Gewicht rauf und runter, rauf und runter
Es geht uns doch allen so, im Urlaub, nach Weihnachten oder einfach so. Die Waage zeigt einige Kilo mehr an. Doch laut Experten führt die zunehmende Zahl an übergewichtigen Menschen zu erheblichen Problemen im Gesundheitssystem.
Ob es nur einige Kilo oder doch viele Kilo zu viel sind, in jedem Fall erhöhen sie das Risiko für Diabetes, belasten das Herz-Kreislauf-System und die Gelenke. So sind allein 4,3 Mio. Menschen wegen Rücken- oder Gelenkschmerzen in Behandlung.

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Da überrascht die Zahl, dass jeder Deutsche pro Jahr 500 Gramm schwerer wird. Diese Erkenntnis untermauert Professor Manfred Müller, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Adipositas, mit einer schlichten Bilanzierung des Kalorienverbrauchs in Deutschland. Das bedeutet, aus den insgesamt verkauften Lebensmitteln lässt sich errechnen, dass jeder Deutsche pro Tag durchschnittlich eine Energiemenge von 14 Megajoule mit seiner Nahrung aufnimmt.
Wer die Umrechnung gerade nicht parat hat: 1000 kcal (Kilokalorie) = 4,184 MJ (Megajoule). Bereits die tägliche Aufnahme von 12,5 Megajoule führt langfristig zur Adipositas. Mit dem Übergewicht eng verbunden ist das Entstehen von Bluthochdruck, was wiederum das Risiko für Herzinfarkte, Demenzerkrankungen oder Schlaganfälle erhöht.
Das sich Übergewicht und somit die Risikofaktoren reduzieren lassen, ist allgemein bekannt. Eine gesunde Lebensweise mit einer ausgewogenen Ernährung und Sport. Dazu zählen auch der oft erwähnte Verzicht auf Zigaretten, der mäßige Genuss von Alkohol und die Vermeidung von Stress.
Doch selbst Menschen, die es eigentlich wissen sollten, sind vor Übergewicht nicht geschützt. Was bei einem funktioniert, funktioniert bei anderen überhaupt nicht. Daher muss jeder sein eigenes Konzept finden und in Eigenverantwortung handeln. Wer dann doch nicht jeden Tag Zeit für Salat und Joggen hat, legt eben regelmäßig eine Diät ein. So passen die Hosen auch wieder, Sie fühlen sich vitaler und haben in Ihre Gesundheit investiert.
Quelle: Welt



Konnten wir als Jugendliche oder Kinder Schnitzel, Pommes und andere
Hülsenfrüchte
Fisch
Eine neue
Die Umwelteinflüsse auf unser Essverhalten untersucht
Fazit: Wir essen Mengen- und Kalorienmäßig mehr, verbrauchen aber gleichzeitig immer weniger. Schuld an zu großen Portionen sind eben nicht nur die fiesen Fast-Food-Ketten, sondern auch die Rezepte-Schreiber und viele weitere Umwelteinflüsse. Was kann man dagegen tun?
Nüsse: Nüsse und Kerne enthalten ungesättigte Fettsäuren und vor allem: Proteine. Die halten lange satt und sind gut für Nerven, Muskeln und Knochen. Bei Konzentrationsschwäche sollte man also lieber zu Walnüssen, Haselnüssen oder Cashews greifen, als zu Traubenzucker und Schokolade. Vorsicht:
Milchprodukte: Ein fettarmer Joghurt, oder noch besser ein
Gemüse-Sticks: Man hat eigentlich keinen Hunger, sondern möchte nur knabbern? Dann nichts wie her mit Sellerie, Baby-Karotten, Gurke und Paprika, auch