Ernährungs-Macken

Figurprobleme und Essstörungen gab es schon immer, und das nicht nur bei Frauen. Namhafte männliche Persönlichkeiten, Diktatoren und Sportler der Vergangenheit hatten teilweise eine außergewöhnliche und kuriose Beziehung zur Ernährung. Hier sind die merkwürdigsten Macken in Sachen Ernährung:

    • Eiscreme über Eiscreme

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Der berühmte Howard Hughes, bekannt für sein Talent viel Geld mit Flugzeugen zu verdienen und noch mehr Geld mit Gesundheit zu sparen, ernährte sich in den letzten Jahren seines Lebens angeblich ausschließlich von Eiscreme. Er nahm auch andere seltsame Persönlichkeitszüge an, die man hier nachlesen kann. Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander.

  • Viel Milch

Benito Mussolini trank am Tag ca. 3 Liter Milch, um seine Bauchschmerzen zu mindern. Komisch, weil Bauchschmerzen ja auch von Lactose-Unverträglichkeit herrühren können – Vielleicht bekämpfte er das Problem mit der Ursache? Zumindest schämte er sich dieser Angewohnheit, weil er sie als “unfaschistisch” empfand.

  • Extrem viel Milch

Milch schien früher sehr beliebt zu sein. Der britische Ringer Sir Athol Oakley trank ganze 5,5 Liter Milch am Tag und das 3 Jahre seines Lebens. Das sind zusammengerechnet 6.022,5 Liter! Sir Oakley tat das nur, weil er las, dass der Ringer Georg Hackenschmidt, den er sehr bewunderte, so viel Milch trank. Nach drei Jahren exzessiven Milchkonsum traf Sir Oakley endlich auf sein Idol. Georg Hackenschmidt sagte ihm dann, dass diese Angabe ein Tippfehler war und er satt 11 Pints (5,5 Liter) nur 1 Pint (0,5 Liter) Milch am Tag trinkt.

  • Nur Erdnussbutter aufs Brot

Ernest Hemingway gilt ja als ein Typ, der eher der Flüssignahrung zugewandt war. Während er schrieb, nahm er aber angeblich nur Erdnussbutter-Sandwichs zu sich. Eine ziemlich einseitige Ernährung für so einen vielseitigen Schriftsteller.

  • Unkraut aufs Brot

Henry Ford, das Urgestein der Automobilindustrie, stellte auf Empfehlungen eines Ernährungswissenschaftlers und Forschers, seine Ernährung auf Gras um. Er belegte damit Sandwichs. Es heißt, in seinem Hause hätte man auch nichts anderes vorgesetzt bekommen. Das gestern vorgestellte Getränk hätte Henry bestimmt geschmeckt.

  • Orangen für die Libido

Der ugandische Diktator Idi Amin gab sich selbst herrschaftliche Titel wie “Präsident auf Lebenszeit”, “Feldmarschall”, “Fürst” und sogar ein Doktortitel war dabei. Im Exil nannte man den früheren Hilfskoch dann nur noch “Dr. Jaffa” weil er sich fast ausschließlich von Jaffa-Orangen ernährte. Der grausame Ex-Diktator sprach den Jaffa-Orangen eine potenzsteigernde Wirkung zu. Hätte er sich den Doktor-Titel lieber mal durch das Studium verdient…

via neatorama


2 Kommentare

  1. Das mit der Milch klingt richtig übel. Ich tu mich ja schon bei Wasser und ca. 2 Litern recht schwer.

  2. Ja ich finde diese Massen an Milch auch ekelig. Wenn ich zwischen diesen Macken eine Ernährung wählen müsste, würde ich die von Howard Hughes nehmen. Eiscreme scheint mir von denen hier die angenehmste Störung zu sein. Ich müsste dann nur noch die Sorten “Kartoffelsuppe” und “Spaghetti Bolognese” etablieren…ein Kinderspiel ;-)

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  1. » Metall-Diät?! » amapur Blog | Gesund abnehmen und leben | - [...] dachten wir schon diese Ernährungsmacken seien [...]

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