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Müsli-Kalorienvergleich

Die Idee von Jessica, Danke an dieser Stelle, bringt uns heute dazu, verschiedene Müslisorten in Sachen Kaloriengehalt miteinander zu vergleichen. Müsli ist nämlich nicht immer ein gesunder Start in den Tag. Viele Sorten liefern mit Fructose-Glucose-Sirup, Tafelzucker und anderen süßen Leckereien oft mehr Kalorien als sie sollten.

Muesli alle

Eine Mandarine, etwa so groß wie eine gefüllte (Frauen-) Hand, dient uns neben der Müslischüssel als optischer Vergleich. Also los geht’s:

Mhh lecker…Seitenbacher Bircher Müsli

Ja die freundliche Stimme aus dem Radio kennt man mittlerweile nicht nur im Schwabenland. Die Müsli von Seitenbacher sind bekannt, nicht zuletzt wegen der großen Auswahl, der Qualität der Zutaten und des Geschmacks. Wir von amapur sind überzeugt vom “mhh lecker” Seitenbacher, denn der kommt auch ohne viel Zucker und Firlefanz aus.

Muesli Seitenbacher Kalorien

100 g pur = 332 kcal, 250 kcal = 61 g + 100 ml Milch*, Fett = 3,9 g

REWE Bio Amaranth-Schoko Müsli

Die Hausmarke von REWE  ist nicht die schlechteste Wahl. Ganz im Gegenteil: die Zutaten stimmen soweit: Süßquellen sind Honig und Rohrohrzucker. Mit 16 Prozent Eiweißanteil übertrifft Amaranth alle anderen Getreidesorten. Schade, dass man diesen Vorteil nicht auf der Verpackung sieht. Statt zur Schoko-Variante sollte man beim Amaranth-Müsli lieber zur Früchtemischung greifen oder zum puren Korn. Das ist kalorienärmer und vitaminreicher.

Muesli Amaranth

100 g pur = 404 Kalorien, 250 kcal = 54 g + 75 ml Milch, Fett = 7,6 g

Kölln Müsli Knusper Honig-Nuss

Auch ein Klassiker mit viel Auswahl. Wir haben uns für die Knusper-Variante entschieden und mussten feststellen: Die Knusper-Müslis sind im Allgemeinen sehr kalorienreich. Haferflocken und Weizenflocken werden hier mit Glucose-Fruktose-Sirup zu einem kernigen Knabberspaß gemacht. In Kombination mit Nüssen, extra Honig und Rosinen (hier nicht enthalten) entwickelt sich ein Müsli schnell zur Kalorienbombe.

Muesli_Koelln

100 g pur = 434 kcal, 250 kcal = 50 g +  80 ml Milch, Fett = 4,7 g

Vitalis Früchte Müsli

Eine gute Wahl ist das Vitalis Müsli. Es steckt viel, sogar etwas zu viel, getrocknete Frucht drin und eine 250 Kalorien Portion macht auch satt. Da kann man nicht meckern.

Muesli Vitalis Kalorien

100 g pur = 322 kcal, 250 kcal = 63 g + 100 ml Milch, Fett = 4,3 g

Um die Müsli Kalorien über den Tag auch zu verbrennen, solltest Du vielleicht:

  • 30 Minuten Schlittschuh laufen (Mann, 85 Kg)
  • 38 Minuten Schlittschuh laufen (Frau, 65 Kg)

* für diesen Vergleich wurde Milch mit einem Fettanteil von 1,5 % verwendet.

Verfasst von Claudia am 22. Januar 2009 um 14:25 | Kommentare (7)

Suppen-Kalorien im Vergleich

Deutschland fröstelt um die Wette. Es ist eindeutig Suppenzeit. Und für die kleine Aufwärmung zwischendurch haben sich die Hersteller die 1-Tassen-Suppen einfallen lassen. Die sind schnell gemacht und schnell weg gelöffelt (oder geschlürft). Wie viel Kalorien aber haben diese Zwischendurch-Suppen? Der Sache sind wir auf den Grund gegangen:

suppen-kalorien

1) Grüne Nudelsuppe mit Käse von Knorr aktiv

Also unter aktiv stell ich mir was anderes vor als “Mononatriumglutamat, Dinatriuminosinat, Dinatriumguanylat, Natriumcitrat, Natriumphosphat, alpha-Tocopherol und Ascorbylpalmitat” aber naja. Der gewöhnte Gaumen wird’s schon schlucken, denn die Nudelspeise (es ist weniger eine Suppe) schmeckt wirklich gut. Das liegt bestimmt an dem vielen Salz und den unaussprechlichen anderen Dingen.

