Abnehmen durch Fasten – sinnvoll oder ungesund?

Fasten ist auf den ersten Blick eine einfache Methode, um schnell ein paar Kilos abzunehmen. Für einen bestimmten Zeitraum wird kaum oder gar keine Nahrung aufgenommen. Durch das starke Kaloriendefizit purzeln die Pfunde und wir verlieren Gewicht.

Der Verzicht auf Nahrung hilft dem Körper zu entgiften und der Gesundheit etwas Gutes zu tun. Fastenkuren werden immer häufiger als Abnehm-Methode angewendet. Der Ursprung vom Fasten hat nichts mit dem Ziel Abnehmen zu tun. Wir klären, ob Fasten überhaupt zum Abnehmen geeignet ist.

Der Ursprung des Fastens

Fasten hat seinen Ursprung in der Religion und ist in fast allen Glaubensrichtungen zu finden. Der Sinn dabei besteht darin, dass die Gläubigen eine Phase des Verzichts erfahren. Der Fokus soll in dieser Zeit vermehrt auf die Religion und den Glauben gelegt werden, um sich dem Gott näher zu fühlen. Während Muslime im Fastenmonat von Sonnenauf- bis untergang keine Nahrung aufnehmen, verzichten Christen von Aschermittwoch bis Ostern auf eine beliebige Sache.

Die Fastenrituale der verschiedenen Religionen sehen sehr unterschiedlich aus. Das Ziel, mit dem Fasten abnehmen zu wollen, verfolgt jedoch keine von ihnen. Heute werden Fastenkuren vor allem mit dem Ziel der Reinigung und Entgiftung durchgeführt.

 

Teller mit Jesuskreuz-Kette, Gabel, Messer und ein Glas Wasser stehen auf einem Holztisch

©istock.com/martinwimmer

 

Die Wirkung des Fastens

Im Laufe des Lebens gelangen Giftstoffe wie neutralisierte Säuren und andere Stoffwechselendprodukte in unseren Organismus. In der Regel werden diese durch körpereigene Mechanismen wieder ausgeschleust. Einige verbleiben jedoch im Körper.

Ein beliebter Speicherort für diese Gifte sind Fettzellen. Beim Fasten werden die Fettdepots abgebaut. Durch diesen Abbau werden die darin eingelagerten Giftstoffe gelöst und über Leber und Niere entfernt.

Die Fastenden verspüren zudem nicht selten ein verbessertes Wohlbefinden. Grund dafür ist die vermehrte Bildung von Glückshormonen. Diese Hormonausschüttung findet aufgrund des extremen Nahrungsmangels statt, da dieser eine Bedrohung für das Überleben darstellt.

 Neben dem gesteigerten Wohlgefühl purzeln automatisch ein paar Pfunde während der Fastenzeit. Die Gewichtsreduktion entsteht durch die negative Energiebilanz. Dem Körper wird weniger Energie zugeführt, als er benötigt. Folglich muss er zur Aufrechterhaltung lebenswichtiger Funktionen Reserven wie Fett abbauen. Aber eignet sich dieser Schutzmechanismus auch zur langfristigen Gewichtsreduktion?

 

Warum ist Fasten nicht zum Abnehmen geeignet?

Wer denkt, dass Fasten eine einfache und schnelle Möglichkeit ist, um langfristig ein paar Kilos abzunehmen, wird leider enttäuscht. Richtig ist, dass je nach Dauer der Fastenkur, in kurzer Zeit das Körpergewicht sinkt. Viel schwieriger als das Abnehmen während der Fastenzeit ist das Halten des Gewichts nach der Kur.

 

Denn der Körper verfällt während des Fastens in den sogenannten Hungerstoffwechsel. Dieser ermöglicht lebensnotwendige Prozesse aufrecht zu erhalten. Zudem wird der Kalorienumsatz gedrosselt, um Energie zu sparen. Wird nach dem Fasten die normale Nahrungsaufnahme aufgenommen, tritt der Jojo-Effekt ein.

Das Ziel Abnehmen mit einer Fastenzeit erreichen zu wollen, schadet bei längerer Anwendung der Gesundheit und kann Vitamin- und Mineralstoffmängel hervorrufen. Zudem bauen normalgewichtige Menschen vermehrt essentielle Körpermasse wie Muskulatur ab. Wird Muskulatur abgebaut, sinkt auf lange Sicht der Kalorienbedarf.

 

Gute Gründe, warum Fasten nicht zum Abnehmen geeignet ist:

  • Mangelnde Zufuhr von Nährstoffen und Vitaminen
  • Körper verfällt in den Hungerstoffwechsel und senkt den Grundumsatz
  • Abbau von Muskelmasse
  • Halten des Gewichts nach dem Fasten ist schwer
  • Eintreten des Jojo-Effekts

 

Stoffwechseldiät als Alternative

Wer nach Alternativen sucht, um seinen Stoffwechsel in Schwung zu bringen, langfristig abzunehmen und gleichzeitig dem Körper etwas gutes zu tun, kann auf spezielle Stoffwechseldiäten zurückgreifen. Die amapur intensiv Diät hilft dabei zu entgiften und langfristig Gewicht zu reduzieren ohne in den Hungernot-Modus zu verfallen.

Der Organismus wird während der amapur Diät mit allen notwendigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt. Der Körper schaltet dadurch nicht in den Hungerstoffwechsel und der Grundumsatz wird nicht gesenkt. So wird der Jojo-Effekt verhindert. Die negative Energiebilanz sorgt trotzdem dafür, dass die Fettreserven abgebaut werden. Zusätzlich verfügen die amapur-Produkte, wie zum Beispiel die Kekse Schoko über einen hohen Anteil an Ballaststoffen, welche Giftstoffe binden und hinaustransportieren.

Copyright: 1. Bild auf dieser Seite: ©iStock/ereidveto


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