Exotische Früchte (10): Karambole alias Sternfrucht

Die Karambole, auch Sternfrucht genannt, wächst an einem der zwei Arten des Gurkenbaums. Der wiederrrum stammt ursprünglich aus Südostasien und wächst heute überall wo es tropisch warm ist. Die Sternfrucht selbst ist eine Beere. Man kann sie bei kühlen 10 Grad beruhigt über mehrere Wochen lagern, dabei reift sie noch etwas nach. Sie wird grün, also noch nicht reif, geerntet und verfärbt sich mit der Zeit gelbgrün und schließlich tief gelb. Wir hatten Glück und haben im Supermarkt gleich eine Sternfrucht im Endstadion erwischt.Die Karambole bringt es gerade mal 35 Kalorien pro 100 Gramm. Das rührt daher, dass die Frucht zu mindestens 90 Prozent aus Wasser besteht. Der Genuss der Frucht liefert trotz des hohen Wassergehalts viel Vitamin A und C (35mg/100g) und eine ordentliche Portion des Mineralstoffs Kalium. Darüber hinaus ist der Anteil an Oxalsäure sehr hoch. Die Oxalsäure ist ein Reduktionsmittel, eine Art milde Bleiche. Das ist der Grund, warum Malaien gern mal zur Sternfrucht greifen, um Rostflecken zu entfernen oder Metall lupenrein zu polieren. Die Säure ist zwar giftig, aber in Sternfrucht-Dosis unbedenklich. Bei Eisenmangel sollte man trotzdem lieber auf Sternfrüchte verzichten. Denn die Oxalsäure verhindert die Aufnahme von Eisen im Darm.

Sternfrucht offen

Geschmacklich konnten wir das dekorative Früchtchen nicht so recht einordnen. Am Besten kann man den Geschmack vielleicht mit Gurke, Zitrone und einem Hauch Süße vergleichen. Auf jeden Fall schmeckt das feste, leicht säuerlich-süße Fruchtfleisch sehr erfrischend. Die Karambole passt perfekt in herzhaft, sommerliche Salate oder Obst-Desserts. Wer es etwas ausgefallener haben möchte der kann diese Rezepte mal ausprobieren.

Also wenn sich der Milchreis nicht lecker anhört?! Eine prima Wiedergutmachung für die/den Liebste/Liebsten, falls man den Valentinstag gestern vergessen hat. Dann aber bitte in obligatorischer Herzform anrichten – ein bisschen Arbeit muss sein…

via fruitlife und wikipedia


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