Feinkostsalate

So steht es auf den Fertigsalaten. Handelt es sich dabei wirklich um feine Kost? Oder um schnelle, fettige Kalorienbomben?

Man hat ja nicht immer Zeit und Muse sich einen Salat selbst zuzubereiten. Kann man sich so einen Fertigsalat ab und an gönnen? Wenn, ja welchen?

  • Putensalat

Zarte, fettarme Pute und Hähnchenfleisch macht diesen Salat zum Kaloriensieger. Statt fette Mayonnaise wurde Joghurt verwendet.Geschmacklich von den getesteten Varianten noch eine der Besten. Leider jedoch mit Konservierungsstoffen.

gefluegelsalat

136 kcal = 100 g, 184 g = 250 kcal, Fett = 7,3 g

  • Thunfischsalat

Der Thunfischsalat belegt Position zwei nach Kalorien. Etwas mild gewürzt, geschmacklich okay.

thunfischsalat

250 kcal = 100 g, 100 g = 250 kcal, Fett = 21,2 g

  • Eiersalat

Er strotzt vor Mayonnaise. Viel Ei (sowohl optisch als auch geschmacklich) kann man nicht unbedingt erkennen. Eine recht fette Angelegenheit – für die kulinarische Zunge nicht zumutbar.

eiersalat

304 kcal = 100 g, 82 g = 250 kcal, Fett = 28 g

  • Fleischsalat

Der fetteste und kalorienreichste der Salate. Die massig enthaltene Mayonnaise zeigt eben ihre Wirkung.

fleischsalat

324 kcal = 100 g, 77 g = 250 kcal, Fett = 31,6 g

Keiner der Salate ist eine Gaumenfreude. Alle schmecken künstlich und leicht säuerlich. Zudem mangelt es an Phantasie bei den Zutaten: Mais, Erbsen und Champignons sind nichts besonderes.

Wenn Fertigsalat, dann doch wenigstens die Mühe machen einen an der Frischetheke im Feinkostladen zu kaufen.

Die 250-kcal Salatsünde will abtrainiert werden mit:

  • 60 Minuten Schlagzeug spielen (Frau 65 Kilo)
  • 47 Minuten Schlagzeug spielen (Mann 85 Kilo)

1 Kommentar

  1. Nicht das Fett in den Salaten ist schlecht, sondern die Geschmacksverstärker u. Konservierungsstoffe, sowie zugegebene Süßungsmittel. Alle beeinflussen den Stoffwechsel und verursachen durch eine Insulinausschüttung, dass der Fettstoffwechsel gebremst und der Heisshunger geschürt wird. Zudem bei 250-kcal von “Sünde” zu sprechen, halte ich für übertieben, solche Aussagen führen dazu, dass die Leute anfangen penibelst genau ihr Essen in Punkten zu messen und ein völlig falsches Bild von ausgewogener Ernährung bekommen.

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