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Bierig, bayrisch, kalorienreich

Die Bayern, irgendwie machen sie doch immer ihr eigenes Ding. Was das Bier angeht, treffen sie jedoch (Bundes-) länderübergreifend fast jeden Geschmack.

Deshalb findet man hierzulande überall kalorienreiches Weißbier und auch täuschend echte Bierflaschen aus Schokolade in den Regalen. Auf dem Weihnachtsmarkt gab es dieses Jahr es nun sogar schon Glühbier.

Nun lassen sich’s die Bayern nicht nehmen auch noch die letzte Geschmacksgrenze zu unterschreiten: Schokolade mit Bierfüllung ist die neuste Erfindung aus einer Konditorei in Niederbayern.

Schokolade mit Bierfüllung

Die Lutzenburger Bierschokolade ist der Kassenschlager in dem Café. Wer sich persönlich überzeugen will kehrt in die Paul-Nappenbach-Straße 7 in 84048 Mainburg ein oder schaut sich erstmal auf der Webseite des Cafe Lutzenburger um. Da gibt es sogar einen Online-Shop und dort kann man die bierige Tafel für 2,95 € zzgl. Versand bestellen.

Na denn: Guten Appetit…oder doch lieber: Prost!

via: sueddeutsche.de

Verfasst von Claudia am 20. Januar 2009 um 12:02 | Kommentare (0)

Kalorienverbrauch sinkt im Alter

Das ist eine Gemeinheit der Natur: Während wir altern nehmen wir an Muskelmasse ab und an Fettdepots zu. Wir verbrauchen immer weniger Energie.

Im Alter immer dickerKonnten wir als Jugendliche oder Kinder Schnitzel, Pommes und andere Kalorienbomben verdrücken ohne zuzunehmen, finden wir spätenstens mit Ende 30 jede Kalorien zu viel auf den Hüften wieder. Das Abnehmen fällt dem entsprechend auch immer schwerer, je älter wir werden.

Haben wir früher 2-3 Tage auf die Ernährung geachtet und gleich zwei lästige Kilo verloren, ist es mit zunehmendem Alter immer schwerer Gewicht mit einer Diät zu verlieren. “Abnehmen leicht gemacht” war gestern…oder vorgestern.

Wenn man nicht gerade ein Leistungssportler oder Schwerstarbeiter ist, sollte man ab einem gewissen Alter weniger essen. Der Grundumsatz an Kalorien sinkt ja mit steigendem Alter. Wer dann nicht “mit dem Alter isst” läuft Gefahr zuzunehmen und damit auch seine Gesundheit zu belasten.

So fand eine amerikanische Studie heraus, dass Frauen die mit steigendem Alter noch genauso essen wie in jungen Jahren, durchschnittlich 3 Kilo (6,6 Pfund) zunehmen. Frauen, die ihre Ernährung dem Alter anpassen und sich etwas einschränken nehmen seltener zu und erhalten damit auch ihre Vitalität.

Wie achtet man darauf im Alter nicht zuzunehmen?

1) Aufschreiben was man isst und wie viel
2) Sport und zusätzliche Bewegung als Jungbrunnen
3) Mehr kalorienarme Lebensmittel essen (Gemüse, Obst)
4) Kleinere Teller kaufen oder kleinere Portionen auf die Teller

via dietblog.com, Bild: © istockphoto.com/ maegg

Verfasst von Claudia am 12. Januar 2009 um 10:59 | Kommentare (0)

Glücksessen fürs Neujahr

Essen fürs Glück? Einigen Lebensmitteln wird eine Glücksbringende Wirkung zugeschrieben und deshalb stehen sie zu Neujahr auf dem Speiseplan. Dazu gehören Trauben, grüne Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Schwein und Fisch. Auch wer nicht dran glaubt, gesund sind diese Glücks-Lebensmittel allemal:

Trauben
In Spanien isst man 12 Trauben in der Silvesternacht, eine Traube zu jedem Glockenschlag. Bei dieser aus 1909 stammenden Tradition, steht jede Traube für einen Monat des Jahres. Bis 12 Uhr sollten alle 12 Trauben gegessen sein.

