Esskastanien

Sie wärmen nicht nur die Hände. Die durchschnittlich 173 Kcal je 100g liefern Vitamin C, Kalium und Magnesium. Mit 2g Fett ist die Esskastanie kalorienärmer, als manch andere Nuss. Der hohe Kohlenhydrat- und Eiweißanteil macht sie zu einem perfekten Energielieferanten.

Früher war die Edelkastanie das “Brot der armen Leute”. Heute fehlt die Maronentüte auf keinem Herbst- und Weihnachtsmarkt. Wenn sie nicht gleich gegessen werden, werden sie als Füllung für Geflügelgerichte verwendet. Esskastanien sind auch eine leckere Beilage. Ebenso können aus ihnen Pürees, Suppen, Gnocchi oder Honig hergestellt werden. Frische Esskastanien gibt es jetzt ab Ende Oktober.

Die Zubereitung der Esskastanien ist einfach: Die Esskastanien einkreuzen und für ca. 10 Minuten bei 200 Grad in den Backofen geben. Biegt sich die Schale nach außen, sind sie gut. Der Aufwand lohnt sich durchaus:

  • Der hohe Calcium und Phosphoranteil stärkt Knochen und Zähne.
  • Husten, Rheuma oder Durchfall werden durch den hohen Gehalt an Gerbstoffen gelindert. Allerdings werden hier die Blätter getrocknet und als Tee zubereitet.
  • Da in der Edelkastanie Phytohormone enthalten sind, lindern sie auch die klassischen Wechseljahrsbeschwerden.
  • Die Aminosäure Tryptophan unterstützt die Entspannung. Wer abends nicht zur Ruhe kommt oder schlecht schläft, sollte jetzt öfter mal zugreifen.
  • Edelkastanien sind gut für die Verdauung. Da sie basenüberschüssig sind, helfen sie die übersäuerte Ernährung auszugleichen.

Maronen sind größer und schmecken intensiver als Esskastanien. Beide sind glutenfrei und deshalb ideal für Zöliakie-Kranke. Die Kastanie aus dem Wald hat übrigens nichts mit der Esskastanie zu tun. Die Früchte sehen zwar ähnlich aus, doch rein botanisch gesehen, sind die Bäume nicht miteinander verwandt.

Bild: © kab vision/fotolia


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