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Niedriger Glyx für scharfe Sicht

Dass übermäßiger Zuckerkonsum schlecht für den BMI (Body Mass Index), die Zähne und die allgemeine Vitalität ist, ist bekannt.

Zuviel des Süßen kann aber auch die Sehfähigkeit beeinträchtigen und eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) begünstigen. Die Makula wird beeinträchtigt und damit die Fähigkeit, Details scharf und klar zu sehen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Chung-Jung Chiu und Allen Taylor an der amerikanischen Tufts Universität (U.S.A.).

HerbstgemüseFür die Studie mussten 4.000 Erwachsene zwischen 55 und 80 Jahren ihre Essgewohnheiten dokumentieren. Besonderes Augenmerk lag auf zuckerhaltigen Lebensmitteln und stark verarbeiteten Mehlprodukten mit einem hohen Glykämischen Index, welche einen besonders starken Anstieg des Blutzuckerspiegels nach ihrem Verzehr zur Folge haben.

Zwar konnte die Studie nicht alle anderen Einflüsse jenseits des Zuckers auf die Makuladegeneration ausschließen, zeigte jedoch einen klaren Zusammenhang zwischen einem hohen Verzehr an Lebensmitteln mit hohem Glyx (Glykämischen Index) und einer fortgeschrittenen Makuladegeneration.

Warum und vor allem wie der Zuckergehalt einen negativen Einfluss auf die Makula hat, beantwortet die Studie leider nicht.

Präventiv gegen die altersbedingte Augenerkrankung wirke das Essen von Vollkornprodukten, Antioxidantien, Gemüse und Hülsenfrüchten. Alles Lebensmittel mit einem bekanntermaßen niedrigen Glykämischen Index.

Auch wenn die Wissenschaftler noch nicht wissen warum, klar ist, dass es nun einen weiteren Grund gibt, zuckerhaltige, stark verarbeitete Kohlenhydrate nur in Maßen zu essen. Für einen gesünderen und schlankeren Körper und eine schärfere Sicht.

via diet-blog

Verfasst von Peggy am 15. Januar 2009 um 12:56 | Kommentare (0)

DIE 5 Kalorienbomben unterwegs

Die Zeit des Abnehmens und der Diäten ist gekommen. Genau die richtige Zeit, um die schlimmsten Feinde einer jeden Diät an den Pranger zu stellen. Hier sind sie, die 5 kalorienreichen Gerichte unterwegs. Um diese Unterwegs-Snacks sollte man beim Abnehmen besser einen Bogen machen:

1) Schnitzel mit Pommes

SchnitzelPommesSalat_KalorienbombeDas bekannte SchniPoSa (Schnitzel, Pommes, Salat) hat nur eine gesunde Zutat und das ist die, meist dekorativ verwendete, Beilage Salat. Ansonsten reicht ein Schnitzel mit Pommes kalorienmäßig für einen ganzen Tag.

  • 1 Schweineschnitzel (150 g) hat 305 Kalorien und 8 Gramm Fett
  • 1 Portion Pommes Frites (150 g) hat 435 Kalorien und 19,5 Gramm Fett
  • Ketchup und Majo bringen es dann noch auf ca.  100 Kalorien und 10 Gramm Fett

Macht insgesamt ganze 840 Kalorien und 37,5 Gramm Fett. Mit diesem Mittagessen kann man alles außer abnehmen.

2) Leberkäse-Brötchen

Auch hier gibt es eine nette schwäbische Abkürzung: LKW (LeberKäseWecken, Wecken bedeutet in diesem Falle Schrippe oder Brötchen). Gespart wird bei dieser Schwabenkost aber nicht gerade mit Fett, dafür mit Vitaminen und Ballaststoffen:

  • ein 150 g Stück Leberkäse bringt es auf 448 Kalorien und wirklich erschreckende 42 Gramm Fett.
  • 1 mittelgroßes weißes “Weckle” mit 150 Kalorien
  • ganz unschuldig: eine Portion Senf (20 g) mit 28 Kalorien

Insgesamt bringt es dieser Snack auf 626 Kalorien und 42 Gramm Fett.

