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Gehirn kontrolliert Übergewicht

Wissenschaftler entdeckten jetzt sieben neue Genvarianten, die nahe legen, dass Übergewicht stark vom Kopf aus gesteuert wird. Schuld am Übergewicht tragen demnach nicht nur allein Störungen im Stoffwechsel. Das Gehirn spielt vor allem eine sehr große Rolle bei der Kontrolle des Appetits.

Dass Gene eine wichtige Rolle dabei spielen, dass der eine dicker ist als der andere, wird den Wissenschaftlern immer klarer. Aber natürlich tragen nicht nur die Gene und nicht nur allein das Gehirn die Schuld an der zunehmend dicker werdenden Weltbevölkerung. Wie auch Professor Weissberg von der Britischen Herzstiftung feststellt:

“However, this cannot be the explanation for the current epidemic of obesity since these genes have been present for centuries and the obesity epidemic is a relatively new phenomenon.”

Da keiner nachträglich etwas an seinen Genen oder seinem Gehirn ändern kann, bleibt leider nur ein Rückschluss: alle, die eine genetische Veranlagung zum dick werden haben, müssen leider mehr auf eine kalorienbewusste Ernährung und ausreichend Bewegung achten, als die, denen diese Gen-Kombinationen fehlen. Die Natur ist eben leider nicht immer gerecht.
Für die Behandlung von Übergewicht und damit Diäten heißt dies, dass die Kontrolle und Regulierung des Appetits, neben der reinen Kalorienreduktion, eine stärkere Beachtung finden muss.

via bbc

Verfasst von Peggy am 16. Dezember 2008 um 19:02 | Kommentare (1)

Stars & Diäten: Jojo Oprah

Sie haben einen Personal Trainer, eigene Köche - ihr Job ist es schlank und gut auszusehen: die Stars. Aber auch ihnen fällt es nicht immer leicht, rank und schlank zu werden und vor allen zu bleiben. Das macht sie natürlich gleich wieder menschlicher.

Ein lebendes Beispiel für den Jojo-Effekt ist die US-Entertainerin Oprah Winfrey. Erfolgreich, reich, berühmt, smart. Nach ihrem letzten Diätversuch, 2006 verschlankte eine Diät sie auf 80 kg, soll sie nun wieder bei ca. 100 Kilo sein.

“I’m mad at myself… I’m embarrassed,” schreibt sie. “I can’t believe that after all these years, all the things I know how to do, I’m still talking about my weight. I look at my thinner self and think, ‘How did I let this happen again?’”

Unter anderem unterstützte sie der amerikanische Personal Trainer und Diätbuchautor Bob Greene beim Abnehmen. Neben Sport standen komplexe Kohlenhydrate, moderate Mengen gesunder Fette und mageres Eiweiß auf dem Speiseplan.

Warum aber hat sie wieder zugenommen? Oprah kann schließlich auf alle möglichen Diätgurus und -mittelchen zugreifen. Für etwas Publicity in ihrer Show würde sie jeder voll und kostenlos unterstützen. Interessant und sehr weise ist der Rückschluss den sie selber zieht:

“My greatest failure was in believing that the weight issue was just about the weight,” sagte Oprah Winfrey dem People Magazine bereits 1991. “It’s about not handling stress properly.”

Stress, emotionale oder andere ungelöste Probleme sind häufig einer der Auslöser für Essstörungen. Und vor denen können leider auch Ruhm und ein Milliardenvermögen nicht schützen.

via dietsinreview

Verfasst von Peggy am 12. Dezember 2008 um 12:28 | Kommentare (4)

Mediterrane Diät mit Nüssen

Heute schon mal ein Tipp für die Zeit nach den weihnachtlichen Schlemmereien: nach einer gerade veröffentlichten Studie der Universidad Rovira i Virgili  in Reus/Katalonien ist eine Ernährung (und auch eine Diät) aus einer Kombination von Mediterraner oder Kreta Diät und Nüssen besonders wirkungsvoll. Nicht unbedingt hinsichtlich des Gewichtsverlusts (die Studienteilnehmer bekamen keine Vorgaben hinsichtlich der Kalorienmengen), sondern besonders in Bezug auf die Verbesserung der Metabolischen Risikofaktoren der Studienteilnehmen, wie Blutdruck, Bluttfett, Blutzucker und Fettverteilung.