Blattgemüse
Grünes Blattgemüse wie Kohl, Kraut und Mangold wird in vielen Ländern in der Neujahrsnacht gegessen. Die grünen Blätter erinnern an gefaltetes Geld und symbolisieren eine finanziell gesicherte Zukunft. In Dänemark gibt es aus diesem Brauch heraus gekochten Kohl mit Zucker und Zimt, bei uns Sauerkraut und in den amerikanischen Südstaaten “Collards Greens” - Kohlblätter. Je mehr Blattgemüse, desto mehr Vermögen. In Anbetracht der Finanzkrise wird wohl dieses Jahr viel davon auf den Tellern landen. Übrigens: Kohl bläht weniger schlimm, wenn er gut durch und mit Kümmel gewürzt ist.

gluecksschweinHülsenfrüchte
Erbsen, Bohnen und Linsen symbolisieren ebenfalls Geld. Die kleinen Samen erinnern an Münzen und beim Kochen quellen sie auf. In Italien gibt es kurz nach Mitternacht “Cotechino con lenticchie” - Schweine-Würstchen mit grünen Linsen. Das bringt dank der Schweinewürstchen doppelt Glück (siehe weiter unten). Auch in Deutschland gibt es Linsen- oder Erbseneintopf mit Würstchen. In Brasilien ist die erste Mahlzeit des neuen Jahres eine Linsensuppe oder Linsen mit Reis. In Japan werden an den ersten 3 Tagen des neuen Jahres symbolträchtige Gerichte serviert - darunter “Kuro-Mame”, süße schwarze Bohnen.

Schwein
Das Schwein steht für Fortschritt, denn grunzend drängt es voran, jedoch mit beiden Beinen fest am Boden stehend. Zum einen sind da die süßen Marzipan-Schweinchen als Tisch-Deko bei uns und in Österreich. Zum anderen Spanferkel, dass in Kuba, Spanien, Portugal, Ungarn und Österreich auf der Silvester-Menükarte steht. Das Schwein symbolisiert zudem Reichtum und Wohlstand - weil es so schön fett und wohlgenährt daher kommt.

sardinenFisch
Fisch gehört in den meisten Ländern zu den Glücksbringern an Silvester. Die Dänen essen gekochten Kabeljau, die Italiener Baccalà (getrockneten / gesalzenen Kabeljau), die Polen und Deutschen Hering, die Deutschen zudem noch Karpfen und die Schweden essen zu ihrem Smorgasbord unter anderem Fischsalat. In Japan gibt es Herings-Roggen für mehr Fruchtbarkeit, Shrimps für ein längeres Leben und getrocknete Sardinen für eine gute Ernte.

Damit Euch guten Appetit, einen guten Rutsch und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr!

Bild Glücksschwein: claudia35/pixelio.de, via epicurious

Verfasst von Peggy am 29. Dezember 2008 um 09:01 | Kommentare (1)

Essen europäisch

Ja wir sind ein Europa. Und das auch trotz unterschiedlicher Küche. Kulinarisch sind wir nun wirklich kein Einheitsbrei. Um das auch gleich klarzustellen hat der Hersteller “What on Earth” gleich eine Geschirr-Reihe entworfen, die den unterschiedlichen Essgewohnheiten gerecht wird. Die “Map Plates”:

Europa Geschirr

Das Europa-Geschirr gibt es hier im Set für $ 17,95 (umgerechnet: 14,24 Euro). Ein Schnäppchen für europäische Einigkeit beim Dinner. Da kann man dann Klischee-mäßig Bratwurst neben Froschschenkeln und böhmische Knödel neben Spaghetti aglio olio servieren - Lecker. Eine tolle Geschenk-Idee für die Erasmus-WG der Nichte oder des Sohns, oder?

via Neatorama, Bild: whatonearthcatalog.com

Verfasst von Claudia am 18. November 2008 um 11:26 | Kommentare (2)

Schlanke Schwangere = schlankes Baby

Schwangerschaft-EssenEine neue Studie ergab: nimmt eine Frau in der Schwangerschaft mehr als 20 Kilo zu, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit das sie ein dickes Baby zur Welt bringt. Und das ist gar keine gute Nachricht.

Denn wiegt das Baby bei der Geburt mehr als 4.500 Gramm, steigert das zum Einen das Risiko von Geburtskomplikationen und zum Anderen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Nachwuchs im späteren Leben eine Tendenz zu Übergewicht hat.