3) Pizza von Pizza-Hut

Eine ganze Pizza aus dem Tiefkühlfach ist wesentlich kalorienärmer als ein Stück (1/4) der Salami Pizza von Pizza Hut. Die bringt es dank dickem Boden, fettiger Salami und viiiieeel Käse auf ganze 770 Kalorien und 32 Gramm Fett.

4) Bockwurst oder Bratwurst im Brötchen

Bratwuerstchen_KalorienEin üblicher Samstags-Shopping Snack ist die Wurst vom Rost.

Dabei handelt es sich nicht um eine kalorienarme Zwischenmahlzeit, sondern um eine Kalorienbombe die nicht wirklich satt macht. Gepaart mit hellen Brötchen hat sie praktisch keine wertvollen Nährstoffe.

  • 1 Bockwurst (105 g) hat 275 Kalorien und 26 g Fett, eine Bratwurst (105 g) hat 313 Kalorien und 28 g Fett.
  • 1 mittelgroßes weißes Brötchen mit 150 Kalorien
  • eine Portion Senf hat 28 Kalorien, eine Portion Ketchup hat 20 Kalorien

Insgesamt hat der Shopping-Snack 458 Kalorien und 16 g Fett (Bockwurst) oder 491 Kalorien und 28 Gramm Fett (Bratwurst). Also kein Diät- tauglicher Snack.

5) Big Mäc oder Whopper

Eine sehr einfache Art essen zu gehen, doch die Waage wird sich rächen. Fast Food von McDonalds & Burger King ist wirklich keine gute Wahl:

  • 1 Big Mäc hat bei 221 Gramm ganze 495 Kalorien und 24 Gramm Fett
  • 1 Whopper von Burger King (271 g) hat ganze 606 Kalorien und 35,5 Gramm Fett

Und da es nicht beim Whopper bleibt, sondern auch noch die Testsieger-Pommes von BK dazu kommen, reicht ein Fast-Food Menü, um den Tagesbedarf an Kalorien binnen weniger Minuten zu decken.

Damit Ihr nicht unterwegs aus Versehen in eine Kalorienfalle tappt, hier ein paar Alternativen:

McDonaldsWrapFast Food: Die Wraps bei McDonalds & Co. sind auch keine Diät-Helden, aber sie sind kalorienärmer als jeder Burger. Ein Wrap von McDonalds (130g) hat 395 Kalorien und 18 g Fett, der Wrap von Burger King (195 g) hat sogar bei mehr Gewicht “nur” 296 Kalorien und 9 Gramm Fett.

Bratwurst-Stand: Lieber zum Steak greifen. Das gegrillte Schweinesteak (150 g) hat 300 Kalorien, wiegt also mehr als eine Bratwurst und macht bei nur 7 Gramm Fett auch satt. Das Brötchen kann man sich vorher beim Bäcker in der Vollkornvariante besorgen oder ganz drauf verzichten.

Pizza: Wenn Pizza, dann bitte zum Italiener und nicht zu Pizza Hut. Beim Italiener kann man für ein Stück Hut-Pizza fast eine ganze Pizza, z. B. mit Parmaschinken, Ruccola und Parmesan (ca. 720 Kalorien und 12 g Fett), essen. Und viel schneller geht es bei Pizza Hut auch nicht, als wenn man im Restaurant isst. Die Zeit sollte man sich auch nehmen.

Bild SchniPoSa: © pixelio.de/Alisara, Bild Bratwurst: © istockphoto.com/Tsuji,
Bild Wrap: © McDonalds

Verfasst von Claudia am 7. Januar 2009 um 14:04 | Kommentare (2)

Wohin mit den Kalorienbomben?

Alle Jahre wieder werden wir überhäuft mit Weihnachtssüßigkeiten: Lebkuchen, Weihnachtsmänner, Nougatpralinen, Butterkrokant, Plätzchen,… Wer den Entschluss gefasst hat nach Weihnachten abzunehmen oder eine Diät zu machen, kann an solch kalorienreichen Geschenken verzweifeln. Was kann man also mit den geschenkten Weihnachsnaschereien machen? Im folgenen 5 Tipps zum Kalorien sparen und abnehmen, ohne alle Schlemmereien in den Müll zu werfen:

Schokoweihnachtsmann1) Kleine Rationen für alle die widerstehen können

Teilt die geschenkten Süßigkeiten in kleine Beutelchen auf (max. 100 Gramm schwer), z.B.: 2 Plätzchen, 1 Lebkuchen, 2 Dominosteine und eine Praline. Teilt Euch jede Woche nur ein Beutelchen zu. Die Frage ist hier: Wird es bis Ostern alle?