Nudelsuppe-Käse

100 ml = 76 kcal, 250 kcal = 328 ml (1,6 Tassen), Fett = 6,5 g

2) Heisse Tasse von Erasco Brokkoli

Eine kleine Überraschung: Diese Suppe kommt ganz ohne Geschmacksverstärker aus. Das finden wir gut obwohl dies die einzige Suppe ist, die bei uns ungegessen stehen blieb. Das lag aber nicht am Geschmack, sondern an der sich einstellenden Sättigung :-) Auf jeden Fall gibt es an dieser heißen Tasse nichts auszusetzen. Kaloriengehalt und Inhaltsstoffe sind okay.

Erasco-Brokkolisuppe

100 ml =  59 kcal, 250 kcal = 423 ml (2,8 Tassen), Fett = 11,7 g

3) Cup Nudeln, Dug-Geschmack

Beim Aufmachen des Bechers entfloh ein Geruch wie wir ihn zuletzt am 25. und 26.12. in der Nase hatten: Es roch nach Braten. Aber Moment mal… die Suppe ist doch noch gar nicht mit Wasser in Berührung gekommen?! Und Fleischstückchen seh ich auch nirgends. Grund für den Festmahlgeruch? Aromen, Geschmacksverstärker und jede Menge Salz.

Cup-Nudelsuppe

100 g = 96 kcal, 250 kcal = 274 g (0,8 Portionen), Fett = 10,6 g

4) Knorr aktiv Tomatencremesuppe

Auch hier ist aktiv wieder ein Synonym für den Chemiebaukasten. Die Suppe schmeckte so süß wie selten ein Dessert. Zucker steht als Zutat auch an zweiter Stelle. Hab ich etwas verpasst oder seit wann brauchen Suppen mehr als eine Prise Zucker? Croutons lieferten da noch eine extra Portion Stärke.

Knorr-Tomatensuppe

100 ml = 63 kcal, 250 kcal = 396 ml (1,9 Tassen), Fett = 7,8 g

5) Weight Watchers Hühner Nudelsuppe

Wahrscheinlich hat man das Huhn mal am Suppentopf vorbei gehen lassen, aber nach einer richtigen Hühnersuppe schmeckt das nicht. Hühnerfleisch ist als Zutat zwar aufgeführt, aber wir haben es zwischen den ach so vielen Nudeln (ca. 3-5 Stück konnte man zählen) wahrscheinlich nicht gefunden. Und weil die Zutaten sparsam eingesetzt wurden, fällt die Suppe auch bzgl. Kaloriengehalt nicht ins Gewicht.

Weight-Watchers-Suppe

 100ml = 22kcal, 250 kcal = 1135ml (7,5 Tassen), Fett = 4g

Nach so viel salziger Suppe treibt es uns nun ständig durstig zum Wasser. Wer nicht so viel nach Getränken rennen muss wie wir, der kann die Kalorien wie ein Suppenkasper verbrennen:

  • Mann (85 Kg): 29 Minuten Hampelmann springen
  • Frau (65 Kg): 38 Minuten Hampelmann springen
Verfasst von Claudia am 9. Januar 2009 um 12:45 | Kommentare (2)

Kalorienreiche Weihnachten

Letztes Jahr stellten wir hier auch schon eine Auswahl kalorienreicher Weihnachtsleckereien vor. Und alle Jahre wieder ist es auch heute Zeit, uns den Kalorien von Spekulatius, Pfeffernuss & Co. zu widmen. Hier der 250-Kalorien Vergleich:

Schoko-Weihnachtsmann

Den gibt es mittlerweile in dunkelbraun (Zartbitter), hellbraun (Vollmilch), gescheckt und als Albino (weiße Schokolade). Wir wünschen uns weiße Weihnacht mit weißer Schoki und wählten den 130 Gramm leichten und insgesamt 689 Kalorien schweren Weihnachtsmann von Milka:

Schokoweihnachtsmann

100g = 540 kcal, 250 kcal = 46,3g (1/3), Fett =  13,6g

Mandel-Spekulatius

Lecker diese Weihnachtsgewürze. Sie sorgen aber auch dafür, dass man beim Naschen nicht mehr aufhören kann. Zimt, Nelken, Kardamom und Anis sind wahre Appetitanreger. Im Spekulatius sind viele Gewürze aber auch viel Zucker und Fett. Das macht das typische Weihnachtsgebäck nicht gerade zum harmlosen Snack:

