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Was ist wichtiger: Diät oder Sport?

Die Frage beschäftigt die Wissenschaft schon länger. Leistet Sport einen größeren Teil beim Abnehmen und beim Halten eines gesunden Gewichts? Oder ist es doch eher die kalorienbewusste, ausgewogene Ernährung?

Eine Studie der Loyola Universität in Chicago ging der Frage erneut nach und vergleicht das Sport- und Essverhalten von Frauen aus Chicago (durchschnittliches Gewicht von 84 kg) mit Frauen aus Nigeria (durchschnittliches Gewicht von 58 kg). Erwartet wurde, dass die Frauen aus Nigeria deshalb schlanker sind, weil sie sich mehr bewegen. Das war aber nicht der Fall.

gesund essenDer große Unterschied lag in der jeweiligen Ernährung: Die Damen in Chicago ernährten sich von Gerichten die fetthaltig (40-45% Fettanteil) und stark verarbeitet waren (Weißmehlprodukte, etc.). Die schlankeren Damen aus Nigeria im Gegensatz, aßen eine gesunde, ballaststoffreiche Diät mit wenig Fett und magerem Eiweiß.

“Decreased physical activity may not be the primary driver of the obesity epidemic,” so Amy Luke, eine an der Studie beteiligten Forscherinnen.

Woran das liegt?
Die Wissenschaftler vermuten, dass Menschen die Sport treiben, dazu neigen mehr zu essen. Die verbrannten Kalorien werden frei nach dem Motto: „…ich war doch eine Stunde auf dem Laufband, also darf ich auch das Stück Kuchen essen…“ wieder kompensiert.

Was heißt das nun für alle die gerade mit dem Abnehmen starten?
Ist doch klar – schlechte Nachrichten für alle auf dem Sofa liegenden Faulpelze: beides ist wichtig. Sport einerseits zum Erhalt der Muskulatur, der Kondition, gegen Stress und Krankheiten und eine gesunde, kalorienbewusste Ernährung zum Erreichen und Halten eines gesunden Gewichts.

Die Chancen, mit Sport allein abzunehmen, stehen schlecht. Ohne eine Umstellung der Ernährung wird es mit dem Vorhaben „Schlank in den Frühling“ kaum klappen. Also hoch vom Sofa und ein gesundes Gemüsegericht mit magerem Hühnchen verputzt.

via msnbc

Verfasst von Peggy am 8. Januar 2009 um 16:40 | Kommentare (4)

Kaffee vor dem Training

Dass Kaffee ein belebendes Getränk mit vielen gesunden Eigenschaften ist, weiß jeder Leser dieses Blogs. Vorausgesetzt natürlich man trinkt keinen süßen, fettigen Starbucks-Caffé.

MuskelwachstumBei vielen Freizeit-Sportlern ist der Kaffee aber auch als Energielieferant vor dem Sport bekannt und beliebt. Um ein bisschen mehr Power beim Gewichte stemmen im Fitness-Studio zu haben, trinken viele vor dem Training einen Kaffee oder Espresso. Aber was kann der Kaffee vor dem Training wirklich bewirken?

Eine neue Studie aus Japan zeigt, dass der Kaffee eher weniger für Kraft sorgt, dafür aber eine andere positive Wirkung hat: Koffein treibt den Stickstoffgehalt im Blut in die Höhe und das sorgt für eine Erweiterung der Blutgefäße. Die erweiterten Blutgefäße transportieren beim Training mehr Blut in die Muskeln.

Mehr Blut in den Muskeln bedeutet, dass der Muskel während des Trainings besser mit Nährstoffen versorgt wird. Langfristig führt dies zu einem besseren bzw. schnellerem Muskelwachstum. Also liebe Männer: Wer eine Bodybuilder-Karriere anstrebt, sollte Kaffeekränzchen vor dem Training abhalten.

Eine merklich gefäßerweiternde Wirkung tritt bei Männern jedoch erst bei einer Koffeinmenge von ca. 300mg auf. Das entspricht ca. 7,5 Espressi oder 6 Tassen stark aufgebrühtem, schwarzen Tee. Also nichts für Weicheier, sondern nur was für wahre Koffein-Junkies ohne schwache Blase.

