Esst mehr Fritten!

Ja, Pommes machen dick. Na und? Wichtiger ist doch, dass wir ausreichend Frittieröl für unsere Kosmetik bekommen!

Denn dank des Hefepilzes Candida bombicola ist es US-Forschern gelungen, altes Frittieröl zu einem Grundstoff für Kosmetik und Seife umzuwandeln. Das alte, stinkende, umweltschädliche Abfallprodukt der Fast-Food-Gesellschaft wird zu einem für Kosmetika wichtigem Tensid. Dies sei sogar biologisch abbaubar.

In Deutschland fallen jedes Jahr in Pommes-Buden und Küchen etwa 200.000 Tonnen Speisefett an. McDonalds trägt dazu mit rund 10.000 Tonnen bei. Was geschah bisher damit?

  • Bis 2002 Einsatz als Viehfutter (mittlerweile nicht mehr erlaubt)
  • Verwertung zu Ende Bio-Diesel und zu Ökostrom (aufbereiteten Abfälle werden in Blockheizkraftwerken verfeuert)
  • Holz-Schutz (in der Holz-Industrie werden Paletten im aufbereitetes Braten-Fett getränkt, um sie vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen)

Und nun also – hoffentlich geruchsneutral – Creme, Make-up & co.


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