Spekulatius

100g = 480 kcal, 250 kcal = 52g (5 1/2 Stk.), Fett = 12g

Marzipan-Nougat-Brot

Gleich zwei Süßigkeiten auf einmal: Nougat umhüllt von Mandelmus alias Marzipan. Vom Fettgehalt pro 100g wird diese Leckerei nur noch vom Weihnachtsmann geschlagen. Dafür ein Hauch weniger Zucker. Deswegen kann man auch ein paar Gramm mehr naschen. Für 250 Kalorien kann man sich dieses Stück “Brot” gönnen:

Marzipan-Nougat-Brot

 100g = 407 kcal, 250kcal = 61,4g, Fett =  17g

Gefüllte Lebkuchen

Aprikose, Kirsche, Waldfrucht, Pflaume: Diese Lebkuchenherzen gibt es in vielen Füll-Varianten. Allesamt lecker aber allesamt auch schnell weg geputzt. Und das bei nicht allzu wenig Kalorien. Wir haben hier eine Diät-Variante gewählt. Nicht um den Wettbewerb zu verzerren, sondern weil die beliebten Herzen schon ausverkauft waren:

gefüllte Lebkuchenherzen

100g = 319, 250 kcal = 78,4g (5 Stk.) , Fett = 7,8g

Pfeffernüsse

Zum Kalorien sparen eignet sich keine der vorgestellten Weihnachtsleckereien wirklich. Aber wenn schon Naschen, dann am besten Pfeffernüsse. Die haben wenig Fett und man kann davon ein paar mehr genießen, denn eine Pfeffernuss wiegt nur 9,2g:

Pfeffernüsse

100g = 387 kcal, 250 kcal = 64,5g (7 Stk.) , Fett = 3,8g

Um die diese 250 Kalorien wieder von den Hüften zu bekommen, kann man einen auf Kati Witt machen - oder doch lieber einen auf Claudia Pechstein:

  • Mann (85 Kilo) = 27 Minuten Schlittschuhlaufen
  • Frau (65 Kilo) =  35 Minuten Schlittschuhlaufen
Verfasst von Claudia am 5. Dezember 2008 um 15:04 | Kommentare (3)

250 Kalorien: Pasta-Saucen

Letzte Woche haben wir uns die Pasta vorgenommen und herausgefunden, dass eine Suppenschüssel voll Pasta schon 250 Kcal auf dem Zähler bringt. Heute widmen wir uns dem Topping: Saucen und Pesto im Kalorienvergleich.

Die scharfe Arrabiata

Diese Sauce ist bei allen Herstellern meist die kalorienärmste. Arrabiata enthält neben passierten Tomaten nur noch ein paar Chilischoten und Kräuter. Das macht sie zu einer Diät-tauglichen Tomatensauce mit wenig Kalorien.

Sauce Arrabiata

100g = 59 kcal, 250 kcal = 423 kcal g, Fett = < 10g

Die cremig-fruchtige Ricotta

Käse küsst Tomate. Das ist bei der Ricotta-Sauce passiert. Und rein geschmacklich ist diese Soße sehr gehaltvoll: fein gewürzt und mit dem typischen Parmesan-Ricotta-Aroma. Zusammen mit fruchtiger Tomatensauce = sehr lecker! Kann man auch zu Hause selber machen: Einfach in die passierten Tomaten (aufgewärmt) ein bisschen Parmesan und Ricotta (italienischer Frischkäse) oder normalen Rahm-Frischkäse einrühren. Die Kalorien summieren sich dem entsprechend:

Ricotta-Sauce

100g = 134 kcal, 250 kcal = 186g, Fett = 15,6g

Das schnelle Pesto verde

Parmesan, Basilikum, Pinienkerne und jedem Menge Olivenöl machen das Pesto zum kalorienreichsten Pasta-Topping. Aber auch zum einfachsten: Glas auf, Löffel rein. Man braucht weniger als bei einer Sauce. Wer sich vom Pesto verde 1 EL für einen Teller Spaghetti nimmt, isst nicht mehr Kalorien als mit einer normalen Tomatensauce.

Pesto verde

100g = 445 kcal, 250 kcal = 56g, Fett = 25g (davon 22g ungesättigt)

Die Diät-Sauce Basilikum

Passierte Tomaten, etwas Salz und Basilikum. Allein das kann schon eine Pasta-Sauce ergeben. Ohne viel Aufwand bedeutet auch: ohne viel Kalorien.