Wer lieber nur maßvoll, also ca. 2-3 Tassen Kaffee täglich, trinkt tut seinem Körper auch dann etwas Gutes. Kaffee ist nämlich auch bekannt für:

  • die Anregung des Zentralnervensystems und damitder Förderung der Konzentration
  • Erhöhung der Herztätigkeit, Pulssteigerung und damit auch einem (gering) höheren Kalorienverbrauch
  • Anregung der Darmtätigkeit: Kaffee enthält Ballaststoffe, die unserer Verdauung gut tun
  • Last but not least: der Genuss

via diet-blog.de , Bild: © istcokphoto.com/DrGrounds

Verfasst von Claudia am 5. Januar 2009 um 13:00 | Kommentare (1)

Probier’ mal Yoga

Mehr Sport machen, ist einer der oft geäußerten Vorsätze zum neuen Jahr. Gute Idee. Damit es nicht nur beim Vorsatz bleibt: Wie wäre es mit Yoga? Yoga ist ein perfektes Ganzkörpertraining, denn es trainiert alle Muskelgruppen. Zudem sorgt Yoga für Kräftigung, Balance und Flexibilität.

yogaWer noch nie Yoga probiert hat, braucht eine Anleitung. Denn nur richtig ausgeführt, sind die Übungen auch effektiv. Entweder Ihr besucht einen Yogakurs in Eurem Fitness-Studio oder bucht eine Schnupperstunde in einem speziellen Yogastudio. Letztere werden meist kostenlos angeboten. Eine weitere Alternative ist es, sich eine DVD mit Yoga-Anleitung zu kaufen.

Wenn man ein paar Grundübungen beherrscht, eignet sich Yoga hervorragend für die morgendliche Gymnastik.

Zur hilfreichen Ausstattung für Eure Yoga-Übungen gehören:

Gute Yogamatte
Sicher geht es am Anfang auch ohne eigene Matte. Wer Yoga aber für sich entdeckt hat, der sollte auch ein paar Euro in eine gute Yogamatte investieren. Qualitativ hochwertige Yogamatten halten länger und bieten Euch besseren Halt. Diese Matten eignen sich auch hervorragend für andere Gymnastikübungen.

Handtuch
Yoga richtig ausgeführt ist anstrengend und bringt Euch ins Schwitzen. Besonders die intensiveren Power-Yoga Varianten. Ein Handtuch solltet Ihr darum beim Yoga immer dabei haben – zum Beispiel um feuchte Hände zu trocknen und so bei den Asanas nicht wegzurutschen.

Passende Yoga-Kleidung
Je populärer Yoga wird, desto mehr spezielle trendige Yoga-Kleidung gibt es zu kaufen. Die ist schick, aber natürlich nicht unbedingt notwendig. Gute Yoga-Bekleidung liegt eng genug am Körper an, so dass Ihr das Muskelspiel spürt, aber gleichzeitig locker genug, dass Ihr Euch bequem darin bewegen, drehen und biegen könnt.

Yoga Zubehör
Yoga-Klötze und Polster – es gibt massig Zubehör. Wenn Du noch nicht fortgeschritten im Yoga-Training bist, brauchst Du das am Anfang alles nicht. Wenn Du in einem Studio trainierst, dann ist das dort meist sowieso schon vorhanden.

Zum Vorgeschmack und Start, gibt es noch eine Anleitung zu einer der bekanntesten Yoga-Übung: dem Sonnengruß.


Bild: istockphoto.com/kzenon

Verfasst von Peggy am 3. Januar 2009 um 17:32 | Kommentare (2)

Fettverbrennung aber richtig

Wer meint, mit einem gemütlichen Gesundheitspuls von 130 Schlägen in der Minute kann man erfolgreich abnehmen, täuscht sich. Der Körper muss schon Power geben und ins Schwitzen kommen damit die Fettverbrennung auf Hochtouren kommt.

IntervalltrainingAm Besten, das fanden jetzt Forscher der University of Guelp in Kanada heraus, gelingt das mit Intervall-Training. Was heißt das genau? Eine Ausdauereinheit (Radfahren, Crosstrainer oder Joggen) sollte in verschiedene Geschwindigkeitsintervalle eingeteilt werden. Dabei soll zwischen normal, schnell und Sprint variiert werden.

Das Intervalltraining nutzen zum Beispiel auch Marathonläufer um sich auf 42 Kilometer vorzubereiten, denn es steigert nachweislich die Leistung wenn man in verschiedenen Geschwindigkeiten läuft.

