Sonne oder Lebertran?
Im Frühjahr sind die Zeitschriften voll mit Abnehmstrategien & Diättipps. Flaute dagegen im Herbst und Winter. Der Mensch so scheint es, wird ab November zum Vielfraß und Faulenzer. Ergebniss: ein paar Kilo mehr zu Jahresbeginn.
Woran liegt es, dass wir während der kalten Jahreszeit mehr Appetit auf Süßes & Deftiges haben und fauler werden? Und warum fällt uns das Abnehmen im Frühjahr und Sommer viel leichter?
Schuld ist das Wetter, genauer die Sonne. Sie agiert als maßgeblicher Rhythmusgeber in Punkto Ernährung und Wohlbefinden. Die UV-Strahlen der Sonne regen die Vitamin-D-Produktion in der oberen Hautschicht an.
Vitamin D ist eigentlich kein richtiges Vitamin. Es ist ein Provitamin, eine Vorstufe, für eine Reihe von Hormonen. Der Körper kann es - jedoch nur unter erheblichem Aufwand - aus Cholesterin selbst herstellen.
In natürlicher Form ist Vitamin D besonders in Fischleber (Lebertran) enthalten. In geringer Dosierung auch in Eigelb, Milch, Getreide, Makrelen und anderen Fettfischen. Zudem werden viele Lebensmittel künstlich mit Vitamin D angereichert.
Noch besser ist es, „Selbstproduktion“ anzuregen. Wie das geht?
Raus zu Mutter Natur! Im Winter möglichst 2 Stunden täglich an das natürliche UV-Licht. Dabei ist es egal, ob die Sonne scheint oder nicht. Sind Gesicht, Hände und Unterarme frei, reicht auch diffuses und (reflektiertes) Licht.
Bewegung an der frischen Luft wirkt so ganz natürlich November-Blues, Essattacken und Schwächegefühl entgegen. Was auch erklärt, warum wir uns nach einem Herbstspaziergang fitter und glücklicher fühlen.
via Pfefferkorn