Bei der Mittelmeer oder auch kurz Med-Diät gibt es reichlich Obst und Gemüse, mehr Fisch statt Fleisch und es werden pflanzliche Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren verwendet, wie zum Beispiel Olivenöl.

WalnuesseWarum hat nun aber gerade die Zugabe der recht fettigen Nüsse einen gesünderen Effekt als die Zugabe von Olivenöl? Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Antioxidanzien und Phytosterolen. All diese Vorzüge hat aber auch das Olivenöl.

Im Gegensatz zum Olivenöl enthalten die Nüsse aber auch noch Ballaststoffe, Arginin (eine Aminosäure mitBlutdrucksenkenden Eigenschaften) und Mineralien wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Walnüsse enthalten zudem einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure, der pflanzlichen Variante zur Omega-3-Fettsäure.

Aber Vorsicht mit der Nussmenge. Da Nüsse viel, wenn auch gesundes, Fett enthalten, machen große Nuss-Mengen dick. In der Studie erhielt die “Nussgruppe” 30 Gramm Nussmischung täglich. Das entspricht ungefähr einer Handvoll Walnüsse, hat knapp 200 kcal und 19 g Fett.

Verfasst von Peggy am 10. Dezember 2008 um 11:33 | Kommentare (0)

Kalorien versus Insulin

Alle die abnehmen möchten, beschäftigen sich mit Kalorien zählen, abwiegen und Kalorien kontrollieren (oder sie machen es sich mit einer Formula-Diät wie der amapur Diät ganz einfach).

Ist es aber sinnvoll, Kalorien zu zählen? Gibt es nicht andere Faktoren, wie z. B. den Blutzuckerspiegel, die das Gewicht und unsere schlanke Linie weit mehr beeinflussen? Was ist also der wirkliche Feind beim Abnehmen: Kalorien oder Insulin?

Das Insulin

InsulinkristalleUnser Blut enthält Traubenzucker, genau wie ein Auto-Tank Benzin und ein Stromkabel Strom enthält. Die Traubenzuckerdosierung im Blut wird hauptsächlich über zwei Hormone gesteuert: Insulin und Glucagon. Insulin senkt den Traubenzuckergehalt im Blut, auch Blutzucker genannt, und Glucagon steigert (wie auch die Hormone Adrenalin und Kortisol) die Traubenzuckerkonzentration im Blut. Wenn die Hormone harmonisch zusammenarbeiten wird der Körper optimal über den Blutkreislauf mit Energie versorgt. Nix schwappt über und es herrscht auch keine Dürre.

Die Dosierung der Hormone Insulin und Glucagon wird durch unsere Nahrungsaufnahme bestimmt. Die Zellen der Bauchspeicheldrüse messen den Insulingehalt im Blut und schütten, wenn zu viel Zucker im Blut ist, Insulin zur Senkung des Blutzuckerspiegels aus. Der Blutzuckerspiegel steigt immer dann, wenn wir gegessen und verdaut haben und die Energie der Nahrung ins Blut abgegeben wurde.

ZuckerwuerfelWenn viel Zucker im Blut rumschwirrt, schüttet der Körper also Insulin aus. Das ist an sich  gu. Doch wird während der Insulinausschüttung kein Fett verbrannt, weil der Körper eben mit dem Blutzuckerspiegel beschäftigt ist.

Ergo: Herrscht im Körper oft ein hoher Blutzuckerspiegel und wird häufig oder lang Insulin ausgeschüttet, denn wird mehr Fett eingelagert bzw. weniger Fett verbrannt.