Zum Abnehmen ist das besonders geeignet, weil sich der Körper an eine konstante Belastung (z.B. 3 Mal die Woche 50 Minuten Joggen) schnell gewöhnt und bei der immer gleichen Trainingsintensität immer weniger Kalorien verbraucht. Er spart mit der Energie.

Beim Intervalltraining, so die Studie, wird bis zu 36% mehr Fett verbrannt als bei konstanten Belastungen im Ausdauertraining. Wer abnehmen will sollte also unbedingt Speed ins Spiel bringen.

In Kanada setzte man die Probanten 3-mal wöchentlich auf ein Hometrainer Fahrrad. Dabei wechselten sie während des Trainings zwischen 4 intensiven, schnellen Minuten zu 2 lockeren Minuten. Das kann man auch auf andere Ausdauersportarten wie Laufen und Schwimmen übertragen.

via VNR.de, Bild: © istockphoto.com/caracterdesign

Verfasst von Claudia am 20. November 2008 um 14:40 | Kommentare (1)

Mach’s wie J-Lo

Der temperamentvolle Kurvenstar Jennifer Lopez zögerte nicht lang als es um den Nautica Triathlon  am Zuma Beach in Malibu ging. Nach der Geburt ihrer Zwillinge im Februar schaffte sie es bei ihrem ersten Triathlon direkt mit einer Super-Zeit ins Ziel (2 Stunden, 23 Minuten). Das Geld der Sponsoren spendete sie, wie die anderen teilnehmenden Promis  Anna Kournikova und Matthew McConaughey, für Kinderhilfswerke.

Wie schafft man es in knapp 7 Monaten vom Baby-Speck zur Triathlon-Athletin? Mit hartem Training natürlich. Frau Lopez trainierte mit Fitness-Guru Gunnar Peterson, einem Spezialisten in Sachen Cardio-Training, um die 800 Meter Schwimmen, 29 Kilometer Radfahren und 6,4 Kilometer Laufen über die Bühne zu bringen. Fotos gibt es hier. Und im Schnelldurchlauf im Video:

Wer hierzulande einen Triathlon machen möchte, findet genauso vielfältige Möglichkeiten. Die Distanzen variieren dabei, so dass auch Einsteiger einen Triathlon mit dem richtigen Training vorweg meistern können. Auch schön: einen Triathlon zu dritt. Einfach zwei Freunde zum mitmachen bewegen und sich die Sportarten Rad fahren, Schwimmen und Laufen teilen. Es gibt auch noch Aquathlon (Schwimmen und Rennen), Duathlon (2 der 3 Sportarten kombiniert), Swim & Bike, Swim & Run, Crosstriathlon… Da ist also für jeden was Passendes dabei. Es muss nicht gleich der Ironman sein. Mehr dazu hier.

via focus-online.de

Verfasst von Claudia am 16. September 2008 um 15:35 | Kommentare (1)

Spazierengehen ist eine Wissenschaft

Das Flanieren, Lustwandeln, oder wie man das gemächliche Gehen in der Natur noch bezeichnen mag, hat endlich eine kompetente Fan-Gemeinschaft. Diese Fans sind Wissenschaftler und die treffen sich heute und morgen in der Universität in Frankfurt am Main um sich zu ihrem Forschungsgebiet auszutauschen.

Spazierengehen_1Der erste internationale spaziergangswissenschaftliche Kongress lockt ganze 150 Besucher, drunter Architekten und Landschaftsplaner. Die verfolgen Vorträge zur Historie und heutigen Bedeutung des Spazieren Gehens. Vom Ski-Langlauf in Dubai bis zur Analyse des Programms “Google Earth” ist alles dabei, was den Spaziergänger und -forscher interessieren könnte.

Die Wissenschaft dahinter beschäftigt sich u. a. mit folgenden Fragen:

  • Welche Bedeutung hat das Spazierengehen in der heutigen Welt?
  • Was macht Landschaft aus?
  • Wie sieht unsere heutige Landschaftswahrnehmung aus?

Das Spezialgebiet Spazierforschung heißt akademisch korrekt “Promenadologie” und ist Seminarfach der Städteplanung der Uni Kassel. Es gibt Überschneidungen zu Kunst und Kulturwissenschaft. Bisher gibt es nur wenige Forscher die sich allein diesem Gebiet widmen. Zusammen werden die Forscher morgen, wie sollte es anders sein, 3 Stunden spazieren gehen.

