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Unfruchtbar durchs Essen?

babyFalsche Ernährung wird häufig mit Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Ein Überblick über die Thesen:

  • Unfruchtbar … durch Transfette

Das Transfette ungesund sind ist längst klar. Eine neue Studie der Harvard School of Public Health will den Beweis erbracht haben: weniger Kinder durch Pommes, Margarine, Chips & Co. Die Studienergebnisse:

  • ein 2%iger Anstieg der Energieaufnahme durch Transfette (statt einfach gesättigter Fette) erhöhte das Risiko um das Doppelte
  • jeder 2%ige Anstieg der Energieaufnahme durch Transfette, im Gegensatz zu Kohlenhydraten, war mit einem 73% höheren Risiko verbunden (nach Anpassung an übliche Risikofaktoren)

Ernährungswissenschaftlerin Marion Nestle (NYU) sind die Zahlen nicht signifikant genug. Sie sagt, klar ist, dass Über- oder Untergewicht einen großen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Inwieweit das für einzelne Nahrungsbestandteile wie Transfette der Fall sei, beweise die Studie nicht eindeutig. Egal ob oder ob nicht: Transfette sollte grundsätzlich gemieden werden.

  • Unfruchtbar … durch zu dünn (Frauen)

Kann ja auch nicht gesund sein. Die Fakten sind eindeutig. Ab einem BMI unter 17 wird’s kritisch. Der Körper fühlt sich in einer permanenten Notsituation, hat nicht genug Kalorien als Reserve für Schwangerschaft und Stillzeit. In 12 % aller Fälle ist Unfruchtbarkeit gewichtsbedingt (zu dick oder zu dünn).

  • Unfruchtbar …. durch Kaffee

Einige Studien haben Koffein mit Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Neuere Studien weisen hingegen darauf hin, dass mäßiger Genuss (ca. 3 Tassen pro Tag) keinen Schaden anrichtet.

  • Unfruchtbar …. durch zu dick (Männer)

Vielfach untersucht und belegt. Ist der Mann zu dick, wird’s schwieriger.

” … Auch unter Berücksichtigung verschiedener Fruchtbarkeitsrisiken, etwa Alter und Gewicht der Frau, Rauchen, Alkohol und Kontakt mit Pestiziden, blieb der hohe BMI des Mannes ein eigenständiger Risikofaktor für eine erfolgreiche Schwangerschaft. Er war für fettleibige Männer besonders hoch, unabhängig vom Alter der Männer. ….”

  • Unfruchtbar …. durch Handysmann-handy

In Großbritannien fiel die Spermienanzahl (bei Männern) in den letzten 10 Jahren um 29%. Als Ursachen galten steigendes Übergewicht, Stress, Rauchen, Luftverschmutzung (z.B. Medikamentenrückstände im Trinkwasser etc.). Hinzu kommen laut einer neuesten Studie (American Society for Reproductive Medicine) Mobiltelefone. Männer, die mehr als 4 Stunden täglich telefonierten, hatten die geringste Spermienanzahl und -qualität. Man glaubt, dass elektromagnetische Strahlung und die dadurch entstehende Hitze verantwortlich sind.

Die Wahrheit wird - wie immer - in der Mitte liegen und eine Kombination aller Faktoren sein:

” … Maybe people who use a phone for four hours a day spend more time sitting in cars, which could mean there’s a heat issue. It could be they are more stressed, or more sedentary and sit about eating junk food getting fat. Those seem to be better explanations than a phone causing the damage at such a great distance. …”

Vielleicht hilft die Studie aber dabei, dass weniger Männer ihr Handy am Gürtel tragen: Augen, Brust und Genitalbereich absorbieren Strahlung besonders leicht. Und Handy am Gürtel sieht schlicht grauenhaft aus ;)

Verfasst von Peggy am 6. Februar 2007 um 10:37 |

1 Kommentar

» Eis macht dick? Nein Schwanger! » amapur Blog | Gesund abnehmen und leben |[] am 25. März 2007 um 11:15

[...] weg – sollte sie auf ihre Gesamtkalorienmenge achten. Sowohl zu dick, als auch zu dünn ist negativ für den Babywunsch. Verfasst von Peggy am 25. März 2007 um 11:15 [...]

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