Deshalb gilt: Lebensmittel bevorzugen, die den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen lassen. Das sind vor allem Lebensmittel aus Vollkorngetreide, mit hohem Eiweißanteil und fast jedes Gemüse. Die Kalorien spielen für den Anstieg des Blutzuckerspiegels eher eine untergeordnete Rolle. Käsetortellini haben z. B.  allerhand Kalorien, lassen den Blutzuckerspiegel aber nicht so stark ansteigen und verhindern damit eine lange Insulinausschüttung.

Donuts-Kette

Kalorien

Hier ist der wesentliche Faktor: Energie. Wie viel Energie aus einem Lebensmittel gewonnen werden kann, entscheidet der Anteil dieser Nährstoffe: Alkohol, Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß. Aus 1 Gramm Fett kann der menschliche Körper z. B. 9 Kalorien gewinnen, aus 1 Gramm Alkohol ganze 7 Kalorien und aus 1 Gramm Eiweiß oder Kohlenhydrate 4 Kalorien.

Der Körper braucht indes nur eine bestimmte Menge an Energie. Wenn man zu wenig Energie aufnimmt, muss der Körper auf Fettreserven zurückgreifen und man kann abnehmen. Wenn man anders herum zu viel Energie zu sich nimmt, lagert der Körper alles schön in den Fettzellen ein.

DGE ErnaehrungskreisWie viel Kalorien ein menschlicher Körper am Tag braucht hängt davon ab, ob er weiblich oder männlich, schwer oder leicht, sportlich oder unsportlich, vom Beruf Bauarbeiter oder Büroangestellter ist.

Diese Faktoren sagen schon voraus, dass jeder Stoffwechsel höchst verschieden ist und die Kalorien eines Käsebrötchens für den einen bereits viel, für den anderen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein können.

Deshalb gilt: Den Tagesbedarf genau berechnen, zum Beispiel mit dem amapur-Kalorienrechner. Wer abnehmen will sollte weniger essen als er verbraucht und gerade mit fettigen Speisen oder Alkohol sparsam sein. Wichtig auch: Anstatt zu wenig zu essen, sollte man den Energieverbrauch erhöhen indem man sich mehr bewegt und beim Sport Kalorien verbrennt.

Fazit: Die Ausschüttung von Insulin und damit auch die Fettverbrennung sind nur eine Seite einer kalorienbewussten  Ernährung. Wer auf seinen Blutzuckerspiegel achtet, kann seinem Körper beim Abnehmen behilflich sein. Doch der Körper kann nur genügend Fett verbrennen, wenn der Kalorienverbrauch höher ist als die Kalorienaufnahme. Eine kalorienarme Ernährung begünstigt meist auch den Blutzuckerspiegel und Sport sowieso.

Es steht also knapp 1 zu 0 für die Kalorien als wesentlichen Faktor beim Abnehmen. Wobei es bei der Kalorienmenge nicht nur auf das Einsparen in der Nahrung, sondern auch auf das Verbrennen durch Sport und Bewegung ankommt.

Bild Insulinkristalle: wikipedia, Bild Donuts: © istockphoto/YinYang,
Bild Ernährungskreis: © DGE

Verfasst von Claudia am 8. Dezember 2008 um 13:14 | Kommentare (0)

Die Geschichte der Diät

Ganz und gar kein Neuzeit-Phänomen ist die Diät. Auch in früheren Epochen wollten die Leute schon abnehmen und sich mit Schonkost und Mittelchen zu einer schlanken Figur verhelfen.

Diaet mit Apfel und MassbandDas Wort Diät beschreibt nicht unbedingt eine Schlankheitskur. Der Begriff Diät stammt vom griechischen „diaita“, was so viel heißt wie „Lebensweise“. Im englischen benutzt man das Wort „diet“ dem entsprechend und verbindet es nicht, wie wir hierzulande, immer mit dem Abnehmen.

Die Wissenschaft zu diesem Bereich der Medizin nennt sich „Diätik“ und forscht schon seit langem nach der richtigen und gesunden Weise abzunehmen und gesund zu leben. Zurück geht das Ganze auf den berühmten griechischen Arzt Hippokrates von Kos. Selbiger gilt überhaupt als Begründer der Wissenschaft und Medizin (Siehe: hippokratischer Eid).