Basilikum-Sauce

100g = 32 kcal, 250 kcal = 781g, Fett < 5g

Wer jetzt wieder nur Sauce mit Nudeln gegessen hat, sollte sich schämen und die 250 Kalorien gleich wieder abtrainieren:

  • Mann (85 Kg): 93 Minuten Rasieren
  • Frau (65 kg): 125 Minuten Haare bürsten
Verfasst von Claudia am 22. Oktober 2008 um 12:28 | Kommentare (3)

Pasta im Kalorienvergleich

Viva Italia. Auch hier bei amapur isst man gern wie am Mittelmeer. Gibt es zwischen Nudeln eigentlich große Unterschiede was den Kaloriengehalt angeht? Das haben wir uns auch gefragt und drei beliebte Pasta-Sorten geprüft. Nächste Woche gibt es dann die Saucen und Pestos dazu. Aber jetzt erstmal: Spieglein, Spieglein an der Wand, welche Nudel hat die meisten Kalorien im Land?

Der Klassiker: Spaghetti

Diese Nudel besteht aus Hartweizengrieß, Wasser, Vollei und Sonnenblumenöl. Servierfertig, also gekocht, ergibt ein volles Schüsselchen 250 Kilokalorien. Das sind hauptsächlich Kohlenhydrate (38g pro 100g). Spaghetti mit Ei haben aber auch ca. 7 g Eiweiß, mehr als andere Pastasorten.

Spaghetti

100g = 196 kcal, 250 kcal = 127g, Fett = 1,9g

Ewig falsch ausgesprochen: Gnocchi

Nicht Gnotschi, nicht Gnoki, sondern Njoki werden diese Kartoffelnudeln ausgesprochen. Sie bestehen zu 78% aus Kartoffelpüree. Noch beigemischt sind Weizenmehl, Kartoffelmehl und Reismehl. Das macht sie bissfest und doch weich und fluffig.

Gnocci

100g = 163 kcal, 250 kcal = 153g, Fett = ca. 5g

Weiche Schale, Weicher Kern: Tortelloni

Es gibt sie mittlerweile mit Frischkäse, Bärlauch, Fleisch, Brokkoli und eben auch mit der klassischen Käsefüllung. Das Fett in Kombination mit einfachen Kohlenhydraten kalorienreich ist, wissen wir. Bei den Tortelloni ist beides vereint in mundgerechter Form. Die Käsefüllung besteht aus Gouda, Schnittkäse, Gorgonzola, Riccota und Frischkäse. Man kann sie aber auch nur mit einer Käsesorte zubereiten.

Tortelloni mit Käse

100g = 234 kcal, 250 kcal = 106g, Fett = 9,2g

Die Gnocchi gehen also als Sieger hervor. Das liegt an den Kartoffeln. Eine Kartoffel hat pro 100 Gramm gerade mal 70 kcal, als Püree ca. 80 bis 100 g. Im Vergleich dazu: 100 g Hartweizengrieß haben ca. 330 Kalorien. Der Hauptbestandteil der meisten Nudeln ist aber nun einmal Hartweizengries.

Grieß hin oder her. Nach der Schlemmerei müssen die Pasta-Kalorien wieder runter. Am besten so:

  • Mann (85 Kilo): 42 Minuten Auto waschen und waxen
  • Frau (65 Kilo):  55 Minuten Auto waschen und waxen
Verfasst von Claudia am 15. Oktober 2008 um 14:30 | Kommentare (2)

Oktoberfest-Kalorien auf der Wiesn

O’zapft is. Und deswegen widmen wir unsere 250 Kalorien heute den Leckereien auf dem Oktoberfest.

Oktoberfest Leckerein

Das Getränk: Weißbier

Dazu muss man sagen, dass wir hier in preußischen Gefilden nicht an original Oktoberfestbier kommen. Das hat mehr Alkohol als normales Weißbier. Hier die geläufige, ganzjährlich erhältliche, Variante. Hier sollte man aber auch nicht zu tief ins Glas schauen. Eine Mass hat ca. 450 kcal, würde also heute auf keine Kuhhaut passen.

Weibbier

100ml = 48 kcal, 250 kcal = 520ml (eine Flasche +  ein Schluck)

Brezn

Auch mit original bayrischen Oktoberfest-Brezn können wir leider nicht dienen. Da hätte eine 280 kcal. Die kleinen Varianten, in ganz Deutschland zu Hause, haben pro Stück immerhin 150 kcal.

Brezn

100g =  250 kcal, 250 kcal = 1 1/2  normale Brezn

Obatzda

Wie auch immer man ihn schreibt oder ausspricht: Das bayrische Käse-Allerlei ist lecker und leider auch sehr fettig. Liegt wohl an den 53% Camembert “verdünnt” mit Rahm, Butter und Frischkäse.

