist übrigens auch gesund. Die exotische Kostbarkeit vereint die gesundheitsfördernden Eigenschaften von 10-20 Gewürzen. In diesem Sinne lasst es Euch schmecken.

Verfasst von Marion am 7. Mai 2009 um 13:33 | Kommentare (0)

Aussehen wie Hugh Jackman?

Die Frauen lieben ihn, weil er toll aussieht und privat einen prima Familienvater abgibt. Die Männer mögen ihn, weil er in “X-Men” und anderen Filmen immer den “richtigen Kerl” symbolisiert und die Fäuste schwingt. Hugh Jackman ist Everybody’s Darling in Hollywood.

hugh_jackmanFür seinen neuen Streifen “Wolverine” (wieder ein Actionfilm der X-Men Geschichte, läuft gerade Kino) musste der gebürtige Australier aber ordentlich für seinen Muskelbody trainieren. Er war schon als Kind und Jugendlicher sehr sportlich, aber die Vorbereitungen für einen X-Men Film schlagen alle Rekorde in Sachen Fitnesstraining:

  • Jackman startete sein Krafttraining im Studio 15 Monate vor Drehbeginn.
  • Die erste Phase des Trainings fokussierte Hugh sich auf den Aufbau von Masse - Muskelmasse versteht sich. Dafür hob und drückte er Gewichte nach folgendem Schema: Gewicht in drei Schritten anheben und in einem Schritt wieder los lassen.
  • In der zweiten Phase wurde die antrainierte Muskelmasse gestärkt. Die vorhandene Muskelmasse sollte an Kraft gewinnen. Dafür änderte Hugh sein Gewichtetraining folgendermaßen: Immer schwerere Gewichte heben, ohne Vorgaben was die Dauer des Anhebens und Loslassens betrifft.
  • Die Phasen gingen jeweils sechs bis zwölf Wochen, je nachdem welche Fortschritte Hugh beim Training machte. Wurde Phase zwei erfolgreich abgeschlossen, so wurde mit immer höheren Gewichten wieder mit Phase eins begonnen.
  • Für dieses Training musste der “Wolverine” mehrmals pro Woche in die Muckibude: Gewichttraining für ein bis zwei Stunden an fünf Tagen die Woche.
  • In der letzten Woche jeder Phase wurde nur an einem Tag mit Gewichten trainiert. An den anderen Tagen musste Hugh laufen und stretchen. Außerdem wurde er zum Pilates und Yoga geschickt.

Das nenne ich mal einen harten Trainingsplan. Ob da noch Zeit blieb, um den Text zu lernen? Noch zu erwähnen ist vielleicht, dass Hugh Jackman natürlich NICHT nach dem Training bei Burger King speiste. Seine Diät sah folgendermaßen aus:

  • Sieben eiweißreiche Mahlzeiten am Tag.
  • Früh um vier Uhr gab es die erste Mahlzeit:  Vom Ei nur das Eiweiß,  roh.
  • Dann alle drei  Stunden wieder eine Mahlzeit aus Eiweiß (Geflügel, Fisch, Fleisch), gedünstetem Gemüse und braunem Reis (Wildreis).
  • Nach dem Mittag gab es keine Kohlenhydrate mehr.
  • Getränke: Nur Pfefferminztee und Wasser waren erlaubt.

So eine Diät gehört zum Job eines Hollywoodstars. 24 Stunden am Tag beschäftigt sich ein Hollywoodsternchen mit dem eigenen Körper. Bei vielen Stars hält die Traumfigur aus dem Film nur bis zum lauten “Schnitt”. Nach dem Dreh lässt es sich auch Hugh Jackman gut gehen und schlemmt, aber nur ganz kurz, denn das nächste Filmangebot liegt bestimmt schon auf dem Tisch.

Dass dieses Hin und Her, abnehmen und trainieren und dann wieder zunehmen, automatisch zum Jojo-Effekt führt, sieht man auch an Hugh Jackmans Landsmann und “Gladiator” Russell Crowe. Der futterte sich im Nu die abtrainierten Kilos wieder an.

via: dietblog.com Bild:  CC wikipedia

Verfasst von Claudia am 5. Mai 2009 um 13:41 | Kommentare (4)

Schlank, aber Leberschaden?

Vor dem Schlucken einer in Amerika - und natürlich auch bei uns übers Internet -  seit Jahren erhältlichen Diätpille namens Hydroxycut wird seit dem 1. Mai 2009 durch die amerikanische FDA (Food and Drug Administration) gewarnt. Der kanadische Hersteller Iovate Health Sciences hat die Pillen mittlerweile zurückgerufen, Verbraucher können sie in Apotheken und Drogerien zurückgeben.

vitaminpillenDer Grund? Der FDA wurden in den letzten Jahren 23 schwere Fälle von Lebererkrankungen, inklusive ein Todesfall eines 19jährigen Teenagers aus dem Jahr 2007 berichtet.

2007 bis 2009? Da fragt man sich, warum es solange gedauert hat, bis der Wirkstoff nun von der FDA vom Markt genommen wurde. Nahrungsergänzungen wie die Hydroxycut Fatburner Pillen benötigen keine Zulassung durch die FDA bevor sie auf den Markt kommen. Die FDA kann also nur einschreiten, wenn das Produkt bereits einige Zeit verkauft wird und Erkrankungen bzw. Todesfälle gemeldet werden, die mit der Einnahme in Zusammenhang gebracht werden können. Dann kann es aber leider oft schon zu spät sein.

Welcher Inhaltsstoffe bei Hydroxycut zu den Leberschäden führt, ist indes nicht 100% klar. Vermutet wird, dass es an der in dem Fettverbrenner enthaltenen Hydroxycitric Säure, der Säure einer tropischen Frucht, liegt. Es kann durchaus sein, dass diese Hydroxycitric Säure (engl. Hydroxycitric Acid) auch in anderen Nahrungsergänzungen enthalten ist. Sicherheitshalber sollten auch die nicht gekauft werden.

Schon 2004 wurde ein anderer Fatburner durch die FDA verboten, nachdem seine Einnahme vermehrt mit Herzinfarkten und Schlaganfällen in Verbindung stand: Ephedrin. Was wir daraus lernen? Grundsätzlich Finger weg von dubiosen Fatburner Diätpillen!

Bild: istockphoto.com/wolv, via huffingtonpost

Verfasst von Marion am 4. Mai 2009 um 09:59 | Kommentare (0)