Für die Studie wurden die Daten von 41.450 Geburten zwischen 1995 und 2003 im Nordwesten der USA und Hawaii ausgewertet. Von den Frauen, die nicht an Schwangerschaftsdiabetes litten (da dieser als Ursache für schwere Baby’s bekannt ist), hatten 19% derer die mehr als 20 Kg zunahmen größere Baby’s. Im Vergleich dazu brachten nur 11% der Frauen die weniger zunahmen dicke Baby’s zur Welt.

Weitere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Kinder von Müttern die während der Schwangerschaft ungesund aßen (viel Zucker, Fett und Salz), zu Übergewicht, erhöhten Blutfett- und Blutzuckerwerten neigen.

Diese Erkenntnisse sind ein Grund mehr, während der Schwangerschaft nur die ideale Menge zuzunehmen und vor allem auf eine gesunde ausgewogene Ernährung zu achten. Denn wer möchte schon für späteres Übergewicht seines Kindes mit verantwortlich sein?

Die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft ist abhängig vom Ausgangsgewicht der Mutter (untergewichtig, normal, übergewichtig oder fettleibig). Während der ersten Schwangerschaftshälfte sollte kaum mehr gegessen werden, in der zweiten Hälfte ca. 200-300 kcal täglich mehr. Damit liegt die durchschnittliche Gewichtszunahme während der Schwangerschaft zwischen 11-15 Kilo.

Und das sollten werdende Mütter idealerweise essen:

  • Mageres Eiweiß: Quark, Hüttenkäse, Geflügel, Harzer Käse
  • Vollkornprodukte und komplexe Kohlenhydrate
  • Ganz viel Gemüse und viel Obst
  • Viel Folsäure (reich an dem B-Vitamin sind Spinat, Brokkoli, Rosen- und Blumenkohl, Eigelb, Endivien, Spargel, Weizenkeime, Vollkorngetreide, Apfelsinen, Bananen und Mangos)
  • Keine Produkte mit zu viel raffinierten Zucker
  • Keine industriell stark verarbeiteten Lebensmittel
  • Magermilchprodukte (Joghurt, Milch)
  • Viel Wasser trinken
  • Sport treiben - nach Rücksprache mit dem Arzt (z.B. Yoga, Pilates, Ausdauersport)
  • Und natürlich: keinen rohen Fisch (wie z.B. Sushi)

Bild: istockphoto.com/MariyaL, via NY Times

Verfasst von Peggy am 11. November 2008 um 14:23 | Kommentare (1)

Rezepte-Angaben machen dick

Nicht nur die Portionsgrößen für Fast Food, Restaurant-Essen und Kino-Leckerein werden immer größer. Auch die selbst gekochten Mahlzeiten nehmen an Gewicht und Kaloriengehalt zu. Warum? Die Mengenangaben für Rezepte steigen seit Jahren. Da werden aus 2 Eiern pro Portion gleich mal 3 oder hier und da 50 Gramm Spaghetti mehr.

Schon Kinder überlisten ihr Hungergefühl und essen mehr, wenn sie zu viel auf dem Teller haben. Das Portionieren will gelernt sein, denn Übergewicht und Esssucht sind meist antrainiert. Größere Portionen tragen zum Erlernen des Überessens bei, sei es bei McDonalds, im Kino oder zu Hause, wenn die Mama sagt “Es wird erst aufgegessen…”.

kochbuch the Joy of CookingDie Umwelteinflüsse auf unser Essverhalten untersucht Dr. Brian Wansink schon lang. Nun beobachtete er in einer Studie die Veränderungen der Portionsgrößen anhand gleicher Rezepte wie Gulasch oder Muffins im Kochbuch “Joy of Cooking” (Standard-Kochbuch in den U.S.A.) . Er und sein Kollege Collin Payne stellten Erschreckendes fest:

Von 1936 bis 2006 nahm der Zucker- und Fettgehalt, und damit auch der Kaloriengehalt, bei 17 von 18 Rezepten zu. Die Portionen stiegen um 168 Kilokalorien pro Teller. Die Mengenangaben wurden erhöht, so dass pro Teller deutlich mehr gegessen werden muss, wenn das Essen für die angegebene Personenanzahl vorgesehen ist.

