Scharfer Schlankmacher
Der Wirkstoff Capsaicin aus der Chili-Schote treibt Fettzellen im Labor in den Tod. Er bringt den Stoffwechsel auf Hochtouren, erhöht den Energieumsatz und verhindert, dass sich kleine Fett-Vorläuferzellen in die prall gefüllten Fettspeicher umwandeln.
Die molekulare Erklärung der Forscher: Capsaicin schädigt die Mitochondrien der Vorläuferzellen. Damit sind die Zellen von der zelleigenen Energiemaschine abgeschnitten. Zudem wirkt Capsaicin auf ein Molekül, das den Zelltod auslöst.
Im Labor reichten schon geringe Konzentrationen, vergleichbar mit denen, die nach dem Essen thailändischer oder indischer Speisen im Magensaft vorherrschen. Chili-Essen hat gleich noch zwei weitere Vorteile:
- Gegen Krebszellen war Chili bereits im Labor erfolgreich.
- Chili gilt als Schlankmacher, es hält den Blutzuckerspiegel und damit die Insulin-Menge im Blut niedrig. (Versuch mit 30 Testessern in Australien)
Worauf noch warten? Ordentlich das Essen mit Tabasco würzen oder zum Hähnchen-Curry greifen.