Obatzda

100g = 347 kcal, 250 kcal = 72g, Fett =  22,32g

Brathändl

Statt Ochsenbraten gibt es bei uns ein halbes Händl. Das reicht kalorienmäßig auch schon vollkommen mit ca. 700 kcal pro Händl. Der Ochs hat 200 kcal pro 100 Gramm. Da ist Händl also die bessere Wahl.

Brathaendl

100g =  185 kcal, 250 kcal = 133g , Fett = 13,3g

So nach so viel Wiesn-Schlemmerei muss ein Wies’n-Workout her:

  • Mann (85 Kg): 62 Minuten auf dem Tisch zu DJ Ötzi tanzen
  • Frau (65 kg): 83 Minuten auf dem Tisch zu DJ Ötzi tanzen

Wahlweise kann man auch genauso lang (und ausgelassen!) Mass-Krüge stemmen.

Grüezi wohl und viel Spaß auf der Wiesn.

Verfasst von Claudia am 26. September 2008 um 15:12 | Kommentare (6)

250 Schlemmer-Kalorien

Heute gibt es Dinge in unserer 250-Kalorien-Rubrik, die vom amapur-Büro sonst eher verschmäht werden: Schlemmer-Gerichte wie Crêpes, Waffeln und Co. Wer gerade Diät macht, sollte also ganz schnell weg schauen. Wir vergleichen Desserts und Volksfest-Sünden die alles sind - nur nichts für die schlanke Linie.

Das Original: Waffel mit Schlagsahne

Eine frische Waffel mit einem Klecks-Sahne sieht schon hinreißend aus. Nur die Eierwaffeln sind sehr kalorienreich und sättigen dabei kaum. Wer abnehmen will, sollte auf keinen Fall zu diesem Gebäck im Supermarkt greifen. Sie schmecken kaum nach etwas, haben aber ganz schön viele Kalorien. Eine Waffel mit gerade mal 42g bringt es schon auf 212 kcal. Da brauche ich die Sahne gar nicht erst erwähnen…

Waffel mit Sahne

100g = 352 kcal, 250 kcal = 71g (1/2 Waffel + 50g Sahne), Fett = 22g

Das Original: Crêpe mit Nutella

Ui, ui, ui: Die typischerweise bestellten 2 Crêpes mit Nuss-Nougat-Creme haben ca. 500 kcal. Das meiste der Kalorien stammt aus dem Schoko-Aufstrich. Nutella hat nämlich pro 20g-Portion (entspricht einem durchschnittlichen 1/2-Brötchen Aufstrich) ganze 102 kcal. Am Crêpes-Stand wird an Schokocreme meist nicht gespart. Zusammen mit dem Crêpes ist es ein Kirmes-Kalorienbömbchen und ersetzt eine Mahlzeit.

Crepe_mit_Nutella 2

100g = 257 kcal, 250 kcal = 97 g (1 1/2 Crêpe + 22g Nutella), Fett = 10,8g

Die Alternative: Waffeln mit Früchte-Quark

Lieber zu Hause der Waffel-Lust nachgehen und etwas Quark mit Früchten dazu reichen. Die Waffel sollte man selber machen, denn auch mit Magerquark und Früchten kann man von der kalorienreichen Fertig-Variante kaum mehr als 1 Waffel essen, wenn die 250-Kalorien-Marke nicht überschritten werden soll. Für 5-6 selbst gemachte Waffeln im Waffeleisen nimmt man: 1/4 l Milch (3,5 % Fett), 2 Eier, 40g Zucker, 1 Prise Salz, 180g Mehl und 1 TL Backpulver. Verrühren und ab ins Eisen. Das macht pro Waffel dann ca. 185 kcal (man spart ca. 30 kcal pro Waffel).

Waffel mit Obst und Quark

100g = 246 kcal, 250 kcal = 102 g (1 Waffel + 30g Quark + 30g Obst), Fett = 13g

Die Alternative: Crêpes mit Zimt-Zucker

Jetzt wo es langsam beginnt kälter zu werden, schmeckt der Crêpe mit Zimt und Zucker gleich viel besser. Zusammen mit einer Messerspitze Butter (als Geschmacksträger) ist dies die sättigendere Variante für 250 Schlemmer-Kalorien. Hier noch ein kalorienarmes Crêpes-Rezept, dann kann die Pfanne ja angeschmissen werden.

Crepe mit Zimt

100g = 200 kcal , 250 kcal = 125g (2 Crêpe + 5g Butter + 2 TL Zimt-Zucker), Fett = 9g

Nach so vielen Schlemmer-Kalorien heißt es: Abtrainieren! Am besten mit einem zügigen Herbst-Spaziergang.