Unser Energieverbrauch ist indes nicht gestiegen. Ganz im Gegenteil: Während man früher in der Landwirtschaft oder Großindustrie noch Schwerstarbeit leisten musste und dementsprechend viele Kalorien verbrauchte, bewegen wir uns heute viel zu wenig. Bürojob, an der Kasse stehen oder mit dem Auto fahren treiben den Kalorienverbrauch nicht besonders in die Höhe.

Burger_eine PortionFazit: Wir essen Mengen- und Kalorienmäßig mehr, verbrauchen aber gleichzeitig immer weniger. Schuld an zu großen Portionen sind eben nicht nur die fiesen Fast-Food-Ketten, sondern auch die Rezepte-Schreiber und viele weitere Umwelteinflüsse. Was kann man dagegen tun?

Wer z. B. ein Buffet für 20 Personen bestellen möchte, zum Geburtstag oder zur Hochzeit, kann getrost eins für 15 Personen bestellen. Es wird immer noch zu viel sein. Wer zu Hause für 4 Personen kocht, kann noch jemanden einladen oder gleich etwas beiseite räumen und einfrieren. Und zwar bevor man es “gerecht” auf die Teller verteilt. Wer abnehmen möchte, kann das Essen auf kleineren Tellern anrichten. Damit überlisten wir unseren “optischen Appetit”.

via medical-tribune.de

Verfasst von Claudia am 31. Oktober 2008 um 14:54 | Kommentare (2)

5 Snacks gegen das Nachmittagstief

Wer kennt es nicht? Vormittags noch topfit im Meeting und nach dem leckeren Mittagessen beim Italiener wieder gestärkt zurück am Schreibtisch. Und dann kommt es zwischen 14:30 und 16:30 Uhr: das lähmende Nachmittagstief.

Die Konzentration ist im Eimer, der Blick auf die Uhr wird häufiger und man könnte vom Platz weg einschlafen - direkt über der Tastatur. Viele greifen jetzt zu einem Schokoriegel oder Kuchen mit mächtig Kalorien, Fett und Zucker. Für eine Diät ist das nichts und das Nachmittagstief überwindet man damit auch nicht wirklich. Der Zucker darin macht zwar kurz munter, doch bremst der kalorienhaltige Snack wenig später die Leistungsfähigkeit.

Hier sind 5 Snacks die wach machen, kalorienarm sind und den Nachmittag zur Power-Phase machen:

MandelnNüsse: Nüsse und Kerne enthalten ungesättigte Fettsäuren und vor allem: Proteine. Die halten lange satt und sind gut für Nerven, Muskeln und Knochen. Bei Konzentrationsschwäche sollte man also lieber zu Walnüssen, Haselnüssen oder Cashews greifen, als zu Traubenzucker und Schokolade. Vorsicht: Auch Nüsse haben einiges an Kalorien.

Olivenöl: Ja klingt jetzt verrückt, aber Olivenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und hält damit lange satt. Eine Studie des Cell Metabolism Magazins belegt, dass die im Olivenöl enthaltene Ölsäure im Darm ein Hormon freisetzt. Dieses Hormon soll Heißhunger-Attacken verhindern. Statt Schoki lieber ein Teelöffel Öl? Gewöhnungsbedürftig aber gut für die schlanke Linie und deshalb auch diättauglich.

Joghurt ErdbeereMilchprodukte: Ein fettarmer Joghurt, oder noch besser ein magerer Quark, sind ideale Nahrungsmittel zum Abnehmen und schlank bleiben. Sie helfen über den Hunger am Nachmittag. Sie bringen den Blutzuckerspiegel nicht aus der Balance, liefern aber genug Energie aus Eiweiß, Spurenelementen und Mineralstoffen. Calcium z. B. stärkt die Nerven und sorgt damit auch für eine reibungslose Funktion unseres Gehirns.

Avocado: Auch hier sind es wieder die ungesättigten Fettsäuren und das hochwertige pflanzliche Eiweiß. Eine gestückelte Avocado mit 2-3 fruchtigen Tomaten, etwas Salz und Pfeffer dazu, fertig ist der sättigende, kalorienarme und Diät-taugliche Snack für den Nachmittag. Der Blutzuckerspiegel bleibt auch hier im Gleichgewicht und das Tief ist schnell überwunden.

PaprikaGemüse-Sticks: Man hat eigentlich keinen Hunger, sondern möchte nur knabbern? Dann nichts wie her mit Sellerie, Baby-Karotten, Gurke und Paprika, auch Raw Food genannt. Das lässt sich am Schreibtisch nebenher essen, macht satt und fit, denn Vitamine und Mineralstoffe braucht unser Körper, um sich konzentrieren zu können.

