Darmflora auf Trab

“Ist der Darm gesund, kann jede Krankheit geheilt werden.” (Chinesisches Sprichwort)

Wussten Sie, dass 100 g Stuhlmasse rund 10.000.000.000.000 Bakterien beinhalten? Das ist in etwas so viel, wie der Mensch Zellen hat! Diese Bakterien leisten einen maßgeblichen Teil der Verdauungsarbeit im Darm und sind in der Lage Entgiftungs- und Fettspeicherungsgene zu aktivieren. Insgesamt bevölkern 500 bis 600 Bakterienarten die 400 qm große Darmoberfläche – ohne die der Darm nicht voll funktionstüchtig wäre.

Die Darmflora mit ihren Bakterien hat einen entscheiden Einfluss auf Vitalität und Wohlbefinden. Verdauungsstörungen sind daher nicht nur unangenehm, sondern schränken die Lebensqualität ein.

Die Bakterienwelt des Darms lässt sich durch Ballaststoffe (z. B. Guar) – und bekannt durch Joghurt- und Milchprodukte – Prebiotika und Probiotika wieder ins Gleichgewicht bringen.

  • Prebiotika sind unverdauliche Kohlenhydrate, die ähnlich wie Ballaststoffe wirken und das Wachstum nützlicher Darmbakterien fördern.
  • Probiotika sind bestimmte Bakterien, die sich günstig auf eine gestörte Darmflora sowie das geschwächte, darmeigene Immunsystem auswirken können.

Sie sollten so aufgenommen werden, dass sie den Verdauungsprozess lebend überstehen (Magen- und Gallensäure greifen 80-90% der Bakterien an). Ideal dafür sind Kapseln mit magensaftresistenter Hülle.

Bild: © naumoid/iStock


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