Rote Beete Saft gegen Bluthochdruck
Obst & Gemüse sind gesund. Oft gebührt den enthaltenen Antioxidantien dafür der Dank. Eine Studie Britischer Forscher zeigt jetzt, dass die enthaltenen Nitrate auch zur gesundheitlich positiven Wirkung beitragen.
Das Trinken von 2 Glas Rote-Beete-Saft pro Tag soll helfen, Bluthochdruck zu reduzieren. Der Grund: Rote Beete enthalten viel Stickstoff. Andere reichhaltige Nitratquellen sind Spinat, Salat und grünblättrige Gemüsesorten.
Die Studie
14 gesunde Freiwillige tranken 500 ml Bio-Rote-Beete-Saft oder Wasser innerhalb von 30 Minuten. Der Blutdruck wurde alle 15 Minuten gemessen für 1 Stunde bevor der Saft getrunken wurde und alle 15 Minuten für 3 Stunden nachdem der Saft getrunken wurde. Der niedrigste Blutdruck-Wert wurde nach 2,5-3 Stunden gemessen und der Effekt hielt bis zu 24 Stunden an.
Wie wirkt der Stickstoff?
Der Stickstoff im Rote-Beete-Saft wird von Bakterien, die auf der Zunge leben, in chemisches Nitrit umgewandelt. Im sauern Milieu des Magen wird Nitrit zu Stickoxid und wandert wieder als Nitrit in den Blutkreislauf. Die Studie ergab, dass der Blutdruck bei den höchsten Nitrit-Werten am geringsten war.
“Our research suggests that drinking beetroot juice, or consuming other nitrate-rich vegetables, might be a simple way to maintain a healthy cardiovascular system, and might also be an additional approach that one could take in the modern-day battle against rising blood pressure,” so Amrita Ahluwalia, eine der Studienautoren.
Wie’s schmeckt?
Reiner Rote-Beete-Saft ist sicher gewöhnungsbedürftig. Wie wäre es also mit einer leckeren Mischung?
- 2 Rote Beete Wurzelknollen schälen und viertel
- 4 Äpfel in Spalten schneiden und entkernen
- Saft von 2 frischen Orangen
In der Saftpresse entsaften und mit einigen Spritzern Zitrone abschmecken. Wer keinen Entsafter hat: fertigen Rote-Beete und Apfelsaft aus dem Bioladen verwenden oder in einer Saftbar frisch pressen lassen.
Rote Beete schmecken auch als Gemüse, Salat oder pürierte Suppe hervorragend.
via webmd