Noch ein sechster Tipp: Das Mittagessen sollte nicht zu üppig ausfallen. Lieber nachmittags einen kleinen Snack essen. Das ist besser für den Insulinspiegel. Der Körper muss nicht seine ganze Energie für die Verdauung von Lasagne und Tiramisu aufwenden. Davon profitiert auch der Kopf.

Verfasst von Claudia am 29. Oktober 2008 um 15:29 | Kommentare (0)

Es ist Trüffelzeit

trueffelzeitBesonders Feinschmecker lieben die unterirdisch wachsenden Speisepilze mit Kilopreisen von bis zu 6.000 Euro für weiße Trüffel. Die jährliche Trüffelsaison startet jetzt – im Oktober / November.

Trüffel gibt es in Schwarz und Weiß, wobei die Weißen hochwertiger und damit teurer sind. Sie werden auch nur roh, in hauchdünne Scheiben geschnitten, verzehrt. Der schwarze Trüffel wird meist gekocht und findet sich beispielsweise als Zutat in Trüffelöl. Denn mit dem Fett als Geschmackträger (wie auch in Butter oder Eigelb) entfaltet sich der typische Trüffelgeschmack besonders gut.

Für den schwarzen Trüffel wird es dieses Jahr besonders hart: Italienische Forscher fanden in einem Trüffelhain nahe Turin einen asiatischen Trüffelpilz, der den italienischen Trüffel bedrohen könnte, weil er durchsetzungsstärker sei.

“Richtige Trüffel” sind mir zu teuer und zu aufwendig in der Zubereitung / Lagerung. Ich greife darum lieber zu Trüffelöl. Ja, jetzt wird der echte Gourmet die Nase rümpfen… Aber ein gutes Trüffelöl schmeckt und ist für mich eine perfekte geschmackliche Aufwertung von:

  • Frischer Pasta: einfach frischen Parmesan drüber reiben und Trüffelöl darüber träufeln
  • Frischen Tomaten: auf Vollkornprodukt mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Trüffelöl (so fällt weniger auf, das die Tomaten im Winter fast nur nach Wasser schmecken)
  • Suppen: eine einfache Kartoffelsuppe durch einen Schuß Trüffelöl aufwerten
  • Sonntägliches Omelett: wie gewünscht zubereiten, vorm Essen etwas Trüffelöl darüber träufeln

Das Trüffelöl - wie andere aromatisierte Öle auch - nicht zum Braten verwenden, sondern erst zum Schluß, kurz vor dem Servieren drüber geben. Durch die Hitze verflüchtigen sich sonst die Aromen.

Bild: pixelio.de/qay


gourmondo.de - Taste the World!

Verfasst von Peggy am 28. Oktober 2008 um 13:11 | Kommentare (1)

Freie Radikale

Die britischen Forscher des John Innes Centre in Norwich sind keine Spaßvögel. Sie färben Tomaten nicht lila, um uns einen witzigen Anblick zu verschaffen. Die violetten Tomaten sind Züchtungen, die mehr Antioxidantien enthalten als normale Tomaten. Sie enthalten mehr natürliche Farbstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe genannt, und die wiederum sind bekannt für einen hohen Gehalt an Antoxidantien.

BeerenAntioxidantien verhindern das unkontrollierte Wachstum entarteter Zellen (Krebs), denn sie fangen freie Radikale im menschlichen Körper ein. Freie Radikale entstehen bei allen Prozessen in unserem Körper die mit Sauerstoff funktionieren. Sie sind eine Art Abfallprodukt, wie die Späne, die beim Hobeln entstehen.

Die aggressiven Sauerstoffverbindungen hemmen Fremdkörper, haben also auch einen Nutzen. In zu großer Anzahl sind die freien Radikale jedoch schädlich, weil sie dann körpereigene, gesunde Zellen angreifen. Eine Ursache, so viele Studien, für Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Übergewicht und andere Altersbeschwerden.

Wer eine Runde Joggen geht oder den Haushalt macht produziert freie Radikale, weil hier Sauerstoff vom Körper verbraucht wird. Auch wenn das Immunsystem zu oft anschlägt: bei häufigen Infekten, entstehen freie Radikale. Es gibt neben den körpereigenen Auslösern noch zahlreiche Ursachen in unserer Umwelt: Zigarettenrauch, Ozon, Pestizide und UV-Licht zum Beispiel.

