Diät nach Maß – Wie die Gene den Diätplan gestalten: Teil 3

Unsere Gene verraten uns nun, welche Nahrungsmittel wir gut verarbeiten und welche wir reduzieren sollten. Daher ist die richtige Zusammensetzung von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten wichtig und kann die Gewichtskontrolle beeinflussen. Schauen wir uns deshalb mal die einzelnen Grundnährstoffe mal an!

Kohlenhydrate – gute und schlechte Energie

Kohlenhydrate sind unsere Hauptenergiequelle, denn täglich sollten wir ca. 50%  aufnehmen. Denn sie erfüllen die wichtigste Funktion im Körper: Die Versorgung unserer Zellen mit Energie. Sie dienen aber auch zum Aufbau von Bindegewebe, Zellmembranen, Enzymen oder Hormonen.

Aber nicht alle Kohlenhydrate sind gleich. Insbesondere raffinierte Kohlenhydrate sollten nur in Maßen konsumiert werden, weil sie schnell verarbeitet werden und im Blutzucker einen hohen Anstieg des Insulinwertes verursachen. Dies kann auf lange Sicht zu einer Insulinresistenz führen oder sogar Diabetes II zur Folge haben.

Worauf ist nun zu achten?

Alle natürlichen Nahrungsmittel enthalten Kohlenhydrate. Der Bedarf sollte also auch durch natürliche Kohlenhydrate gedeckt werden, denn so erhält der Körper auch gleich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Gute Quellen sind Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse,  Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Diese Lebensmittel sollten daher jeden Tag auf dem Speiseplan stehen.

Schlechte Kohlenhydratquellen sind Produkte, die aus raffiniertem Mehl hergestellt werden und die süß sind. Denn der kleinste Baustein der Kohlenhydrate heißt Einfachzucker, der schnelle Energie gibt aber auch schnell wieder hungrig macht. Daher gilt: Weißmehlprodukte wie z. B. Baguette, Hamburger-Brötchen, Toast oder Süßwaren wie z. B. Kuchen, Schokoriegel oder Reiswaffeln meiden.

Wer also langfristig abnehmen möchte, kann sich als erste Maßnahme an folgende Regel halten: Finger weg von industriell verarbeiteten Lebensmitteln!

Bild: Fotolia © Renee_Jansoa


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