Exotische Früchte (13): Physalis

Heute schlägt es 13. Die Physalis, auch Kapstachelbeere genannt, ist an der Reihe. Wie in einem Papielampion versteckt sich die gelborange und kugelrunde Beere. Sie ist ein Nachtschattengewächs und wird auch als Blasen- oder Judenkirsche bezeichnet. Letzteres leitet sich von den eben erwähnten lampionähnlichen Blättern ab. Diese erinnern in ihrer Form stark an den typischen Hut der Juden aus dem Frühmittelalter.

Die in Südamerika beheimatete Kapstachelbeere lässt sich leicht von ihrer Blatthülle trennen. Der Blätterkelch, das merkt man, wenn man die eigentliche Beere in den Fingern hält, ist durchaus nützlich, denn die weiche Schale der Frucht ist sehr klebrig. Die Physalis schmeckt süß sauer nach Kiwi und Stachelbeere. Die kleinen, hellen Samen kann man mitessen.Physalis offen und zu

Wie Weintrauben (zu Rosinen) kann man auch Physalis trocknen. Allerdings: wenn sie zu feucht gelagert wird, verschimmelt sie sehr schnell. Die Kapstachelbeere reift nicht nach und sollte deshalb, in der Hauptsaison von Dezember bis Juli, nur reif gekauft und schnell verzehrt werden. Sie enthält sehr viel Vitamin C (ca. 11 mg/100 g), B1, Provitamin A, und Eisen. Sie besteht zu etwa 82 Prozent aus Wasser. 100g enthalten ungefähr 72 Kalorien.

In Afrika kocht man die Blätter und isst sie als Gemüsebeilage. Hier noch ein paar Ideen für ein physalisch-kulinarisches Erlebnis:

via wikipedia & fruitlife


Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>