2) Keine Angst: Lange Lagerzeiten

Das Haltbarkeitsdatum der meisten Süßigkeiten, die Ihr 2008 geschenkt bekommt läuft erst Ende 2009, oder sogar 2010 ab. Also ruhig bleiben: Man muss nichts in den Müll werfen. Den Weihnachtsmann kann man zur Not auch noch im Juni essen. Dann schmeckt er auch wieder.

3) An Bedürftige verteilen

Es gibt viele Menschen die auch dieses Jahr ganz ohne Schokolade auskommen mussten. Obdachlose oder Armenküchen nehmen Euch bestimmt gern ein paar Plätzchen, Lebkuchen und Schoko-Weihnachtsmänner ab. Fragt einfach mal bei den Tafeln, Aktion Arche oder Malteser an. In größeren Städten gibt es zusätzlich zahlreiche Suppenküchen, Armenhäuser und Vereine, die sich über Eure Spende freuen.

4)  Mit Freunden, Verwandten und Kollegen teilen

Tragt die Süßigkeiten hinaus in die Welt zu Oma, Tante, Freunden, Bekannten und den lieben Kollegen: Geteilte Plätzchen-Kalorien sind geteiltes Leid zur nächsten Bikinisaison! Gerade die Süßigkeiten, die man nicht so gern mag, schmecken einem anderen am besten. So kann man den Ballast loswerden und noch jemanden glücklich machen. Auch bei den ersten Grill-Partys im Frühjahr kommt ein Geschenk à la Santa Claus ganz witzig.

5) Zu Ostern verstecken

Zugegeben: ein Schokoweihnachtsmann im Ostergras ist zwar ein Lacher aber nicht wirklich nett und österlich. Es gibt jedoch viele Weihnachtssüßigkeiten, z. B. Butterkrokant oder Nougat-Eier, die in derselben Aufmachung zu Ostern wieder verkauft werden. Hier könnt Ihr Geld und Zeit sparen, indem Ihr unweihnachtliche Süßigkeiten unauffällig auf dem nächsten Osterteller drapiert.

Mit den Tipps entkommt Ihr der Vorsatz-Falle “Reste vernichten” und könnt gleich mit dem Kalorien sparen und Abnehmen beginnen.

via diet-blog

Verfasst von Claudia am 19. Dezember 2008 um 12:40 | Kommentare (1)

Softdrinks machen Knochen weich

Wer unser Diätblog regelmäßig liest der weiß, dass Cola Light als Verhütungsmittel wirken soll und das Softdrinks unglaublich viel Zucker beinhalten und damit flüssige Dickmacher sind. Neu ist, dass, wer häufig zur süßen Flasche greift, weiche Knochen bekommt.

softdrinksForscher aus Dortmund haben bei 229 Kindern und Teenagern festgestellt, dass die, die häufig Cola, Fanta und andere Softdrinks tranken, weniger stabile Knochen hatten.

Ihren Knochen fehlten Mineralien, was in Folge einerseits leichter zu Knochenbrüchen führen kann und andererseits vor allem das Osteoporose-Risiko später im Leben erhöhen kann.

Softdrinks mit Koffein haben nachweislich einen direkten Effekt auf den Knochenstoffwechsel, aber worin der grundsätzliche Zusammenhang besteht ist noch unklar. Man könnte vermuten, dass Kinder die häufig Cola, Limo & Co. trinken, generell auch ungesünder - kohlenhydratreicher und eiweißärmer - essen.

Oder wird zugunsten der Limonaden mehr auf Milch verzichtet? (Milch soll ja die Knochen stärken) Aber auch das ist nicht eindeutig geklärt:

“Wir konnten allerdings keinen spezifischen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Knochenmineralgehalt feststellen”, betont Lars Libuda.

