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Weihnachtspeck ade

Obwohl uns die Temperaturen zum Wollpulli zwingen, es gibt keine Ausreden mehr für den Weihnachtsspeck. Der Winter hat schließlich mehr zu bieten, als die Bauchweg-Mode. Besonders dieser Tage lädt die Winterlandschaft ein, die Kalorien nicht nur im Fitnessstudio zu verbrennen. Abnehmen mit Wintersport lohnt sich.

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So sehe ich tatsächlich viele Leute auf Skiern bei mir am Grundstück vorbeifahren. Absolut richtig, denn es liegt viel Schnee und man spart auch noch Anreise und Unterkunft. Skilanglauf beansprucht viele Muskelgruppen und trainiert gleichzeitig die Ausdauer. Wer also Rad oder Laufschuhe mal wegpacken möchte, hat Training und Spaß optimal kombiniert. Auch für Anfänger lassen sich heimische Wege finden. Die Ausrüstung einfach mal ausleihen und los.

Wir sind dafür mit Schlitten und Nachbarn in den Wald. Erstaunlich war allerdings, wie viele Erwachsene auf den Schlitten saßen. Aber Rodeln macht ja nicht nur Spaß, auch der Stoffwechsel kommt auf Touren. Der Spaziergang an der frischen Luft stärkt den Kreislauf und die Sonne beschert uns nebenbei mit Vitamin D.

Ob nun Ski fahren, Rodeln, Schneemann bauen oder Schneeballschlacht, der Winter bietet allerhand Alternativen zum üblichen Training. Wer sein Immunsystem zusätzlich stärken möchte, kann ja anschließend in die Sauna gehen. Um allerdings abzunehmen, sollte der übliche Apré-Ski lieber gegen eine Tasse Wellness Tee getauscht werden.

Bild: amapur

Verfasst von Marion am 5. Januar 2010 um 15:26 | Kommentare (5)

Haus- oder Sportschuhe?

Wer abnehmen möchte, muss auf seine Kalorienbilanz achten und weniger Kalorien aufnehmen, als verbraucht werden. Die meisten essen weniger, statt mehr zu verbrauchen. Warum eigentlich? Wegen dem inneren Schweinehund.

Das Sport gut für Körper und Geist ist, leuchtet jedem ein. Doch woher den Elan für’s Training nehmen, wenn Arbeit und Familie den Tag ausfüllen? Wetter, Bequemlichkeit, Genuss, Geburtstag, Krankheit, Einkaufen… Ausreden die Sporttasche links liegen zu lassen, gibt es viele.

  • Das Problem: wir denken kurzfristig.

Ohja, jetzt mit der Decke auf dem Sofa die Lieblingsserie schauen. Besser wäre jetzt ins Fitnessstudio gehen, Kalorien verbrennen, Muskeln aufbauen und so meinem Wunschgewicht einen Schritt näher sein.

Um langfristig zu denken, hilft es das Ziel direkt vor Augen zu haben. Soll die Jeans oder das Kleid wieder passen, nicht unterm Bett vergraben, sondern sichtbar in den Schrank hängen. Ist der erste Erfolg da, fällt’s immer leichter und die Lieblingsserie muss ja auch nicht ausfallen.

  • Das Glas ist immer halbvoll.

Eine positive Grundeinstellung ist das Beste. Nicht wegen der Kollegen, dem Wetter oder der Familie die gute Laune verlieren. Erinnert euch an das leistungsfähige, ausgeglichene Gefühl nach dem Sport. Reicht das noch nicht, dann eben daran, bald die Kleidung mit der kleineren Größe anzuziehen. Oder wie meine Freundin shoppen gehen.geschafft

Wer bisher kein Sport treibt, hört den Schweinehund vermutlich brüllen. Deshalb für den Anfang eine Sportart wählen und dem Trainingszustand anpassen.

Sport muss Spaß machen und nicht zeit- oder kräfteraubend sein, egal ob beim schwimmen, laufen, Yoga oder Kraftsport. Zu Zweit geht vieles besser und die Schufterei ist nur halb so schlimm. Sucht euch einen Partner und plant den Sporttag fest ein. Klappts kann noch einer dazu kommen.

  • Bravo!

Das Wichtigste ist die Belohnung. Ist das Ziel erreicht und die Hose passt wieder, zeigt es und genießt den Erfolg. Ein neues Oberteil, ein Frisörbesuch, neue Schuhe oder ein Konzert sind ein krönender Abschluss. Auch das Gewicht halten ist eine Leistung und darf belohnt werden.

