Damit wir groß und stark werden – foodwatch untersucht Kinderlebensmittel

Bunt, süß und fettig sind viele Kinderlebensmittel. Da überrascht es nicht, dass selbst unsere Kinder zu viel wiegen. Im Vergleich zu den 80er- und 90er-Jahren ist der Anteil übergewichtiger Kinder um 50 Prozent gestiegen. Knapp 15 Prozent der Kinder gelten als zu dick und sogar 6 Prozent als fettleibig (adipös). Grund genug hier mal einen genaueren Blick auf einige Produkte aus dem Supermarkt zu werfen.

So geschehen im aktuellen foodwatch-Report “Kinder kaufen – Wie die Lebensmittelindustrie Kinder zur falschen Ernährung verführt, Eltern täuscht und die Verantwortung abschiebt”. Somit wurden 1.514 Kinderlebensmittel untersucht und mit den Kategorien der aid-Ernährungspyramide bewertet. Das erschreckende Ergebnis über 73,3 Prozent fallen in die “rote” Kategorie und gerade mal 12,4 Prozent der Produkte können der grünen Kategorie zugeordnet werden.

Laut foodwatch trägt hier die Lebensmittelindustrie eine massive Mitverantwortung für die Fehlernährung von Kindern. Denn mit Süßwaren, Snacks und Softdrinks lässt sich mehr Profit machen, als mit Obst und Gemüse. Zudem ist es für die Eltern auch noch praktisch. Wer seinen Kindern ausschließlich industriell hergestellte Lebensmittel gibt, ist weit entfernt von einer ausgewogenen Ernährung.

Unser Tipp: gehen Sie mit Ihren Kindern gemeinsam zum Sport und kochen Sie anschließend etwas leckeres. So wissen Sie auch genau, was in Ihren Mahlzeiten enthalten ist. Und ein selbst zubereiteter Burger schmeckt garantiert auch.

Bild: istockphoto / © kate_sept2004


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