Exotische Früchte (3): Tamarillos

Die Tamarillo, auch Baumtomate genannt, zählt zu den Nachtschattengewächsen. Sie gedeiht im milden und feuchten Klima Südamerikas und Neuseelands aber auch in Großbritannien und Frankreich. Sie ist reich an Vitamin A, B6, C, E und dem wichtigen Spurenelement Eisen. Außerdem werden die Blätter des Tamarillobaumes in der equadoriansichen Heilmedizin als Mittel gegen Halzschmerzen eingesetzt.

Die Tamarillo hat etwa die Größe und Form einer Pflaume und ist aufgeschnitten kaum von einer reifen Tomate zu unterscheiden. Man sollte sie zum Verzehr, egal ob gekocht oder roh, auf jeden Fall schälen. Die Schale ist sehr bitter und unangenehm fest. Das Fruchtfleisch direkt unter der Schale schmeckt ebenfalls nicht besonders. Nur das innere, fast flüssige Gelee ist bittersüß und saftig.
Tamarillo_halb_1

In Lateinamamerika wird die Tamarillo in der Küche vielseitig eingesetzt. Dort löffelt man sie als Dessert mit etwas Zucker bestreut aus, oder verarbeitet das feinherbe Fruchtfleisch in Fleischfüllungen, Soßen, Marmelade oder Chutneys. Allmählich findet das Früchtchen auch hier immer mehr Fans. Ich persönlich würde sie nicht noch einmal roh und ungeszuckert essen, der Geschmack ist mir einfach zu fremd. In diesen Rezepten könnte ich mir den Tamarillo-Geschmack aber durchaus lecker vorstellen:

via wikipedia


1 Kommentar

  1. Irgendwie vertrage ich Tamarillos nicht, bekomme davon immer Bauchschmerzen – voon Tomaten aber nicht …

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