Nebenbei nicht die Ernährung vergessen. Gesund und kalorienbewusst essen, ist nicht schwer, wenn der Anfang gemacht ist. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, als ich mit dem Change Paket 3,7 Kilo abgenommen habe.

Bewegung und Sport unterstützt eine Diät,  erlaubt kleine Ess-Sünden, macht den Kopf frei und stärkt die Abwehrkräfte. Auch wenn jeder seine eigenen Ziele hat, die Überwindung für die Sportschuhe lohnt sich immer.

Bild:  istockphoto/wdstock

Verfasst von Marion am 14. Oktober 2009 um 16:50 | Kommentare (2)

dick und doof

Schlimm genug, wenn die Lieblingshose nicht mehr passt und selbst Richard Gere Sie nicht zur Shopping Tour überreden könnte. Nun hat auch noch die Wissenschaft eins draufgelegt. Per Kernspintomografen stellten Wissenschaftler fest, dass sich das  Gehirn übergewichtiger Menschen verkleinert.

An der University of California in Los Angeles wurden 94 gesunde Männer und Frauen über 70 untersucht. Davon waren einige normalgewichtig, einige übergewichtig und einige fettleibig (BMI > 30). Nachdem ihr Gehirn vermessen und mit dem Körpergewicht abgeglichen wurde, kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis: je mehr Körpergewicht, desto weniger scheint das Gehirn zu wiegen. frau-nachdenken

Gewisse Bereiche waren bei den übergewichtigen Personen gegenüber den normalgewichtigen um vier Prozent kleiner. Bei den fettleibigen Probanden war der Schwund sogar doppelt so groß.

Klar, unser Gehirn nimmt im Alter ab. Das dies früher und schneller eintritt, wenn wir Hüftgold mit uns rumtragen ist allerdings neu. Einziger Trost, den die Wissenschaft gibt: Bewegung hilft. Wer regelmäßig Sport treibt, kann sein Gehirn schützen, da es mit Proteinen versorgt wird.

Ein Grund mehr morgens die Treppe zu nehmen und sich im Alltag mehr zu bewegen. Wer zudem auf seine Ernährung achtet, kann ebenfalls dem Verfall der grauen Zellen entgegenwirken. Wer keine Zeit hat, aber wieder in die Lieblingsjeans passen möchte, dem bleibt nur eine Diät. Allerdings profitiert ja nicht nur die Figur davon, wie wir nun wissen.

via: Spiegel / Bild: istockphoto/jhorrocks

Verfasst von Marion am 13. Oktober 2009 um 17:40 | Kommentare (1)

Diäten über Diäten - und welche funktioniert?

Dieses nette Bild haben wir heute auf dem wortfeld-Blog gefunden:

frauenzeitschriften-diaetenNein, es ist keinesfalls schon wieder Frühling. Die “Herbst Diät” der Zeitschrift “neues für die Frau” verrät, dass es sich um aktuelle Ausgaben handelt, auch wenn das Wort “Herbst” um den 20. August etwas übertrieben ist.

Apropos übertrieben, die Frauenzeitschriften dieses Formats werben ja gern mit Traumgewicht und “5-Kilo-in-5-Tagen-Diäten”. Doch kann das gehen?

Wir sagen: Nein, und das ist auch gut so! Denn könnte man wirklich mit einer Salat-, Sauerkraut-, Apfel- oder Kartoffel-Diät so viel in einer Woche abnehmen, dann wäre es umgekehrt das Gleiche: Schon ein abendliches Grillvergnügen würde sonst im Umkehrschluss gleich die Waage in die Höhe schnellen lassen. Bloß gut, dass unser Körper nicht seismographisch auf unsere Ernährung reagiert. Das wäre ein tägliches und unerträgliches auf und ab!

Diese stark einseitigen, teilweise kalorienfreien Diäten führen stets zum Jojo-Effekt. Damit werden die Leserinnen nur kurzfristig leichter, mittelfristig aber keineswegs schlanker.

Zwar können kurzfristige, kalorienreduzierte Diäten zu einem motivierenden Einstiegserfolg verhelfen, danach muss jedoch ein gesundes, ausgewogenes Ess- und Bewegungsverhalten den Platz der vorherigen, dick machenden Lebensweise einnehmen.