  • Mann (85 Kilo): 55 Minuten Spazierengehen
  • Frau (65 Kilo): 70 Minuten Spazierengehen

amapur-Tipp: Kalorienbomben lieber zu Hause selber machen, dann weiß man was drin ist:

Verfasst von Claudia am 18. September 2008 um 17:06 | Kommentare (0)

Sauer eingelegtes

Sauer macht lustig! Deswegen testen wir in unserer 250 Kalorien Rubrik heute sauer eingelegtes Gemüse. Auf Buffets und zum Abendbrot greift man ja gern mal zu Konservengemüse. Wir schauen heute ganz genau hin: Was steckt drin im Gemüseglas?

eingelegtes Gemuese

  • Cornichons

Die winzig kleinen Gurken haben auch nur einen winzig kleinen Kaloriengehalt. Neben Branntweinessig, Zucker, Gewürzen (Senfsaat) und Salz befinden sich im Kühne-Glas auch „natürliche Aromen“, was immer das auch sein mag. Auf jeden Fall schmecken die knackigen Mini-Gurken würzig frisch.

cornichons

100 g = 27 kcal, 250 kcal = 925 g (ca. 5 Gläser), Fett = 2,7 g

  • Silberzwiebeln

Dieser Tipp kommt von unserer Leserin Lioba. An dieser Stelle vielen Dank! Die Silberzwiebeln passen super zum Abendbrot mit Putenbrust können aber auch, wie von Lioba empfohlen, als Snack beim fernsehen genascht werden. Leider enthalten die von uns gewählten Silberzwiebeln (REWE) Natriumdisulfit, ein Konservierungsstoff sowie Ascorbinsäure (Vitamin C, synthetisch), “natürliches Aroma” und den Süßstoff Saccharin-Natrium.

Silberzwiebeln

100 g = 30 kcal, 250 kcal = 833 g (ca. 4 Gläser), Fett = 2,5 g

  • Maiskölbchen

Die jungen Maiskölbchen von REWE sind unsere Lieblinge. Wer im Frühsommer Felder beklaut kann die Maiskölbchen auch pur genießen - sehr zu empfehlen, aber nicht erwischen lassen! Die eingelegten Maiskölbchen werden mit Branntweinessig, Salz, Zucker, “natürlichem Aroma” und Senf gewürzt. Ascorbinsäure sichert auch hier das Lebensmittel vor dem Verderben. Außerdem färbt man die Kölbchen mit Riboflavin (auch bekannt als Vitamin B2 - das Wachstumsvitamin). Es schützt vor Migräne und ist deshalb als Inhaltsstoff sehr nützlich.

Maiskoelbchen

100 g = 41 kcal, 250 kcal = 609 g (ca. 3 Gläser) , Fett = 3 g

  • Kürbis eingelegt

Ich kannte diese Variante noch nicht. Selbst gemacht soll es viel besser schmecken, hab ich mir im Büro sagen lassen. Und das kann ich mir auch gut vorstellen denn die Kürbisstücke sind sämig und sehr süß. In Kombination mit der Säure erinnern sie eher an Kompott. Der Kühne-Kürbis enthält Glukose-Fruktose-Sirup (auch in Limonaden enthalten, nicht besonders gut für den Blutzuckerspiegel!), Weißwein- und Branntweinessig, Zucker, Honig, Salz und “natürliche Aromen”. Ganz schön viel Zucker für so kleine Stückchen!

Kuerbis eingelegt

100 g = 75 kcal, 250 kcal = 357 g (ca. 2 Gläser), Fett = 0,3 g

Um die Snack-Kalorien zu verbrauchen (falls man überhaupt so viel schafft - wer isst schon ein Kilo Cornichons?), kann man sich dem frischen Gemüse vom Feld widmen und den Bauern bei der Ernte behilflich sein:

  • Frau (65 Kilo): 80 Minuten Trecker fahren
  • Mann (85 Kilo): 60 Minuten Trecker fahren
Verfasst von Claudia am 3. September 2008 um 15:59 | Kommentare (2)

Brotsorten im Kalorienvergleich

Deutschland ist die Brotnation der Welt. Jährlich ganze 86 Kilo pro Kopf. Morgens Brötchen oder Toastbrot, mittags ein Sandwich oder ein Brot zu Suppe und Salat und abends belegte Schnittchen oder die Brotkorbplünderung im Restaurant. Bei so viel Brot ist es interessant zu wissen, wie viel Kalorien man da so Scheibe um Scheibe aufnimmt.