Dem sollten wir uns, in welcher Landschaft auch immer, anschließen und morgen auch die moderate Bewegung an der frischen Luft genießen. Ich bin mir sicher man wird intensiver denn je übers Spazierengehen nachdenken.

via yahoo Nachrichten, Bild: © gloeckchen / pixelio.de

Verfasst von Claudia am 12. September 2008 um 13:31 | Kommentare (1)

Abnehmen nur mit Sport?

abnehmen-sportKlar, Sport ist zum Abnehmen wichtig und auch, um seine Gewicht zu halten. Aber ohne begleitende Kalorienreduktion wird es mit dem Abnehmen schwierig.

Wissenschaftler der Universität Pittsburgh haben im Rahmen einer Studie errechnet, dass ein Sportpensum von – mindestens – 55 Minuten an 5 Tagen in der Woche nötig ist, um einen Gewichtsverlust von 10% beizubehalten. In der Studie – die über einen Zeitraum von 4 Jahren lief – schafften das 50 der 200 teilnehmenden Frauen.

Wer sich täglich zu 30 Minuten Sport aufrafft, tut damit auf jeden Fall seiner Gesundheit etwas Gutes – aber wer nur mit Sport abnehmen möchte, muss deutlich mehr tun.

Professor Paul Gately von der Metropolitan Universiät in Leeds bestätigt die Ergebnisse.

“Thirty minutes a day is good for general health, but if you want to lose weight, you need to be doing more, and if you want to sustain weight loss, you need to be doing even more than that.”

Nach Prof. Gately gehört zum Abnehmen ein Bewegungspensum von 60 bis 90 Minuten pro Tag. Dazu zählt er alle Bewegungsaktivitäten, die einen leicht außer Atem bringen – vom flotten Spaziergang bis zur intensiven Gartenarbeit.

Wer die 60-90 Minuten pro Tag nicht aufbringen kann, dem bleibt immer noch, die tägliche Kalorienzufuhr zu reduzieren. Denn eine Mischung aus Kalorienreduktion und Sport ist die erfolgreichste Kombination zum Abnehmen. Also, weniger essen als man verbraucht. Wie viel das ist, kann man leicht mit einem Kalorienrechner herausfinden.

via BBCNews, Bild: Mark Pierce/istockphoto.com

Verfasst von Peggy am 18. August 2008 um 13:28 | Kommentare (7)

Stoffwechsel Booster

Egal ob Mann oder Frau: Wir alle wollen mit Sport und gesunder Ernährung möglichst viel Fett verbrennen und möglichst viel Muskelmasse erhalten oder aufbauen. Häufig sind es aber gerade Muckis und Wasser die uns während einer Diät verloren gehen. An die Reserven geht der Körper nur zögerlich heran. So genannte Fatburner sollen dem Körperfett das Fürchten lehren. Da reichen die Tipps von A wie “Ananas” bis Z wie “Zucker meiden”.

Dass man mit Bewegung und Sport am meisten Fett verbrennen kann, verdrängen die meisten. Deshalb hier ein paar Tipps, die wirklich Sinn machen. Vielleicht halten sie den einen oder anderen von der “Ananas-Kur” ab ;-) :

Erst Ausdauer dann Krafttraining

Frau mit HantelWer den Pölsterchen zu Leibe rücken will, sollte in erster Linie Ausdauersport betreiben. Kraftsport muss natürlich trotzdem sein. Walking, Joggen, Radfahren & Co. sollten aber vor einer Krafteinheit gemacht werden. Warum? Beim Krafttraining wird die Fettverbrennung herunter gefahren, denn für diese Anstrengungen wird kurzfristig Energie gebraucht. Der Körper bevorzugt dabei die Kohlenhydrate-Reserven und nicht Fettreserven. Eine Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining, in einer Art Zirkel, ist am Besten geeignet. Jedoch sollte die Ausdauerbelastung stets über 3 Minuten liegen, denn erst dann wird die Energieverbrennung von anaerob (kurzfristige Energie) auf aerob (Verbrennung der Fettreserven) umgestellt.

Nachbrenneffekt nutzen

Nach einem intensiven Ausdauer- und Krafttraining wird auch im Ruhezustand mehr Energie verbrannt. Man sollte diesen Effekt ausnutzen und dem Körper nach dem Training keine “schnelle” Energie liefern, also keine zuckerhaltigen Speisen und erst recht keinen Alkohol. Gibt man dem Körper nach dem Sport schwerer verwertbare Kost, z. B. eiweißreiche und ballaststoffreiche Nahrung, muss er eher an die Reserven in Form von Körperfett.