Ein Diätprogramm, das die lästigen Urlaubspfunde schmelzen lässt und dabei ein gesundes, ausgewogenes Essverhalten antrainiert, ist zum Beispiel das Change Programm von amapur. Mit dieser Diät nimmt man etwa 1.200 Kalorien täglich zu sich, genug um satt zu werden UND abzunehmen. Außerdem erlernt man bei der 4-wöchigen Diät die Zubereitung einfacher Gerichte, auch für die Zeit danach.

Verfasst von Claudia am 24. August 2009 um 10:05 | Kommentare (5)

Wir sind dann mal weg

Klar, bei schönem Wetter verbringt man viel Zeit im Freien. Da die Prognose für’s Wochenende gut ist, spricht nichts gegen einen Ausflug. Wer eine Radtour plant und die bereits strapazierte Urlaubskasse unterwegs nicht überreizen möchte, nimmt sich ein Picknick mit. Einfach, lecker und beliebt bei Jedermann. Damit der Tag nicht ins Wasser fällt, sind wirklich nur kleine Vorbereitungen nötig.

Es ist heiß und die Sommerfigur soll noch halten. Da empfehlen wir Knabberspaß wie Karotten, Kohlrabi, Brokkoli, Gurke oder Paprikastückchen. Dipps und Kräuterquark sind schnell gemacht. Zur Not tuts auch die Variante aus dem Supermarkt. Beim starken Geschlecht sind Bouletten, Hähnchenkeulen oder kleine Schnitzel meist beliebter, falls noch etwas mehr Zeit ist.

ausflug

Für die schnelle Brotzeit besser gepökelte oder geräucherte Wurst nehmen und bei den frischen Nahrungsmitteln unbedingt auf Druckstellen achten. Sonst vermehren sich durch den Transport die immer vorhandenen Keime noch schneller. Statt einen grünen Salat, lieber einen Nudel- oder Reisssalat machen, die Blattsalate werden einfach schnell pappig.

Süßes gibt es nicht nur in Form von Obst, nein auch Kekse oder Muffins dürfen mit. Frische Brötchen lassen sich meist noch unterwegs ergattern. Kleine Idee für etwas Italien-Flair: Parma-Schinken, Ciabatta, Cocktailtomaten, Mozarella-Kugeln und Oliven. Fehlt eigentlich nur noch der kühle Wein…

Apropro, wer keine elektrische Transportbox hat, greift zum Kühlen auf die bewährte Kühltasche zurück. Nur daran denken, die Akkus rechtzeitig in den Tiefkühler zu packen. Auch für Flaschen gibt es inzwischen spezielle Kühltaschen. Ansonsten Wasser oder Eistee auch über Nacht in den Tiefkühler packen. Alle Speisen gut verpacken und es kann losgehen.

Was neben Decke und Leckereien im Picknickkorb nicht fehlen sollte, sind Messer und Gabel, Servietten bzw. feuchte Reinigungstücher und Müllbeutel. Schließlich soll die Reise sauber weitergehen und das lausche Plätzchen nicht hinterher aussehen wie ein Schlachtfeld.

Bild: istockphoto/lisegagne

Verfasst von Marion am 21. August 2009 um 14:50 | Kommentare (0)

Warum nehme ich nicht ab?

Wie ungerecht. Da wird wochenlang Salat und Knäckebrot gegessen und auf der Waage tut sich überhaupt nichts. Warum nur? Klar, die Gene sind schuld!

nicht-abnehmenGanz so unrecht haben Sie nicht. Tatsächlich sehen Christina Holzapfel und Prof. Hans Hauner von der Technischen Universität München in den Genen einen möglichen Grund für die unterschiedliche Gewichtsabnahme. Eine Diät bringt nicht immer den gleichen Erfolg. Selbst in Studien nahmen einige Probanden über 20 Kilo ab, während andere mit der gleichen Diät noch nicht mal ihr Ausgangsgewicht halten konnten.

Die Ernährungswissenschaftler kamen zu dem Ergebnis während einer Zwillingstudie. Hierbei nahmen eineiige Geschwister häufig gleich stark ab, während nicht verwandte Probanden unterschiedliche Diäterfolge aufwiesen. Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Gene auf verschiedene Ebenen in die Gewichtsregulierung eingreifen. So zum Beispiel die Steuerung des Gefühls für Hunger und Sättigung oder die Vorlieben für bestimmte Nahrunsgmittel.

