Nicht ohne Kaffee
Ob nun ausgeschlafen oder vom Wecker aufgeschreckt, den Tag ohne Kaffee zu beginnen, geht einfach nicht. Während früher Kaffee ausschließlich zum Frühstück getrunken wurde, passt er heute zu jeder Mahlzeit.
Frischer Kaffeeduft lockt so manche Schlafnase aus dem Bett. Die Hirnforschung erklärt dies folgendermaßen: das Kaffeearoma treibt die Aktivität bestimmter Gene im Gehirn an, die der Körper bei Müdigkeit herunterregelt. Kein Wunder also, dass ein Kaffee am Morgen so beliebt ist.
Wer täglich seinen Kaffee genießt, kennt die anregende Wirkung. Der Kreislauf wird angekurbelt, Blutgefäße erweitert und der Herzschlag erhöht sich. Das enthaltene Koffein wirkt harntreibend und kurbelt den Stoffwechsel an.
Da auch die Durchblutung im Gehirn verbessert ist, steigt die Aufnahmefähigkeit. Eine Tasse Kaffee lässt uns also konzentriert arbeiten. Studien zeigten, dass die anregende Wirkung von Kaffee nach ca. 30-45 Minuten eintritt und es besser ist, lieber 2-3 kleine Tassen, als eine Große zu trinken.
Aber nicht nur Ihre Leistungsfähigkeit bei der Arbeit profitiert vom Morgenkaffee, auch Ihre Gesundheit. Die Foschung zeigte, dass regelmäßiger Kaffeekonsum das Risiko an Gallensteinen oder Krebs zu erkranken senkt. Auch bei Kopfschmerzen oder nach dem Essen kann eine Tasse Kaffee das Wohlbefinden steigern. Ob die Wirkung auch positiv für die Fettverbrennung ist, ist noch unklar, jedoch ist ein Kaffee vor dem Training empfehlenswert, um die Ausdauer zu steigern.
Aber wie mit allem gilt auch hier: Nicht übertreiben. Gegen 2-4 Tassen Kaffee am Tag spricht absolut nichts. Bei Bluthochdruck, einem empfindlichen Magen oder Schwangerschaft belassen Sie es bei einer Tasse oder steigen Sie auf koffeinfreien Kaffee um. Wenn Sie auf Ihren Cholesterinspiegel achten, greifen Sie zu gefiltertem Kaffee.
Bild: istockphoto/isitsharp

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