Die Großen machen’s

Wer meint, dem Training des unteren Bauchmuskels besonders viel Zeit widmen zu müssen um Bauchspeck loszuwerden, täuscht sich. Gerade die großen Muskelgruppen sind unsere Energie- und Fettverbrenner und sollten daher auch am intensivsten beansprucht werden. Der oben genannte Nachbrenneffekt hält beim Training der größeren Muskelgruppen (Beine, Po, Rücken) ebenfalls länger an.

Kein Hungern

Dass ein Kraft-Ausdauer-Mix beim Abnehmen hilft ist klar. Doch wer seinen Stoffwechsel mit einer sehr kalorienreduzierten, einseitigen Kost vollkommen runter fährt um abzunehmen, wird schnell den Spaß und die Leistungsfähigkeit verlieren. Das Training strapaziert dann den hungernden Körper, statt ihn zu trainieren. Eventuell ist Heißhunger die Folge und der Trainingserfolg ist gänzlich dahin. Wer seinen Körper regelmäßig zum Schwitzen bringt braucht viele Nährstoffe: Kohlenhydrate und Eiweiß, wertvolle Fette, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.

Frühstück oder lieber doch nicht?

Ist ein Frühstück nun wichtig oder nicht? Die einen sagen: ja, die anderen sagen: nicht unbedingt. Es deutet Vieles darauf hin, dass ein Frühstück den Stoffwechsel in Schwung bringt. Natürlich benötigen nur wenige Menschen heutzutage 3 Omelettes um sich für die harte Arbeit zu stärken, denn ein Großteil der Berufe wird mittlerweile im Stehen oder Sitzen ausgeführt. Mittelmaß ist daher geboten: ein kleiner Snack sollte es schon sein. Sonst läuft man Gefahr, dass der Stoffwechsel für den Rest des Tages nur im Schritttempo arbeitet und einen Vormittags der Hunger plagt.

Fatburner à la Ananas, Pülverchen XY oder Tabletten sollte man kein Vertrauen schenken. Es ist nicht erwiesen, dass Lebensmittel oder vielversprechende Medikamente die Fettverbrennung ankurbeln. Die Fettverbrennung ist allein Sache unseres Stoffwechsels und der lässt sich nur schwer durch Tabletten & Co. beeinflussen. Mit genug Bewegung lässt er sich viel effektiver in Abnehm-Laune bringen.

via menshealth.de, Bild: sdominick / istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 12. August 2008 um 16:21 | Kommentare (0)

Aerobic hemmt Appetit

Aerobic macht schlank. Hauptsächlich weil das tänzelnde Keuchen und Schwitzen jedem Menge Energie verbraucht. Aber auch weil das Hopsen und Springen den Appetit im Zentralnervensystem hemmt.

HolzmaennchenDie Appetit-mindernde Wirkung entsteht durch ein Protein namens “brain-derived neurotrophic factor” (BDNF). Dieses Protein steuert das Wachstum und die Lebensfähigkeit von Neuronen. Die Neuronen leiten über Synapsen bestimmte Reize weiter und steuern unter anderem unser Appetitzentrum. Das Protein BDNF scheint durch seine “Neuronen-Überwachungsfunktion” auch Einfluss auf unseren Appetit zu haben.

Ein Wissenschaftsteam aus Santiago (Chile) testete 15 übergewichtige Personen auf das Protein. Und das vor und nach einer 3-monatigen Testphase, in der die 15 Probanden regelmäßig zum Aerobic geschickt wurden. Ergebnis:  Während die Blutdruckwerte und der Taillenumfang sanken, stieg der Wert des Proteins BDNF im Blut an. Umso mehr Kalorien  verbraucht, und umso mehr Gewicht während der 3 Monate verloren wurde, desto höher waren die BDNF-Werte.

Die Wissenschaftler schließen daraus, dass die Protein Konzentration im Blut maßgeblich für die Appetitregulation zuständig sind. Ob das nun direkt vom Aerobic kommt, ist zu bezweifeln. Aber man kann es ja auch mal mit 3 Monaten Springseilspringen probieren. Wenn man sich da nicht den gesamten Appetit aus dem Leibe hüpft…

via Medical Tribune Online Bild: © hofschlaeger / pixelio.de

Verfasst von Claudia am 8. Juli 2008 um 13:56 | Kommentare (1)

Einen Sonnengruß an Yoga

Die Stars gehen ohne Yoga-Matte gar nicht mehr aus dem Haus (bzw. der Villa). Alle schwärmen von straffen Bodys dank Sonnengruß. Aber was ist dran am Yoga-Kult? Wo kommt diese Sportart (oder was es auch ist) eigentlich her? Und was macht Yoga so beliebt? Heute mal eine kleine Yoga-Schule.