Ferner verwertet jeder Mensch die Nahrung anders. Manch einer verbrennt auch in Ruhe viel Energie, ein anderer hat eine höhrere Bereitschaft für Sport und Bewegung. Leider ist erst ansatzweise erforscht, welches Gen wofür verantworlich ist. Müssen wir also auf einen Gentest, der den Diäterfolg vorhersehbar macht, noch warten.

Nüchterne Erkenntnis: die Wissenschaftler sehen die zunehmende Zahl von Übergewichtigen nicht als Folge falscher Gene, sondern dem Lebensstil. Ganz klar, wer mehr Kalorien aufnimmt, als er verbraucht und sich kaum noch bewegt, dem können auch die Gene nicht beim abnehmen helfen. Wer wirklich Gewicht reduzieren möchte, muss auf eine Diät setzten. Für den Erfolg spricht nicht die Wahl der Diät, sondern die Bereitschaft Durchzuhalten und die Energiezufuhr zu senken.

via: Medizinauskunft, Bild: istockphoto/blaneyphoto

Verfasst von Marion am 13. August 2009 um 16:08 | Kommentare (0)

FDH Diät mit Diätbesteck

diaetbesteckIn einem Karnevalsgeschäft haben wir dieses wohl nicht ganz ernst gemeinte Diätbesteck entdeckt. Für 4,99 Euro erhält man ein Besteckset bestehend aus einem halbierten Messer, einer halbierten Gabel und einem halbierten Löffel.

Grundsätzlich ist es keine schlechte Idee, kleineres Besteck oder kleineres Geschirr zu verwenden. Studien des Cornell Foodlab haben in verschiedenen Experimenten nachgewiesen, dass wir mehr aus größeren Schüsseln, von größeren Tellern und mit größeren Löffeln verspeisen. Und das wirkt sich natürlich negativ auf das Kalorienkonto aus.

85 Ernährungsexperten durften sich bei einer Veranstaltung an Eiscreme selbst bedienen. Sie erhielten als Ausstattung jedoch unterschiedlich großes Geschirr und unterschiedlich große Servier-Löffel, mit denen sie das Eis nach Belieben entnehmen konnten:

  • kleine Schüsseln (ca. 500 ml)
  • größere Schüsseln (circa. 1 L)
  • kleinere Servierlöffel (ca. 60 ml)
  • größere Servierlöffel (circa 85 ml)

Die mit den großen Schüsseln aßen 31 Prozent mehr Eis (127 Kalorien mehr) und sogar noch mal 14,5 Prozent mehr, wenn das Eis mit den größeren Servierlöffeln in die Schüsseln gefüllt wurde.

Der Tipp für zu Hause: lieber kleine Tellern und kleine Schüsseln benutzen - und das Eis, den Joghurt, das Müsli oder den Pudding vielleicht lieber mit einem kleinen Teelöffel als einem großen Esslöffel verspeisen. Es muss ja nicht gleich ein Diätbesteck für eine FDH Diät sein.
Das Experiment mit den Eisschüsseln könnt ihr hier anschauen:


Bild: karneval-megastore.de

Verfasst von Marion am 22. Juli 2009 um 12:24 | Kommentare (2)

Zunehmen in der Schwangerschaft

Dass man in der Schwangerschaft zunimmt, ist kein Geheimnis. Wer jedoch zu viel oder zu schnell zunimmt, gefährdet die eigene Gesundheit und die des Kindes.  So sollten bereits übergewichtige Frauen genau darauf achten nur wenig bis gar nicht zuzunehmen.

schwanger-zunhehmen-gewichtHier ein paar Richtlinien für die Gewichtszunahme bei werdenden Müttern:

1) Während des ersten Drittels der Schwangerschaft ist eine Gewichtsabnahme normal. Das mag sich ungesund anhören, doch der Energiebedarf der Mutter ist bis zum 3/4 Monat praktisch unverändert. Also braucht man auch nicht mehr zu essen. Wer trotzdem zunimmt, muss jedoch auch nicht gleich in Panik verfallen: Der Körper beginnt auch jetzt schon sich vorzubereiten und lagert eventuell besonders fleißig Reserven ein.

2) Im zweiten Drittel der Schwangerschaft sollte man mit einer wöchentlichen Gewichtszunahme von 250 bis 400 Gramm rechnen. Der Körper hortet hier besonders gern Wasser.

3) Im letzten Drittel  ist eine Gewichtszunahme von 500-600 Gramm normal, je nach Entwicklung und Wachstum des Kindes.

4) Ab der 40. Woche, also kurz vor dem Zapfenstreich, sollte das Gewicht stagnieren, denn dann ist das Kind praktisch voll entwickelt und zusätzliche Reserven wären unnötig.