Brotsorten

  • Toastbrot (weiß)

Zwei bis drei Toastbrotscheiben sind schnell verputzt, aber so richtig gesättigt isst man nicht. Beim Toastbrot sollte man lieber zur Vollkornvariante greifen, denn die hat bei ungefähr gleichem Kaloriengehalt ca. 4-5 g Ballaststoffe pro 100 g. Bereits zugesetzte Schrotanteile erhöhen den Ballaststoffanteil auf ca. 3,3 g.

Toastbrot

100 g = 259 kcal = ca. 250 kcal, Ballaststoffe = 2,8 g

  • Baguette Brötchen

Kalorisch gleich auf mit dem Toastbrot, mit ein paar Kommastellen mehr Ballaststoffen. Im Endeffekt macht es nicht wirklich einen Unterschied, ob man zu Toastbrot oder Brötchen greift. Ein Baguette sind grob 250kcal. Kommen noch 2 Scheiben Käse, Mayonnaise, etwas Tomate und Salat dazu - den Standard-Belag beim Bäcker - dann ist man schnell bei 600 kcal pro belegtem Baguette-Brötchen!

baguette-broetchen

100 g = 248 kcal = ca. 250 kcal, Ballaststoffe = 3,2 g

  • Toasties

Gefühlt sättigen sie - zumindest mich - mehr als Toastbrot. Etwas weniger Kalorien haben sie auch. Mittlerweile gibt es auch Toastis Mehrkorn, die haben etwas mehr Kalorien (245 kcal / 100g) - was durch 4,5 g Fett, statt in der Weizenvariante 1,5 g Fett kommt - und etwas mehr Ballaststoffe (5,2 g).

Toasties

100 g = 218 kcal, 250 kcal = 115 g, Ballaststoffe = 3,0 g

  • Pumpernickel

Die wenigsten Kalorien und einen sehr hohen Ballaststoffanteil von 8 Gramm. “Schuld” ist die fettarme Zubereitung - dank dieser enthalten Pumpernickel nur ein Drittel so viel Fett wie z.B. Toastbrot. Neben Roggenvollkornschrot und Wasser besteht das Pumpernickel noch aus Rübensirup und etwas Salz. Es gibt nur 3 1/3 Scheiben, denn eine einzelne Scheibe ist ganz schön schwer.

Pumpernickel

100 g = 184 kcal, 250 kcal = 136 g, Ballaststoffe = 8,0 g

  • Graubrot

Die klassische deutsche Stulle. Für 250 kcal kann man 2 plus eine kleine Ecke verspeisen. Davon wird man ja schon ganz gut satt. Und nicht vergessen - Belag zählt extra. Zwei belegte Salami-Schnitten addieren sich schnell auf 500 kcal.

graubrot

100 g = 210 kcal, 250 kcal = 119 g, Ballaststoffe = 4,7 g

  • Roggenvollkornbrot

Ganz klar der Favorit in Sachen Ballaststoffe. Aber auch beim Kaloriengehalt liegt das Roggen-Vollkornbrot sehr gut. Bei den drei Scheiben kann man ganz sicher davon ausgehen, dass sie eine Weile sättigen. Unser Sieger im Brot-Vergleich.

Roggenbrot

100 g = 188 kcal, 250 kcal = 133 g, Ballaststoffe = 8,7 g

Auf einen Nenner gebracht:
pro 100 Gramm haben fast alle Brotsorten ungefähr den gleichen Brennwert. Bei der Entscheidung, zu welcher Brotsorte man greift, hilft das also nicht unbedingt weiter. Insofern empfehlen wir, sich am Ballaststoffgehalt zu orientieren. Denn Vollkornbrot sättigt länger als labbriges Weißbrot-Toast und liefert auch mehr Vitamine und Mineralien.

Verfasst von Peggy am 21. August 2008 um 14:44 | Kommentare (4)

Gemüse im Glas

Gemuesesaefte 2Gemüsesäfte sind perfekt als schnelle Energielieferanten für Zwischendurch. Neben wertvollen Vitaminen und Mineralien liefern sie kaum Kalorien. Da Gemüsesäfte - im Gegensatz zu Fruchtsäften - kaum Zucker enthalten, sind sie optimal für den Blutzuckerspiegel. So enthält ein großes Glas Tomatensaft (400 ml) gerade mal rund 70 kcal - ein schlanker und vor allem sättigender Snack.

Egal ob pur, wild gemischt, fertig gekauft, selber frisch gepresst, gewürzt, mit Eiswürfeln - vielfältige Möglichkeiten sorgen für Abwechslung im Glas. Bei fertigen Säften darauf achten, dass sie frei von Zusatzstoffen sind. Einen Fertigsafttest gibt es von Stiftung Warentest.