HippokratesSchon im Altertum waren Ernährung und Gesundheit wichtige Themen. Die hoch entwickelte Kultur der Antike legte Wert auf einen athletischen, schlanken Körper. Das äußerte sich auch in der Verehrung von Sportlern während der ersten Wettkämpfe am Fuße des Olymps.

Hippokrates gehörte damals im Altertum der „koischen“ Ärzteschule an. Die  vertrat damals den Glauben, dass alle Krankheiten und Beschwerden ein Ungleichgewicht der Körpersäfte als Ursache haben und man dies u. a. mit Änderung der Lebensweise, „diaita“ genannt, ändern konnte. Auch Operationen und Arzneimittel wurden schon zur Therapie genutzt.

Die Diät bezog sich dabei nicht nur auf eine Ernährungsumstellung, in Form von weniger essen und abnehmen. Es wurden schon damals psychische Aspekte wie Stress und Trauer einbezogen und die Ernährungsumstellung bezog sich keineswegs nur auf den Gewichtsverlust. Vielmehr ging es darum Unverträglichkeiten auf Lebensmittel ausfindig zu machen. In der traditionellen chinesischen Medizin, die auch schon 2000 Jahre zurück reicht, hat die Ernährung einen wichtigen Einfluss auf unsere Körperkräfte (das Qui).

Die Empfehlungen waren im Altertum natürlich nicht unfehlbar. Viele Denkweisen zum Abnehmen und zu gesunder Ernährung können wir heute nicht mehr nachvollziehen. Doch der Zusammenhang von Übergewicht als Krankheitsauslöser wurde den Menschen auch damals schon bewusst.

Wein statt EssenIm Laufe der Geschichte entwickelte sich die Diät zum Synonym für Ernährung die zum Abnehmen dient. Der Aspekt Gesundheit kam meist zu kurz: Fastenkuren, Entwässerungen, Bandwurm, Verzicht auf wichtige Lebensmittelgruppen oder andere Abnehm-Methoden waren radikal aber zu ihrer Zeit schwer in Mode.

William der Eroberer von England, passte mit seiner Diät bald wieder in den Reiter-Sattel. Statt zu essen soll er nur noch Wein getrunken haben. Das half ihm wieder zu seiner Bestform auf dem Roß. Ein Novum für seine Zeit (1027-1087), denn damals galt dick als chic. Aber William wollte England nicht schwerfällig, schnaufend in Besitz nehmen. Er erkannte, dass sein Übergewicht ihn beeinträchtigte. Über die Methode mit dem Wein lässt sich allerdings streiten…

Heute geht es da zum Glück (meist) moderater zu und die ganzheitliche Gesundheit steht beim Abnehmen, und damit auch während einer Diät (Tipps auf www.diaet.org), im Vordergrund.

Bild Apfel-Hanteln: © istockphoto.com/Liliboas, Bild Hippokrates: wikipedia, Bild Wein: © istockphoto.com/didyk

Verfasst von Claudia am 13. November 2008 um 15:36 | Kommentare (2)

Abnehmen: Rotwein oder Wunderpillen?

Essen ohne auf die Kalorien oder das Fett zu achten. Abnehmen ohne Diät? Das alles soll bald möglich sein. Mal wieder eine Wunderpille schaffte das Unmögliche…allerdings bei Mäusen.

Eine Studie der Universität Louis Pasteur in Illkirch in Frankreich testete das neue Diät-Wunder an Labormäusen. Das Abnehm-Wunderwasser nennt sich nüchtern “SRT1720″ und sorgte bei den Mäusen für eine schlanke Linie. Die kleinen Nager wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe bekam das “SRT1720″ und fettreiche Kost, die andere Gruppe nur Letzteres.

KaeseDie Mäuschen mit dem Wirkstoff nahmen nicht zu, denn das “SRT1720″ simulierte im Gehirn trotz genügend Nahrung einen Nährstoffmangel, so dass der Körper vermehrt Fett verbrannte. Die Mäuse aßen wurden aber nicht dicker. Die andere Mäusegruppe ärgerte sich dagegen mit Übergewicht rum (ein paar Gramm dürften sie wohl zugenommen haben).