Man kann es so sagen: Die Schwangerschaft hat zwei Zunehm-Phasen. Die erste Phase erstreckt sich bis zum 5/6 Monat und rührt aus der körperlichen Veränderung der Frau. Mit dem Wachstum des Kindes hat die Gewichtszunahme der ersten Schwangerschaftshälfte also nicht viel zu tun.  In der zweiten Hälfte wächst das Kind merklich und das trägt auch zu einem höheren Gewichtszuwachs bei.

Zunahme in der ersten Schwangerschaftshälfte durch die Vorbereitung des Körpers:

  • Gebärmutter (wächst auch!):  etwa 1 Kilo
  • Brüste:  etwa 0,4 Kilo
  • Erhöhte Blutmenge:  circa 1,2 Kilo
  • Wassereinlagerungen: das ist sehr unterschiedlich, etwa 1,7 Kilo
  • Zusätzliche Energiereserven für das Stillen: in etwa 3,4 Kilo

Zunahme in der zweiten Schwangerschaftshälfte durch das Ungeborene:

  • Geburtsgewicht des Kindes: ca. 3,4 Kilo
  • Plazenta: ca. 0,6 Kilo
  • Fruchtwasser: ca. 0,8 Kilo

Eine Gewichtszunahme (bei Normalgewicht) von etwa 13 Kilo insgesamt, gelten deshalb als normal.

Übergewicht kann während der Schwangerschaft zu Bluthochdruck führen. Deshalb wird übergewichtigen Müttern geraten, während der Schwangerschaft besonders achtsam zu sein. Manche Ärzte empfehlen sogar eine Diät zum Abnehmen. Diese sollte jedoch alle wichtigen Nährstoffe in ausreichendem Maße enthalten.

Im besten Falle erreicht die Mutter aber schon vor einer (geplanten) Schwangerschaft Normalgewicht. Dann steht einem gesunden Schwangerschaftsverlauf nichts mehr im Wege.

Mehr Infos: urbia.de, dietblog.com
Bild: © istockphoto.com/MariyaL

Verfasst von Claudia am 3. Juni 2009 um 11:19 | Kommentare (1)

Bauch weg mit Hilfsmitteln

Gerade jetzt, kurz vor der Bikini- und Badehosen Saison, sehen wir überall die Trainingsgeräte für den Bauch. Anzeigen in Zeitschriften, Homeshopping Sendungen und TV Berichte beschäftigen sich mit den Bauchgürteln und Fett-weg Geräten.

Wir haben ein besonders kurioses Exemplar eines Bauch weg Gürtels entdeckt: Der “Boneless Belt” (zu Deutsch: Gürtel ohne Knochen). Der Name lässt die versprochene Wirkung noch nicht erahnen, aber vielleicht das Bild?

boneless-belt-guertel-fett-weg

Nein? Dieser Abspeckgürtel soll durch gezielte Quetschung der Fettpolster die Blutzirkulation anregen und damit auch die Fettverbrennung…ah ja.

Nicht ganz so absurd aber immer noch lustig ist dagegen der “blue belt”, ein Fettverbrennungsgürtel. Das ist ein blaues, dickes Band, welches wie ein Nierengurt der Motorradausrüstung den Bauch umgibt. Laut Hersteller soll der “blue belt” folgendermaßen wirken:

Die Temperatur im Bauchbereich erhöht sich. Durch verstärktes Schwitzen versucht der Körper diese Temperaturerhöhung auszugleichen. Diese Schweißabsonderung ist das Ergebnis der erhöhten Stoffwechselaktivität, die einen höheren Nährstoffumsatz bewirkt. Der Energie- bzw. Kalorienverbrauch erhöht sich.

Schwitzen und abnehmen? Das könnte funktionieren. Aber wenn man sich nur warm anziehen müsste, um den Bierbauch loszuwerden, dann würden wir über den Winter wohl kaum Speck anlegen, oder?

Ein Klassiker im Homeshopping Kanal und viele glauben immer noch an seine einfache Wirkung ohne Diät und Anstrengung: Der Vibrationsgürtel. Durch Stromstöße oder elektrisch erzeugte Vibration sollen die Muskeln trainiert werden und das Bauchfett verschwindet…Es kann so einfach sein.