Was genau die Ursache für die weichen Knochen ist, ist aber eigentlich zweitrangig. Fakt ist: was in jungen Jahren gegessen und getrunken wird hat große Auswirkungen auf die köperliche Entwicklung und das Krankheitsrisiko im Erwachsenenalter.

Eltern sollten sich dieser immensen Verantwortung bewusst sein und bei ihren Kindern auf ein gesundes Ess- und vor allem auch Trinkverhalten achten.

Und gesund trinken heißt: Durst wird mit Wasser und Früchtetee gestillt, zur Abwechslung und als Vitaminlieferanten gibt es Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz - gern auch als Schorle und für eine gesunde Extra-Portion Kalzium sorgt ein Glas Milch (und nicht ein Schokobon!).

Verfasst von Peggy am 18. Dezember 2008 um 13:18 | Kommentare (2)

Burger Jungfrauen: Whoppervirgins

Noch nie was von einem Hamburger gehört, geschweige denn einen gegessen? In unserer westlichen Hemisphäre kaum vorstellbar, aber es gibt viel Plätze auf der Welt, wo man von der kalorienreichen Boulette im geschmacksneutralen Brötchen noch nie was gehört hat.

Um das zu ändern, hat Burger King einen Image-Film mit dem Namen “Whopper-Virgins” produziert. Nach dem Motto: “mein erster Burger”. Ist herausgefunden, wie dieses große Ungetüm verspeist werden soll, folgt die Geschmacksfrage: Whopper oder BigMac - was ist besser?

Ob es nun Kulturimperialismus ist oder nicht sei dahingestellt (ist halt ein amerikanisches Unternehmen). Man erhält ein paar interessante Einblicke. Bleibt die Frage: braucht alle Welt wirklich Burger? Die Antwort gibt ein Dialog mit dem Tester aus der Antarktis am Ende des Films:

Tester: Es schmeckt gut.
Reporter: Wie schmeckt der Burger verglichen mit Robbenfleisch?
Tester: Ich mag Robbenfleisch lieber.

So prima, jetzt habe ich Hunger bekommen. Guten Appetit :)

via ethority.de

Verfasst von Peggy am 11. Dezember 2008 um 12:05 | Kommentare (0)

Naschen versus abnehmen

Weihnachten ist für alle die abnehmen möchten oder gerade eine Diät machen ein Graus. Überall lauern die leckeren Weihnachtsleckerein: Dominosteine, Marzipan und andere weihnachtliche Kalorienbomben. Aber nicht nur zu Weihnachten fällt es uns schwer “nein” zu Schokolade & Co. zu sagen.

NaschkatzeLaut einer Studie der Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände (ABDA) braucht jeder fünfte in Deutschland täglich eine Dosis Naschereien. Wir Berliner sind dabei die größten Naschkatzen. Ganze 27 Prozent der Berliner greifen täglich zu Süßigkeiten und immerhin noch 35 % müssen mindestens zweimal pro Woche sündigen. Haushalte mit Kindern sind dabei stärker von der Naschlust “betroffen” als kinderlose Haushalte.

Es ist also nicht nur das Weihnachtsfest, das uns dick macht. Vielmehr sind es die restlichen 360 Tage im Jahr, die unserer schlanken Linie schaden.

Isst man jeden Tag einen Schokoriegel extra mit ca. 300 Kalorien hat man in kürzester Zeit, genauer in 24 Tagen, schon 1 Kilo zugelegt. Anders herum: wenn man jeden Tag den Schokoriegel weg lässt, kann man in knapp einem Monat bis zu einem Kilo Gewicht abnehmen.

