4 Gründe, warum Ihre Neujahrsvorsätze scheitern …

und warum es 2016 besser wird!

 

Es ist mal wieder Zeit für gute Neujahrsvorsätze! Wir schreiten mit großen Schritten dem Jahreswechsel entgegen. Eigentlich fängt ja nur ein neuer Tag an. So wie 364-mal zuvor auch. Und dennoch ist dieser 1. Januar immer wieder mit einer besonderen Magie behaftet, und wenn der Countdown runtergezählt wird und die Sektkorken knallen, versuchen wir uns wieder an einem Neustart ins Leben.


Umfragen zufolge wagen sich 4 von 5 Deutschen alljährlich an Neujahrsvorsätzen – und scheitern in mehr als der Hälfte der Fälle. Ist Ihnen das auch schon passiert? Wir haben uns auf Fehlersuche begeben und zeigen die Top 4-Gründe, warum wir gute Vorsätze wieder brechen und mit welchen Gegenmaßnahmen Sie 2016 erfolgreich sein werden.

 

1. Unklare Zielsetzung

Viele von uns gehen das Unterfangen “Besseres Ich” zu zimperlich an. Klar, wir haben schon irgendwie vor, etwas zu ändern, allerdings … bei der Formulierung konkreter Ziele verlässt so manch einen doch die Courage. Auf diese Weise wird dem Willen ein allzu großer Spielraum gelassen. Und: Wer kein Ziel definiert, kann auch nie eines erreichen. Diese Art von Erfolgserlebnis ist jedoch essenziell, um langfristig am Ball zu bleiben und Vorsätze tatsächlich durchzuziehen.


Also keine Angst vor Zahlen! Sagen Sie nicht: “Ich möchte ein wenig schlanker werden”, sondern: “Ich möchte bis März 3 Kilogramm abnehmen”, nicht: “Ich möchte mehr Sport treiben”, sondern: “Ich gehe Montags, Mittwochs und Freitags zum Schwimmen.” Übrigens: Visualisierung hilft! Ein Eintrag im Kalender oder ein Post-it  am Kühlschrank erinnern täglich an die guten Vorsätze.

 

2. Zu viel gewollt

Alle Jahre wieder schießen wir mit unseren Neujahrsvorsätzen übers Ziel hinaus. Anstatt eines moderaten Wandels suchen wir mit Karacho die 360-Grad-Wende. Dabei ist das Scheitern vorprogrammiert.


Sinnvoller ist, Pläne an den Status-Quo anzupassen. Wessen Füße seit Schulzeiten keine Turnschuhe mehr von innen gesehen haben, der ist mit anfänglich regelmäßigen Spaziergängen durchaus gut aufgestellt. Wer sich bislang allzu sehr den süßen Genüssen des Alltags hingegeben hat, für den stellt bereits die Reduktion auf einen Schokoriegel pro Tag einen Achtungserfolg dar. Die gute Nachricht: Der Mensch gewöhnt sich an alles! Ein wenig Geduld sollte dennoch mitgebracht werden. Denken Sie schrittweise und schmieden Sie Pläne, die ausbaufähig sind.

 

3. Aufgeben nach Rückschlägen

Die Umsetzung von Neujahrsvorsätzen kann hier und da ins Stocken geraten (passiert übrigens besonders häufig in Kombination mit Punkt 2). Allzu oft verfallen wir in eine “Jetzt ist es auch egal”-Haltung. Und das nicht selten bis zum nächsten 31. Dezember.


Dabei sind wir doch alle nur Menschen und gelegentliches Straucheln gehört dazu, gerade, wenn der Weg lang und steinig ist. Angriff ist dann die beste Verteidigung gegen den inneren Schweinehund. Morgen ist immer auch noch ein Tag!

 

4. Die falsche Motivation

Ein derartig bedeutendes Projekt wie das eigene Wohl sollte nicht mit halben Herzen angegangen werden. Egal, was Sie sich vornehmen: Die Frage nach dem “Warum” ist entscheidend. Neujahrsvorsätze machen nur dann Sinn, wenn sich in ihnen unsere ganz persönlichen Wünsche widerspiegeln. Streben nach Schönheitsidealen, Veganismus, weil es gerade im Trend liegt, oder Sport, weil alle es machen? So wird das nichts!


Motivation kann aus ganz verschiedenen großen und kleinen Dingen bezogen werden. Das kann der Strandurlaub sein, zu dem Sie sich in guter Bikiniform präsentieren möchte, oder der lange heimlich gehegte Traum vom Marathonlauf. Packen Sie nur an, was Sie persönlich stolz und glücklich macht. Sie sind die Hauptperson in Ihrem Leben.

Also: 2016 wird Ihr Jahr! Wir wünschen viel Gesundheit und Lebensfreude und freuen uns, Sie weiterhin mit vielen Tipps und guter Unterhaltung begleiten zu dürfen. Diesem Vorsatz folgen wir. Versprochen.


Copyright: 1. Bild auf dieser Seite: ©iStock/SrdjanPav


2 Kommentare

  1. Bei mir ist es wirklich immer Aufgeben nach Rückschlägen. =(

  2. Und schließlich ist das Neujahr, die kalte Jahreszeit, auch nicht der idealste Zeitpunkt, um neue Vorhaben in die Tat umzusetzen. Da eignet sich das Frühjahr wesentlich besser, wenn die Tage länger werden und der Tatendrang aufkeimt – das Wort “Frühjahrsputz” kommt nicht von ungefähr.
    Zu sehr festgefahren ist die Vorstellung, dass neue Vorsätze Tage bis Wochen vor dem Neujahr gefasst werden (müssen).
    Sicherlich, das Neujahr kann für den ein- oder anderen der richtige Zeitpunkt sein; es ist nur wichtig, auf sich selbst und nicht unbedingt auf die Medien oder andere zu hören.
    Wie im Artikel sehr gut beschrieben ist das Denken in Etappen eine wertvolle Unterstützung, um schließlich am Ende das große Ziel besser erreichen zu können.

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