Diese Geräte sind medizinisch sinnvoll wenn es darum geht, verloren gegangene Muskulatur wieder aufzubauen, zum Beispiel nach langer Bettruhe. Diese Geräte werden jedoch niemals ein Six Pack aus dem Bierbauch zaubern können. Dafür braucht es eine gesunde Diät, bei der Fett abgebaut wird. Um den Speck loszuwerden, muss man weniger Energie aufnehmen als man verbraucht und nicht nur die Muckies unter der Fettschicht bearbeiten.

Bild Boneless Belt:  inventorspot.com, mehr Infos: diet-blog.com

Verfasst von Claudia am 25. Mai 2009 um 12:00 | Kommentare (3)

Aussehen wie Hugh Jackman?

Die Frauen lieben ihn, weil er toll aussieht und privat einen prima Familienvater abgibt. Die Männer mögen ihn, weil er in “X-Men” und anderen Filmen immer den “richtigen Kerl” symbolisiert und die Fäuste schwingt. Hugh Jackman ist Everybody’s Darling in Hollywood.

hugh_jackmanFür seinen neuen Streifen “Wolverine” (wieder ein Actionfilm der X-Men Geschichte, läuft gerade Kino) musste der gebürtige Australier aber ordentlich für seinen Muskelbody trainieren. Er war schon als Kind und Jugendlicher sehr sportlich, aber die Vorbereitungen für einen X-Men Film schlagen alle Rekorde in Sachen Fitnesstraining:

  • Jackman startete sein Krafttraining im Studio 15 Monate vor Drehbeginn.
  • Die erste Phase des Trainings fokussierte Hugh sich auf den Aufbau von Masse - Muskelmasse versteht sich. Dafür hob und drückte er Gewichte nach folgendem Schema: Gewicht in drei Schritten anheben und in einem Schritt wieder los lassen.
  • In der zweiten Phase wurde die antrainierte Muskelmasse gestärkt. Die vorhandene Muskelmasse sollte an Kraft gewinnen. Dafür änderte Hugh sein Gewichtetraining folgendermaßen: Immer schwerere Gewichte heben, ohne Vorgaben was die Dauer des Anhebens und Loslassens betrifft.
  • Die Phasen gingen jeweils sechs bis zwölf Wochen, je nachdem welche Fortschritte Hugh beim Training machte. Wurde Phase zwei erfolgreich abgeschlossen, so wurde mit immer höheren Gewichten wieder mit Phase eins begonnen.
  • Für dieses Training musste der “Wolverine” mehrmals pro Woche in die Muckibude: Gewichttraining für ein bis zwei Stunden an fünf Tagen die Woche.
  • In der letzten Woche jeder Phase wurde nur an einem Tag mit Gewichten trainiert. An den anderen Tagen musste Hugh laufen und stretchen. Außerdem wurde er zum Pilates und Yoga geschickt.

Das nenne ich mal einen harten Trainingsplan. Ob da noch Zeit blieb, um den Text zu lernen? Noch zu erwähnen ist vielleicht, dass Hugh Jackman natürlich NICHT nach dem Training bei Burger King speiste. Seine Diät sah folgendermaßen aus:

  • Sieben eiweißreiche Mahlzeiten am Tag.
  • Früh um vier Uhr gab es die erste Mahlzeit:  Vom Ei nur das Eiweiß,  roh.
  • Dann alle drei  Stunden wieder eine Mahlzeit aus Eiweiß (Geflügel, Fisch, Fleisch), gedünstetem Gemüse und braunem Reis (Wildreis).
  • Nach dem Mittag gab es keine Kohlenhydrate mehr.
  • Getränke: Nur Pfefferminztee und Wasser waren erlaubt.

So eine Diät gehört zum Job eines Hollywoodstars. 24 Stunden am Tag beschäftigt sich ein Hollywoodsternchen mit dem eigenen Körper. Bei vielen Stars hält die Traumfigur aus dem Film nur bis zum lauten “Schnitt”. Nach dem Dreh lässt es sich auch Hugh Jackman gut gehen und schlemmt, aber nur ganz kurz, denn das nächste Filmangebot liegt bestimmt schon auf dem Tisch.

Dass dieses Hin und Her, abnehmen und trainieren und dann wieder zunehmen, automatisch zum Jojo-Effekt führt, sieht man auch an Hugh Jackmans Landsmann und “Gladiator” Russell Crowe. Der futterte sich im Nu die abtrainierten Kilos wieder an.

via: dietblog.com Bild:  CC wikipedia

Verfasst von Claudia am 5. Mai 2009 um 13:41 | Kommentare (4)
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