Die Mäuse der ersten Gruppe nahmen nicht nur nicht zu, sie waren auch noch aktiver und rannten im Laufrad doppelt soviel wie ihre Kollegen aus Gruppe 2. Kein Wunder: Fett macht auch Mäuse träge. Gegen Diabetes waren die aktiven Mäuse ebenfalls resistent.

Eine ähnliche Wirkung wie mit “SRT1720″ erreicht man übrigens mit Rotwein, denn der enthält den Stoff Reservatol. Der Mensch müsste aber ein paar Liter trinken, um seinen Fettstoffwechsel anzukurbeln. Das dürfte dann andere, unangenehme Nebenwirkungen haben, ähnlich der Bier-Diät.

via mens-health.de

Verfasst von Claudia am 6. November 2008 um 14:28 | Kommentare (1)

Stuhl als Kalorienburner

Wäre das nicht wunderbar: abnehmen ohne irgendwas dafür zu tun? Nach Diätpflastern, Diätgabeln und Diätlippgloss - gibt es nun auch einen Stuhl, der Kalorien verbrennt: der Hobart I-Cool Stuhl.

Einfach hineinsetzen und schon schmelzen, ganz ohne sportliche Betätigung, die Kalorien. Tolle Nachrichten für alle die einer sitzenden Tätigkeit frönen und deren Hinterteil im Bürostuhl mangels Bewegung immer dicker wird?

Kalorienverbrennstuhl

Hobart I-Cool soll den Kalorienverbrauch mittels Temperaturregulierung beschleunigen. Laut Padwa Design kreiert der Kalorienburner-Stuhl ein individuelles Mikroklima für seinen Besitzer. Wie das genau geht und welche Temperatur zum Abnehmen führt, wird nicht weiter spezifiziert:

  • Schwitzen? Günstige Alternative zum Stuhl wäre Sauna. Und Schwitzen im Büro ist auch nicht wirklich ästhetisch…
  • Frieren? Günstige Alternative zum Stuhl wäre - gerade jetzt im Herbst/Winter: Schreibtisch einfach nach Draußen stellen.

Es ist natürlich äußerst unwahrscheinlich, dass der Kalorienburner-Stuhl die Futtersünden während des Büroalltags weg schmilzt. Außerdem hätte ich überhaupt keine Lust jedem zu erklären, warum ich in diesem futuristischem Stuhl sitze, dem gizmodo.com zu Recht eine Ähnlichkeit mit einem Sandwichgrill nachsagt.

Also, schade - wieder nix mit Zauber-Abnehmmittel. Darum gibt’s heute Mittag Salat und heute Abend eine Runde mit dem Rad (wenn der Regen aufhört).

via bornrich

Verfasst von Peggy am 30. Oktober 2008 um 13:56 | Kommentare (3)

Gewichtsschwankungen

Frauen betrifft es besonders: die Gewichtsschwankungen während einer Beziehungen (sowie davor und danach). Während Männer häufig ab einem gewissen Alter einfach ein bisschen zulegen oder eben nicht, ist es bei Frauen ein ständiges Auf und Ab in Sachen Gewicht.

Mann und FrauFrauen nehmen viel häufiger ab als Männer. Sie nehmen aber auch häufiger wieder zu. Vor allem während der Dauer einer Partnerschaft schwankt das Gewicht kräftig bei Frauen. Ein britischer Hersteller für Diät-Produkte führte eine Umfrage  an 3.000 Frauen durch und prüfte wie und wann Frauen abnehmen und wann sie wieder zunehmen.

