Flüssiger Ballast
Nachdem er als “Flüssigkeitsräuber” rehabiliert wurde, enthät er nun auch wertvolle Ballaststoffe: der Kaffee. Spanische Forscher zeigten: In einer Tasse können bis zu 1,5 g Ballaststoffe gelöst sein. Untersucht wurde mithilfe von Verdauungsenzymen und künstlichem Darm. Die Ergebnisse, je nach Zubereitungsart:
- Nr. 1 Instant-Kaffee = 100 ml: 0,75 g Ballaststoffe
- Nr. 2 Espresso = 100 ml: 0,65 g Ballaststoffe
- Nr. 3 Filterkaffee = 100 ml: 0,47 g Ballaststoffe
Kaffeebohnen enthalten jede Menge unverdauliche Zutaten. Zum Beispiel Zellulose, lösliche Zuckerarten und ein Mehrfachzucker, ähnlich dem von Johannisbrotkernmehl. Scheinbar bleiben die Ballaststoffe auch nach dem Kaffeekochen enthalten. Kaffee hat damit mehr Ballaststoffe als andere Getränke. (z.B. als Wein, Orangensaft).
Eine schlechte Nachricht gibt’s natürlich auch. Für alle, die meinen, dass der morgendliche Kaffee-Kick sie munter macht: Dies wirke nur bei Menschen, die sehr selten Kaffee trinken.
Alles was passiert, so britischen Forscher, ist das der morgendliche Kaffee den leichten Koffeinentzugserscheinungen entgegenwirkt (weil sie die Nacht ohne das Reizmittel verbrachten).
“We do feel a boost from caffeine in the morning, but that’s probably due to a reversal of the withdrawal symptoms. That alertness you feel is you getting back to normal, rather than to an above normal level. That morning boost is what people think is useful about caffeine, but if that doesn’t happen, maybe it’s not that useful after all.”
Wie man sieht, Glaube versetzt Berge und somit werde ich jetzt meinen morgendlichen Kaffee genießen und mich in Kürze topfit fühlen