Egal wie man es dreht: Naschen sollte eine Ausnahme bleiben. 2-3 Mal naschen in der Woche (z.B. eine Hand voll Gummibärchen und 2-3 Stück dunkle Schokolade) werden sich kaum oder gar nicht auf der Hüfte bemerkbar machen.

via food-monitor.de Bild: © lisegagne/istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 4. Dezember 2008 um 12:28 | Kommentare (3)

Starker Geschmack gegen Übergewicht

Zwei amerikanische Neurowissenschaftler, Peter Kovacs und Andras Hajnal, verglichen normale Ratten mit Ratten, bei denen ein Gendefekt die Entfaltung eines Sättigungshormons beeinträchtigte. Die Ratten mit dem Gendefekt entwickelten einen Heißhunger auf Süßes und Fettiges und in dessen Folge Übergewicht und Diabetes.

suesse-teilchenErhielten die Übergewichtigen Ratten etwas Süßes (unterschiedlich stark konzentrierte Rohrzuckerlösungen), so sprach ihr Gehirn nur zögerlich auf das Signal von der Zunge an. Bei den dicken Ratten war die durch den Zuckergeschmack ausgelöste Nervenreaktion um 50 Prozent schwächer als bei den schlanken Ratten.

Erst bei hohen Zuckerkonzentrationen arbeiteten die Nerven der Übergewichtigen Ratten mit voller Kraft. Die verzögerte Reaktion trat allerdings nur als Reaktion auf Süßes auf, nicht bei salzigen oder sauren Nahrungsmitteln.

Nach den Ratten-Versuchen kamen die beiden Neurowissenschaftler zu dem Schluss, dass ein Abstumpfen des Geschmackssinns zu Übergewicht führen kann:

“Wenn schmackhafte Speisen einen schwächeren Sinneseindruck hervorrufen, neigt man dazu, mehr davon zu essen.”

Ein fataler Teufelskreislauf, denn eigentlich sollten Übergewichtige gerade die leeren Kalorien in Süßigkeiten – mit viel Fett und Kohlenhydraten – meiden. Das Rattenexperiment zeigt aber, dass bei Übergewicht die Geschmackswahrnehmung abstumpft, damit das Kontrollsystem im Gehirn versagt und mehr gegessen wird als nötig.

via scienceticker

Verfasst von Peggy am 3. Dezember 2008 um 09:27 | Kommentare (0)

10 bizarre Delikatessen (1)

Nicht alles was edel ist, ist auch lecker. Im neatorama-Blog stießen wir auf wirklich ekelhafte Rezepte und Mahlzeiten:

1)  Ortolan

OrtolanOrtolan ist ein spatzenähnlicher Singvogel und gilt in Frankreich als Delikatesse. Eigentlich nichts Besonderes, wäre da nicht die Art und Weise wie das Vögelchen zur Delikatesse verarbeitet wird. Der Ortolan wird dafür in einer schwarzen Box gefangen.

Das beeinflusst den Rhythmus des kleinen Vögelchens so immens, dass er immerzu essen kann. Er weiß durch die Dunkelheit nicht mehr wo oben und unten ist. So wird der Ortolan “freiwillig gemästet”. Wenn er das 3- fache seines Gewichts zugelegt hat, wird er in Brandy oder anderen Spirituosen ertränkt und gegrillt. Also bei mir regen sich da sämtliche Mitleidsgefühle - armes Vögelchen.

2) Huitlacoche

Dieses exotisch klingende Gericht ist eine pragmatische Art und Weise mit Schädlingen im Maisfeld umzugehen. Der südamerikanische Mais wurde schon seit Beginn des Anbaus von einem Pilz befallen, der die Maiskörner zerstört. Die Indianer Amerikas wussten auch in Zeiten als es noch keine Pestizide gab Abhilfe: Sie aßen den Pilz. Mittlerweile gilt der Pilz als Delikatesse und kostet mehr als der Mais. Wirklich ekelhaft ist das nicht. Immerhin essen wir hier ja Pilze aus moderndem Boden, von Birken und auch im Käse…

Ente in Blutsauce3) Canard à la Rouennaise

Die Franzosen wieder. Bei denen klingt jedes Mahl nach einem Gedicht. In Wahrheit sind es dann aber Froschschenkel oder diese Köstlichkeit: Ente in Blutsauce. Man braucht dafür eine leckere Bratente. Die wird in eine Art Fleischwolf zerquetscht und gemahlen. Ergebnis: Blutsaft, gehäckselte Eingeweide und Blut? Nein, nicht für die Franzosen. Bei Ihnen ist das eine delikate “sauce” die schon mal 1000 Euro kosten kann.