Der weibliche Gewichts-Zyklus sieht demnach so aus:

  • Die Dating- und Kennenlernphase: Hier verlieren Frauen bis zu 2,5 Kilogramm. Warum? Natürlich um zu gefallen und potenzielle Konkurrentinnen mit einer schlanken Linie auszustechen. Außerdem lebt man in dieser Zeit wirklich nur von Luft und Liebe!
  • Die gemütliche Phase: Hier nimmt Sie durchschnittlich 5 Kilo zu, je nach Dauer der Beziehung. Denn das gemeinsame Schlemmen und Kuscheln auf der Couch ist dann viel schöner als Bauch einziehen und Workout. Man fühlt sich wohl und geliebt so wie man ist. Das Äußere wird nebensächlich.
  • Die Hochzeit: Jetzt muss es runter, aber schnell! Durchschnittlich 4 Kilo nimmt die Frau hier wieder ab. Sie will ja ins schöne Hochzeitskleid passen, ohne sich mit einer Corsage die Luft abzuschnüren. In den U.S.A. wollen, laut einer Studie der Cornell University (Ithaca),  70 % der Frauen bis zu 10 Kilo Gewicht vor ihrer Hochzeit verlieren. Ganze 20% greifen da zu gesundheitsschädlichen Mitteln oder hungern um abzunehmen.
  • Das Baby kommt: Die gepurzelten Hochzeitspfunde kommen mit dem ersten Baby wieder drauf. Durchschnittlich 7,5 Kilo nimmt eine Frau während der Schwangerschaft zu und behält sie auch nach der Geburt. Das summiert sich bei ein paar Kindern.
  • Die Selbstfindung: Hier ist entweder eine Scheidung oder ein anderes einschneidendes Erlebnis im Leben einer Frau Grund für den Gewichtsverlust von durchschnittlich 5 Kilo. Ein “Aus-der-Bahn-Schlittern” führt bei Frauen häufig zu einer Gewichtsabnahme oder Zunahme.

Die Umfrage fand außerdem heraus, dass Frauen sich weniger Gedanken um ihr Gewicht machen, wenn sie in einer glücklichen Partnerschaft sind. Die meisten erheben ihre Beziehung zum Glücksfaktor Nummer 1 in ihrem Leben. Da kann man doch nur noch sagen: sich lieben und ehren, in dicken wie in dünnen Tagen!

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via diet-blog.com, Bild: © istockphoto.com/lisegagne

Verfasst von Claudia am 24. Oktober 2008 um 16:18 | Kommentare (0)

Japan auf Bananendiät

BananendiätWährend der meisten Diäten heißt es: Vorsicht mit Bananen. Einige Diäten setzen die Bananen sogar auf die Liste der verbotenen Früchte (besonders die Low-Carb-Diäten). Was auch erklärt warum: Bananen enthalten viele wertvolle Vitamine und Mineralien - aber auch recht viele Kohlenhydrate. Je nach Größe bringt eine 100g-Banane 95 kcal (davon knapp 21 g Kohlenhydrate) an Brennwert mit.

Den Japanern ist das egal. Im Gegenteil. Sie sind verrückt nach Bananen und kaufen seit einem Monat die Bananenvorräte leer, um auf Bananen-Diät zu gehen. Auch die um 25 % erhöhten Importe von Dole Japan decken den Bedarf nicht mehr. Das TIME-Magazin titelt schön zweideutig mit “Japan Goes Bananas For a New Diet” – “Japan schnappt über für eine neue Diät“. Was ist da los?

Im März 2008 lief die Bananenoffensive über Internet (mixi, dem Facebook Japan’s, durch Hr. Watanabe der im Bananen-Selbstversuch ca. 19 Kg verlor), Bücher und Magazine an. Der Hype zur “Morning Banana Diet” startete im September voll durch, als TV-Stationen über Bananendiäterfolge berichteten: z.B. über die ca. 100 Kilo schwere japanische Opernsängerin Kumiko Mori, die durch die allmorgendliche Banane 7 Kilo schlanker wurde. Es gibt natürlich auch einen Erfinder zur Bananendiät: Präventivmediziner Hitoshi Watanabe (s.o. Eigenversuch) und seine Frau Sumiko.