Unser Körper sieht aber nicht untätig zu, wie die freien Radikale in der Überzahl gesunde Zellen angreifen. Dafür gibt es die Antioxidantien. Die kann der Körper zwar nicht selber bilden, aber er weiß sie zu seinem Schutze gut einzusetzen. Sie fungieren wie ein Schutzschild und fangen die freien Radikale im Blutkreislauf ab.

BrokkoliAntioxidantien sind nicht nur in violetten Tomaten enthalten, die es übrigens noch nicht zu kaufen gibt. Sondern auch in allen anderen Tomaten, allen Beeren, Brokkoli, Ingwer, Tee, Kaffee, Petersilie, Zitronen, Gurke, Basilikum und nicht zuletzt in der Muttermilch.

via wissenschaft.de

Verfasst von Claudia am 27. Oktober 2008 um 14:57 | Kommentare (1)

Was macht man aus Süßkartoffeln?

suesskartoffelDie langen Knollen mit rosa oder oranger Schale liegen in vielen Supermärkten und sehen aus wie riesige Kartoffeln. Süßkartoffeln haben mit 111 kcal pro 100 g etwas mehr Kalorien als eine normale Kartoffel (71 kcal / 100g), aber dafür kommt etwas geschmackliche Abwechslung auf den Teller.

Die Batate - wie die Süßkartoffel auch genannt wird - enthält mehr Fett und mehr Kohlenhydrate aber auch etwas mehr Ballaststoffe als die normale Kartoffel. Vom Geschmack her ist sie süßlicher als die Kartoffel - schmeckt eher wie ein Kürbis.

Wie wäre es also mal statt einer normalen Ofenkartoffel mit einer gebackenen Süßkartoffel?

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 4 kleinere Süßkartoffeln
  • 1-2 Packungen Fetakäse (ca. 300 g)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • etwas Orangensaft (am Besten frisch gepresst)
  • Kümmel (Samen oder gemahlener Kümmel)
  • Frische Petersilie (alternativ Tiefkühl-Petersilie)
  • Salz, frischer Pfeffer (noch aromatischer ist Zitronen- oder Orangenpfeffer)

Die Zubereitung
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die gewaschenen, ungeschälten Süßkartoffeln im Ofen backen (je nach Größe circa 40 Minuten).

Wenn es schneller gehen soll, kann man die Süßkartoffeln auch etwas (ca. 10 Min.) vorkochen (wie Pellkartoffeln) und dann nur noch die letzten 10-20 Minuten, bis sie gar sind, im Ofen backen.

Während die Süßkartoffeln backen, wird die Fetakäse-Füllung zubereitet. Den Fetakäse in eine Schüssel krümeln. Die Frühlingszwiebeln klein schneiden und unter den Fetakäse mischen.

Mit 2 TL Olivenöl, 2 TL Orangensaft, Pfeffer (am Besten frisch gemahlen aus der Pfeffermühle) abschmecken. 2 TL der Kümmelsamen kurz in einer Pfanne anrösten (für mehr Aroma) und unter den Fetakäse mischen. Wer gemahlenen Kümmel verwendet, kann diesen einfach so unter die Fetakäse-Mischung geben.

Wenn die Süßkartoffeln gar gebacken sind, diese mittig (längs der Kartoffel) aufschneiden, etwas Olivenöl drüber träufeln und die marinierte Fetakäsemischung in die offene Kartoffel geben. Die befüllten Süßkartoffeln noch mal kurz in den Ofen setzen und den Fetakäse etwas überbacken lassen. Zum Schluss etwas klein gehackte frische Petersilie darüber streuen und servieren.

Dieses Gericht hat circa 300 kcal pro Portion. Wer möchte kann zu der gebackenen Süßkartoffel einen kleinen grünen oder gemischten Salat oder etwas Hühnchenbrustfilet servieren.

Aus Süßkartoffeln kann man aber auch ein Süßkartoffelpüree oder eine Süßkartoffelsuppe bereiten.

Bild: pixelio.de/Stihl024

Verfasst von Peggy am 17. Oktober 2008 um 18:18 | Kommentare (0)
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