  • Tomatensaft

Der Klassiker.  Besonders gern wird er im Flugzeug bestellt. Aber auch am Nachmittag bringt er - gewürzt mit Pfeffer, Salz oder einem Schuss Tabasco - neue Energie. Ganz speziell wird es mit etwas frischer Petersilie oder Basilikum. Gesund macht in vor allem das in Tomaten enthaltene Lycopin, dem eine krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben wird. Lycopin wird erst nach Erhitzen freigesetzt - und das passiert bei der Tomatensaftherstellung ja.

Tomatensaft

100 ml = 18 Kcal, 250 Kcal = 1388 ml (7 Gläser)

  • Karottensaft mit Honig

Nein, dass ist nicht nur was für Kleinkinder. Gesund durch das Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Gut für die Augen und zum Schutz vor schädlichen freien Radikalen. Vitamin E ist im Möhrensaft auch drin - ebenfalls ein Antioxidanz und sorgt zudem für schöne Haut. Aber Vitamin A und E sind fettlösliche Vitamine - am besten werden sie vom Körper aufgenommen, wenn im Karottensaft ein Schuss Olivenöl enthalten ist.
Wer den Karottensaft pur nicht mag, kann Möhrensaft mit etwas Orangensaft, Apfelsaft oder Rote-Beete-Saft variieren. In diesem hier ist etwas Honig für die Süße dabei. Karottensaft gibt es von vielen Herstellern. Dabei unbedingt auf das Etikett achten: Manche Hersteller schütten ein bisschen zuviel “Bienensaft” hinein. Der Zuckergehalt kann dann schnell bei 10 Gramm pro 100 ml liegen (ca. 6 Stück Zucker pro Glas).

Moehrensaft 1

100 ml = 36,7 Kcal, 250 Kcal = 681 ml (3 1/2 Gläser)

  • Rote Beete Saft

Gesund aber eklig? Wir finden nein - aber sicher ist das Geschmackssache. Wer sich an die pure Variante nicht heran traut, der mixt den Rote-Beete-Saft mit Orangensaft, Apfelsaft oder Möhrensaft. Sehr lecker auch frisch aus der Saftpresse mit einem Stück Ingwer verfeinert. Nicht überzeugt? Ist aber wirklich gesund, denn Rote-Beete-Saft enthält den roten Farbstoff Betanin. Er soll krankheitserregende Bakterien und Viren im Körper inaktiv machen, sie über die Verdauung ausgeschieden und zudem die Leber stärken (verbesserte Entgiftung).

Rote Beete Saft

100 ml = 36 Kcal, 250 Kcal = 694 ml (3 1/2 Gläser)

  • Sauerkrautsaft

Ja, das ist schon für die Härteren unter den Safttrinkern… Sauerkrautsaft ist gesund für die Darmflora. In ihm stecken viel Vitamin C (gut fürs Immunsystem) und Milchsäurebakterien (gut für die Verdauung). Auch er kann - wenn pur schwer trinkbar - mit Orangen- oder Grapefruitsaft verfeinert werden. Wer Sauerkraut jedoch gern isst, kann auch den Saft ganz gut ertragen, mit etwas Wasser verdünnt ist er auch nicht so intensiv im Geschmack. Tipp der amapur Tester: Sauerkrautsaft mit Rote Beete Saft mixen!

Sauerkrautsaft

100 ml = 14 Kcal, 250 Kcal = 1785 ml (9 Gläser)

  •  Alles zusammen oder Gemüsesaft

Für Gemüseliebhaber die sich nicht zwischen den oben genannten Säften entscheiden können, ist der Gemüsessaft die beste Wahl. Drin sind: Tomaten, Karotten, Rote Beete, Sellerie, Sauerkraut, Petersilie, Kresse, Meersalz, Lauch und ein Spritzer Zitronensaft. Also für jeden was dabei! Gemüsesaft eignet sich auch gut um das eine oder andere Süppchen abzuschmecken.

Gemuesesaft

100 ml = 21 Kcal, 250 Kcal = 1190 ml (6 Gläser)

 

Übrigens: wer etwas Zeit hat der macht sich Gemüsesäfte am besten selbst. Da weiß man genau was drin ist und kann beliebig experimentieren (z.B. ein Powerdrink aus: Rote Beete, Orangensaft, Karotten, frischer Ingwer). Mit einigen wenigen Utensilien geht das auch kinderleicht:

Verfasst von Claudia am 30. Juli 2008 um 15:17 | Kommentare (3)
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