Essig – ess ich!

Prima, denn Essig ist gesund und gut für die Figur. Unser Körper produziert sogar selbst eine Essigsäure, die er zur Verarbeitung von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweiß benötigt. Nehmen wir zusätzlich Essig auf, unterstützt dies den Prozess.

Essig liefert Mineralien, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine. Früher wurde Essig bei Husten, Fieber oder Verdauungsbeschwerden verwendet. Aufgrund der reinigenden Wirkung wurden mit Essig auch Hautkrankheiten behandelt.

Wie so häufig: Die Qualität entscheidet. Preiswerte Sorten sind meist synthetisch hergestellt und sehr sauer. Ein guter Essig wird durch biologische Gärung gewonnen. Über Aroma, Farbe und Geschmack entscheidend der Ausgangsstoff. Üblich sind alkoholische Flüssigkeiten wie Apfelmost, Bier, Traubensaft oder Reiswein. Der Hauptteil ist jedoch reiner destillierter Alkohol nach Verdünnung.

Auch im Haushalt hat sich Essig zum Entkalken von Geräten und Putzen bewährt. Legen Sie sich ruhig mehrere Sorten zu, denn Essig ist nahezu unbegrenzt haltbar.

 

Beliebte Essigsorten

  • Apfelessig schmeckt fruchtig, mild und ist ideal für Gemüse, Fisch, Salat und Suppen. Wie der Name vermuten lässt, wird Weinessig aus Traubenwein hergestellt. Er schmeckt mild bis kräftig und passt zu Marinaden, Saucen, Dipps oder Salaten.
  • Da Branntweinessig aus verdünntem Branntwein hergestellt wird, ist er meist sehr sauer und ohne Aroma. Viele verwenden ihn daher gern zum Einlegen.
  • Den dunklen Weinessig Aceto Balsamico kennt fast jeder. Er ist in Holzfässern gereift und wird oft zu Tomaten mit Mozzarella gereicht. Probieren Sie zur Abwechslung auch mal den milderen weißen Aceto Balsamico.

Was ist dran am Diät-Mythos „Abnehmen mit Apfelessig“? Zum Abnehmen ist entscheidend, dass weniger Kalorien gegessen werden, als der Körper benötigt. Allein mit Apfelessig nimmt man noch nicht ab.

Bild: © asterix0597/iStock


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