Lektion 1: Was ist Yoga genau?

Yoga ist eine philosophische Lehre aus Indien. Philosophisch bedeutet, dass es nicht nur um körperliche, sondern auch um geistige “Übungen” geht. Yoga als Philosophie hat viele verschiedene Formen: Einige Yoga-Arten richten sich auf die Konzentration, andere auf die Atmung und wieder andere auf die Bewegung und Spannung des Körpers. In Europa ist Yoga fast ausschließlich über die körperliche Form, auch “Asanas” genannt, bekannt.

Yoga 1Lektion 2: Wer hat’s erfunden?

Schon 700 Jahre vor Christi Geburt wurden bestimmte Atemübungen in den ersten Schriften des Hinduismus benannt, die bei der Meditation hilfreich sind. Die Geburtsstunde des Yogas ist also nicht, wie manch einer vermuten mag, eine Madonna-Laune des 21. Jahrhunderts!

Yoga entwickelte sich als Gegenstück zum Theoretischen, der geistigen Lehre “Samkkhya”, der ältesten Philosophie in Indien. Diese basiert auf dem Hinduismus und Buddhismus.

Lektion 3: Körper und Geist vereint

Yoga ist ein Gesamtsystem. Es gibt verschiedene Formen die einer Philosophie entsprechen: Das “Raja-Yoga” ist meditativ, das “Jnana-Yoga” gilt als Yoga der Erkenntnis, das “Karma-Yoga” ist das Yoga der (selbstlosen) Tat und das “Bhakti Yoga” dient der Hingabe an Gott. Die Formen des körperlichen Yogas, das “Asanas-Yoga” und dessen verschiedene Ausprägungen, dienten ursprünglich nur der Kräftigung des Körpers vor langen Meditationen. Hauptbestandteil des Yogas ist also der Geist.

Lektion 4: Wie ist die erste Yoga-Stunde?

Das körperliche Yoga, bekannt ist z.B. das “Hatha-Yoga”, fordert nicht dazu auf Verrenkungen aller Art durchzuführen. Es gibt verschiedene Stufen die man für sich selbst erreicht. Wer also das Bein nicht vollständig in die Standwaage bekommt, kann trotzdem von einer Yoga-Stunde zehren. Denn im Mittelpunkt steht ja die Konzentration. Eine tiefe Entspannung macht mehr Sinn als ein Muskelkater. Man bekommt beim körperlichen Yoga mal wieder die Gelegenheit auf den Körper zu hören und sich auf ihn zu konzentrieren.

Lektion 5: Yoga hilft!

Man spricht dem körperbetonten Yoga, obwohl es nicht mit einem Workout vergleichbar ist, positive Wirkungen auf die physische Gesundheit zu: Nervosität, Schlafstörungen und innere Unruhe sind oft Ursachen dafür, dass wir uns körperlich schlapp fühlen. Das “In-sich-gehen” bei Yoga und die Tiefen-Entspannung können stressbedingte Beschwerden mindern. Das “Asanas-Yoga” trainiert die Muskelausdauer und das Gleichgewicht. Das Stretching bei vielen Übungen erhält die Beweglichkeit.

So dann ist man für die erste (oder nächste) Yoga-Stunde ja bestens gewappnet. Yoga-Übungen an der frischen Luft sind bei diesem Wetter ein prima Stress-Killer. Mittlerweile bieten viele Volkshochschulen Yoga-Kurse an und auch Studios halten Schnupper-Kurse bereit. Wer es allein versuchen möchte, hat bei Büchern eine Riesen-Auswahl.

Der berühmte Sonnengruß besteht aus 12 Einzelpositionen und ist eine sehr beliebte Übung für “Zwischendurch”. Er spricht alle Muskelgruppen an und ist ein ideales Training für’s Büro, Hotel- oder Wohnzimmer und überall wo sonst noch wenig Zeit zum Training bleibt.

via wikipedia, Bild: © abu / istockphoto.com

Verfasst von Claudia am 1. Juli 2008 um 15:26 | Kommentare (0)
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