Fremde Gemüse: Rote Bete
Man sieht die erdigen Knollen einsam im Gemüse-Regal liegen. Nur selten packt sie jemand in den Korb. Zu Unrecht wie ich finde, sind doch Rote Bete nicht nur gesund, sondern schmecken auch lecker.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass kaum einer weiß, was er mit den knuppligen Knollen anfangen soll. Oder sie nur sauer eingelegt aus dem Glas bekannt sind. Darum mal etwas Licht ins Dunkel und Rote Bete auf den Teller gebracht. Mein neues Lieblings-Rezept (braucht zwar etwas im Ofen, ist aber sehr einfach):
Rote Bete aus dem Ofen
- Rote Bete schälen.
- Die geschälten Knollen in eine ofenfeste Auflaufform legen. (Hände danach schnell waschen oder Handschuh tragen - der Rote Bete Saft färbt stark)
- Mit Salz und Pfeffer würzen, Olivenöl und Balsamico-Essig darüber träufeln, zum Schluss etwas Zucker (karamellisiert) drüber streuen.
- Eine Alu-Folie drüber legen und das Ganze ab in den vorgeheizten Ofen.
- Dort garen lassen, bis die Roten Bete weich sind (ca. 2 Stunden).
- Die in der Auflaufform angesammelte Flüssigkeit in eine Pfanne geben und reduzieren (auf kleiner Flamme köcheln lassen).
Ja und das war’s auch schon. Zum Servieren kann man die Roten Bete in Stücke oder Scheiben schneiden. Mir schmeckt am besten ein leichter Ziegen-Frischkäse (es geht auch Feta-Käse) und frisches Brot dazu. Dazu schneide ich die Roten Bete in Scheiben und krümele den weichen Ziegenkäse darüber. Die reduzierte Soße direkt vorm Servieren darüber gießen.

Man kann aber auch einen Salat oder Salat & Hühnchen zu den Roten Beten servieren. Das Beste: man kann sich gleich einige Knollen auf Vorrat bereiten. Im Kühlschrank lassen sich die fertig gegarten Roten Bete einige Tage aufbewahren. Man kann sie dann zum Beispiel:
- kalt essen: ganz dünn gehobelt für ein Carpaccio (gewürzt mit Salz, Pfeffer, Zitrone und Olivenöl) oder in Stücken geschnitten zum Salat (passt sehr gut zu Feldsalat)
- in Scheiben schneiden und in Butter oder Rapsöl kurz anbraten,
- pürieren und zu einer Suppe verarbeiten oder
- für einen klassischen russischen Boreschtsch oder eine kalte Gazpacho verwenden
Wer frische Rote Bete auf dem Markt kauft: wenn die noch Blätter dran sind, dann einfach mitnehmen. Sie lassen sich wie Spinat zubereiten. Zum Schluss noch ein Blick auf die gesundheitlichen Vorzüge der Roten Bete:
- reich an Folsäure (gut für die Bildung der roten Blutkörperchen)
- hoher Gehalt an Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Jod, Natrium, Vitamin C, B-Vitaminen und Provitamin A
- sekundäre Pflanzenstoffe (der rote Farbstoff Betanin): stärkt das Immunsystem, schützt vor freien Radikalen
- enthalten Nitrat - das positiv bei Bluthochdruck wirken soll
- nur 42 kcal pro 100 Gramm
Das Spurenelement Zink ist an der Funktion von etwa 100 verschiedenen Enzymen - unter anderem dem Energiestoffwechsel (Verdauung und Verwertung von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten) - beteiligt. Zink wird auch für die DNA-Synthese und die Bildung neuen Gewebes benötigt - darum ist eine ausreichende Zinkversorgung besonders im Kindesalter wichtig.


Nachdem wir letzte Woche schon ein Trendgetränk, genannt 











Die Granadilla gehört zur Art der 


Rhabarber ist das erste Frühlingsgemüse des Jahres. Bereits im Januar fangen die Bauern an die Ernte vorzubrereiten, indem sie den Rhabarber mit Folie überdecken. Im März kommt die Folie herunter und zwischen April und Mai können die ersten frischen Stangen gekauft werden. Je reifer der Rhabarber, desto rauher und fasriger ist er - ähnlich wie beim Spargel. Am 24. Juni endet die Ernte des Rhabarbers offiziell.
Weil der Rhabarber zu ca. 93 Prozent aus Wasser besteht, bringt er nicht viele Kalorien mit: 14 an der Zahl bei 100 Gramm Gewicht. Das ist wirklich wenig. Der Rhabarber ist dafür auch kein Spitzenreiter was den Vitamingehalt angeht.

