Ernährung und Diät: Irrtümer nicht ausgeschlossen

Vor einiger Zeit wurden wir von Jessica auf ein Thema für unseren Blog aufmerksam gemacht. Sie wüsste gern, welche Diätirrtümer in Geschichte und Gegenwart so kursierten und kursieren.

Das ist eine spannende Sache denn allein in den letzten Jahren bekam man oft widersprüchliche Empfehlungen für den Gewichtsverlust: Da heißt es einerseits “Low Fat” andererseits “Low Carb”, abends nichts essen oder keine Mahlzeit ausfallen lassen… Experten streiten sich in Sachen Ernährung und Diät sehr gern. Wir führen deshalb ein paar Irrtümer auf die heute als überholt gelten, sich jedoch lange hielten. Heute:

  • Abends essen macht dick

Nein. Weder ein Schweinebraten noch asketisches Fasten sind in den Abendstunden empfehlenswert. Abends essen macht nicht dicker als morgens oder mittags.Nachos mit Käse Das Verhältnis von Energieverbrauch zu Energieaufnahme, auch Kalorienbilanz genannt, entscheidet über das Zu- oder Abnehmen. Wer also Morgens wirklich kaiserlich frühstückt und abends bettelarm hungert nimmt genauso wenig ab wie ein notorischer Nachtschlemmerer ohne Frühstück. Wichtig beim Abnehmen ist: Am Ende jedes Tages sollte vom Körper mehr Energie verbraucht worden sein als gegessen wurde. Außerdem sollte man lieber mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt essen, als Abends heißhungrig den Kühlschrank zu plündern.

  • Light-Produkte für eine schlanke Linie

softdrink 2Jain. Einerseits enthalten Light-Produkte wie Cola Light wirklich weniger Kalorien, sollten aber nicht als Wasserersatz dienen. Bei einigen Personen kann trotz des enthaltenen Süßstoffs der Blutzuckerspiegel ansteigen. Ein darauf folgender, zu schneller Abfall des Blutzuckerspiegels kann Heißhunger verursachen. Beim Durstlöschen sollte der Körper gar nicht erst an den Geschmack “süß” gewöhnt werden. Wasser und ungesüßte Früchtetees sind die richtigen Durstlöscher. Bei Light-Joghurt und anderen Lebensmitteln mit den Werbesprüchen “0, X % Fett” oder “Diät” gilt Vorsicht: Meist enthalten diese gegenüber der normalen Variante zu viel Zucker oder Fett.

  • Margarine statt Butter

Jain. Weder das Eine noch das Andere ist wirklich ungesund. Die meisten Streichfette enthalten gleichviel Kalorien, ausgenommen die fettreduzierten Margarinen oder die Joghurt-Aufstriche. ButterWährend Butter für den Körper wichtiges Eiweiß (Protein) enthält, liefern Margarine und Pflanzenöle mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Deshalb wird eine ausgewogene Mischung empfohlen, wobei pflanzliche Fette beim Kochen bevorzugt verwendet werden sollten, denn sie sind hitzebeständiger und können damit sparsamer verwendet werden als tierische Fette. Bei den Pflanzenölen gibt es noch feinere Unterschiede: So ist Sonnenblumen- oder Rapsöl für Kurzgebratenes geeignet, zum Anschwenken von Gemüse dagegen Olivenöl. Für Butterbrot und -brezel muss nicht auf Butter verzichtet werden – lieber etwas weniger verwenden.

Eine Fortsetzung wird folgen schließlich gibt es noch genug Gerüchte und Halbwahrheiten in Sachen Diät und Ernährung.

via Jessica, geo.de , medizinauskunft.de , br-online.de


2 Kommentare

  1. Ich glaube für Beamte ist es besser abends zu essen. Den die bewegen sich im Schlaf mehr als auf Arbeit.

  2. Um trotzdem abnehmen zu können, ist nicht entscheidend wann ich esse, sondern was ich esse und in welchen Mengen. Wenn ich mich natürlich nur von Schokolade, Eiscreme, Kartoffelchips usw. meinen Essensplan gestalte, brauche ich mich nicht zu wundern nicht abnehmen zu können. Wir meinen wir ernähren uns gut, aber sehen nicht, wo unsere Fehler versteckt liegen und warum das Abnehmen nicht immer richtig funktionieren kann.

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