Curry – köstlich und gesund

Curry ist eine exotische Kostbarkeit. Die ostindische Gewürzmischung vereint die gesundheitsfördernden Eigenschaften von 10-20 Gewürzen. Darunter Gelbwurz, Ingwer, Pfeffer, Gewürznelken, Piment, Chilis und Zimt. Die Farbe variiert zwischen weiß, goldbraun, rot und grün und die Schärfe reicht, je nach Pfefferanteil, von mild bis sehr scharf. Obwohl noch nicht komplett erforscht, ist die Wissenschaft von der Wirksamkeit überzeugt.

Diabetes
Britische Forscher haben herausgefunden, dass das Curryblatt bei Diabetikern die gleichmäßige Abgabe von Glukose in den Blutkreislauf ermöglicht. Die Experten untersuchten traditionelle Behandlungsmethoden u.a. von Diabetes und Krebs. Das Curryblatt schränkt die Funktion eines Verdauungsenzyms ein, welches bei der Umwandlung von Stärke in Glukose beteiligt ist. Eine positive Wirkung auf den, bei Diabetikern gestörten, Blutzucker-Stoffwechsel.

Krebs
Wissenschaftler der Universität von Texas entdeckten, dass der Curryfarbstoff Hautkrebs-Zellen in die Schranken weist. Wie genau die verschiedenen Stoffe wirken, ist noch nicht hinreichend geklärt. Bekannt ist aber, dass viele pflanzliche Extrakte Giftstoffe im Körper neutralisieren, bevor diese das Erbgut der Zellen schädigen und somit Krebs verursachen können. Beim Curry-Bestandteil Kurkuma wurde beobachtet, dass es zusätzlich Proteine außer Kraft setzt, die Krebszellen wachsen lassen.

Alzheimer
Ein italienisch-amerikanisches Forscherteam fand heraus, dass der im Curry enthaltene Farbstoff Curcumin die Produktion körpereigener Antioxidantien, steigert. Curry könnte so möglicherweise Alzheimer vorbeugen, da es schützende Eigenschaften für die Nervenzellen besitzt.

Bild: © tropper2000/fotolia


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