4) Lebende Kraken

Ja Meeresfrüchte hin und her. Was hier nach “Frucht” klingt,  ist meist ein Lebewesen mit Scheren, Tentakeln und anderem gruselig anmutenden Waffen. So auch Baby-Octopusse - ganz gefährlich. Die gelten in einigen Regionen Asiens als Delikatesse. Nicht weiter schlimm, denn hier werden die überfrittierten “Calamaris” ja auch gern gegessen. Nur ein winziges Detail unterscheidet diese Delikatesse in Asien:

Diese Tintenfische leben noch während sie gegessen werden. Das Kuriose daran: Man kann an einem lebenden Kraken ersticken, denn die Tentakeln können die Luftröhre verschließen. Da wissen die Asiaten aber Rat: Sie tunken die Tintenfische in Alkohol, so dass diese betäubt werden und schlingen sie dann runter bevor die kleinen Tierchen ihren Rausch ausgeschlafen haben. Kauen darf man die Tintenfische nicht, denn das kann bis zu 15 Minuten dauern.

5) Durian

Durian VerbotDurian ist die stachelige Frucht des Zibetbaumes, heimisch in Malaysia/Indonesien. Sie verbreitet einen äußerst unangenehmen Gestank wenn sie geöffnet wird. Dieser natürliche Abwehrmechanismus der Pflanze schreckte die Südsee-Bewohner jedoch nicht ab, der Geschmack soll nämlich ganz köstlich sein. Das interessiert Vermieter und Hotelbesitzer aber recht wenig. So ließen sie das Mitführen oder Essen der Stink-Frucht in vielen Hotels und Mietshäusern Südostasiens verbieten. Auch im Flugzeug darf man keinen Duria-Obstsalat mitführen.

Nächste Woche gibt es den zweiten Teil der bizarren Delikatessen. Wohl bekomms!

Bild Ortolan: wikipedia, Bild Entenblutauce: neatorama, Bild Durian: wikipedia

Verfasst von Claudia am 28. November 2008 um 12:22 | Kommentare (2)

Verlangen nach Schokolade

In der Zeitschrift Appetite erschien jetzt eine interessante Studie, die beim Umgang mit Schoko-Sucht helfen kann. Viele (vor allem Frauen)  kennen es: da ist es plötzlich - das Verlangen nach Schokolade - und will ganz schnell gestillt werden. Fast schon ein suchtähnliches Verhaltensmuster. Ein fatales Bedürfnis, wenn man ein paar Kilo abnehmen möchte.

schokoladeDie Wissenschaftler der Universität Exeter wollten wissen, wie man dieses intensive Bedürfnis nach Schokolade brechen kann. 25 freiwillige, regelmäßige Schokoladenesser die täglich mindestens einen 50 g Schokoriegel aßen wurden rekrutiert. Drei Tage bekamen die Schokoholics keine Schokolade. Sie durften zudem 2 Stunden vor den Tests keinen Sport machen und keinen Kaffee trinken.

An verschiedenen Tagen gab es Bewegung. Eine Gruppe musste für 15 Minuten zügig auf dem Laufband gehen. Die Vergleichsgruppe saß 15 Minuten still. Danach gab es einen Stresstest: Fragen am Computer beantworten, dabei Schokoladenriegel auspacken, in die Hand nahmen, aber diesen nicht essen.

Der tagelange Schoko-Entzug, der Stress (Koffein, kein Sport) und dann die Schoki vor der Nase, löste bei der Gruppe ohne die 15 Minuten Bewegung vorab ein größeres Verlangen nach Schokolade aus. Auch ihre Blutdruckwerte waren höher.

Bewegung reduziert also das Verlangen nach Schokolade. Wenn es Euch das nächste Mal “überkommt”: Jacke anziehen und auf zu einem flotten 10-Minuten Spaziergang an der frischen Luft!

Die Studie lieferte noch ein paar weitere Erkenntnisse:

  • 97 % der Frauen und nur 68% der Männer haben Ess-Attacken
  • bei Essattacken gieren die Meisten nach energiedichten, kalorienhaltigen Lebensmitteln
  • Essattacken finden häufig zu Beginn einer ungesunden Essperiode statt (z.B. Feiertage)

Bild: istockphoto.com/kozachenko

Verfasst von Peggy am 17. November 2008 um 15:00 | Kommentare (1)

Ausgehen: Im Kino (1)

Abends ausgehen, besonders am Wochenende, ist ein wichtiger Teil unseres sozialen Lebens. Egal ob Kino, Theater, Club oder Restaurant - wir genießen, entspannen und lassen es uns so richtig gut gehen.

