Fremde Gemüse: Kichererbsen
Eigentlich kommen sie aus dem Orient, sind aber auch vielerorts in Afrika, Indien und Mexiko ein Grundnahrungsmittel. Da sie sehr eiweißreich sind , kennt man sie auch unter dem Spitznamen “Fleisch der Armen”. In Europa ist die Kichererbse schon lang bekannt, schafft es bei uns aber leider nur selten auf den Teller.
Kichererbsen sind wie alle Hülsenfrüchte fettarm, aber reich an Eiweiß und Ballaststoffen. Daneben weisen die hellbraunen Erbsen einen hohen Gehalt an Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Vitamin K, Vitamin E und B-Vitaminen auf. Auch Kichererbsen-Sprossen verfügen über diese wertvolle Inhaltsstoffe.
100 Gramm getrocknete Kichererbsen bringen es auf einen Nährwert von 27 275 kcal, 100 Gramm aus der Dose auf 101 kcal. Man kann die eiweißreichen Kichererbsen kochen oder braten. Getrocknete Kichererbsen müssen vorab eingeweicht werden und für 8-12 Stunden (über Nacht) quellen. Wem das zu lang dauert (zum Beispiel mir), der greift auf Kichererbsen aus der Dose zurück.
Kichererbsen werden in Wasser oder Brühe bei kleiner Hitze weichgekocht. Dabei sollten die Kichererbsen immer mit Flüssigkeit bedeckt sein. Die Kicherersben sollten lieber etwas länger als zu kurz kochen.
Aus Kichererbsen kann man, jenseits arabischer Speisen wie Hummus und Falafel, eine ganze Menge leckerer Gerichte kochen. Neben einer Kichererbsen-Suppe oder Kichererbsensalat kommt hier mein Lieblingsgericht:
Gefüllte Paprikaschoten
Man braucht: 2 rote Paprikaschoten, 1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht), 3 EL Naturjoghurt (1,5% Fett), ca. 100 g Fetakäse, 2 EL frisch gehackte Petersilie, 1 Knoblauchzehe, Thymian oder französische Gewürzmischung, Saft einer ½ Zitrone, frischer Pfeffer, Salz
Die Kichererbsen im eigenen Saft (aus der Dose) mit der klein geschnittenen Knoblauchzehe und Thymian (bzw. Gewürzmischung) rund 15 Minuten in einem kleinen Topf kochen. Dann die Kichererbsen pürieren, Joghurt zugeben, mit Zitronensaft, Pfeffer, Petersilie und Salz abschmecken. Die roten Paprikaschoten entkernen und halbieren. Die Paprika-Hälften jeweils mit Kichererbsenmus füllen, mit dünnen Scheiben Fetakäse belegen, in Alufolie wickeln und im Ofen bei 180°C etwa 30 Minuten backen. Dazu einen grünen Salat essen. Ergibt zwei Portionen mit jeweils ca. 327 kcal.



Nein, kein neues Trendgemüse, sondern ein sehr Altes, das ich aber gern in Erinnerung bringen möchte.
Man kann der Einfachheit halber aber auch alles gemeinsam kochen und Blätter & Stiele vorher einfach nur entsprechend klein schneiden bzw. klein hacken.




Der Schusseligkeit der kleinen Waldbewohner verdanken wir die leckeren Esskastanien. Die Verbreitung des Edelkastanienbaums kommt nämlich durch Eichhörnchen, Siebenschläfer und Krähen zu Stande. Die verstecken die Früchte, die Maroni, als Vorrat im Erdreich und vergessen sie dann.
Maroni-Risotto

Ich kenne die Quitte noch aus meiner Kindheit, da unsere Nachbarn einen Quittenbaum hatten. Die guten Quitten lieferten wir zu Hause für die Marmeladenproduktion ab, die Schlechteren dienten als Munition für die Quittenschlacht.
Die Pastinake hört auch auf die Namen Balsternak, Moorwurzel oder Germanenwurzel. Sie ist ein Wurzelgemüse und gehört zur Familie der Karotten, ist genauso alt wie die Möhre, jedoch weit weniger bekannt. Vielleicht deswegen, weil sie eher blass – die Farbe von Sellerie – und nicht aufregend Orange wie die Möhre daher kommt. Ein wenig erinnert sie an eine gigantische Petersilienwurzel.
Der hohe Anteil komplexer Kohlenhydrate und Ballaststoffe sättigt, ebenso wie das enthaltene Eiweiß. Pastinaken sind zudem reich an Kalzium und gut verträglich. Geschmack und Nährwert qualifizieren sie so zum idealen Gemüse für Kleinkinder. Das weiß auch Herr Hipp – darum gibt’s einen „Reine Pastinake“ Babybrei.









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