Eiweißreiche Ernährung während der Diät

Eiweiße zählen wie Kohlenhydrate und Fette zu den Makronährstoffen, die der Körper vor allem für Wachstumsvorgänge und den Stoffwechsel benötigt.

Die Bausteine hierfür sind Aminosäuren, die untereinander verschiedene Bindungen eingehen können. Diese können aus tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln stammen, weisen aber Unterschiede in der biologischen Wertigkeit auf. Eine hohe biologische Wertigkeit bedeutet, dass unser Körper davon geringere Mengen aufnehmen muss, um seinen Bedarf zu decken.

Vereinfacht gilt: Je höher die Anzahl und Menge der Aminosäuren, desto besser ist die im Lebensmittel enthaltene Eiweißqualität. Tierische Eiweiße sind etwas besser, als pflanzliche, wobei Vegetarier die biologische Wertigkeit durch entsprechende Kombination von Lebensmitteln erhöhen.

 

Warum sind Eiweiße während der Diät so wichtig?

Aminosäuren verbessern nicht nur Herz- und Muskelleistung sowie die Regeneration nach dem Sport, sie unterstützen auch beim Gewichtsverlust. Daher sollte bei jeder Diät ausreichend Eiweiß zugeführt werden. Der Grund: fehlen dem Körper wichtige Aminosäuren, beginnt er diese aus dem Aminosäurelager Muskelmasse zu entnehmen. Der Gewichtsverlust ist also dann die Reduktion von Muskeln nicht Fettgewebe. Dem Schrumpfungsprozess folgen dann zusätzlich noch Schlappheit und Energielosigkeit.

Wem es also schwer fällt, sich auf dem Weg zur Wunschfigur zum Sport aufzuraffen, sollte mal auf seine tägliche Eiweißzufuhr achten. Empfohlen werden jeden Tag 0,8 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Kraft- und Ausdauersportler können diese bis auf 1,5 g je Kilogramm erhöhen.

Gute Eiweißquellen sind Fisch, Eier, Milchprodukte und Fleisch. Auch wenn Käse und Co nicht so beliebt sein sollten, es gibt mit Hülsenfrüchten, Bohnen, Soja oder Nüssen genug Alternativen.

Bild: © velkol/iStock


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