So geht die Bananendiät:

  1. Zum Frühstück eine oder mehrere Bananen sowie ein Glas Wasser (Zimmertemperatur)
  2. Zum Mittag oder Abend: es kann gegessen werden was man mag (nicht nach 20 Uhr)
  3. 15 Uhr darf zu einem Snack gegriffen werden
  4. Keine Desserts nach den Mahlzeiten
  5. Schlafen gehen vor 24 Uhr

Wirken soll die Bananendiät durch die Kraft der Enzyme. Das sagt man ja auch der Hollywood, Ananas- und anderen exotischen Früchten-Diäten nach. Wie auch für diese Diäten gilt: weder die Banann, noch ihre Enzyme – lediglich die reduzierte Tageskalorienmenge bewirkt den Abnehmerfolg.

Ob die Bananendiät die Japaner schlank macht? Wohl weniger. Japaner probieren häufig einseitige Diäten (fermentierte Sojabohnen / Natto, Oolong Tee, Babybrei, Chili Pfeffer, Sojamilch, Bierhefe, etc.) – diese Trends halten jedoch meist nur wenige Monate an.

Schön an der Bananendiät ist jedoch, dass die Japaner auf jeden Fall glücklicher werden. Also nix mit schlechter Stimmung wie bei extremen Low-Carb Diäten. Denn sowohl die Kohlenhydrate in der Banane als auch die enthaltenen Hormone Serotonin und Norepinephrin rufen Glücksgefühle hervor. Das Ergebnis: gesteigertes positives Denken, mehr Wohlbefinden – eben einfach etwas glücklicher.

Glücklich und Humorvoll … hier gibt’s das “offizielle Video zur Bananendiät” :)


Bild: istockphoto.com/DNY59, via TIME

Verfasst von Peggy am 20. Oktober 2008 um 15:57 | Kommentare (8)

Sich der süßen Versuchung aussetzen

Der Versuchung wie Gummibärchen, Schokolade, Chips, Eiscreme & Co. widersteht man am besten, wenn man diese gar nicht erst zu Hause vorrätig hat. Dachten wir. Nun belehrt uns eine Studie im Journal of Consumer Research eines Besseren:

Wer sich ab und an Sünden aussetzt, verbessert seine Selbstkontrolle, lernt so den Versuchungen besser zu widerstehen und ist schwerer in Versuchung zu führen!

Weibliche Studentinnen wurden einer Reihe von Tests unterzogen bei denen einigen nur Bilder von Süßigkeiten gezeigt wurden, anderen zudem eine Schale M&M’s vorgesetzt wurde, von denen sie aber nichts essen durften.

Kurz darauf wurde allen eine Schale M&Ms vorgesetzt, mit dem Ergebnis, dass die Frauen die schon vorher die realen M&Ms direkt vor der Nase hatten, der Versuchung jetzt zu naschen besser widerstanden. Die Frauen die zuvor nur die Bilder der M&Ms sahen, hatten weniger Selbstdisziplin und griffen eher zu.

suessigkeiten

Die Schlussfolgerung der Forscher aus dem Experiment: alle Ess-Versuchungen aus seiner Umgebung zu verbannen, mag nicht die beste Abnehm-Strategie sein. Laut den Forschern schult es die Selbstbeherrschung, wenn man sich ab und an mit der Versuchung auseinandersetzen muss. Selbstkontrolle und Willensstärke seien so lernbar. Jemand der nie einer Versuchung widerstehen muss – zum Beispiel weil keine M&Ms greifbar sind – erliegt der Versuchung eher, wenn sie dann plötzlich auftaucht.

Ein interessanter Gedanke. Wäre spannend, wenn es weitere – und vor allem längerfristige – Forschung dazu geben würde. Denn stimmt das tatsächlich? Nascht man weniger, wenn man öfter Versuchungen ausgesetzt ist? Mir persönlich hilft es, nicht ständig Schokolade im Küchenschrank zu haben. Glaube ich zumindest.

Bild Antje Delater@pixelio.de, via msnbc.com

Verfasst von Peggy am 30. September 2008 um 13:20 | Kommentare (2)
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