Natürlich gehört auch leckeres Essen und Getränke wie Bier, Cocktails oder Softdrinks dazu. Eben mal nicht vernünftig sein. Häufig kommt dabei jede Menge Kalorien zusammen. Wir haben mal nachgerechnet wie viele und stellen Euch in loser Folge die abendlichen Ausgeh-Kaloriensünden vor.

Aber: lasst Euch davon nicht abschrecken. Genuss gehört dazu. Nur seit Euch dessen bewusst und gleicht den Schlemmer-Abend z.B. mit einer Extra-Jogging-Runde wieder aus.

Kalorienfalle Kinobesuch
popcornGesunde Snacks sucht man im Kino vergeblich. Wer es nicht vorher schafft seinen Hunger mit Sandwich oder Sushi zu stillen, dem bleibt keine große Wahl.

Hinzu kommt, dass der Popcorn und Nachos Geruch den Appetit anregt und schon fast unterbewusst zum Einreihen in die Snack-Schlange verleitet.

Healthy Living untersuchte in der Oktober-Ausgabe das Essverhalten im Kino und stellte fest, dass 53 % der Kinobesucher zwischen 18 und 45 Jahren im Kino immer etwas zu essen oder zu trinken kaufen, 67 % essen am liebsten Popcorn, 65 % trinken Softdrinks wie Cola.

Ihr denkt: stellt Euch nicht so an wegen so ein bisschen Popcorn und Cola? Würden wir auch nicht, wenn die Portionen nicht so riesig wären! Denn kleine Portionen wie ein 0,3 Liter Getränk sucht man in den meisten Kinos vergeblich. Stattdessen gibt es riesige Getränkebecher:

  • Kinderbecher (!!) 0,5 L: Cola = 220 kcal / Lift Apfelschorle = 125 kcal
  • Kleiner (!!) Becher 0,75 L:  Cola = 330 kcal / Lift Apfelschorle = 188 kcal
  • Mittlerer Becher 1 L: Cola = 440 kcal / Lift Apfelschorle = 250 kcal
  • Großer Becher 1,5  L: Cola = 660 kcal / Lift Apfelschorle = 375 kcal
  • Wer sich eine 500 ml Flasche Becks Gold gönnt, vertrinkt 200 kcal

Und auch bei den Popcorn-Portionen heißt es klotzen nicht kleckern:

  • meist geht’s unter der 1,6 Liter-Tüte mit 75 g Popcorn - und damit 320 kcal - gar nicht erst los
  • die 3 Liter Tüte hat 110 g Popcorn und 471 kcal
  • die 6 Liter Tüte hat 200 g Popcorn und sagenhafte 856 kcal
  • na dann Nachos mit Käsesauce? autsch… = 554 kcal
  • lieber 200 g Weingummi-Mischung? noch schlimmer… = 686 kcal

NachosSelbst wer “genügsam” ist und nur einen kleine Apfelsaftschorle und ein kleines Popcorn verzehrt, hat schnell mal 508 kcal gegessen. Das ist ungefähr so viel wie ein Big Mäc (210 g, 504 kcal) und für die Meisten ca. ein Viertel ihres Tagesbedarfs an Kalorien.

Unser Tipps fürs “kalorienbewusste” Kino:

  • maximal die kleinen Kindergrößen bestellen
  • nicht von Super-Spar-Menüs zum mehr Essen verleiten lassen
  • eine für alle: Popcorn-Tüte mit den Freunden teilen
  • danach oder davor was gesundes (ohne so viele leere Kalorien aus Fett und Zucker) essen gehen

Oder liebe Kinobetreiber: wie wäre es mit kleineren Portionen sowie Smoothies, Obst, Vollkorn-Sandwichs und Gemüsesticks mit Joghurtsauce?

Bilder: PCO Group

Verfasst von Peggy am 14. November 2008 um 13:08 | Kommentare (4)
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